Beiträge von <registered>

    Zitat

    Original geschrieben von Hilden
    Links und die Leute der Linken definiere ich anders. Kein Leistungsprinzip, "Faulenzerlohn" von 1000 Euro pro Monat, Anarchie, Verstaatlichung vieler Unternehmen, Null Respekt vor Eigentum anderer Leute, Anpöbeln auf der Strasse: Haste mal nen Euro?


    Sei mir nicht böse, aber von Dieter Nuhr gibt es einen Spruch, der noch bekannter ist, als der in deiner Signatur. ;)


    "Links" und "die Linke" in einen Topf zu werfen ist kein guter Stil. Auch nicht als frustrierte Martyn-Replik.


    Und Anarchie als Kennzeichen der traditionell staatsgläubigen Linken?(?)


    Anpöbeln als Alleinstellungsmerkmal? Das gibt's rechts außen genauso.



    Zurück zum Thema:
    So sehr mir Becksteins law-and-order-Gläubigkeit auch zuwider ist - ehrlicher als alles, was ihm jetzt nachfolgen würde, ist er allemal. Das sehe ich wie schmidt3.


    Zitat

    Original geschrieben von schmidt3
    Noch mehr? Die CSU ist unter den "Landesverbänden" der Union doch schon einer der linkesten was soziale Fragen betrifft, die CDU-Landesverbände in Hessen oder Baden-Württemberg sind da deutlich wirtschaftsliberaler. Die CSU macht ja manchmal schon fast dem großen Arbeiterführer Rüttgers Konkurrenz. Deswegen hat es die SPD in Bayern doch immer so schwer.


    Darum wäre eine Koalition mit der FDP auch so spannend (für die CSU und uns Zuseher). :D

    Zitat

    Original geschrieben von Thomas2000


    Der grüne Seppl mit seinen Träumereien von Regierungsbeteiligung war aber auch nicht schlecht.


    Thomas


    Wo ist der Auf-dem-Boden-roll-Smiley, wenn man ihn braucht? :D


    Der Herr Daxenberger präsentierte sich wenigstens zu Recht als Sieger.
    Die Grünen haben ja ziemlich zugelegt dieses Mal.

    CSU (und unter Vorbehalt die FDP) müssten die kommende Legislaturperiode völlig in den Sand setzen, um einen Machtwechsel in Bayern möglich zu machen.


    Ich halte das nicht für völlig ausgeschlossen. Die CSU beschäftigt sich bei Personalfragen viel zu gerne mit sich selbst.


    Also entweder: geglückte "Läuterung" der CSU in kurzer Zeit oder Gefahr eines noch tiefgreifenderen Machtverlusts bei der nächsten Landtagswahl.


    Auch die bayrischen Wähler sind nicht beliebig belastbar.
    Und die festen Stammwähler sterben mit der Zeit weg. Je jünger, desto eher Wechselwähler, sagen die Wissenschaftler.

    Ja, ein eindeutiger Schuss vor den Bug.


    Ich traue mich auch zu spekulieren, dass dieses Mal viele ehemalige CSU-Stammwähler zu Hause geblieben sind, oder ihr Kreuzlein bei den Freien Wählern gemacht haben.
    Die wollen die CSU nicht zerstören. Aber der Souverän zeigt hier mal, wer die Hosen an hat. Und mit temporärem Liebesentzug setzt man die CSU möglicherweise so unter Druck, dass sie sich von innen reformiert.


    Will heißen:
    Die Schwächung der CSU heißt nicht, dass sich Bayern von der CSU lossagt. Ich sehe das eher als strategischen Denkzettel.

    Ein sehr interessantes Wahlergebnis.


    Wenn man mal überlegt, was alles passieren musste, bis es so weit kam...
    Ich finde das wirklich erstaunlich.


    Die CSU wurde ja nicht abgewählt. Sie muss sich "nur" einen Koalitionspartner suchen.


    Wahrscheinlich müsste Herr Beckstein nackt auf dem Biertisch tanzen und dabei die Kommunistische Internationale grölen, um die Regierungsbeteiligung der CSU zu verspielen.



    Ziemlich sicher läuft es auf eine CSU/FDP-Koalition in Bayern 'raus.
    Die FDP lässt sich traditionsgemäß keine Regierungsbeteiligung entgehen.
    Wenigstens hat die Bayern-FDP noch einige "Vollliberale" in ihren Reihen, die sich auch für die Bürgerrechte einsetzen.

    Zitat

    Original geschrieben von OnRoP
    Verdammt nochmal, kann man das bitte als Spoiler kennzeichnen!
    Vielen Dank!!!


    Und jaaaa, ich habs nicht vollständig gelesen, sondern schnell die Notbremse gezogen, dennoch war mir dein Beitrag jetzt etwas zuviel der Infos....


    Du meinst meinen Beitrag?
    Das ist Spekulation, nicht Information. :)
    Ich editiere trotzdem...