Beiträge von s-elch

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    Original geschrieben von Quickdraw
    Der Knackpunkt ist, dass sich die schlechte akustische Isolation von Hörkapsel und Mikrofon erst bei den bei VoIP systembedingten höheren Signallaufzeiten auswirkt.

    Genau das ist mein Problem beim Gedankenspiel auf Voip umzusteigen. Momentan nutze ich eine Callback-Variante über ISDN und habe dort ab und an auch mal ein Halleffekte. Sogar bei normalen Telefonaten zwischen o2 und Festnetz habe ich das in letzter Zeit.


    Wie das immer mit Problemchen ist: wenn man sich drauf eingeschossen hat, wird es immer größer. Ich habe die Befürchtung, dass mir mit Voip dasselbe blühen würde.


    Den eigenen Hall kann man mit einer FSE (oder einer Bastellösung wie bei Dir) noch auffangen, um dem Gesprächspartner noch etwas zu erleichtern. Auf das fremde Gerät hat man aber schlussendlich keinen Einfluß.

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    Original geschrieben von mobilfunker
    Bundesweit? Ich denke, die gilt nur in einem Bereich um Dein Haus/Wohnung herum?


    Nö, per default ist es bei mir (älterer Vertrag) eine "Innenstadt plus Teile der angrenzenden Bereiche"-Zone :)


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    Jo, wieso bundesweit? Hab ich da was verschlafen?


    Ja, aber mächtig. Werf mal die Suche an, da wirst Du unglaubliche Mengen dazu finden. Z.B. hier.


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    Ich dachte 0,49ct/min in Handynetze. Wenn ich mich da verlesen habe, wäre das etwas ärgerlich.

    Da hast Du wohl daneben gehauen. Seit eh und je war die mobile-Option ein Zugpferd von o2. Damals mit 29/19, jetzt mit 39/19. Aber aufgepasst: die wirklich tolle inside-Option für 7/3 zu o2 ist nur alternativ wählbar! Also entweder, oder.


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    Sollte ich DSL ohne Festnetzanschluss nutzen können, wäre Genion wohl doch ein Tarif für mich.

    Dazu gibt es je nach Wohnort: Kabel Deutschland, qdsl und ein paar kleinere Anbieter. Bald kommt o2 da auch noch zu - man darf gespannt sein!


    Damit keine Illusionen aufkommen - das Sparpotential ist noch recht gering. Seine 3x-4x EUR ist man auch mit der nicht T-com- bzw. nicht Vollanschluß-Lösung los. Und die ISDN-Kombinationen haben neben der höheren Verfügbarkeit auch noch einige mögliche Kostenvorteile (je nach Bandbreite, Call by call, Auslandstarife etc.) und die Einfachheit für sich. Buchen, Hardware einstöpseln - fertig. Viele werden keine Lust, Zeit oder Können haben, um sich mit alternativen, telefonanschlusslosen Breitbandinternt, Voice over ip und genion eine ähnlich schlagkräftige Lösung zu basteln (andere haben Spass daran :)).

    Es tut mir leid, wenn ich Dich damit beleidigen sollte - aber Dein sprachlicher Ausdruck zerstört so langsam das Verständnis. Was genau ist jetzt 100% gleich?


    Versuch doch bitte mal ein wenig sauberer zu formulieren und vollständige Sätze zu bilden, dann wird's verständlicher. Und nochmals sorry, falls das der "Fremdsprache Deutsch" geschuldet ist - und nicht der nachlässigen Ausdrucksweise.

    Re: Re: Was ist an Genion so toll?


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    Original geschrieben von kues
    Und die 19ct/min überallhin in der Freizeit (ab 18 und nicht wie oft in anderen Tarifen ab 20 Uhr) sind auch noch erträglich im Vergleich zu den 14-16ct/min der Discounter...


    Das ist vollkommen richtig und ein wichtiger Faktor. Bei mir im Bekanntenrkreis hat das durchaus Wirkung ... die Leute sind entweder Studenten (sind zufrieden mit Homezonenutzung) oder starteten in den Beruf. Dann gibt es zwei Szenarien:


    -Auf der Arbeit muß man nicht mit dem Handy telefonieren, weil man das Bürotelefon hat. Die FreiSMS werden allerdings ausgiebig genutzt. Wenn man dann doch einmal ein wenig weiter weg vom Festnetztelefon ist, reicht die inside-Option oder das Duo-Gespräch für die wichtigsten Telefonate locker aus.
    -Auf der Arbeit will man viel telefonieren, weil man sich dort die meiste Zeit aufhält. Dann legt man die Homezone da hin und ist zufrieden. Zu Hause gibt's schließlich Festnetz.


