Beiträge von o2neuling

    Schau doch mal, ob auf der Installations-CD eine Datei dieses Namens drauf ist. Wenn sie drauf ist, dann benenne das Exemplar auf Deiner Festplatte um und kopiere stattdessen das Exemplar von der Installations-CD dorthin. Meistens funktioniert das. Um den vorherigen Zustand wiederherzustellen, kannst Du ja einfach das kopierte Exemplar wieder löschen und die Umbenennung des ursprünglichen Exemplars wieder rückgängig machen. Da kann eigentlich nichts schief gehen.


    o2neuling

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    Original geschrieben von Jauk
    Gibt es denn keine Möglichkeit ActiveX auch für andere Browser zu nutzen als den IE?


    Nicht dass ich wüsste, nimm halt den IE her, wenn musicload.de nicht anders funktioniert. Allerdings funktioniert das auch im IE nur, wenn ActiveX eingeschaltet ist, einige Leute dürften es abgeschaltet haben. Man kann es übrigens auch gezielt nur für bestimmte Webseiten einschalten, wenn man möchte.


    o2neuling

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    Original geschrieben von nec-e808
    Ich habe das genau gleiche Problem.
    Kann es sein das es an firefox liegt?


    Nein, siehe hier:


    http://telefon-treff.de/showth…ostid=1270951#post1270951

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    Original geschrieben von Jauk
    Ich dachte eigentlich immer, dass Firefox generell keine Probleme macht.


    Die Probleme macht auch nicht Firefox, sondern MS und musicload.de gemeinsam, und zwar in Form von ActiveX. Die Leute von MS möchten halt nicht so gerne, dass man ihr geiles DRM mit Software nutzen kann, die nicht von ihnen stammt. :rolleyes:

    cdrecord, k3b & Co. bekommen Konkurrenz:


    http://www.nero.com/de/NeroLINUX.html


    Gewaltiger Haken an der Sache: Man muss registrierter Benutzer der Windows-Version sein, um die neue Linux-Version herunterladen zu können, allerdings kostet es dann auch nichts extra. Außerdem scheint die Linux-Version einen abgespeckten Funktionsumfang zu haben.


    Aus diesem Grund habe ich das Angebot nicht getestet und werde es auch nicht tun, aber vielleicht interessiert es ja jemanden. ;) Ach so, es ist ein richtiges Linux-Programm, kein WINE oder ähnliche Gemeinheiten.


    o2neuling

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    Original geschrieben von stendate
    Gibt es für Suse nicht auch sowas wie 'apt-get' oder 'yum', um fehlende Pakete mit Abhängigkeiten *in einer aktuellen Version* aus dem Netz zu ziehen und zu installieren? Die Pakete auf den Datenträgern sind i.a. ja bereits obolete.


    apt gibt es, das kann man nutzen:


    http://linux-club.de/viewforum.php?f=62


    Es ist allerdings nicht der offiziell unterstützte Weg, d.h. wenn man allzuviele externe Quellen einträgt und irgendwann nicht mehr durchblickt, dann hat man ein Problem, weil es dafür keinen Support gibt. Wenn man nur die Original-Updates installiert, dann sollte das nicht passieren, der offiziell unterstützte Weg besteht aber darin, dass man sich zuerst die ursprünglichen Pakete installiert und hinterher ein Komplettupdate mit YaST durchführt, und zwar über YaST -> Software -> Online-Update. Klingt vielleicht blöd, ist aber so.

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    Original geschrieben von stendate
    Nachteil dieses Verfahrens ist, dass das paket nicht (im Fall von Suse, Fedora, Mdk) in die RPM-Datenbank aufgebommen wird, die Deinstallation muß folglich von Hand erfolgen, was, wenn es 'make uninstall' gibt kein Problem ist, da diese option jedoch häufig fehlt, geht das gesuche erstmal richtig los. :)


    Es sei denn, man hat sich ein nettes RPM gemacht, was aber sicherlich keine Aufgabe für den dritten Tag ist. ;) Mit checkinstall geht es relativ einfach. Statt "make install" führt man einfach "/usr/sbin/checkinstall" aus, da werden dann interaktiv ein paar Fragen gestellt und am Ende kommt ein RPM heraus. checkinstall gehört allerdings nicht zur Standardinstallation und ist auch nicht auf den CDs, d.h. man muss es sich vom SuSE-FTP-Server holen. :rolleyes:

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    Original geschrieben von AdministratorDr
    Wieso bietet man eigentlich keine fertigen Programme an, wieso immer der Quelltext? Oder wenigstens paralell?


