Beiträge von <registered>

    Ein lauter Amilo-Klopper mit Spiegeldisplay, stromhungriger CPU und Vista?
    Deinen Wechselwillen kann ich nachvollziehen.


    Leider sind gebrauchte Thinkpads nicht gerade günstig. Grundsätzlich kämen Geräte aus der T- und R-Serie in Frage. Notebooks unter 14 Zoll haben bei IBM/Lenovo kein internes optisches Laufwerk.


    Die T-Serie ist etwas dünner und leichter. Leider leiden immer mehr Geräte dieser Serie unter dem so genannten "Flexing-Serienfehler", der dazu führt, dass sich Bauteile von der Hauptplatine ablösen. Dem kann man zwar vorbeugen, indem man das Gerät nur mit beiden Händen trägt, so dass das Gehäuse und damit auch das Mainboard nicht verwunden werden. Bei einem Gebrauchtgerät weiß aber niemand, wie damit umgegangen wurde.
    Dieser Fehler tritt hauptsächlich bei T40 und T41 auf, so weit ich weiß.
    Kenner kaufen diese Notebooks darum nur mit Restgarantie.


    Was noch?
    Die Ersatzteilversorgung ist dank ebay und http://www.thinkpad-forum.de sehr gut bei diesen Geräten. "Flexing" ist außerhalb der Garantie allerdings kaum wirtschaftlich zu reparieren.


    Ich würde Dir darum raten, Dich im o.g. Forum umzusehen.
    Es gibt auch noch die Möglichkeit, günstige Gebrauchte mit Restgarantie aus den USA zu importieren (itxchange).

    Meines Wissens ist das schon lange so.


    "Made in Germany" garantierte seit Jahren oder Jahrzehnten lediglich die Endfertigung in Deutschland. Wahrscheinlich sogar noch weniger.


    Wenn das jetzt noch dreister wird, könnte man die Hürden für diese Herkunftsbezeichnung natürlich höher setzen.


    Aber ich trau' mich wetten, dass das wieder irgendeine EU-Norm berührt, die wir nicht einfach übergehen dürfen.

    Zitat

    Original geschrieben von hdwirtz
    Wir leben in einem freien Land und ob einer die Intention des Gesetzgebers verdreht oder nicht ist absolut unerheblich- solange es innerhalb der Gesetze stattfindet.


    Naja, es ist doch noch nicht einmal abschließend geklärt, ob "Raucherclubs" in dieser Form aus juristischer Sicht überhaupt möglich sind. Du aber unterstellst hier eine rechtlich eindeutige Lage.
    Wer weiß, vielleicht haben die Clubs vor Gericht keinen Bestand oder der Gesetzgeber bessert nach...
    Außerdem entkräftet das nicht meine anderen Argumente.
    "Raucherclubs" finde ich kindisch und kreativ zugleich.

    Entweder du hast mein Argument nicht verstanden oder du willst es nicht verstehen.


    Zitat

    Original geschrieben von galahad13
    Aha jetzt sind nur militante Nichtraucher die richtigen sozialen Kontakte?! :rolleyes:


    Gegenfrage: Würdest du alle Nichtraucher, die sich so vom Qualm gestört fühlen, dass sie beim Weggehen die Gesellschaft von Rauchern meiden, als "militant" bezeichnen? :rolleyes:


    Zitat


    In einer freien Welt kann sich jeder seine Kontakte selbst aussuchen und seine Clubs auch frei wählen.


    Natürlich darf man das. Und mit derselben Argumentation darf ich Menschen armselig und kindisch finden, die sich lieber in "Raucherclubs" zurückziehen, als ihre Sucht zeitweise einzuschränken.


    Im Übrigen finde ich es ziemlich krank, auf die (abendliche) Bekanntschaft all derjenigen zu verzichten, die sich dem Qualm nicht aussetzen wollen. Das geht doch nur, wenn man sich, wie du oben, einredet, dieser Personenkreis sei ohnehin so gestört ("militant"), dass man ihn gar nicht erst kennen lernen will.


    Das ist aber eine der Sucht geschuldete Irrationalität!
    Allein die Asthmakranken entkräften bereits das Argument. Und die vielen Gesunden, denen der Rauch einfach zu blöd ist, haben meist auch differenziertere Gründe als einen dumpfen "Hass auf Raucher". Allein die nicht mehr verwendbare Kleidung nach dem Weggehen war oft ärgerlich genug.


    Zitat


    Und wenn es Rauchern Spaß macht in eigenen Clubs unter sich zu bleiben, stört es die Nichtraucher bestimmt nicht.


    Doch. Und zwar aus mindestens zwei Gründen.


    Viele bisher gemischte Clubs mit getrennten Bereichen werden zu reinen "Raucherclubs", die dazu noch eine Aufnahmegebühr verlangen.
    Die armen Süchtel, die darauf nicht verzichten wollen, ziehen sich in diese Clubs zurück, oft ohne Rücksicht auf Partner oder Bekannte. Die sind dann zweitrangig.
    Die Intention der neuen Gesetzgebung ist, das Rauchen aus dem öffentlichen Raum herauszudrängen. Nichtrauchen soll zur Norm werden, was vernünftig ist, weil Rauchen im Gegensatz zu vielen anderen Süchten Dritte *unmittelbar* schädigt. Die Hintertür privater Raucherclubs macht aus vormals öffentlichen Räumen Bereiche, die von Nichtrauchern in aller Regel nicht mehr genutzt werden. Die völlig absurde Folge ist, dass nicht das Rauchen vor der Tür stattfindet, sondern dass Nichtraucher diese Clubs in der Regel gar nicht mehr aufsuchen. Das verdreht völlig die Intention des Gesetzgebers.

    Zitat

    Original geschrieben von WM06
    Es ist aber auch ein Elend mit diesem Raucherpack, jetzt zeigen die sich auch noch renitent. Wie können die es wagen den europäisch - amerikanischen Gleichschritt zu verweigern und eine Nische für ihr Laster zu verlangen. Keinen Fußbreit dem Konsens, rottet wir den Mörderpöbel aus. Wenn das erledigt ist, sollten wir uns den Autofahrern und Flugreisenden zuwenden. Denn die verpesten unsere Erde... Gesetze müssen her,drastische Strafen sind zwingend notwendig und diskutiert wird nicht mehr! Schöne neue Welt... :rolleyes:


    Ich finde das einfach unglaublich schwach, wenn man seine Sucht über die sozialen Kontakte stellt. (@Raucherclubs)


    Wer jetzt entgegenet: aber ich kenn' doch nur Raucher oder Leute, denen das nichts ausmacht, befindet sich schon am Ende eines Prozesses der *Selbst*-Exklusion.


    Wie peinlich, da eine Opferrolle reklamieren zu wollen.