Beiträge von lanturlu

    Wenn Du mich zitierst, dann bitte ohne entstellende Kürzungen. ;)
    Die anschließende Frage war ja, ob der neue Service auch in allen Verträgen kostenlos ist.


    Es gibt bestimmt noch genügend Kunden, die bewußt ältere Verträge ohne aufgeblähte Fixkosten behalten haben. (Z.B. weil sie die BestCitySpecial-Option oder die besonderen SMS-Konditionen nutzen.) Vodafone gibt sich allerdings alle Mühe, seine Kunden in die neuen Verträge zu drängen. :rolleyes: :mad:

    Ein interessantes Konzept! :) :top:
    Hoffentlich hat jeder Vodafone-Kunde die Wahl, ob er es nutzt oder nicht.
    Aber wirklich gratis? :confused:
    Welcher Netzbetreiber verzichtet denn freiwillig auf die Verbindungsgebühren beim Abhören der Mailbox?
    Oder gilt das doch nur für bestimmte Verträge? ;)


    Ein paar positive Nebenwirkungen für Vodafone hat es aber: Die Kunden lernen die MMS-Funktion ihres Handys kennen und ziehen es vielleicht eher in Erwägung, selbst welche zu versenden. Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit, daß der MMS-Client potenzieller Kommunikationspartner korrekt eingerichtet ist, was evtl. Befürchtungen reduziert, daß eine versandte MMS vielleicht gar nicht ankäme.


    Außerdem gibt es damit einen zusätzlichen Grund für die Kunden, keine fremden MMS-Server Adressen in den Handys einzutragen. Die stellen zwar nun wirklich keine Konkurrenz dar (ich weiss, wovon ich spreche :rolleyes:;) ), aber auch etwaigen künftigen Entwicklungen wie MMS2SMS-Diensten werden zusätzlich Steine in den Weg gelegt.

    Embador:
    Einem früheren Posting in diesem Thread entnehme ich, daß Du ein K800i hast. Erscheinen die roten Balken bei Dir auch, wenn Du die Karte in ein anderes Handy packst?
    Das auffällige ist, daß das K800i einen Netfront-Browser besitzt und mir kam eine Teltarif-Meldung in den Sinn, die vor ein paar Tagen gelesen hatte. Diese engere Verknüpfung von Access Netfront Browser und der Bytemobile-Technologie wird zwar erst für die Zukunft angekündigt, aber in der Access-Pressemitteilung wird Bytemobile als "charter member" des "ACCESS Connect Ecosystem (ACE) Global Partner Program" bezeichnet, so daß es bereits seit einiger Zeit Kooperationen gibt.
    In der Flash-Animation auf der Bytemobile-Homepage wird die Auswirkung dieser Technologie gerade am Beispiel des K800i demonstriert.


    Diese Kooperation könnte eine Antwort auf den Erfolg des Opera mini sein. Eine wohlabgestimmte Arbeitsteilung zwischen dem eingebauten Browser auf dem Handy und einem Webseiten-Optimierungsserver kann durchaus sinnvoll sein. Allerdings wäre es wichtig, daß man diese Funktion auch selbst deaktivieren kann! Gerade durch die Zusammenarbeit wird es ja möglich, eine entsprechende Option im Browser-Menu unterzubringen.
    Leider besteht hier die Gefahr, daß die Netzbetreiber intervenieren. In meinem ersten Posting in diesem Thread habe ich Vodafone bezichtigt, der absolute Kontrollfreak unter den Netzbetreibern zu sein. (Die anderen sind aber auch nicht harmloser. ;) )
    Kurz darauf habe ich mich korrigiert, was meine Aussage betraf, daß SSL-Verbindungen über den WAP-APN nicht möglich seien.
    Wenn ich nun lese, daß man akzeptieren soll, daß https-Verbindungen nicht mehr sicher sind, dann kehren meine alten Zweifel sofort wieder zurück. :D


    Die 24 Monate Laufzeit sind ohnehin für mich vollkommen inakzeptabel. Die ungeklärten Bedingungen sollten auch andere zum Nachdenken bewegen, ob sie sich wirklich binden wollen. :rolleyes:

    Zitat

    Original geschrieben von beugelbuddel
    Auch hierzu gibt es ein Update:


    39 neue AKWs für China!