    Das liegt daran, dass es zuviele verschiedene Distributionen mit zuvielen verschiedenen Paketverwaltungen gibt.


    Der Reihe nach: Wenn man Binaries anbieten wollte, dann müsste das ja in einem bestimmten Format geschehen. Das einfachste wäre ein komprimiertes Archiv, das der Benutzer nur entpacken und irgendwohin kopieren müsste. Das hätte folgende Nachteile:


    - Der Benutzer müsste selbst überprüfen, ob alle Abhängigkeiten erfüllt sind. Das wäre sehr unkomfortabel. Unter Windows umgeht man das Problem, indem jedes Programm alle seine Abhängigkeiten selbst mitbringt. Dadurch werden die Programme sehr groß und außerdem hätte man dann etliche DLLs in doppelter und dreifacher Ausführung auf dem System. Schon mal auf einem Windows-System die Exemplare der gdiplus.dll gezählt? Viel Spaß beim Aufsammeln im Falle einer Sicherheitslücke in dieser DLL. Sowas gab es neulich mal, da gab es dann sogar ein spezielles Tool, das die DLLs wieder aufsammelt. Ein weiterer netter Kandidat wäre die zlib.dll. Die dürfte auch jeder mehrfach auf dem System haben.


    - Der Benutzer könnte, wenn er über eine Datei in seinem System stolpert, nicht ohne Weiteres feststellen, zu welchen Programm sie gehört. Demzufolge könnte er auch nicht ohne Weiteres feststellen, ob er sie noch braucht oder ob er sie löschen kann. Im ungünstigsten Fall würde er eine Datei löschen, die ein anderes Programm noch braucht, und dann ginge die Fehlersuche los. Das muss nicht sein. Umgekehrt könnte er auch nicht sicher sein, wie er ein Programm komplett wieder los wird, denn das Programm könnte seine Dateien ja sonstwohin geschoben haben.


    - Der Benutzer müsste alle seine Programme selbst auf dem aktuellen Stand halten, weil ein automatisiertes Werkzeug wie beispielsweise YaST von den entpackten Programmen nichts weiß. Woher sollte es das auch wissen? Die Konsequenz wäre, dass man nicht einfach auf YaST -> Software -> Online-Update klicken könnte, um alle Programme auf einen Schlag auf den aktuellen Stand zu bringen, sondern man müsste die von Hand herunterladen und installieren. Darauf verzichten die meisten Leute wirklich sehr gerne. ;)


    Folglich muss man die Programme speziell verpacken, und zwar einem Format, welches in der Lage ist, alle Programme jeweils als Paket in eine zentrale Datenbank aufzunehmen, inklusive der Metainformationen wie beispielsweise der Abhängigkeiten und aller Dateien, die zu einem Programm gehören. Das macht jede Distribution, aber jede Distribution macht es ein klein wenig anders. Bei SuSE heißt dieses Format RPM, bei Mandrake und Fedora ist es auch RPM, aber die Installationspfade sind anders, bei Debian ist es ein komplett anderes Format usw. Ein Softwareautor hat in aller Regel sicherlich keine Lust, alle Formate anzubieten. Das ist die Aufgabe der Distribution. Dafür kauft man sich ja die 5 CDs, damit man erstmal mit Software eingedeckt ist, die dann auch zwei Jahre lang mit Updates von der Distribution versorgt wird. Es ist nicht unmöglich, Pakete zu machen, die auf mehreren Distributionen funktionieren, aber das ist auch nicht ganz einfach und deshalb überlässt man das den Distributionen selbst.