    Unterwegs ist dann zum größten Teil nach Feierabend und der von Dir erwähnte Effekt kommt voll zum Tragen: die 19 ct nach überall, solange man die mobile-Option gewählt hat, sind nicht weit weg vom Discounterpreis.


    Ein schönes Gegenbeispiel ist übrigens meine Freundin. Sie nutzt den zweiten Genion-Duo-Teil von mir und ist damit für die meisten Anrufe per duo-Gespräch gut versorgt. Allerdings braucht sie das Telefon auch schon mal beruflich, um von unterwegs mit Ämtern, der Gruppe oder der Verwaltung zu sprechen. Natürlich sämtlich Festnetznummern. Je nach dem, wo sie gerade ist, hat sie homezone und ist glücklich. Die 50 ct außerhalb schlagen aber sehr schnell große Schneisen. Rein abrechnungstechnisch mit der Arbeitsstelle ist das dann zusätzlich noch schwierig, weil das Gesprächsguthaben teilweise diese Gespräche abdeckt. Würde man eine Mischkalkulation aus den Homezone und "mobil"-Gesprächen ansetzen, würde man bei einem erträglichen Wert unter 30 ct landen. Allerdings läuft es meist darauf hinaus, dass man die Homezonegespräche nicht auseinanderdividiert und sich überlegt, ob man für die sonstigen 3-5 Minuten einen Antrag ausfüllt. Ärgerlich ist's allemal für diese Peanuts im Monat seine 3 EUR zu latzen bzw. sich davon sein Gesprächsguthaben auffressen zu lassen. Insgesamt willkommen im Dilemma: Dual-Sim und Zweithand sind nicht gewünscht, bwhz+callback dafür zu kompliziert und zu teuer (Fixkosten) und auch MNP scheidet wegen der Nummererhaltung aus.

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    Original geschrieben von StevenWort
    [...] Also nicht viel Unterschied, außer vor allem der Preise außerhalb der Homezone sind günstiger als bei o2!

    Jein. Da wäre beispielsweise die inside-Option. Außerdem lebt der Genion ja heutzutage von Nischentelefonierern, Flat-Kunden und denjenigen, die die Addons nutzen.


    Wer SMS oder eine Wap-Flat benutzen möchte, der braucht sich die Konkurrenzprodukte kaum ansehen. Es ist traurig, aber das ist noch immer der Fall.

    Was daran so toll ist? Die letzen 20 Monate habe ich durchschnittlich 50 Minuten telefoniert und 50 SMS geschickt. Gekostet hat mich das in meinem genion online ohne handy genau 5 EUR monatlich - und dabei habe ich die FreiSMS (125) und das Gesprächsguthaben (5 EUR - genutzt werden meist knapp 2) nie annähernd ausgenutzt. Das ist für mich Argument genug :)


    Coolness ist so eine Sache. Besonders hier im Forum ist die Stimmung bezüglich o2 äußerst schlecht. Mir geht es im Grunde genauso - aber im Studentenmillieu hat o2 eine unschlagbar gute Stellung. Wer da einmal so vertreten ist, den verdrängt keiner mehr. Alleine wegen der günstigen internen Telefonie über die inside-Option und die unschlagbar günstige Flat.


    Die Parzellentarife sind zwar für viele nicht das gelbe vom Ei, für andere aber genial. Meine zwei für mich wertvollen Nummern könnte ich z.B. kaum einfacher und günstiger erhalten. Das Internet kommt bei mir ohne Festnetzanschluß daher (Studi-Wohnheim) und in meinem Homebereich liegen Wohnung, Mensa, Seminar, Bibliothek, Campus - ach ja: und mehr als der komplette Bereich innerhalb des Münsteraners Innenstadtrings. Mehr als fünf Kilometer im Durchmesser.


    Die bundesweite Homezone, die mit 5 EUR sehr günstige Web-Flat, die FreiSMS, ein Studentenrabatt - da ist für jeden was dabei - vieles davon und vor allen Kombinationen daraus bekommt man bei keinem Anbieter. Zudem ist genion die günstigste Möglichkeit an einen Festnetzersatz zu kommen: 5 EUR - für die man sogar noch 5 oder 10 EUR Gesprächsguthaben bekommt.


