Genau da liegt ja der Punkt. Für den einzelnen Nutzer zählt nicht die Fläche, sondern der eigene Alltag. Ich brauch kein bundesweites Netz, wenn es genau da, wo ich wohne, arbeite und unterwegs bin, schlecht ist. Und da hilft mir auch keine Karte der Bundesnetzagentur, wenn sie mit meiner Realität nichts zu tun hat.
Natürlich ist es gut, dass die Telekom im Gesamtausbau vorne liegt, keine Frage. Aber was bringt das demjenigen, der in seiner Gegend mit o2 die besseren Datenraten, weniger Verbindungsabbrüche und stabileres 5G hat. Die Netzabdeckung auf dem Papier ist das eine, die tatsächliche Nutzung vor Ort das andere. Genau da scheitern viele Diskussionen, weil man ständig mit bundesweiten Statistiken argumentiert, obwohl es für den Einzelnen fast immer ein sehr lokales Thema ist.
Ich bin voll bei dir. Neidlos anerkennen, wenn etwas besser ist. Aber eben dort, wo es im echten Leben besser ist, und nicht nur auf einer Karte.
Wer glaubt o2 hätte nur wenig Abstand zur Telekom der muss ein Fanboy sein und wer behauptet Vodafone würde nicht in sein Netz investieren ebenso.
Deswegen verstehe ich nicht, wieso man so ein Kindergarten-Verhalten an den Tag legen muss, und andere so diffamieren möchte. Es macht einfach keinen Sinn. Aber ich verstehe so oder so nicht, wie man "von einem Konzern" oder gar "einem Netz" ein Fanboy sein kann.