Beiträge von s-elch

    So, nachdem an anderer Stelle hier im Forum auch berichtet wurde, dass Altkonditionen bestehen bleiben, habe ich mir das von der Hotline bestätigen lassen. Außer personengebundenen Tarifen (RV, Studi) bleibt alles beim alten - inklusive sämtlicher Packs (explizit auch AWP).


    Im Formular kann ich übrigens nichts finden, was auf eine gegenteilige Regelung hinweist. Vielleicht ist immer dieser Absatz mißverstanden worden:

    Zitat

    Ich übernehme den zwischen O2 und dem alten Vertragspartner bestehenden Vertrag
    (ausgenommen Sonderkonditionen, die nur zugunsten des bisherigen Vertragspartners vereinbart worden sind) zu der unter 1) genannten Rufnummer mit allen Rechten und Pflichten. Ich erteile den Auftrag gem. der derzeit gültigen Preisliste und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der O2 (Germany) GmbH & Co. OHG für das Erbringen von Telekommunikationsdienstleistungen u. Mobilfunkservice, die im Amtsblatt der RegTP veröffentlicht sind und in den Geschäftsstellen der O2 (Germany) GmbH & Co. OHG zur Einsichtnahme ausliegen.

    Damit ist klar, dass der Umstellungsauftrag und damit auch die Gebühren für die Übernahme sich aus der aktuellen Preisliste herleiten. Damit ist meiner Meinung nach aber nicht gesagt, dass sich die Tarife ändern.


    Übrigens scheint noch etwas geändert worden zu sein: Die Mobilrufnummer bleibt erhalten. Die Hotline meinte, man könne die auf Wunsch freigeben, so dass der alte Inhaber die wegportieren kann. Grundsätzlich ist aber wie im Formular zu verfahren: Mobilnummer bleibt, Festnetznummer fällt unwiederbringlich weg.


    Eine Sache blieb aber: die unbefristete gesamtschuldnerische Haftung. :(

    So, jetzt muß ich mich erstmal bei Zahnfeechen entschuldigen - die Hotline ist ihrer Meinung und im Formular kann ich auch nichts gegenteiliges finden!


    Bitte verzeih, dass wir den Wechsel in der Vorgehensweise bei o2 nicht mitbekommen hatten. Früher galt: Vertragsübernahme => Neue Konditionen und neue Mobilfunknummer. Wer schon so lange mitliest: Da sind sogar einige Vertragsübernahmethreads geschlossen worden, weil früher z.B. das Afterwork-Pack weggefallen war. Dieses und andere Packs bleiben aber heutzutage dem neuen Vertragsinhaber erhalten!


    Jetzt gilt: Vertragsübernahme => Altkonditionen (bis auf Sonderkonditionen wie Rahmenverträge, Studenten etc.) und beibehalten der Mobilfunknummer.


    Ich habe gerade beim o2 Hotlinelotto zwei Mal in Folge gefestigte Antworten bekommen, einmal hat der Hotti sich dann aber nochmal mit gleichem Ergebnis rückversichert.


    Wie früher gilt aber noch:
    -unbegrenzte, gesamtschuldnerische Haftung mit dem bisherigen Vertragsinhaber
    -eine etwaige Festnetznummer wird unwiederbringlich wegfallen

    Zahnfeechen: Es hieß doch bisher immer, das ein AWP wegen notwendigem Wechsel auf aktuelle Konditionen bei Inhaberwechsel wegfallen würde ...


    Von Verlust der Altkonditionen wird auch hier hier und hier gesprochen. Mehr Beispiele gibts selbst über die Suche. Gegenbeispiele vermochte ich nicht zu finden.


    Haben sich die o2-Mitarbeiter bei Dir vertan, hast Du Dich verguckt oder versuchst Du hier nur auf Teufel komm raus positive Stimmung für o2 zu verbreiten?

    Zitat

    Original geschrieben von Marko
    Was soll´s, solange es andere Anbieter gibt. Und zur Not ne Prepaidkarte; wem es um die Nutzung geht, kann zur Not auch damit leben.

