Beiträge von bibsurfer

    Genau das tust in diesem Thread aber auch schon mal ganz gern, nicht wahr... ;)


    Wenn jemand nämlich einen Vorteil Symbians nennt, den du nicht als solchen siehst, dann denkst du dir einfach aus, dass man das so nicht verallgemeinern könne. Denn du bist ja anderer Meinung.


    Belege sind zu finden... Beispiel:
    Wenn "slider" sagt" Nokia ist besser strukturiert und man kann sehr sehr vieles bei Nokia einstellen ohne das man extra Apps installiert. Man muss nur wissen wie..."
    sagst du:"Und genau das ist das Problem bei Symbian, es ist einfach nicht bedienerfreundlich".


    Das entspricht genau deiner These:"Nur weil du die Gründe, die für ein anderes System sprechen, nicht sehen oder akzeptieren willst, heißt das nicht, daß sie nicht bereits genannt wurden."
    Nur richtet sich deine These nämlich genau gegen dich selbst!


    Hier geht es um Gründe, die Leute zum Wechseln zurück zu Symbian bewegt haben.
    Wenn es also Leute gibt, denen das System einfach erscheint, kann es nicht dein Argument für ein anderes System sein, dass Symbian zu kompliziert sei.
    Es ist DIR zu bedienerunfreundlich, und das ist es dann auch.
    Das ist rein subjektiv und somit überhaupt kein Qualtätsmerkmal.


    Edit: Es gibt einfach verhärtete Fronten. Und so manches von diesem "Nein... Doch"-Spiel, das von beiden Seiten kommt, ist schon recht anstrengend.
    In dem gleichen Thread im NOKIA-Forum hatte sich wenigstens nochmal jemand die Mühe gemacht die Android-Vorteile aufzulisten... Wurde natürlich zerrissen.
    Symbian-Nachteile auflisten fällt meistens auch in den Bereich des sinnlosen.
    Aber wenn es auf der Arbeit langweilig ist, macht mir die Lektüre immer wieder Spaß! :D

    Naja, wenn 61% der der Symbian-Developer dem System die Stange halten, habe ich die HOFFNUNG, dass es vielleicht keine große Vielzahl an Neuerungen gibt, sich aber das wenige, das es gibt, auf qualitativ hohem Niveau befinden wird...


    Die Anzahl von Entwicklern muss nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal sein.
    Das sieht man ja gerade an offenen Systemen, wie, ja es tut mir Leid, Android.
    Es gibt eine Unmenge Apps, aber das meiste davon ist auch sehr verzichtbar.


    Oder andersrum: wieviel Prozent der möglichen Software aus den jeweiligen App-Stores laden sich denn die Benutzer wirklich runter und nutzen diese dauerhaft?



    Edit: Mir ist natürlich bewusst, dass das Symbian-Schiff ein sinkendes ist... ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Spocky76
    Bei Nokia wundert mich mittlerweile gar nichts mehr was Handy's angeht. Gesetzliche Gewährleistung ok, aber auch nur wenn man net selber dran rumpfuscht oder?


    Ich glaube nicht, dass irgendein anderer Hersteller sich anders verhält, wenn der Besitzer erstmal selbst Instandsetzungsversuche unternommen hat...

    Zitat

    Original geschrieben von samsung0815
    Wird OS-Symbian^3 noch paar Monate supported oder wird die nokia-OS gänzlich auf wm7 umschwenken?


    Support soll es bis 2016 geben, meine ich hier und dort gelesen zu haben. :D


    Und wer weiß schon, was aus Apple und Google in 5 Jahren geworden ist.
    In einigen Bereichen sind 5 Jahre eine Ewigkeit...

    Zur Lektüre mal einen Text von Profis:
    https://www.datenschutzzentrum.de/cloud-computing/


    Zitat

    Original geschrieben von chicobonito
    geschützt vor den Augen der Allgemeinheit auf seiner Wolke ablegt. :D


    Angesichts der öffentlich zugänglichen Informationen und der Rechtslage muss davon ausgegangen werden, dass heute bei sehr vielen Cloud-Anwendungen strukturell Datenschutzrechtsverstöße angelegt sind und auch massenhaft erfolgen.
    siehe Punkt 12


    Zitat

    Original geschrieben von chicobonito
    Vielleicht auch ob ich mit den Kontaktdaten so fahrlässig umgehen darf,


    ...der Auftraggeber für die Einhaltung der Vorschriften über den Datenschutz verantwortlich ist. Dies bedeutet: Durch die Beauftragung und Einschaltung Dritter kann sich eine Stelle ihrer Verantwortung nicht entziehen. Wohl aber ist es möglich, dass hierdurch zusätzliche Verantwortlichkeiten bei der dritten Stelle entstehen.
    siehe Punkt 5


    Also wenn deine Ablage mit meinem Datensatz bei Google und Co geklaut oder missbraucht wird, müsste ich juristisch dich verantwortlich machen und nicht etwa Google...


    Hohe Verantwortung, die mancher da trägt.
    Wahrscheinlich ohne es zu wissen, nicht wahr?


    Natürlich dürfte die Problematik der Globalisierung bewusst von den Anbietern genutzt werden, d.h. die Standorte er Ablage werden im Ausland gewählt, um sich der wahrscheinlich schärferen deutschen Reglementierung zu entziehen.
    Das macht es aus meiner Sicht umso weniger vertrauenswürdig.


    P.S. Keine Clouds = Steinzeit...? Alles klar!!!

