Beiträge von Brice

    Zitat

    Original geschrieben von BornToRun
    Da kommt man doch vor lauter Gegensteuern, Nachjustieren und Definieren von Ausnahmeregeln zu nichts anderem mehr. :apaul:


    Nach 4 Jahren Betrieb und Optimierung der Logiken wird nicht mehr viel nachjustiert. Bei meinen o.g. Beispielen weiß ich gar nicht mehr, wann ich die Programmierung das letzte Mal angefasst habe.


    Es ist nur von Vorteil, wenn das Licht in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse (Dämmerung) oder Sonnenuntergang bzw. Sonnenaufgang geschaltet wird. Einmal das Einschalten progammiert, z.B. 2700 Sekunden vor Sonnenuntergang, und das läuft ohne Nachjustierung das ganze Jahr durch. Wenn wie heute beim Betreten der Küche morgens z.B. das Licht eingeschaltet werden soll mit einem Timer bis 1800 Sekunden nach Sonnenaufgang, es ist aber bereits 08:30, dann schaltet die Lampe gar nicht erst, da der Zeitpunkt für das Ausschalten schon überschritten ist.


    Es ist ein Hobby und muss nicht von jedem verstanden werden :-)

    Mir ist nur die Protokollentwicklung von eQ-3 bekannt, nicht aber das die Hardware identisch ist. Im FHEM-Forum habe ich noch nicht gelesen, dass sich die HM-Aktoren häufiger mit Defekt verabschieden.


    Die Protokolle für HomeMatic, Max! und FS20 kommen alle von ELV (bez. eQ-3 für die beiden erstgenannten), sind untereinander aber nicht kompatibel.


    Zum Thema Stromverbrauch meiner Funkschaltsteckdosen: Nach meinen Messungen aus 2014 liegt der Standby-Verbrauch bei ca. 1 Watt. Wenn der dahinter liegende Verbraucher, z.B. das Netzteil des Radios im Standby 2 bis 3 Watt verbraucht, ist mir das recht.


    SmartHome hat für mich viel mit Verbrauchsoptimierung zu tun und ich hatte für etliche Geräte (nicht TV, SetTopBox, Soundsystem, die sind eh zumindest im Deep-Standby) den Standby-Verbrauch gemessen und mich gewundert: z.B. hat die seit Jahren permanent in der Steckdose angeschlossene Ladestation der elektrischen Zahnbürste (Braun) 3 bis 4 Watt verbraucht.


    Wir hatten 2015 im Vergleich zu 2013 einen Minderverbrauch von 20% im Stromverbrauch. Vieles sicherlich der Umstellung auf LED geschuldet, aber z.T. auch der Heimautomation. Die Abschaltung des WLan (ca. 2 bis 3 Watt) für ca. 8 Stunden an Werktagen machen zwar nur ca. 2 bis 3 Euro im Jahr aus. Aber die Summe der nicht benötigten Verbraucher gibt dann ein anderes Bild.

    eQ-3 (Spin-off vom Elektronikversender ELV) hat das Protokoll für RWE SmartHome entwickelt. Beide Systeme sind jedoch nicht kompatibel. RWE SmartHome ist einfacher zu installieren, HomeMatic bietet mit mehr als 70 Produkten die größere Auswahl.

    Zitat

    Original geschrieben von mumpel
    "Smart" bedeutet bei mir "Einbauen - Anschließen - Fertig - Funktioniert".


    Und funktioniert dann nach den Vorgaben des Herstellers? Ist das nicht ein wenig zu kurz gedacht (siehe Beispiel Somfy und Karfreitag)? SmartHome muss nach den Vorgaben des Anwenders konfigurierbar sein.


    Desweiteren: die meisten "out-of-the-box" Lösungen werden über eine Weboberfläche konfiguriert. Nicht nur, dass man von der Verfügbarkeit des Systems des jeweiligen Herstellers abhängig ist (http://www.heise.de/newsticker…t-Homes-lahm-2832456.html)], handelt es sich i.d.R. um cloudbasierte Anwendungen. Ich zumindest möchte meine Gewohnheiten, die ich mit der Konfiguration dokumentiere, nicht auf einem Server ablegen, bei dem nicht sicher bin, wo dieser überhaupt steht.


    Wenn sich mein RaspBerry Pi herunterfährt, bekomme ich eine Nachricht und kann selbst eingreifen.


    Aber wir schweifen ab.

    Solange es kein Hardware-Gateway gibt, dass mehr als 3 Protokolle bedienen kann und dazu noch einfach zu konfigurieren ist, wird SmartHome nicht massentauglich sein.


    Vor 4 Jahren habe ich begonnen, mit FHEM unsere ETW ein wenig smarter zu machen. Mangels elektrifizierter Rollläden und Fußbodenheizung ist es eher SmartHome light (Funkschaltsteckdosen, Bewegungsmelder, HUE, Wetterstation, WLan-Lautsprecher etc).


    Zitat

    Original geschrieben von Gallium Was ist smart?
    Eine Leuchte mit dem Handy schalten hat nichts mit 'intelligenter Steuerung' zu tun. Das kann ein herkömmlicher Funkschalter ebenso gut.
    Smart bedeutet, verschiedene Ereignisse zusammenzufassen und zustandsabhängig darauf zu reagieren.


    Das ist genau der Punkt und das können die meisten Systeme out-of-the-box nicht. Gerade hat mir ein Freund erzählt, dass am Karfreitag die Somfy-Rollläden, wie jeden Werktag, früh hochgefahren wurden, weil es keine Möglichkeit gibt, dem System mitzuteilen, dass ein Feiertag ist....