    Vielleicht ist das für die meisten Teile der Welt besser, als wenn sie nur neue Kohlekraftwerke bauen, deren CO2-Ausstoß das globale Klima beeinflußt. Die Belastungen durch den normalen Betrieb der Kernkraftwerke und die radioaktiven Abfälle bleiben in China. Auswirkungen auf andere Länder entstehen durch die erhöhte Nachfrage nach Uran, was z.B. in den Abbauländern zu Umweltbelastungen führen kann. Andererseits könnte vielleicht durch einen steigenden Uranpreis die Attraktivität der Kernkraft geschmälert werden, so daß es Ländern wie z.B. Libyen oder dem Iran schwerer fiele zu begründen, warum sich für sie die Kernkraftnutzung angeblich lohnt.
    Um dieses etwas zynische Posting noch auf die Spitze zu treiben: Vielleicht wäre es aus europäischer Sicht sinnvoll, wenn KKWs vor allem in China gebaut werden. Das ist weit weg und Kernwaffen haben sie ohnehin schon genug. :rolleyes:
    [small] (Beides trifft übrigens auch auf die USA zu.) [/small]
    Oder hat jemand Angst vor dem China-Syndrom in umgekehrter Richtung? :rolleyes::D



    [small] Es erstaunt mich selbst etwas, daß meine Postings in diesem Thread ungewohnt düster sind.
    Die wirtschaftliche Entwicklung Chinas vollzieht sich mit einer Geschwindigkeit und offenbaren Unaufhaltsamkeit, daß es schwer fällt, die Folgen einzuschätzen.
    [/small]

    Bei Siemens-Handys nutzen JAVA-Programme in der Tat das HTTP-Profil, in dem man zwar einen Proxy eintragen kann, aber eben nicht muss. Allerdings sind Siemens-Handys eben nicht unbedingt die schnellsten.


    Beim TM100 nutzen dagegen JAVA-Programme automatisch die WAP-Einstellungen und in denen muss zwingend ein Gateway eingetragen sein. Das selbe gilt auch für alte Nokia Serie40 Handys wie z.B. das 7210. Diese Eigenschaft erlaubt zwar die Nutzung von Java-Programmen über das O2 Surf&Email Pack, ohne daß man sie patchen muss, ist aber für den CSD-Zugang unerwünscht.


    (Das TM100 ist aber sonst für ein über 3 Jahre altes Modell mit seinem flotten Openwave-Browser eine echte Surfmaschine. (Mein 73-jähriger Vater kommt mit Computern eigentlich nicht zurecht, aber liebt sein TM100 und die Möglichkeit, damit Zeitung zu lesen oder den Wetterbericht samt Regenradar aufzurufen. :top: )
    Bevor der Opera mini entwickelt wurde, gab es bereits den ähnlichen Reqwireless Webviewer. Dieser lief richtig gut auf dem TM100, das nur MIDP1.0 unterstützt. Der Opera mini läuft dementsprechend nur in der lofi-Variante und ist leider nicht an das Handy angepasst, so daß es bei jedem Seitenaufruf zu unnötigen Verzögerungen kommt.
    Ein gutes Handy mit einigen deutlichen Schwächen. Aber für die in diesem Thread beschriebene Nutzung über CSD ohnehin nicht empfehlenswert.)