    Es gibt auch Ausnahmen, wie beispielsweise OpenOffice.org. Das wird in Form eines selbstextrahierenden Installationsprogramms angeboten, welches so ähnlich wie die berühmte setup.exe funktioniert. Es ist aber nicht die Regel und außerdem hat es den Nachteil, dass der Benutzer darauf vertrauen muss, dass das zugehörige Deinstallationsprogramm wirklich alles wieder löscht. Bei Paketen kann man aber absolut sicher sein, die lassen sich immer sauber aktualisieren und deinstallieren, aber eben nur auf der Distribution, für die sie gemacht wurden. Außerdem legen die Pakete bei grafischen Programmen auch automatisch einen Menüeintrag an, und weitere Kleinigkeiten. Es lohnt sich also, die Pakete der Distribution zu verwenden.


    Ein weiterer Aspekt ist, dass es Linux ja nicht nur für IBM-kompatible PCs gibt. Wer Linux auf der PowerPC-, Sparc- oder Alpha-Architektur einsetzt, der kann mit Binaries für IBM-kompatible PCs herzlich wenig anfangen, obwohl es sich um dasselbe Betriebssystem handelt, weil diese CPUs ja einen ganz anderen Befehlssatz haben. Außerdem soll es sogar Leute geben, die gar kein Linux, sondern Solaris oder BSD oder gar so exotische und vom Aussterben bedrohte Dinge wie AIX oder HP-UX einsetzen, habe ich mal gehört. ;) Wenn man auch denen Binaries anbieten würde, dann wäre das irgendwann mal zuviel des Guten. Aus diesem Grund bieten einige Projekte Binaries für die wichtigsten Plattformen an, die meisten tun das aber gar nicht erst.

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    Original geschrieben von AdministratorDr
    Im übrigen, hab ich jetzt den Squid installiert und ich weiß auch, dass ich die Squid.conf bearbeiten muss.


    Aber wie kann ich den Squid richtig nutzen? Irgendwie fehlt mir die Grafik :D Ich möchte wenigstens wissen wie ich den Squid starte, beende, durchboote, wo überall Ordner liegen und und und...


    Eine Liste der Dateien, die mit einem Paket installiert wurden, kannst Du Dir mit dem Befehl "rpm -ql <Name des Pakets>" ausgeben lassen. squid ist jetzt ein unangenehmes Beispiel, weil das knapp 1000 Dateien enthält, deswegen hier die Liste:


    http://rpm.pbone.net/index.php3/stat/6/idpl/1692472


    Derart lange Listen könntest Du Dir natürlich auch auf der Kommandozeile vernünftig anschauen, und zwar mit dem Befehl "rpm -ql <Name des Programms> | less". Verlassen kannst Du die Liste durch Drücken der Q-Taste, wie "quit".


    Hilfe zu einem Programm findest Du


    - in der "Manual Page" des jeweiligen Programms, das hatten wir schon
    - in der Dokumentation, die mit jedem Paket unter "/usr/share/doc/packages/<Name des Pakets>" installiert wird
    - im Internet auf der Webseite des jeweiligen Programms


    Ein guter Ansatzpunkt wäre zum Beispiel "/usr/share/doc/packages/squid/QUICKSTART". Lies doch zuerst einmal das. ;)


    Was die mit einem Programm installierten Dateien betrifft:


    - unter "/etc" liegen die Konfigurationsdateien
    - unter "/usr/sbin" liegen die ausführbaren Dateien, die nur der Systemverwalter anfassen soll
    - unter "/usr/share/<Name des Programms>" liegen architekturunabhängige nicht-ausführbare Dateien, in diesem Fall die Strings der Fehlermeldungen des Programms in allen möglichen Sprachen und diverse Grafiken, die musst Du ebenfalls nicht anfassen
    - unter "/var" liegen Dateien, die im laufenden Betrieb des Programms zusammenkommen


    Und so weiter.


    o2neuling

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    Original geschrieben von AdministratorDr
    Dann erklär mir mal wie man den generell was installiert, was ich aus dem Netz ziehe. Meistens sind es ja mehrere tar-Dateien.


