Das Thema ist schon alt. Leider war Nokia anscheinend zu dumm dazu, echtes DRM zu implementieren und hat einfach den Versand von Midi-Dateien komplett gesperrt.
Klick
Sonderlich viel Sinn macht das bei diesem offenen Symbian-System eigentlich nicht, da man die Dateien eben per FExplorer auf den PC oder andere Handys übertragen kann.
Wär mal ganz interessant, zu hören, was sich Nokia in dieser Frage alles von den Netzbetreibern anhören musste.
Vielleicht gab es da welche, die meinten: "Egal ob DRM-Schutz oder nicht, unsere Kunden sollen endlich die teuren MMS verschicken." Andere meinten vielleicht: "Unsere kostenbaren Premium-Klingeltöne von DJ-Dumpfbacke und dem Drittplazierten von DSDS 5¼ müssen geschützt werden und dürfen auf gar keinen Fall an andere Handys verschickt werden, sondern dürfen ausschließlich gegen ein angemessenes Entgelt von 2,50€ über unser modernes Multimediaportal heruntergeladen werden."
Allesamt werden sie wohl Nokia kräftig eingeheizt haben, endlich echtes DRM zu implementieren.
Dabei wäre das im Falle von MMS womöglich gar nicht notwendig. Schließlich laufen die durch den MMS-Server des Netzbetreibers und dieser kann den Inhalt prüfen. Zumindest von einer MMS-Server Software weiss ich, daß dort als eines der neuen Features "DRM-Support" angeben wird. ![]()
Nur, wie erklärt man dem Kunden, daß aus seiner aufwändig aus mehreren Folien zusammengestellten MMS-Präsentation an die Liebste die Musik herausgefiltert wurde? Soetwas fördert die unterentwickelte Bereitschaft MMS zu verschicken nicht gerade.
Da ist es besser, wenn man schon auf dem Handy sieht, welche Dateien gefesselt sind und welche nicht.
Grüße,
Lanturlu