Beiträge von bibsurfer

    Das ist ja ein lustiges juristisches Ratespiel hier...


    Dann bringe ich mal folgendes, destruktives Szenario ins Bild.


    Kürzlich las ich nämlich bei TT, daß ein Kunde vom Vertrag zurücktreten kann, wenn das Telefon, welches er bei Vertragsabschluß zu bekommen ersuchte, nach mehrmaliger Nachbesserung immer noch defekt ist.
    Der BGH bekräftigt nämlich, daß Mobilfunkvertrag und Kauf des Handys ein einheitliches Rechtsgeschäft bilden, obwohl es unterschiedliche Verträge sind. Das Handy ist nämlich ja die Provision, und deshalb auch wesentlicher Bestandteil des Mobilfunkvertrages...


    Zum Vergleich das Amtsgerichtsurteil-Urteil, welches HeckMeck einwirft, das sich auf den BGH stützt (etwas weiter unten):
    http://www.telefon-treff.de/sh…82309&highlight=austausch


    Daraus könnte man den Umkehrschluß ableiten.
    Wird der Vertrag seitens des Kunden nicht erfüllt (z.B. Rechnungen nicht bezahlt), ist der Vertragspartner (MF-Anbieter/Provider) auch nicht verpflichtet die Provision auszuschütten.
    Dann könnte er das Telefon auch zurückfordern...
    Vielleicht sogar, wenn er in der AGB nicht darauf verweist...


    Aber ich bin natürlich kein Jurist! :D

    Einfach so, kann ein Anbieter seine tarife nicht erhöhen!


    Wenn es neue, teurere Tarife gibt, bleibt alles beim alten, es sei denn, du wechselst, wie oben beschrieben, deine Optionen. Das kommt einer Zustimmung der neuen Tarife gleich.


    Oder aber, der Anbieter fordert von dir eine Bestätigung, daß du die neuen Tarife akzeptierst...
    Wenn du das versagst, ist das eine Kündigung des Vertrages.


    So war es mal bei E+, als die die Gebühr für den Anruf zur Mailbox von 19 auf 29 Pfennig erhöhten.
    Das hatte dann viele berechtigte Kündigungen nach sich gezogen....

    Zitat

    Original geschrieben von ArtIst.Max
    Wenn du genau hinguckst, dann wirst du mit 100%iger Wahrscheinlichkeit die Klausel "Irrtümer und Druckfehler vorbehalten" auf der Tarifinfo entdecken!


    Davon gehe ich allerdings auch aus...


    Wahrscheinlich haben wir wohl Pech gehabt, und ziehen die Lehre draus (das gilt für sie, weniger für mich...) nicht in irgendwelchen kleinen Hökerbuden Verträge abzuschliessen.


    Ich habe nur das schlechte Gewissen, weil ich sie dazu überredet hatte.
    Sie findet Verträge nämlich eigentlich doof, und wurde nun in ihren Zweifeln bestätigt.

    Sie hat den Vertrag Anfang Dezember 2004 abgeschlossen.
    Das Material, welches sie im Laden bekam, hat sie mir dann mal gezeigt.


    Also ich könnte schwören, daß in der Broschüre 150 netzexterne SMS für 10€ stand.
    Und der Shop-Mitarbeiter hat es so explizit im Vertrag vermerkt, was wahrscheinlich wertlos ist....


    Ich frage sie aber lieber nochmal, denn nun verunsichert Ihr mich...
    Aber mal ehrlich...
    Sie ist nicht ganz blöd, und ich bin an und für sich auch nicht blind ;)


    Und Phonehouse hatte nach der Konfrontation mit dem Flyer ja schon einen Druckfehler eingeräumt.


    Aber das kann doch nun nicht sein, daß der Kunde das ausbaden muß, wenn nicht einmal ein Verkäufer, der den Vertrag vermittelt, davon weiß.
    Wo bleiben da die Rechte des Verbrauchers?


    Dann werde ich in Zukunft in meinem Laden einfach Preise nennen, der Kunde schlägt ein, und dann nehme ich 30% mehr und sage: "Tut mir Leid, ich hatte mich vorhin versprochen, damit müssen Sie schon mal rechnen..."
    Wo kämen wir da wohl hin?

    Sie hat fatalerweise wahrscheinlich einen freien Händler aufgesucht, der Phonehouse-Verträge vermarktet...