    Zitat

    Original geschrieben von Axelchen
    Vielleicht kann lanturlu ja weiterhelfen ...? :D


    Ja, ja ich schon wieder. :rolleyes:;)
    Das Thema ist komplizierter als man denkt.
    Ich bin gerade körperlich nicht so fit, aber habe vorhin mal ein paar einfache Tests durchgeführt.
    Mit Erstaunen habe ich festgestellt, daß das Samsung Z500v gar keine Einstellungen mehr für CSD hat. :eek:
    Evtl. würde es noch über Datenkabel oder BT am PC funktionieren, aber das habe ich nicht ausprobiert. Mit dem Handy allein geht nur noch Paketdatenübertragung (GPRS/UMTS).
    Mit dem Nokia 6234 ging sowohl der eingebaute Browser als auch der Opera mini über Einwahlverbindung, allerdings erst nachdem ich das Handy manuell auf GSM gestellt hatte.
    (Die Telefon-Treff PDA-Version wurde mit dem Opera mini über eine HSCSD-Verbindung fast genauso schnell angezeigt, wie über UMTS. Die Netzbetreiber, die HSCSD unterstützen, schließen aber absichtlich Datenverbindungen bei ihren günstigen Tarifoptionen aus.)


    Wie sieht nun ein gutes Surf-Handy aus? Es sollte auf jeden Fall einen guten und schnellen eingebauten Browser haben. Das wären insbesondere Browser von Openwave und Netfront.
    Der Openwave-Browser verfügt ab Version 6.x über die notwendigen Darstellungsfähigkeiten bzgl. PDA-optimierter HTML-Seiten. Allerdings ist bei Version 6.x die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, daß man eine Gateway-IP eingeben muss (siehe Sharp). Besser wäre Version 7.x, die vermutlich in der Beziehung flexibler ist, aber auch etwas mehr Resourcen verbraucht. Auf Siemens-Handys liefen die Openwave-Browser immer relativ langsam. Bei Samsung ist die Streuung relativ groß, auf einigen Handys läuft der Openwave langsam, auf anderen relativ fix. Der Openwave-Browser kommt auch auf den Handys von Sagem zum Einsatz, die vermutlich sehr günstig zu erhalten sind. Ich weiss aber nicht, ob und welche Sagem-Modelle auf einer Gateway-IP bestehen.
    Netfront 3.x findet man auf einigen neueren Samsung und Sony Ericsson Handys (ab dem W810i). Dieser sollte eigentlich grundsätzlich ohne Gateway oder Proxy arbeiten können.
    Nokia verwendet leider oft Browser, die der Hardware der Geräte leider in keiner Weise angemessen sind. Auf Serie60-Geräten kann man aber Opera Mobile oder Netfront kostenpflichtig installieren. Ab dem 6600 brauchen die Nokia-Handys keine Gateway-IP mehr.


    Der Opera mini läuft als JAVA-Programm auf praktisch allen Handys der letzten Jahre. Dabei ist es in den meisten Fällen möglich, ein Zugangsprofil ohne Proxy-Angabe zu verwenden. Es empfiehlt sich sehr, darauf zu achten, daß das Handy MIDP2.0 unterstützt, da dann Opera mini in der advanced/hifi-Variante läuft, bei der u.a. deutlich weniger Daten übertragen werden, als bei der MIDP1.0 basic/lofi-Version. Auf der Seite http://www.operamini.com/download/pc/ bekommt einen guten Überblick, welche Version auf den verschiedenen Handys läuft. :top:


    Was bedeutet das jetzt praktisch? Gehen wir mal die Hersteller durch:
    Motorola: würde ich ganz schnell vergessen. :D
    Liefe nur mit Opera mini erträglich.
    Sony Ericsson: Ab dem K700 bzw. K600 sollte es in Ordnung gehen.
    Sagem: Preiswert und mit Openwave und MIDP2.0. Man musste nur schauen, ob man eine Gateway- oder Proxy-IP angeben muss.
    Nokia: Mit Serie60 macht man ohnehin kaum was falsch. ;) Dürfte aber nicht die billigste Variante sein.
    Serie40 käme erst ab dem 6230i in Betracht, aber da habe ich Zweifel bzgl. des Preis-/Leistungsverhältnisses, wenn man das Handy als Surfmaschine möchte.
    Samsung: Hier dürfte es die interessantesten Kandidaten bezüglich Preis/Leistung geben. Meist gut verarbeitet und häufig mit beiligendem Datenkabel.
    Leider gibt es verschiedene Entwicklerteams bei Samsung, so daß die Modelle nicht immer aufeinander aufbauen. Vielleicht kann hier jemand genauer darauf eingehen und Empfehlungen aussprechen, auf welchen Modellen der Openwave oder Netfront schnell genug läuft.



