Das DECT-Problem dürfte sicherlich, wie bereits mehrfach erwähnt wurde, der Hauptgrund für den Transponderwechsel sein.
Die genauen Daten findet man unter http://www.prosieben.de/service/transponderwechsel.
Ein wichtiger Punkt ist, daß auf dem neuen Transponder nur noch die Programme der ProSiebenSat.1-Gruppe (Sat.1, ProSieben, Kabel 1, N24 und 9Live) liegen, während sie sich den alten Transponder mit Sonnenklar TV, HSE, Tele5 und Astro TV teilen mussten. Der neue Transponder hat zwar aus verschiedenen Gründen eine geringere Gesamtkapazität als der alte, trotzdem können die besagten Sender jetzt mit einer höheren Datenrate übertragen werden, was der Bildqualität zugute kommt.
Ein anderer Aspekt des Transponderwechsels ist, daß diese Programme jetzt mit horizontaler Polarisation übertragen werden. Damit liegen jetzt alle öffentlich-rechtlichen und die wichtigsten Privatsender auf Astra 19,2° Ost, im oberen Frequenzband und in der horizontalen Polarisationsebene vor. Das eröffnet verschiedene Möglichkeiten. Z.B. käme man notfalls auch mit einem Single-LNB und einer ganz primitiven Einkabellösung aus.
Die bisherigen Einkabellösungen waren etwas komplexer aufgebaut, was jetzt leider dazu führt, daß sie im Zusammenhang mit dieser Umstellung umgerüstet werden müssen, was sich vom Materialaufwand her in Grenzen halten dürfte. Die Fernsehtechniker bekommen durch die Umstellung aber vermutlich kräftig zu tun. 
Die Sternverteilung ist sicherlich schon die beste Lösung. Allerdings sollte man dann daran denken, daß man eigentlich für jedes einzelne Gerät in der Wohnung (Fernseher, Festplattenrecorder, PC mit DVB-S Karte) ein extra Kabel zum zentralen Verteilpunkt benötigt.
Als mein Vermieter sich vor 12 Jahren endlich entschloss, die wirklich uralte Hochantennenanlage zu modernisieren, stellte er gleich eine Schüssel aufs Dach und per Sternverteilung Kabel in die Wohnung der Mieter, die Interesse daran hatten. Als er dann 2001 die Anlage auch für digitalen Empfang tauglich machte, brauchte an der Verkabelung in die Wohnung nichts geändert zu werden und auch Eutelsat konnte (u.a. auf mein Anraten
) problemlos integriert werden. Parallel dazu gab es noch über das uralte Antennenkabel den analog-terrestrischen Empfang (in Berlin eben damals ca. 13 Programme :top: ), so daß ein Programm über Receiver sehen und ein anderes mit dem Videorecorder aufnehmen kein Problem war. Mit der Einführung von DVB-T war es damit vorbei.
Man könnte das Problem damit lösen, daß man zusätzlich zum Satellitenreceiver auch DVB-T Receiver als Ergänzung verwendet. Jetzt bietet sich eine andere Lösung an. Da eben die wichtigsten deutschsprachigen Programme im selben Band liegen, kann man das Satellitensignal durchschleifen.
Sender, die leider aus diesem Raster fallen, sind z.B. DSF, Tele5, die Musiksender und englischsprachige Sender wie CNN, BBC, Sky News oder Al Jazeera Engl.
Für die erwähnte primitive Einkabellösung ist das schon eine echte Einschränkung, für den gelegentlichen Parallelbetrieb und insbesondere den Anschluß eines Festplattenreceivers mit Twin-Tuner an ein einziges Kabel ist das aber akzeptabel und der Wechsel der ProSiebenSat.1-Senderfamilie auf horizontal stellt hier einen echten Fortschritt dar. Es könnte nur zu gewissen Differenzen in der Familie kommen, falls man das Kabel ins Kinderzimmer durchschleifen würde und die Tochter MTV sehen will, während die Eltern einen "normalen
" Sender schauen. 
Ein paar Infos dazu findet man in diesem Beitrag im Digitalfernsehen-Forum.