Beiträge von lanturlu

    Die Unterscheidung WAP1.x und WAP2.0 auf der Rechnung steht nur für die Art des Zugangs. Ob man nun WML- oder (x)HTML-Seiten aufgerufen hat, macht da keinen Unterschied. Bei der von Dir beschriebenen Nutzung dürften also nur WAP1.x Zugriffe auf der Rechnung auftauchen.


    Ich hielt die Neuerungen bei der O2-Konfiguration zunächst für harmlos. Langsam sehe ich, daß es zu erheblicher Verwirrung kommt. Kunden nutzen nun kostenpflichtige Zugänge ohne das merken.


    Und wenn, wie vermutlich in diesem Fall, etwas schief läuft, wird automatisch vermutet, daß der Nutzer etwas falsch gemacht hat und steht plötzlich unter Rechtfertigungsdruck. :(:rolleyes:
    In Zusammenhang mit dem 6630 wurden einige Fälle berichtet, bei denen die Abrechnung über die Flat nicht funktioniert hat. Bei UMTS hat man keine Wahl, aber bei GPRS sollte man wohl doch besser nur den alten APN wap.viaginterkom.de verwenden.


    Welche Chance hat ein User, sich gegen so eine mutmaßlich(!) falsche Abrechnung zu wehren? :confused:

    Das ist etwas merkwürdig.
    Warum hast Du Dir die SMS schicken lassen, wenn es vorher schon funktioniert hat?
    Auf der Rechnung tauchen ab diesem Zeitpunkt WAP1.x-Verbindungen auf. Das Handy nutzt also das alte WSP-Protokoll und den Gateway auf Port 9201. Darüber kann man auch alle WAP2.0-Seiten erreichen. Ein HTTP-Zugang über den Proxy auf Port 8080 ist dafür nicht notwendig.
    Zusätzlich werden aber auch "normale"/"allgemeine" Internetzugriffe registriert. Da könnte z.B. die Benutzung des eingebauten Emailclients sein. Da das in den Tagen davor nicht auftaucht und Du das Problem vermutlich kennst, gehe ich mal von einer anderen Ursache aus.
    Hast Du JAVA-Programme verwendet? Die können beim K700i den Proxy (und damit die Flat) nutzen, aber nicht den WAP-Gateway. In dem Fall ignorieren sie den Gateway und bauen eine direkte (und kostenpflichtige) Verbindung auf.


    Die von Dir aufgelisteten Einstellungen sind alles andere als schlüssig. In beiden Fällen fehlt die IP des Gateways/Proxys, also die 195.182.114.52.
    Kann beim "Internetmodus: WAP" überhaupt der Proxy ausgeschaltet werden? Ich habe leider kein K700 zur Hand. Da WAP1.x-Verbindungen registriert wurden, vermute ich aber, daß die übermittelte Einstellung funktioniert hat.


    Die logischte Erklärung wäre anhand dieser Schilderung, daß JAVA-Programme den Traffic verursacht haben. Aber 750kb an einem Tag? :confused:
    Das ist schon etwas merkwürdig.
    Grüße,
    Lanturlu


    Edit: Videostreaming, wie von fjg erwähnt, wäre natürlich auch eine Erklärung.

    Auf dem Bild erkenne ich fast gar nichts. :rolleyes:
    Womit hast Du das denn aufgenommen? Da macht das TM100 im Makromodus aber weit bessere Aufnahmen. :D


    Das sieht nach einem Nachrichtensymbol aus. Mehr kann ich wirklich nicht erkennen. Ich vermute mal, daß es sich um eine WAP-Push Nachricht handelt. Scroll mal im Nachrichtenmenü ganz nach unten, dort sollten die WAP-Nachrichten zu finden sein. Um die Nachricht lesen zu können, muss natürlich die WAP-Funktion eingerichtet sein.

    Re: MMS D2


    Zitat

    Original geschrieben von Bengt
    Bei VF geht es rein rechtlich und hier reden wir von datenschutz, das "offiziel" nach deutschem Recht nicht übermittelt werden darf, welches Handy ein Kd. im netz nutzt.