    Ganz ohne einen Blick in die README-Datei, die bei jedem Programm dabei ist, wirst Du wahrscheinlich nicht glücklich werden. ;)


    Normalerweise läuft es so ab: Um überhaupt irgendetwas kompilieren zu können, müssen erst mal ein paar Werkzeuge nachinstalliert werden, die nicht zur Standardinstallation dazugehören. Dazu öffnest Du am besten YaST, gehst in das Modul Software -> Software installieren oder löschen -> Filter: Selektionen und installierst mindestens "C/C++ Compiler und Werkzeuge". Wenn Du KDE-Programme kompilieren willst, installierst Du außerdem noch "KDE Entwicklung" und wenn Du GNOME-Programme kompilieren willst, installierst Du "GNOME Entwicklung".


    Als nächstes entpackst Du das heruntergeladene Archiv und wechselst auf der Kommandozeile in das dabei angelegte Verzeichnis. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um mit "cat README" die README-Datei zu lesen. Da stehen nämlich die Abhängigkeiten und weitere nützliche Informationen drin. Zum Kompilieren des Programms brauchst Du nicht nur die Binärdateien der Abhängigkeiten, sondern auch die zugehörigen Header. Bei kleinen Paketen sind die im Basispaket enthalten, bei größeren Paketen befinden sie sich in einem separaten Paket, welches <Name des Pakets>-devel heißt. Die installierst Du mit YaST nach.


    Da Du, wie ich Deiner fstab entnommen habe, kein DVD-Laufwerk hast, wird es an dieser Stelle zumindest am Anfang besonders eklig. Auf den CDs sind viele -devel-Pakete nämlich gar nicht drauf, sondern nur auf der DVD. Diese Pakete musst Du vom SuSE-FTP-Server herunterladen:


    ftp://ftp.suse.com/pub/suse/i386/9.2/suse/i586/


    Heruntergeladene Pakete werden von der Kommandozeile wie folgt installiert:


    su
    Passwort:
    rpm -Uvh <Dateiname>
    exit


    Dabei kann es Fehlermeldungen wegen unerfüllter Abhängigkeiten geben. In diesem Fall musst Du die fehlenden Pakete ebenfalls herunterladen und installieren. Das bessert sich aber mit der Zeit, wenn sich nach und nach alle wichtigen Pakete sammeln.


    Wenn Du meinst, alles beisammen zu haben, führst Du mittels "./configure" das Konfigurationsskript aus. Das Konfigurationsskript überprüft, ob tatsächlich alle Abhängigkeiten erfüllt sind. Wenn nicht, dann bricht es mit einer hoffentlich aussagekräftigen Fehlermeldung ab und Du musst die Abhängigkeiten erst erfüllen. Es empfiehlt sich, das Konfigurationsskript erst mit dem Parameter "--help" aufzurufen, da wird nämlich angezeigt, welche Parameter notwendig sind, um eventuelle optionale Features zu aktivieren oder zu deaktivieren oder den späteren Installationsort zu ändern.


    Wenn das Konfigurationsskript dann nach Erfüllung aller Abhängigkeiten einwandfrei durchläuft, gibst Du anschließend "make" ein. Daraufhin wird das Programm kompiliert. Je nach Umfang des Programms kann das mehrere Minuten dauert, währenddessen dürfte die CPU zu 100% ausgelastet sein. Wenn auch das erledigt ist, kannst Du das Programm folgendermaßen installieren:


    su
    Password:
    make install
    exit


    An der Stelle bleibt noch zu sagen, dass nach dieser Vorgehensweise die zum Programm gehörenden Dateien querbeet über das System verstreut werden. Das lässt sich recht einfach in den Griff bekommen, das kann ich aber ein anderes mal beschreiben, weil ich darauf gerade keine Lust mehr habe. ;)


    Es gibt natürlich auch einige Programme, die völlig anders kompiliert werden, dass ist dann aber in der README-Datei beschrieben. Und es gibt natürlich auch Programme, die in binärer Form verteilt werden, die entpackt man einfach und kopiert sie nach "/usr/local". Und außerdem gibt es noch die besagten RPMs, die installiert man so, wie ich es bereits beschrieben hatte. Wann immer möglich, sollte man RPMs benutzen, weil die sich am besten zentral verwalten lassen. Probiere es doch einfach mal an irgendeinem Programm aus und stelle dann konkretere Fragen.


    o2neuling

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    Original geschrieben von AdministratorDr
    Es geht. Was muss ich in der fstab ändern, damit dem nicht mehr so ist?


