Sehe ich anders, sorry. Jungspund hat jetzt den Verzicht auf die Fortführung des Vertrags erklärt. Wenn er seinen vermeintlichen Rechtsanspruch hätte geltend machen wollen, also darauf bestehend den CallYa-Vertrag fortzuführen und eine neue Rufnummer zugewiesen zu bekommen, dann wäre der Weg gewesen auf dem Portierungsformular klar den Verzicht durchzustreichen, ggf. ergänzend vermerken daß der Vertrag mit neuer Rufnummer fortgeführt werden sollte. Dann gibt es drei Möglichkeiten:
1) Vodafone ignoriert es und fährt deren Prozess durch (Portierung zum Stichtag, Abschaltung). Dann müsste mit Fristsetzung die Zuteilung einer neuen Rufnummer zwecks Fortführung des aus Sicht von jungspund fortlaufenden Vertrags an Vodafone geschickt werden, unter Hinweis auf Verzug der Leistungserbringung und Ankündigung rechtlicher Schritte. Das wird Vodafone vermutlich nicht beeindrucken, da die Prozesse bei Prepaid fest sind, sodaß jungspund dann mittels Anwalt Klage einreichen kann. Da Gerichte bei Telefonanschlüssen meistens keine einstweiligen Verfügungen erlassen, kann das aber dauern. Aber hey, es geht ja um die Geltendmachung des Rechtsanspruchs!
2) Vodafone bemerkt die Zusätze und verweigert die Portierung. Über diese Schiene kann die Netzagentur eingebunden werden, da es dann grundsätzlich um die Frage der Verknüpfung Portierung und Kündigung bei Prepaid geht. Dauer ungewiss.
3) Es klappt wie von jungspund angedacht. Wahrscheinlichkeit eher nichtig.