    Noch Fragen? :D


    Aber man kann nicht oft genug wiederholen: Ein Allroundtarif für jedermann ist genion nicht (mehr) und wenn ich eine Homezone von heute aktueller Größe hätte und/oder mich durch veränderte Umstände, z.B. Beruf, wesentlich weniger darin aufhalten würde ... dann würde ich nur noch "bwhz-Anker-Kunde" sein :)

    So, hier ist die Fortsetzung der VVL-Geschichte von hier (weiter oben im Thread).


    Ich habe einfach heute nochmal die VVL-Hotline angerufen und ein nettes Gespräch gehabt. Nun bekomme ich als "nur die 5 EUR Guthaben-Vertelefonierer" nun doch das gewollte (Altkonditionen inkl. Alttarifen, 125 FreiSMS, 5 EUR monatliches Guthaben. Zusätzlich gibts 40 EUR Rechnungsguthaben).


    Da war wieder ein sehr netter Hotliner an der Strippe. Ich habe ihn wegen des ursprünglichen Angebots seines Kollegen gefragt, welches auch wirklich im System hinterlegt war. Die von mir gewollten Veränderungen seinen kein Problem und der Vorschlag, die 40 EUR als Rechnungsguthaben auszugestalten kam sogar ungefragt von ihm! Ich kriege jetzt eine schriftliche Bestätigung der VVL, auf der aber nicht viel draufstehen wird (Hatte ich auch schonmal - da steht nur drauf, dass man verlängert hat). Dass der Tarif wirklich bleibt, werde ich anhand der Rechnungen kontrollieren müssen. Allerdings käm bei einem Tarifwechsel wohl eine SMS.


    Damit bei eventuellen Problemen sofort Klärung herbeigeführt werden kann, hat mir der o2-Mitarbeiter geraten, dass ich mir den Gesprächsinhalt kurz notiere und seinen Namen aufschreibe. Nette Sache, finde ich - immerhin kam auch dieser Vorschlag freiwillig von ihm.


    Im Endeffekt bin ich zufrieden. Werden wohl wieder günstige zwei Jahre. bei passiver VVL hätte ich für die nächsten 12 Monate 60 EUR hingelegt und außer den FreiSMS vermutlich keinen weiteren Bonus bekommen. Jetzt zahle ich 80 EUR für zwei Jahre, bekomme aber 120 EUR Gesprächsguthaben. Weil der Genion mindestens die nächsten 12 Monate benötigt wird, finde ich den deal ganz gut :)

    Im TV hatten sie letztens noch irgendwo so einen Bericht. Fazit war: Studi-Angebote sind beschnittene Lockangebote, die wegen Einschränkungen (weniger Inklusiv-Kilometer, teurere Versicherungen, nicht am WE nutzbar, kaum Wagen zur Verfügung) quasi nicht benutzbar sind. Einziger sinnvoller Einsatzzweck war der Kurzstreckentransport am Wochentag mit ordentlicher Vorlaufzeit für die Buchung.


    Hier in Münster gibt es den Asta, der sehr gute Angebote hat. Allerdings ist das auch eher was für wenig Kilometer und kurze Zeiten. Ansonsten sind meist die Anbieter am freien Markt günstiger. Europcar schnürt ganz gute Pakete und hat ab und zu gute Sonderaktionen (z.B. kostenlos eine Kategorie größer bekommen). Einfach mal durchtelefonieren. Eventuell ist bei der hohen geforderten Kilometerzahl auch eine Spedition oder ein Autohaus eine günstigere Wahl. Dort gibt es oft Angebote, die "mit vollem Tank holen, mit vollem Tank zurück" und ohne Kilometerzuschlag ausgestaltet sind.


    Also: gelbe Seiten durchblättern. Die üblichen Verdächtigen sind Avis, Hertz und Europcar - habe ich alle schon gefahren und wirklich abraten kann ich von keinem. Die lokalen Anbieter sind allerdings oft günstiger! (Wenn das Telefonbuch nicht hilft oder der Markt wegen zu vielen Anbietern unübersichtlich ist, hilft es oft, sich in den Vierteln mit den höheren Häusern mal an die Straße zu stellen und zu gucken, was so vorbeifährt. So habe ich das letzte Mal einen wirklich günstigen Anbieter gefunden :) )