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Original geschrieben von mainframe1
Diese Zeit zwischen 0 Uhr und 5 Uhr am Karfreitag interressiert wirklich auch keinen Gläubigen
Stimmt, den interessiert nämlich (mindestens) die ganze (Kar-)Woche 
Ich steh' einfach so auf dieses Rosinenpicken (was ich nicht auf Dein posting im Konkreten beziehe, das steht nur aufgrund der ersten Aussauge voran :)).. Kirche/Religion/Christentum - obwohl man sich nie kritisch damit auseinandergesetzt hat, sondern als Aufhänger nur die ganzen Skandale/Skandälchen/päpstlichen Entgleisungen nimmt - als banal/blödsinnig/verblendet/überflüssig abtun, sich aber immer wieder über Weihnachtsgeld, die Osterferien, die Feiertage ob des überflüssigen Pfingstens (worum geht's da überhaupt?) freuen & es genau so geil finden, daß man Sonntags ausschlafen kann (ja, auch diese kleine Sitte geht zurück auf religiöse Wurzeln, man kann es kaum glauben..)
Also wenn schon meckern, daß man Gründonnerstag (kommt übrigens von greinen, also veraltet weinen, insofern ebenfalls ein Trauertag) und Karfreitag nicht die Sau rauslassen kann (was ja der moderne Sinn von freien Feiertagen geworden zu sein scheint), dann bitte konsequent die Trennung von Staat und Kirche sowie die Losssagung von allen Glaubensdingen durchziehen und auch die ganzen schönen benefits ignorieren...
Spaßgesellschaft, olé....
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Original geschrieben von D-Love
Wenn man deine Definitionsmaßstäbe anders herum ansetzt, sind jetzt mal grob und wahrscheinlich zu niedrig geschätzt 75% der Christen in Deutschland antireligiös und völlig inkonsequent
Quelle? 
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Original geschrieben von D-Love
Ich glaube aber jedenfalls kaum, dass Jesus als er damals seine Sekte gegründet hat, auch nur im entferntesten das heutige Christentum im Sinne hatte
Ja? Und was ist am heutigen Christentum so verwerflich/sektierend?
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Original geschrieben von Martyn
Nur weil man nicht religiös ist bedeutet das doch noch lange nicht das man ein rein rationales Arbeitstier ist, das ohne Rituale, die man mit seinen Freunden und seiner Familie begehen kann auskommt. Rituale kann man aber nicht einfach so künstlich aus dem Boden stampfen (sowas haben nur die Nationalsozialisten versucht) sondern müssen schon eine Tradition haben. Weihnachten und Ostern bestens geeignet, egal ob man Christ, Moslem oder Atheist ist.
Ähm, ich verstehe Dich also richtig, daß eine Tradition eine schöne Sache ist, aber verwurzelt sein muss (wie Weihnachten oder Ostern, den Huldigungstagen des roten dicken Mannes und des kleinen niedlichen Karnickels), dann aber vollkommen frei von den Wurzeln gefeiert/betrachtet werden sollte
:confused: