Nun, UMTS alleine würde vermutlich kaum etwas bringen. 
Ich habe die Hiptops und Sidekicks bisher nur immer nur kurz verschiedenen in Shops getestet und mir ist jedesmal aufgefallen, wie langsam das Surfen mit ihnen ist.
Das wesentliche dabei ist wohl der Danger-Server. Wie lange dauert es denn, wenn man beispielsweise die Startseite von TT aufruft, bis der Danger-Server antwortet und anfängt, die komprimierte Seite an das Endgerät zu schicken? Dieses muss die Daten dann zusätzlich auch noch verarbeiten. Die Zeitspanne, die für die Übertragung per GPRS benötigt wird, fällt dabei insgesamt vermutlich nicht so ins Gewicht. Oder sehe ich das falsch?
Mit UMTS könnte man natürlich die eigentlichen Übertragungszeiten verkürzen. Der Grund, warum auch ich hoffe, daß das neue Gerät wirklich UMTS hat: Das würde bedeuten, daß sie auch in den anderen angesprochenen Bereichen deutliche Verbesserungen durchgeführt haben, denn sonst würden sie sich mit einem UMTS-Modell sehr lächerlich machen, wenn es genauso langsam ist, wie bisher. 
Da ich nicht glaube, daß sie große Fortschritte machen, wage ich zu behaupten, daß sich der Sidekick 3 nicht so sehr von seinen Vorgängern unterscheiden wird. Vielleicht ist er etwas leichter bei verlängerter Akkulaufzeit, was sicherlich auch schon ein wichtiger Fortschritt wäre.
WLAN wird er mit Sicherheit nicht haben, da der eingebaute Browser ja für die Zusammenheit mit dem Danger-Server optimiert ist und von sich aus mit HTML usw. vermutlich nichts anzufangen weiss.
Meiner Meinung nach ist das Gerätekonzept mittlerweile schon überholt. Früher machten Optimierungsserver-basierte Browser Sinn, da die Datenübertragung langsam und teuer war. Zudem wurde die Gerätehardware von unnötigen Aufgaben entlastet. Inzwischen gibt es UMTS, Flatrateangebote von O2 und Eplus und hinreichend leistungstarke mobile Hardware. Gerade das Nokia 6630 ist hier ein gutes Beispiel. Hier kommen alle Faktoren zusammen: schneller Prozessor, ein schlankes Betriebssystem, Netfront-Browser verfügbar und nicht zuletzt auch UMTS.
Was sind die Vorteile des Hiptop/Sidekick: Vor allem die Tastatur und die einfache Bedienbarkeit einschließlich des Push-Dienstes. Hier holt die Konkurrenz aber gewaltig auf. Gegenüber Geräten wie dem Sony Ericsson P990i oder den Nokia E61 und E70 wird Danger vermutlich nur über den Preis punkten können. Es liegt an den Netzbetreibern, ob sie diese modernen Geräte einschließlich einer Flatrate bzw. eines attraktiven Volumenpaketes samt Pushdienst den Verbrauchern zu einem halbwegs massenkompatiblen Preis anbieten.
RIM wird mit seiner Blackberry-Technologie wegen seiner speziellen Optimierung auf Geschäftsanwendungen überleben. Danger mit seinen Hiptops und Sidekicks wird aber wahrscheinlich in den nächsten Jahren zerrieben werden, falls nicht noch ein Wunder geschieht.