    Wer den Opera mini nutzen möchte, kann auch einen Blick auf diese Java-Benchmark-Seite werfen. Da sieht man sehr schnell, welche Modelle eines Herstellers zu den Rennpferden gehören und welche zu den lahmen Krücken. Außerdem wird die unter Java zur Verfügung stehende Auflösung genannt. :top:
    Man sieht hier z.B. daß die Sagem-Handys im allgemeinen erheblich langsamer als die Sony Ericsson Geräte sind. Bei Samsung gibt es, wie von mir vermutet, eine sehr breite Streuung.


    So nach diesem langen Posting dürften vielleicht einige nicht schlauer als vorher sein. Hoffentlich gibt es auch welche, die die Gegenteil behaupten. ;)
    In diesem speziellen Fall mal: Alle Angaben ohne Gewähr. :D

    hjrauscher:
    Ich kenne das PT-11 nicht, aber meinst Du zufälligerweise den klassischen Amphenol Simlock?
    Ich hatte mir mal, als die ersten Detailfotos des 6630 verlinkt wurden, diesen Scherz erlaubt. ;)
    Das dürfte der einzige Simlock sein, den man gerne im Handy hat. Er wirkt auf den ersten Blick aber etwas zerbrechlich. Habt ihr schonmal ein Handy gesehen, bei diese aufklappbare Halterung abgebrochen war? Oder ist der viel robuster als man denkt?


    Vielleicht kommt diese klassische SIM-Halterung schlechthin nur noch so selten zum Einsatz, weil bei der Handy-Produktion mit jedem Cent gerechnet wird und andere Lösungen von den Material- aber vor allem von den Lizenzkosten billiger sind.

    zu 1.)
    Die Absenderadresse endet immer auf @mmstt.de.
    Es wäre wünschenswert, wenn für jeden Benutzer eine beliebige Absenderadresse hinterlegt werden könnte. Allerdings bestünde dann die Gefahr, daß einige Mailsysteme die Emails dann als Spam aussortieren könnten, weil z.B. eine Mail eine GMX-Adresse als Absender trägt, aber nicht über den GMX-Mailserver lief. Das wäre im Einzelfall auszuprobieren. Hilfreich wäre auch schon, wenn man jeweils ein "replyto"-Feld angeben könnte.
    Beide Varianten lassen sich aber mit der verwendeten Software nicht umsetzen. Ich müsste wahrscheinlich einen extra Mailserver mit einer eigenen Benutzerverwaltung dazwischenschalten, der die entsprechenden Elemente in den Emails ändert bzw. einfügt.
    Der Aufwand lohnt sich im Moment nicht.
    und damit zu 2.) ;)
    Die Fixkosten für den kommerziellen Betrieb eines MMS-Servers liegen so hoch, daß es sich erst bei einer wirklich großen Zahl zahlender Nutzer lohnen würde.
    Selbst als kostenloses Angebot wird der Server kaum genutzt.
    Man kann es vielleicht auch mal ganz praktisch sehen: Ich spreche in diesem Forum letztlich seit 3 bzw. 4 Jahren von der Möglichkeit, netzbetreiberunabhängige MMS-Server einzurichten. Wäre dies gewinnbringend möglich, wäre mir doch vermutlich inzwischen längst jemand zuvor gekommen. :rolleyes: ;)