    Ich hatte ihr Vodafone empfohlen, und am Schaufenster war ja ein Vodafone-Aufkleber... Ja, ja, die Frauen... Nächstes Mal nehme ich Sie an die Hand!


    Daß der Tarif so lautet, ist auch nicht das, was wir bezweifeln...


    Es ist so, daß die Broschüre ein datum von Oktober 2004, oder so ähnlich, hat, und vielleicht eine Änderung stattfand.
    Dann hätte man ihr alte Konditionen angeboten, welche aber nicht mehr maßgeblich sind, welches aber doch im Verantwortungsbereich des Verkäufers liegt.


    Das kann aber doch nicht das Problem des Kunden sein, erst recht nicht, wenn man an so einen Mitarbeiter gerät...


    Genaues weiß ich allerdings nicht, denn ich kenn den Laden nicht.
    Aber die Broschüre habe ich eigenäugig gesehen.


    Das Problem ist, daß es schon im November abgeschlossen wurde, und viel benutzt wird.
    Allerdings behakt sich meine Freundin mit Phonehouse seit der ersten Rechnung.
    Dem Shopmitarbeiter tut es übrigens auch Leid, aber er weiß auch nicht, wie er helfen soll....

    Hallo Leute!


    Ich möchte ein Problem mit dem Provider THE PHONEHOUSE schildern, und hoffe, daß ihr mir evtl. hilfreiche, vor allem aner fundierte Tips geben könnt!


    Eine Freundin von mir hat bei eben diesem Unternehmen einen vodafone 50-Vertrag abgeschlossen.
    Warum sie es bei Phonehouse tat, lassen wir mal außer Acht, aber in erster Linie ging es ihr um das SMS 150-Paket für netzexterne SMS als zusätzliche Option...


    Diese Option (für externe SMS) sollte laut vorliegender Tarifbroschüre 10€ kosten!
    Bei Abschluß fand der Shopmitarbeiter diese Option dann nicht im Computer, denn dort war sie für 15€ hinterlegt.
    Auf dem Vertrag, den die Freundin dann abschloss, hat er dann handschriftlich noch den Vermerk gemacht, daß die Option nur 10€ kostete...
    Nun wurde meine Freundin sozusagen 2x aufs Glatteis gefürt.


    Phonehouse berechnet seitdem 15€ Gebühr, verweist darauf, daß es für 10€ lediglich internes SMS-Guthaben gibt.


    Muß man sich das als Kunde gefallen lassen, wenn man so offensichtlich falsch beraten wird?


    Phonehouse verweist auf die Möglichkeit von Druckfehlern, und bietet an, in die 10€-intern-Option zu wechseln, was sie dreisterweise automatisch taten...
    Netter Service, wodurch sie 150 externe SMS zum vollen Preis bezahlen durfte, und nicht nur die 5€ mehr...


    Ich würde behaupten, daß der Vertrag unter falschen Voraussetzungen zustande kam, und deshalb nichtig ist...


    Was meint Ihr?
    Dankbar, wie schon gesagt, bin ich über hilfreiche Tips, denn mutgemaßt habe ich ja schon selbst....

    Ich glaube, daß die Standardeinstellung, also bevor man selbst einen Text aufspricht, die dame ist, die die rufnummer ansagt...


    Man muß beim Einrichten also umgehen einen Text aufzusprechen, dann sollte es gehen.


    Wie das geht, weiß ich allerdings nicht...


    Ich weiß i.Ü. auch nicht, wie man das Teil richtig deaktiviert.


    Edit: oh, hab übersehen, daß boecki eigentlich das gleiche schrieb...

    @ nokiafan:


    Vielleicht erwähnst du dann aber auch, daß dir seitens o2 auch geholfen wurde...
    Hoffentlich hast du denen auch lieb und nett "Danke" gesagt, immerhin war die Darstellung hier im Thema schon recht konfus.
    Wie sollte dich da ein Hotline-Mitarbeiter verstehen, wenn du dort am Telefon am Ende vielleicht sogar noch aufgeregter warst.


    Hier hat man dich nämlich nicht ohne Grund falsch verstanden, gerade wenn man deine Threads genau liest!


    Einen schönen Tag noch, Euch allen!
    Friede sei mit Euch ;)