    Nichts, dass soll nämlich so sein. ;)


    Mal der Reihe nach. Du hast einen einzigen Verzeichnisbaum, keine Laufwerksbuchstaben. Eines Deiner Laufwerke bildet die Wurzel dieses Verzeichnisbaums, nämlich hda6. Alle anderen Laufwerke sind als Äste dieses Verzeichnisbaums an einem Unterverzeichnis eingehängt, so auch hda1. Diese Laufwerks-Icons, die Dir KDE anzeigt, sind nur als Hilfe zu verstehen, um mit einem Mausklick an den richtigen Ast des Verzeichnisbaums zu springen, um den Inhalt eines bestimmten Laufwerks gezielt erreichen zu können. In Wirklichkeit handelt es sich aber trotzdem um einen einzigen Verzeichnisbaum, deswegen gibt es auch nichts zu ändern. Deine fstab ist in Ordnung, wie sie ist.

    Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Ich hab jetzt Squid runtergeladen und habe zig Unterordner und Unterordner. Als Windows-User ist man es gewöhnt, alles komfortabel in einer Datei wiederzufinden (genannt setup.exe :D )aber wie gehe ich jetzt vor um den Squid zu installieren?


    Warum hast Du das heruntergeladen? Das ist ein typischer Anfängerfehler, immer gleich alles herunterzuladen! :D


    Ich nehme an, dass es sich bei diesen vielen Unterverzeichnissen und Dateien um den Quellcode des Programms handelt. Den müsstest Du erst kompilieren. Das musst Du aber gar nicht, weil Du das Programm nämlich schon hast, und zwar auf Deinen CDs/DVDs. Starte YaST, gehe ins Modul Software -> Software installieren oder löschen, suche das Programm aus der Liste heraus und installiere es inklusive der Abhängigkeiten. Das geschieht automatisch, Du musst nur nach Aufforderung die CDs/DVDs einlegen.


    Falls es Dir grundsätzlich um das Kompilieren von Programmen geht, können wir das natürlich auch besprechen. Allerdings nicht unbedingt an diesem Beispiel, weil Du das ja gar nicht kompilieren musst. ;)


    o2neuling

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    Original geschrieben von stendate
    Du kannst also die o.g. Anleitung befolgen oder versuchen den Originalen Nvidia-Treiber zu installieren. Eine schicke Anleitung gibt es bestimmt auch für Suse, eine für Fedora gibt es hier: http://fedorawiki.de/index.php?title=Nvidia


    Die Anleitung für das Vorgehen unter SuSE 9.1 gibt es hier:


    http://www.suse.de/~sndirsch/nvidia-installer-HOWTO.html#3


    Nur die ersten beiden Absätze sind relevant. Wenn man nach den ersten beiden Absätzen vorgeht und die Installation nicht von Hand, sondern wie beschrieben mit YaST ausführt, dann muss man auch nicht vorher erst in den Runlevel 3 wechseln, sondern kann das einfach mit YaST machen und sich danach neu anmelden, fertig.


    Natürlich kann man das auch von Hand machen, das dafür notwendige Vorgehen ist dort auch beschrieben und ähnelt natürlich dem Vorgehen unter Fedora, das lohnt sich aber in den meisten Szenarien nicht, es sei denn, man weiß ganz genau, weshalb man es nicht mit YaST machen möchte.


    o2neuling

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    Original geschrieben von DerHocker
    2. Mein USB-Stick: Ich kann nicht drauf zugreifen! Er wird scheinbar bei der Hardware gefunden, aber ich kann ihn nirgends ansprechen. Wie mounte ich den bzw. wo ist der überhaupt als "Laufwerk" zu finden?


