Beiträge von lanturlu

    Mit dem W800i kann man Opera Mini nicht über die O2 WAP-Flat nutzen. Das gilt für die meisten aktuellen Handys. Bei den Ausnahmen handelt es sich um Geräte, die schon vor einiger Zeit auf den Markt kamen.


    Falls es ein Sony Ericsson (Walkman)-Handy werden soll, würde ich noch einen Moment warten, und dann zu einem W550, K800i, W900 oder einem anderen nagelneuen Modell greifen. Denn im Gegensatz zum W800 haben die neueren SE-Geräte den Netfront-Browser von Access fest eingebaut. Ich weiss aber zum einen nicht, ob dieser hier wirklich so gut arbeitet, wie ich es hoffe. Und zum anderen liegen meines Wissens nach noch keine Erkenntnisse darüber vor, ob man diese Handys schon mit der O2-Flatrate benutzen kann. Da O2 es sich nicht leisten können wird, diese Geräte nicht in ihr Produktportfolio aufzunehmen, werden sie auch den Zugang über die WAP-Flat erlauben müssen, sofern dieser nicht ohnehin schon funktioniert.


    Die andere Variante ist, wieder zu einem Serie60-Telefon zu greifen. Der Browser des 6630 ist zwar auch nicht wirklich umwerfend, dürfte aber die meisten Samsungs bei weitem schlagen. :D
    Zudem läßt sich auf Serie60 auch Netfront installieren und auf der leistungsstarken Hardware läuft er richtig gut. :top:
    Für den Zugang über die O2-Flat muss man dann allerdings eine gepatchte Version verwenden.

    Nun, der Grundgedanke, den Opera Mini so anzupassen, daß man auch mit aktuellen Handys den Zugang über die O2 WAP-Flatrate nutzen kann, ist nicht schlecht.
    Die Änderung der gespeicherten IP-Adresse ist aber nicht nur widersinnig, da Opera Mini eben ohne den Optimierungsserver nicht funktioniert, sondern auch unnötig, da man auch bei den meisten neueren Handys durchaus einstellen kann, daß die Verbindung über den O2 HTTP-Proxy aufgebaut werden soll.
    Das Problem ist nur, daß O2 im Dezember 2004 den Zugang zu seinem Proxy deutlich erschwert hat. Es wird vor allem überprüft, ob im HTTP-Header ein Link zu einer Profil-Datei auftaucht. Darüber hinaus werden wohl auch bestimmte User Agents gezielt geblockt.


    Der erste Schritt wäre, herauszufinden wie der von Opera Mini gesendete HTTP-Header im einzelnen aussieht. Dazu müsste man auf seinem PC/Server einen HTTP-Proxy wie Squid oder Proxomitron installieren und im Handy den Internet-APN und die IP des eigenen Proxies eintragen. Wenn hinreichend umfassend mitprotokolliert wird, sollte man die entsprechenden Informationen erhalten.


    Wenn der HTTP-Header ausreichend lang ist, könnte man evtl. versuchen, in den Dateien z.B. "Accept-Encoding:" durch "Profile: http://" zu ersetzen, so wie das zum Teil beim Netfront-Browser getan wird.


    Schließlich käme es darauf an, ob der O2-Proxy Opera Mini nach dieser Änderung durchläßt und vor allem, ob der Opera Optimierungsserver die Anfragen dann noch akzeptiert.