    (Klugscheißer können sich sparen mir zu erläutern, dass alle Netzbetreiber wissen mit welchem Handy wir unterwegs sind..... )


    Thomas4711 hat die Fakten ja schon erwähnt, ich führe das ganze nur etwas aus.
    Die IMEI wird nicht übermittelt, aber die ist in diesem Fall auch nicht notwendig. Jedes Handy übertragt bei jeder HTTP-Anfrage (WAP oder MMS) den HTTP-Header, in dem verschiedene Informationen über das Handy bzw. den eingebauten WAP-Browser stehen. Der bekannteste Punkt ist dabei der sogenannte User Agent. Das ist praktisch der Name des Telefons. Bei einigen Herstellern wie Siemens oder Sony Ericsson kann man sogar erkennen, welche Softwareversion das Handy hat. Darüber hinaus übermitteln moderne Handys im Gegensatz bspw. zu PC- oder PDA-Browsern im HTTP-Header einen Link zu einer Profildatei, die die Fähigkeiten des Handys beschreibt, also z.B. wie groß eine MMS sein darf und welche Auflösung das Display hat. Sobald ein Handy also mit irgendeinem (Web-)Server in Verbindung tritt, verrät es eine ganz Menge über sich. Man kann aber nicht einzelne Handys gleichen Typs und Softwarestands voneinander unterscheiden oder gar die Rufnummer des Nutzers herausbekommen. (Die Nutzererkennung steht nur den Netzbetreibern zur Verfügung, da sie eine geschlossene Kette von Systemen besitzen, über die diese Information weitergereicht wird.)


    Einige MMS-Server (wie z.B. der, den ich gerade teste) sind selbstlernend und werten die Informationen in der Profildatei aus. Aus verschiedenen Gründen setzen die Netzbetreiber diese Technik aber nicht ein. Das ist ihr gutes Recht. Außerdem können sie sich entscheiden, das System nur für bestimmte Handys einzurichten, die sie selbst anbieten.
    Allerdings bin ich der Meinung, daß Kritik an letzterem Punkt berechtigt ist. Der Kunde geht davon aus, daß MMS über ein standardisiertes Verfahren verarbeitet werden und er ein MMS-Handy in jedem Netz verwenden kann. Es ist zwar vielleicht zutreffend, wenn man sagt, daß Harti naiv ist, wenn er denkt, daß sie auf seine Beschwerde hin ihr System anpassen werden. ;)
    Aber ist der Endverbraucher wirklich im Unrecht, wenn er erwartet, daß MMS ähnlich einfach zu verwenden sind, wie SMS? Was würdet ihr von einem Handy halten, bei dem z.B. die SMSC-Nummer fest einprogrammiert ist? Wenn es um Brandings bei Handys geht, ist hier die Empörung und Ablehnung bei TT groß. Als die T-COM günstige DECT-Telefone angeboten hat, die immer automatisch die 01033 für Verbindungen über die Telekom vorgewählt haben, ist sogar die Regulierungsbehörde eingeschritten. In diesen Fällen konnten die Unternehmen aber zumindest argumentieren, daß die Käufer darüber informiert wurden und die Geräte vom Betreiber subventioniert wurden. Trotzdem gab es berechtigte Kritik an diesem Verhalten.
    Bei dem Problem, das in diesem Thread behandelt wird, liegt die Einschränkung aber gar nicht bei dem Anbieter, der das Telefon verkauft hat. Das TM100 ist zwar schwer gebrandet und das war den meisten TT'lern auch vor dem Kauf bekannt. Es ist aber von Sharp bzw. T-Mobile in seinen MMS-Funktionen nicht extra beschränkt worden. Es hält sich an den MMS-Standard. Das Problem ist, daß O2 sich für den Standard nur am Rande interessiert. Ist es wirklich zuviel verlangt, daß sie, wenn sie die automatische Lernfunktion nicht nutzen wollen, den Markt beobachten und wenigstens die wichtigsten Kenndaten der neu erschienenen Telefone einspeichern? Wenn man diese Diskussion verfolgt, muss man diese Frage anscheinend bejahen. :(
    Das TM100 ist vielleicht ein Extremfall, da es den Namen eines Netzbetreibers schon im Namen führt und mittlerweile schon ein Auslaufmodell ist. Aber was ist mit anderen Handys, die ihr unabhängig vom Netzbetreiber erwerbt, weil sie euch gefallen? Wie weit seid ihr bereit zu akzeptieren, daß eine Kernfunktion des Handys nicht funktioniert, weil der Netzbetreiber zu faul oder zu arrogant ist, seine Systeme auf einem aktuellen Stand zu halten?
    Das ist jetzt vielleicht etwas überspitzt ausgedrückt, aber in diese Richtung geht es schon. Es kommt noch hinzu, daß viele Menschen MMS eben nicht für eine Kernfunktion halten. Wieviele derjenigen, die sich hier zu Wort gemeldet haben, nutzen denn selbst MMS regelmäßig? MMS stehen immer noch im Ruf, eine teure und unnötige Spielerei zu sein. Die Netzbetreiber haben zuwenig getan, die Menschen vom Gegenteil zu überzeugen. Die Preissenkung im August 2004 war ein wichtiger Schritt, aber bei der Zuverlässigkeit und insbesondere der Zusammenarbeit untereinander haben sie zuwenig geleistet. Die Haltung, MMS nur bei Handys zu unterstützen, die sie selbst anbieten, verstärkt die Ablehnung der MMS-Technik bei den Kunden nur zusätzlich. (Zu dem Thema, wie viele Verbraucher momentan auf moderne Technik reagieren, gibt es übrigens diesen Teltarif-Artikel.)

