Ich bin bei den ganzen Fragen mittlerweile sehr nachdenklich. Die Grenzen der Flatrate sind zum Teil technischer, aber vor allem auch marktingtechnischer Art. Unter anderem auch deshalb habe ich mich in letzter Zeit in diesem Thread zurückgehalten.
Von außen läßt sich das schwer beurteilen, welche Erfahrungen O2 mit der Flat macht und wo sie in Zukunft die Grenze ziehen zu den Volumen- und Zeitpaketen, die sie auch noch verkaufen wollen. Ich könnte mir vorstellen, daß es da durchaus auch lebhafte Diskussionen innerhalb von O2 gibt, die allerdings im Gegensatz zu der Diskussion hier mit harten Zahlen geführt werden können.
Die Kapazität des Proxys dürfte dabei wohl eher ein geringeres Problem sein. In der ersten Jahreshälfte stand der Proxy/Gateway noch in den Räumen von Materna. Mitterweile ist er anscheinend schon bei O2 selbst installiert. Und das wird vermutlich nicht nur ein einzelner Rechner sein. Welche Kosten bei einer Erweiterung anfallen, dürfte unter anderem davon abhängen, welche Lizenzbedingungen sie mit Materna ausgehandelt haben.
Der "Flaschenhals" ist also höchstens für die User ein Problem, aber nicht für O2. Die Kapazitäten lassen sich hier bestimmt viel einfacher ausweiten, als auf der Funkstrecke selbst. Die GPRS-Datenübertragungskapazität pro Funkzelle ist begrenzt und das darf man nicht aus den Augen verlieren. Mir ist allerdings bisher nicht bekannt, daß es in Zusammenhang mit der O2-Flatrate deswegen schon zu Problemen gekommen wäre. UMTS dürfte hier auch eine Entlastung schaffen, bevor GPRS an seine Grenzen stoßen würde. Man sollte allerdings auch sehen, daß die Einführung von UMTS für die Netzbetreiber mit hohen Kosten verbunden war und UMTS für Sprachkommunikation überflüssig ist. Es ist deshalb naheliegend, daß sie versuchen, die Kosten für mobile Datenübertragung auch von den Kunden, die sie tatsächlich nutzen, zu kassieren. Ohne die Quersubventionierung aus dem Sprach- und SMS-Geschäft wären die UMTS-Datenübertragungsgebühren vielleicht noch höher als sie es jetzt schon sind. Ohne attraktive Preise kommt das Geschäft aber nicht in Gang. Und bei TT für günstige und faire Volumenpreise zu werben, hiesse Eulen nach Athen zu tragen. 
Ich habe jetzt schon viel mehr geschrieben (und spekuliert) als ich eigentlich wollte. 
Ich möchte aber noch eine Frage stellen, die weniger rhetorisch gemeint ist, sondern mehr realer Neugier entspricht:
Wie regelt O2 das eigentlich mit T-Mobile? Die Flatrate gilt ja auch im T-D1 Roaming.
Grüße,
Lanturlu