    Ja und nein. Bei den wenigen Anbietern und ein paar Providern, die größtenteils aus der selben Datenquelle ihre "internen Gründe" abfischen, gibt es da noch ein paar feine Unterschiede. @home-Tarife z.B. sind mit Prepaidkarten kaum zu bekommen.


    Du findest es also ok, dass sich ein Normalkunde wegen dubioser Statisktiken darauf einlassen muß, heftige Aufschläge für andere Produkte zu zahlen? Vergleich z.B. mal einen o2-Studenten-genion mit den Konkurrenzprodukten. Je nach Telefonprofil sind das ansehnliche dreistellige Summen, die da an Mehrkosten jährlich auflaufen können. Und wie gesagt: wer weiß, ob man TMO@home und VF-Zuhause überhaupt bekommt, je nach dem, aus welchen Gründen genion nicht möglich ist.


    Zitat

    Problematisch finde ich das in existenziellen Geschichten, wie bei der Verweigerung eines Girokontos. Aber in Sachen Mobilfunk wird man wohl nicht annehmen können, dass die Ablehnung eines Vertrages bei einem Anbieter Mords das Drama ist.

    Bei einem Anbieter könnte es ärgerlich sein, fatal bei faktischer Mobilfunk-Sperre durch fehlerhaften FPP etc.


    Außerdem bekommt soweit ich weiß jeder Normalkunde (= nicht schlechte Schufa, keine massiven Vertragsübertretungen vorher) ein Girokonto. Und wenn es nur ein Guthabenkonto ist. Mit dem kommt man klar.

    Niemand muss dem abgelehnten Kunden erklären, warum er denn abgelehnt wurde ... schon klar, ist so.


    Bevor jetzt aber noch mehr Leute auf den Threadersteller einschlagen, tendiere ich eher zu Skepsis bezüglich der Handlung oder wenigstens Informationsbeschaffung und -verarbeitung der Provider.


    Gestern kam eine nette Zusammenfassung über Datensammlungen und Auskunftsdienste (Schufa, Schober, Kundenkarten und co) auf ARD. Nicht erst seitdem bin ich sehr skeptisch gegenüber zweifelhaften Scorewerten und sonstigen "internen Gründen", die u.U. mächtige Rattenschwänze hinter sich herziehen.


    Mir ist klar, dass es bei Mobilfunk um richtiges Geld geht. Vorleistung der Provider, quasi Krediteinräumung - da kann einiges schief gehen und es geht auch vieles schief. Natürlich soll kein Anbieter ins offene Messer laufen und bekanntermaßen schlechte Kunden annehmen oder massive Risiken bei "weißen Blättern" eingehen müssen. Trotzdem kann es nicht sein, dass die Anbieter wild irgendwelche Daten zusammenstellen, bei denen Score-Werte und sonstige uneinsehbare Kriterien eine maßgebliche Rolle spielen. Wieviele Autos und Immobilien muß ich, wieviele gut bediente Kredite/Kreditkarten sollte ich und wie viele Girokonten und Mobilfunkverträge darf ich haben, um ein vermeintlich vertrauenswürdiger Kunde zu sein?


    Mir geht echt die Hutschnur hoch, wenn Datenverwechselungen, ausländische Namen, der falsche familäre Hintergrund, zu hohes/niedriges Alter in die Ablehnungsspirale münden: Einmal wegen Unsinns abgelehnt, dieser Vorgang wird eingetragen, weitere Anträge auch bei anderen Anbietern werden prompt abgelehnt.


    Wer weiß, ob nicht die (vielleicht knappe oder gar versehentliche) Ablehnung dazu führt oder in Zukunft bei steigender Sammelwut von FPP und Co dazu führen kann, dass der gute Mensch keinen anderen Vertrag mehr bekommt? Schließlich hat man ja ähnliches von Leuten gehört, die eine geschickte Sonderkündigung durchgeprügelt haben und sich danach mit einer Prepaidkarte zufrieden geben müssen.