    Sie ersparen sich vielleicht etwas Arbeit bei der Wartung des MMS-Systems, aber riskieren, daß sich die Kunden von dieser Technik abwenden.
    Sollte allerdings der Trend weiter dahin gehen, daß die Verknüpfung zwischen Endgerät und Netz bzw. Diensten immer enger wird und zu einer festen Ankettung wird, haben wir noch ganz andere Probleme als das hier geschilderte.
    Ich habe beim ersten Überfliegen dieses Artikels (den ich bei Gelegenheit nochmal genau lesen will) festgestellt, daß René Obermann von T-Mobile "walled garden"-Modelle als nicht mehr aktuell bezeichnet hat. Der Vertreter von Vodafone erschien bei seiner Zustimmung zu dieser Aussage etwas zurückhaltend. ;)
    Bei dem Begriff "walled garden" muss ich irgendwie unwillkürlich an eine Äußerung von W. Ulbricht am 15.6.1961 denken. :rolleyes::D
    Grüße,
    Lanturlu

    Zitat

    Original geschrieben von Axelchen
    o2 hat also rein gar nichts davon, wenn sie es unterstützen würden, denn am MMS-Empfang verdienen sie ja eh nichts.


    Wieso verdienen sie daran nichts? :confused: :D
    Irgendjemand muss die MMS ja versenden, damit sie empfangen werden kann und derjenige bezahlt. Entweder direkt bei O2 oder bei einem anderen Netzbetreiber, der dann eine Art Interconnectiongebühr an O2 für die Zustellung zahlt. Außerdem lädt eine empfangene MMS vielleicht auch dazu ein, selbst eine zu versenden.
    Ansonsten kann ich deine Argumentation verstehen. Die Diskussion darüber sollte sollte aber besser in diesem Thread geführt werden.


    Das war nicht das erste unnötige Crossposting von hartiberlin. ;)


    Edit: Schon wieder einen Tick zu langsam geschrieben. :rolleyes:

    Hat jemand einen Link zur Hand, wo die verschiedenen Athlon XP und Sempron-Versionen gegenübergestellt werden? Wie ordnet man die Zahlenangaben beim Sempron richtig ein? Bis auf dem Sempron 3100 (abgespeckter Athlon 64) scheint es sich ja um umbenannte Athlon XPs zu handlen, oder verstehe ich das falsch?