    Zitat

    Original geschrieben von chicobonito
    Sicher finde ich das in Ordnung. Das einzige was ich dem Unternehmen "preisgebe" sind ihre Kontaktinformationen. So wie jeder andere auch, der bei seinem Emailprovider seine Kontakte speichert oder einfach jemanden anruft und doch tatsächlich seiner Telefongesellschaft die Rufnummer seines Freundes "preisgibt". Also wenn das schon bedenklich sein soll...


    Ich finde, es macht einen gehörigen Unterschied, ob ich beispielsweise Dir meine Rufnummer gebe, damit du mich anrufen kannst und dein Provider dann durch den Anruf meine Rufnummer auch erhält,
    oder ob ich Dir meine Rufnummer gebe, damit Du mich anrufen kannst, und Du diese dann ohne mich zu fragen an einen Dritten (z.B. Google) weitergibst...


    Ich verzichte doch nicht auf der einen Seite bewußt darauf, dass meine Daten in Telefonverzeichnissen erscheinen, und meine "Freunde" haben dann nichts besseres zu tun, als eben diese Daten (und noch mehr) anderen preiszugeben...


    Ich könnte mir sogar vorstellen, dass das so ohne weiteres nicht einmal erlaubt ist.
    Und falls es mal jemanden gibt, der dagegen erfolgreich (was, wie ich finde, nicht abwegig ist) klagt, dann wirst du in Zukunft jeden einzelnen, der in deinem Adressbuch steht um Erlaubnis fragen müssen, ob du seine Daten bei deinem Abgleich mit der Wolke mit abgleichen darfst...


    Schon ist es in Deutschland vorbei mit der Herrlichkeit der Clouds. :D


    Andere, z.B. dein Mobilfunkunternehmen, sind ja auch verpflichtet, dich zu fragen, ob sie deine Daten weitergeben dürfen.
    Man könnte sagen: gleiches Recht für alle...


    Und dieses Recht sagt wahrscheinlich eben, dass meine Daten im Telefon eines Freundes mir immer noch mir gehören und nicht ihm.


    Sorry für OT.

    Zitat

    Original geschrieben von harlekyn
    ...und das kommt von den Medien einfach so, vollkommen grundlos.


    Sicher! Was glaubst du denn, wer Mode diktiert? Und warum?
    Und der Grund ist einfach:
    Nehmen wir mal an, eine "Fachzeitschrift" bringt in einer Ausgabe eine 8seitige Lobhudelei auf Android, dann ist ein Effekt, dass dieser Bericht auf Verbraucher wirkt.
    Ob da nun objektiv berichtet wird, und ob neben Stärken auch Schwächen des Systems dargestellt werden, ist auch völlig egal... Fakt ist, es beeinflusst den Verbraucher.


    Und wenn man nun die Abhängigkeit einer Zeitschrift sieht, dann weiß man, dass sie nicht allein vom Verkauf der Zeitschrift an den Leser lebt, sondern viel eher noch vom Verkauf von Anzeigen. (Im Fernsehen klopft man sich bei einer tollen Einschaltquote auch nicht auf die Schulter, weil die Sendung qualitativ hochwertig ist, sondern weil man dann die Werbeblöcke dazwischen besser vermarkten kann!)


    Schreibe ich also ein System gut (ich sage jetzt nicht, besser als es ist!) dann habe ich als Verlag natürlich viel besseres Spiel an Anbieter der Software und angebundene Gerätehersteller Anzeigen zu vermarkten. (und es gibt mehr Anzeigenkunden für den Bereich Android als für Symbian)


    Das passiert in anderen Branchen übrigens auch.
    Verbraucher verlieren in ihrem Focus auf einen Aspekt, total den Überblick über die Gesamtheit.
    Alle Welt will beispielsweise, forciert durch Werbung, welche z.B. auch durch die Automobilbranche bedingt ist (Stichwort Flottenverbrauch), Energie-Sparreifen. Und dass obwohl diese in fast jedem Test Mängel in Sicherheitsrelevanten Disziplinen wie Nasslauf usw. haben... Die Frage ist, was man will. Im Idealfall etwas weniger Verbrauch, oder einen kurzen Bremsweg auf nasser Strasse? Was glaubst du, wer das prägt?


    Immerhin hast du dir die Mühe gemacht, die vermeintlichen Vorteile herauszuarbeiten.


    Natürlich muss ich Kritik äußern! ;)
    Denn einige Punkte, wie das Image und daraus resultierende Verkaufs- und Ertragszahlen müssen nicht tatsächlich die Realität des technischen Vorteils widerspiegeln.


    Einverstanden bin ich mit geäußerten Vergleichen bezüglich System-Geschwindigkeit, Auflösung und Größe der Displays...
    Wobei es hier ja immer auf Prioritäten ankommt.
    So, wie man mir sagen könnte, eine 12 MP-Kamera im N8 ersetzt die echte Didi-Cam nicht, so könnte man hier natürlich erwidern, ein 4-Zoll-Display ersetzt das Notebook nicht...


    Über Apps und deren Notwendigkeit, lässt sich streiten.
    Insofern gebe ich mein Statement, zu deinem Posting:


    Ich brauche und will tatsächlich gar kein Smartphone.
    Ich will ein Featurephone, dass statt nur Java eben "Symbian-fähig" ist.


    Dann baut Nokia eben perfekte Featurephones, wahrscheinlich für die Mehrheit aller Handynutzer, die diese Realtität bloß nciht wahrnehmen. Mal ehrlich, die Mehrheit all dieser 100000 "Apps" braucht kein Mensch!


    Und ich habe Glück, dass es Symbian noch lange genug gibt, dass ich bei meinen Handykauf-Gewohnheiten noch 3-4 Geräte ohne Wolkenpflicht für mich geben wird, und ich keine Datenschutzverletzungen mit den Daten meiner Freunde begehen muss.