    Wie lautet Deine "/etc/fstab"? Welche Verzeichnisse hast Du unter "/media"? Was heißt "er wird scheinbar bei der Hardware gefunden", weißt Du, welche Gerätedatei ("/dev/irgendwas") dem USB-Stick entspricht, wird das an der Stelle, an der er gefunden wird, auch angegeben?


    Soweit ich weiß, verwendet die 9.1 schon "subfs" (die 9.2 tut das auf jeden Fall), d.h. erkannte Geräte werden beim Anschließen sofort und automatisch in einem Unterverzeichnis von "/media" gemountet (so sollte es zumindest sein). Schließ den USB-Stick doch mal an, warte 10 bis 20 Sekunden und schau dann nach, ob der Inhalt irgendwo unter "/media" auftaucht.


    Wegen der X-Konfiguration müsste ich selbst erst nachschauen.


    o2neuling

    Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Natürlich nutze ich zur Zeit nur die grafische Oberfläche, was wohl daran liegt, das ich nirgends ein Netz mal ne Liste aller möglichen Befehle finde (ähnlich wie bei Dos: dir, del, md, copy ...).


    "dir" -> "ls" (zumindest bei SuSE geht aber auch "dir")
    "del" -> "rm" (Achtung, wird ohne Rückfrage sofort ausgeführt und lässt sich nicht rückgängig machen!)
    "md" -> "mkdir" oder auch "md"
    "copy" -> "cp"


    http://www.google.de/search?hl…e&btnG=Google-Suche&meta=


    Da findest Du alle möglichen Zusammenstellungen in jeder denkbaren Qualität und Ausführlichkeit.


    Ausführliche Hinweise zu Befehlen und Programmen erreichst Du, indem Du "man <Name des Befehls oder Programms>" eingibst. Das sind die sogenannten "Manual Pages". Verlassen kannst Du sie, indem Du die Q-Taste (wie "quit") drückst.


    Eine kurze Auflistung der Optionen erreichst Du, indem Du den Befehl oder das Programm mit einem der Parameter "-?", "-h" oder "--help" aufrufst ("<Name des Befehls oder Programms> -?", "<Name des Befehls oder Programms> -h", "<Name des Befehls oder Programms> --help").

    Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Wenn ich auf hda1 klicke sehe ich einige Ordner [unter anderem ein Ordner: Daten, den ich angelegt habe]. Klicke ich auf hda6 und dann auf den Unterordner data1 sehe ich wieder das was in hda1 ist. Versteh ich irgendwie nicht, wie hängt das denn zusammen?


    Poste doch mal den Inhalt Deiner "/etc/fstab" (zum Beispiel indem Du auf der Kommandozeile "cat /etc/fstab" eingibst). Damit es nicht so langweilig ist, errate ich mal den Inhalt Deiner "/etc/fstab": ;)


    Eine Zeile lautet

    Code
    /dev/hda6 / <Dateisystemtyp> <Optionen> <Eine Zahl> <Noch eine Zahl>


    Und eine weitere Zeile lautet

    Code
    /dev/hda1 /data1 <Dateisystemtyp> <Optionen> <Eine Zahl> <Noch eine Zahl>


    Die Sache ist eigentlich ganz einfach: Auf der "hda6" befindet sich die Wurzel Deines Dateisystems, nämlich das Verzeichnis "/". Die "hda1" ist als Unterverzeichnis "data1" des Verzeichnisses "/" eingehängt ("gemountet"). Das heißt, alles, was sich unterhalb von "/data1" befindet, befindet sich physikalisch auf der "hda1", ist aber über die Vorschriften aus der "/etc/fstab" als Unterverzeichnis des Wurzelverzeichnisses eingebunden. Folglich sind diese vermeintlich doppelten Dateien in Wirklichkeit nur einmal vorhanden, und zwar physikalisch auf der "hda1", die aber am Punkt "data1" als Unterverzeichnis von "/" eingehängt ist, welches sich wiederum auf der "hda6" befindet.


    Alles klar? ;)


    o2neuling