    Vielleicht habe ich mir selbst schon einen schlechten Score eingehandelt, indem ich immer mit guten Ergebnissen mit der Hotline verhandelt habe, ganz gute Kulanzen bei Fehlern von o2 herausgehauen habe und trotzdem sehr wenig Umsatz bringe?


    Mir geht es dabei echt nicht gut. Ich möchte es nicht als nötig ansehen, dass ein Berufsanfänger-Otto-Normalo wegen einer vermeintlich schlechten Wohngegend schon keinen normalen Mobilfunkvertrag mehr bekommt. Wenn es denn dann sein muß, dann sollten die Anbieter mehr Kategorien einführen, die dem Rechnung tragen. Schließlich ist das nichts neues: monatliche Verbrauchsgrenzen und eingeschränkte Dienste (macht doch z.B. Debitel und Klarmobil zum Teil automatisch), die bei gutem Kundenverhalten laufend "freigeschaltet" werden. Meinetwegen auch Sicherheitsleistungen aufs Kundenkonto, wenn die Handysubvention denn exterm hoch sein sollte. Stattdessen kommt es mir so vor, als würden Anbieter die Fehler der letzten Jahrzehnte (ja, ich kenne auch einige unsichere Handykunden mit x00er-Rechnungen, die erst sofort einen Vertrag bekamen und dann rückwendend mit Inkasso, Vertragssperrungen und Sonderkündigungen belegt werden mussten) jetzt wieder gutmachen wollen, indem die Ablehnugen locker aus der Hüfte ins Blaue geschosssen werden.


    Leider habe ich auch schon Erfahrungen mit diesen lockeren Ablehnungen gemacht: Meine Freundin ist Mitte 20, besitzt weder Auto noch Immobilien, wohnt in einer Studentengegend, hat keinen Mobilfunkvertrag und keine Kreditkarte. Ist wohl Pech: Das gemeinsam genutzte KFZ ist aus versicherungsgründen auf mich angemeldet, der Mobilfunkvertrag ist ein Duo-Vertrag auf meinen Namen und als KK reichte uns damals noch meine mit den günstigsten Konditionen. :mad: Kurz vor Studienende war es schon ein schwerer Gang einen Kleinst-Dispo zu bekommen - trotz mehrjähriger Kundschaft bei der Postbank und stetem Geldeingang. Nach x-Monaten mit ordentlichem Gehalt im ersten Beruf kam dann von der Lidl-Kreditkarte erstmal die Ablehnung ... obwohl man auch eine Karte mit Kleinst-Verfügungsrahmen, also nahezu eine Charge-Karte hätte einrichten können. So ist es dann auch gekommen - nach einigem hin und her. Warum nicht gleich so? Ich will mich nicht an den Wiggle gewöhnen, bei dem viele Normalkunden einen riesen Aufwand haben oder eventuell sogar hinten rüber fallen. Das Gegenbeispiel bin ich selbst: gleiches Alter, keine Schulden, gleiche Wohnung, Auto, Mobilfunkvertrag und KK - aber über die letzten Jahre deutlich weniger Einkommen (ist ja komischerweise kein Kriterium). Bei mir haben Karstadt und Quelle jeweils ohne Nachfrage 400 EUR-Werte und mehr auf Rechnung geliefert, einen Dispo gab es bei einem Kontowechsel sogar ungewollt. Ich verstehe das echt nicht, was an uns denn so unterschiedlich sein soll. Eventuelle statistische Gründe, wiedersprechen eklatant der Lebenswirklichkeit. Oder reicht es schon, quasi zufällig KFZ, KK und Mobilfunkvertrag erworben zu haben?


    Ein wenig Kritik zum Vorgehen habe ich aber schon: Ein Briefporto sollte kein Hindernis darstellen, oder? Allerdings hätte man wohl kaum mehr als einen Formbrief mit "internen Gründen" erwarten dürfen.