    Seit über drei Jahren läuft bei uns die Waschmaschine-fertig-Funktion: Wenn die Waschmaschine im Keller auf Standby geht, werden auf die Mobiltelefone Pushmessages verschickt und auf meinem Mobiltelefon vorgelesen (Die Waschmaschine ist fertig, bitte die Wäsche entnehmen). Sofern jemand zu Hause ist, wird als Signal eine bestimmte Lampe eingeschaltet.


    Viele Sachen laufen automatisiert im Hintergrund ab, ohne dass eine Fernbedienung oder ähnliches in die Hand genommen werden muss:


    - Beim Betreten der offenen Küche morgens ab 05:00 Uhr werden per Bewegungsmelder das Radio, eine Lampe und verschiedene LEDs bzw. HUEs eingeschaltet, das Licht nur bis zu einem definierten Zeitpunkt nach Sonnenaufgang. Wenn es schon hell ist, werden die Lichter erst gar nicht eingeschaltet


    - Nachts zwischen Mitternacht und 04:00 werden die LEDs in der Küche nur für 90 Sekunden eingeschaltet (ich gehe nachts öfter mal an den Kühlschrank...)


    - Wenn sich das letzte Mobiltelefon aus dem WLan abgemeldet hat, werden aktive Verbraucher wie Radio, Drucker etc ausgeschaltet und das WLan abgeschaltet


    - Beim Betreten der Wohnung per Bewegungsmelder: WLan und Radio ein


    - Beim Betreten des Badezimmers: Radio ein (aber nur zwischen 05:00 und 23:30), Licht (HUE und Deko) ein in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse


    - Bügeleisen wird eingesteckt: es wird ein bestimmter Radiosender auf den WLan-Lautsprecher gestreamt. 3 Minuten nach dem Ausschalten erfolgt das Abschalten des WLan-Lautsprechers


    - Wenn morgens um 05:00 auf dem Balkon weniger als + 1,5 C sind, wird die Weckzeit des Weckers (HUE im SZ und WLan-Lautsprecher) um 10 Minuten vorverlegt -> könnte ja glatt sein


    - Abends keiner zu Hause: definierte Lampen zu einem definierten Zeitpunkt vor Sonnenuntergang an und per Zufallsschaltung aus


    - SetTopBox wird über eine Logitech Harmony eingeschaltet (im Heimnetz wird present gemeldet), dann Radio, falls aktiv, ausschalten und Steckdose für Fernseher einschalten


    - SetTopBox wird nach 21:00 Uhr ausgeschaltet, dann sind wir bettfertig: Fernseher, Licht in WZ, Küche und Balkon aus, HUE im SZ ein und Radio Harmony.fm auf den WLan-Lautsprecher im SZ streamen


    Das Ausschalten im letzten Beispiel erfolgt dann über einen Taster. Das ist dann der einzige Fall, in dem regelmäßig eine Fernbedienung oder das Mobiltelefon in die Hand genommen wird.


    Kühlschrank und Gefrierschrank sind mit Temperaturfühlern ausgestattet und melden per Pushmessages die Überschreitung definierter Temperaturen.


    Dies alles ist mit den aktuell angebotenen fertigen Systemen so nicht möglich. Natürlich ist FHEM und die damit verbundene Einarbeitung in Perl sehr aufwändig und zeitintensiv. Aber mir macht es Spass.


    FHEM ist als Opensource-Projekt ein in Perl geschriebener Server, der verschiedene Protokolle unterstützt und ständig weiterentwickelt wird. Eine schöne Weboberfläche kann auch erstellt werden :-)


    Das eigene Heim auf einen Schlag "smart" zu machen, ist eine Illusion. So etwas muss wachsen und man muss Ideen zur Optimierung entwickeln. Bei mir wächst es seit 4 Jahren und somit haben sich die Hardwarekosten auf diesen Zeitraum verteilt. Angefangen habe ich mit 3 Funkschaltsteckdosen.

    Ich werfe mal lebara.es in den Raum. Internetseite auf englisch verfügbar. Prepaid und Aufladung über KK möglich.


    Dazu einen passenden Tarif, z.B. "All in One 10) für €10,00 im Monat
    - 100 Minuten Festnetz und Mobil in 40 Länder
    - 500 MB Daten in Spanien


    Meine Tochter ist bei Lebara.co.uk, ich bin seit über einem Jahr bei Lebara.de. Kann nichts Negatives berichten.

    Zitat

    Original geschrieben von raimerik
    Du kannst ja mal am 23.8. berichten, ob Dein erstes BonusGuthaben (bzw. Reste davon) vom 23.7. noch existiert! ;)


    Da sich der FLEXIXL (19,99 Euro) am 20.08. verlängert, wird kein Bonusguthaben mehr vorhanden sein. Am 20.08.2015 wird sich das Guthaben um 19,99 verringern und am 22.08.2015 kommen die 10 Euro und das Guthaben erhöht sich um diesen Betrag. Andernfalls müsste ich die Aktion völlig falsch verstanden haben.


    Meine zweite Lebara-Karte nutze ich kaum, daher macht die Promo-Aktion für diese Karte keinen Sinn, siehe die von dir zitierte Fußnote 6.


    Edit: die *141# funktioniert bei meinen Sony-Mobiltelefonen (Z und Z1C) so gut wie nie.

    Ich nutze den Lebara Flexi-XL-Tarif (500 Min in 45 Länder (Festnetz und Mobil), 1GB Daten, 50 SMS weltweit), da Familienangehörige in UK, F und USA leben. Der Tarif ist für mich ideal, die 500 Min reichen aus, und die 1GB Daten sowieso. Mit der Promotion-Aktion zahle ich dann für 10 Monate statt 19,99 nur 9,99 pro Monat. Für mich passt das super :-)


    Nicht vergessen: um die Lebara-Karte am Leben zu erhalten, muss eine kostenpflichtige Aktion alle 90 Tage erfolgen.