    Das habe ich noch nicht ausprobiert. Das wäre allerdings schon ziemlich heftig, wenn das funktionieren würde. Ein gutes MMS-System sollte dynamisch arbeiten und den Handytyp automatisch erkennen. Eine Auswertung der Profildatei wäre dann ein feine Sache, erfolgt aber leider nicht. Dabei zeigt O2 mit der Verschärfung bei der O2-Flatrate, daß sie dieses Feature durchaus kennen. Ein Handy, das nicht wenigstens vorgibt eine eigene Profildatei zu haben, bekommt keinen Zugang zum O2-Proxy. Dann könnten sie da ja auch mal reinschauen. ;)


    In manchen Teilbereichen läuft es aber beim MMS-Betrieb tatsächlich leider so, daß eine es Rolle spielt, welches Handy man vorher benutzt hat. In dem hier geschilderten Fall kann man sich das aber vermutlich nicht zunutze machen.

    Edit: Ich habe wieder mal so lange an einem Beitrag geschrieben, daß es schon viele Postings in der Zwischenzeit gab, auf die ich nicht eingehen konnte.




    Na ja, daß sie aus rechtlichen Gründen keinen Service leisten dürfen ist, ist schon eine dreiste Aussage, die am Kern vorbeigeht. Ich kenne deren MMS-System zwar nicht, aber so schwer kann es auch nicht sein, neben den Daten der eigenen Modelle auch die wichtigsten Kenndaten anderer Handys einzuspeichern. Sie wollen das nicht und man kann sie auch nicht dazu zwingen.
    Das Handy gehört dem Kunden und dieser kann es in jedem Netz benutzen, für das es nach der allgemeinen Zulassung geeignet ist. Das tut er aber insofern auf eigenes Risiko, daß er nicht sicher sein kann, daß alle Datendienste 100% funktionieren. Den Extremfall stellen in Deutschland die speziellen i-mode Telefone von Eplus dar. Deren MMS-Funktion verdient den Namen nicht und durch die Verschärfungen bei der O2-Flatrate werden die i-mode Handys bei O2 jetzt ganz ausgesperrt. Das sind reizende Bedingung für den für 2006 angekündigten Start von i-mode bei O2. ;)
    Die feste Bindung von Telefonen an einen bestimmten Betreiber ist im Ausland bereits verbreitet. Die deutschen Verbraucher sträuben sich zum Glück noch gegen diese Entwicklung. Insofern ist es durchaus sinnvoll, bei O2 nachzuhaken. Mit offenen Standards bleibt der Markt lebendiger.


    Es gibt es übrigens auch gerade diesen Thread, wo jemand das gleiche Problem mit einem Samsung P730 und O2 hat. Dieser Thread hier wäre eigentlich überflüssig, wenn der andere einen allgemeinern Titel gehabt hätte. So zerfranst das Ganze etwas.


    Die ohnehin schon gestreßten Hotliner zu nerven, dürfte aber angesichts der festgelegten Sprachregelung bei O2 nicht allzuviel bringen. Da ginge es eher um konzertierte Aktionen mit Briefen und dem Versuch Teltarif, Connect und andere auf die Situation aufmerksam zu machen. Vodafone mag sich die Arroganz leisten können, fremde Handys nicht zu unterstützen und sich ganz auf Vodafone Live zu konzentrieren. O2 sollte ein größeres Interesse haben, die bei den Kunden vorhandene Hardware zu unterstützen, sofern dies mit geringem Aufwand möglich ist.
    OT: Die Begleiterscheinungen dieser "integrierten Konzepte" wie Vodafone Live habe ich in diesem Posting bzw. diesem Thread versucht auf zu zeigen.



    Die mangelnde Zusammenarbeit der MMS-Systeme der unterschiedlichen Anbieter untereinander und das Denken nur bis zum eigenen Gartenzaun, wäre im Prinzip ein Argument für unabhängige MMS-Dienste. Die sind systembedingt untereinander kompatibel, was allerdings nicht soviel nützt, da sich die meisten Netzbetreiber davon abgegrenzt haben. O2 ist in der Hinsicht mal eine positive Ausnahme.
    Grüße,
    Lanturlu