Hoffentlich bekommst du nie mit, wie der Staat in Form der KfW Gründer fördert. Nämlich mit zinsfreien Krediten und nicht zurückzahlbaren Zuschüssen.
Meine Idee ist nicht "links", sie wäre im Interesse aller. Aber wie will man Korruption bekämpfen, wenn alle Parteien mit Macht von der Korruption profitieren.
Das ist doch nicht vergleichbar! Alleine die Voraussetzungen, für eine Unternehmensförderung selbst im Nebenerwerb brauche ich bei der KfW einen Finanzpartner (ausweislich der KfW Bank, Sparkasse oder Genossenschaftsbank), der überhaupt den Antrag begleitet, sowie mindestens einen Businessplan bestehend aus einem Geschäftskonzept, einem Investitionsplan, dem Liquiditätsplan und der Rentabilitätsvorschau.
Ich muss also erstmal eine von einem Dritten tragfähig bewertete Geschäftsidee entwickeln. Ohne dessen Billigung und Beteiligung keine KfW. Und selbst dann ist der Großteil eine ggf zinsreduzierte Darlehensleistung, die zurückbezahlt werden muss.
Eine Partei hingegen hat qua Gesetz einen klaren Auftrag zur politischen Willensbildung und Betätigung. Die Gründung einer Partei ist einfach, eine Handvoll Mitstreiter und ein protokolliertes Gründungstreffen und es geht los. Noch keine Doppelmitgliedschaften ausschließen und dann kann man mühelos jede Woche eine nebenher gründen. Wie viel Förderung und Zuschuss wollten Sie denn so bewilligen pro Partei? Könnte sich wirklich rechnen. Vielleicht gut gemeint, aber meiner Meinung nach nicht zu Ende durchdacht.