    Also ein sehr langer und harter Weg, auf dem man an verschiedenen Stellen auf unüberwindbare Hürden stoßen kann.
    Es gäbe zwei deutlich bessere Varianten:
    1. Man bittet Opera, den Opera Mini entsprechend anzupassen, also insbesondere den entsprechenden Link zu einer Profil-Datei aufzunehmen. Ob sie sich darauf einlassen, ist allerdings mehr als fraglich.
    2. Man könnte ja auch O2 ganz direkt fragen, ob sie etwas dagegen haben, daß man Opera Mini verwendet und ob sie den Zugang nicht gezielt erlauben wollen. Im Prinzip brauchten sie ja nur alle Anfragen zum Opera-Server unabhängig vom HTTP-Header freigeben.
    Da die Kommunikation mit dem Opera-Server sehr effizient abläuft, würden sie ihre Infrastruktur weniger belasten, als wenn ihre Kunden die Seiten mit den eingebauten Browsern aufrufen würden. Diese werden immer leistungsfähiger (Access Netfront 3.x ist mittlerweile auch schon als Standardbrowser auf "normalen" Handys anzutreffen), so daß die Freigabe von Opera Mini aus technischer Sicht eine sinnvolle Entscheidung wäre. Allerdings muss man auch sehen, daß O2 dann die Kontrolle darüber verlieren würde, welche Seiten ihre Kunden aufrufen. Die Netzbetreiber haben ein gewisses Interesse daran, zu sehen, wie der Internetzugang genutzt wird und mit welchen Diensten und Angeboten sie evtl. zusätzliches Geld verdienen können. Zudem verdienen sie derzeit auch daran, daß Opera Mini über die teure Internet-Verbindung genutzt wird, wobei ich aber glaube, daß sich dieser Umsatz in Grenzen hält. Wer bei O2 mit dem Handy ins Internet will, nutzt das Surf&Email Pack. Wenn Opera Mini nicht mit der Flatrate funktioniert, werden vermutlich die meisten auf das Programm verzichten.
    Absolut ausgeschlossen ist es also nicht, daß sich O2 entschließt, Opera Mini den Zugang zu ihrem HTTP-Proxy zu erlauben. Es ist nur unwahrscheinlich. ;)
    Grüße,
    Lanturlu

    Zitat

    Original geschrieben von Raziel
    Aber es ist so, und liegt auch nicht am Handy, die Daten laden auf meinem t68i, genausoschnell wie auf einem 6230 als auch auf meinem neuen w550i. Ab und an rasend schnell, dann teilweise wieder richtig träge.


    Wobei ich an der Stelle doch widersprechen würde. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Handys sind gerade beim WAPpen teilweise doch beträchtlich. Manche Browser laufen so langsam, daß UMTS oder selbst EDGE eigentlich pure Verschwendung wären, weil das Handy die entsprechenden Seiten nicht in der passenden Geschwindigkeit verarbeiten kann. Insbesondere Motorola gehört in diese Kategorie.


    Natürlich gibt es auch Geschwindigkeitsunterschiede, die im Netz begründet liegen. Neben Problemen bei GPRS sollte man evtl. auch den O2-Proxy als Nadelöhr in Auge behalten, wobei das O2 wohl besser im Griff hat als Eplus.

    Bei dem erwähnten MMS-Projekt handelt es sich um dieses: Klick
    Bei Fragen dazu schick mir einfach eine Email an die dort genannte Adresse oder eine PN.


    Emailempfang per MMS ist eigentlich eine feine Sache, allerdings scheint sich das Interesse an dieser Funktion sehr stark in Grenzen zu halten. Die aktuellen bzw. vergangenen Lösungen finden nur geringe Aufmerksamkeit.
    Abgesehen von der Rückantwort-Möglichkeit kann man sich bei Vodafone auch über bis zu 10 Emails am Tag per MMS informieren lassen. Die MMS enthalten die ersten 1000 Zeichen der Email. Anhänge werden im Gegensatz zu der von mir verwendeten Lösung nicht mit versandt.

    So, das musste ich jetzt erstmal verdauen. Zum einen den indischen Fraß in dem Laden und zum anderen das, was hier heute gelaufen ist.
    Eigentlich hatte ich ja ich soetwas schon geahnt und sicherheitshalber den Thread heute nochmal nach oben geholt, damit ich weiss, ob das Treffen stattfindet. Damit, daß ihr mit der Total-Absage bis 1 Stunde vorher wartet, habe ich allerdings nicht gerechnet. An den Niveau-Limbo versuche ich mich schon anzupassen, aber an den Berliner Sitten-Limbo kann ich mich, obwohl ich Eingeborener bin, nicht gewöhnen.


    (Smileys gibt es in diesem Posting nicht. Der -->;)<-- -Smiley wurde heute schon mehr als genug mißbraucht.)