Beiträge von lanturlu

    Zitat

    - 104-Tasten Layout (US-Layout, perfekt für Programmierer)


    Ok, das steht ganz deutlich auf der Webseite. Ich hatte vorhin nur die Beschreibung im Eröffnungsposting gelesen und das große Foto betrachtet. Am Arbeitsplatz hatte ich zwar selbst jahrelang nur Tastaturen mit amerikanischem Layout, aber für viele dürfte das eine deutliche Einschränkung bedeuten.

    Zitat

    Original geschrieben von DJ Wisdom
    Und ich muss mich immer wieder wunder das so viele Leute hier bei TT posten ohne vorher nachzudenken.


    Da bist Du an der falschen Adresse.
    Ich versuche im allgemeinen, mich um verschiedene Blickwinkel und eine ausgewogene Argumentation zu bemühen. Das Problem mit dem SuperDome hatte ich ja gerade angesprochen. Dein kurzes "selber Schuld"-Posting hat mich leider ungewohnt polmisch werden lassen. Da ich gerade in dieser Stimmung bin, lege ich noch einen nach:
    Bezüglich des Stichworts "Mitleidsmasche" konstatiere ich, daß Du ungefähr so mitfühlend bist, wie jener Mann, der sich als "compassionate conservative" bezeichnet. ;)


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    Original geschrieben von Braindead
    Aber deine Berliner haben auch hunderttausende Bomben von den Amerikanern abbekommen, sowas sollte man auch nicht vergessen. Vergessen heutzutage aber gerne mal viele ;) Das ist allerdings ein anderes Thema in das ich mich hier nicht vertiefen möchte und es auch nicht angebracht ist.


    In der Wahrnehmung der meisten (West-)Berliner überwiegt aber der positive Eindruck aus Zeit der Luftbrücke und des kalten Krieges.
    Das Verhältnis ist aber durchaus ambivalent. Nirgendwo in Deutschland wurde so intensiv gegen den Vietnamkrieg und den amerikanischen Imperialismus demonstriert wie in West-Berlin. Andererseits war zumindest den klügeren unter ihnen klar, daß sie ihre demokratischen Rechte und ganz persönlichen Freiheiten nur deshalb ausleben konnten, weil amerikanische Soldaten in der Stadt stationiert waren. Ohne die Entschlossenheit amerikanischer Präsidenten notfalls mit allen Mitteln für die Stadt einzustehen, hätte die Geschichte anders ausgehen können. Eine Haltung analog eines "mourir pour Danzig?" hätte die sowjetische Führung möglicherweise zu unerfreulichen Handlungen ermuntert.


    Dieses Thema ist hier eigentlich tatsächlich unangebracht, aber Du hast es angesprochen und mir ist aufgefallen, daß es auch in dieser schrecklichen Situation teilweise zu einem leicht antiamerikanischen Unterton gekommen ist. Dies hängt sicherlich vor allem mit der derzeitigen Administration zusammen. Aber auch da ist Schwarz-Weiss-Malerei nicht angebracht. Vieles entspricht einer grundsätzlich entschlosseneren Haltung in der amerikanischen Politik.
    Nach dem 11. September wurde in Berlin zum Gedenken die Freiheitsglocke geläutet. Dies war sehr passend, wenn man an ihre Inschrift und Geschichte denkt (Link dazu).
    Ich habe mir damals die Frage gestellt, ob unter den 17 Millionen Spendern und Unterzeichnern des Freiheitsschwurs bzw. ihren Nachkommen auch Opfer der Terrorschläge waren.
    In jener Situation existierte ein ausgeprägtes Gefühl von Solidarität. Gerhard Schröder ließ sich bedauerlicherweise zu dem Wort von der "uneingeschränkten Solidarität" hinreissen, was ein großer Fehler war, weil es von vornherein unhaltbar war. Daß er bereits ein Jahr später Wahlkampf vor allem mit der Ablehnung des Irakkriegs machte, musste in diesem Kontext deutliche Verärgerung in Washington auslösen.
    Ich habe ebenfalls keine Sympathien für George W. und lehne den Irak-Krieg ab, aber in seiner Selbstwahrnehmung glaubt er sich in der Tradition der Verteidigung der Freiheit. Es wäre nur zu wünschen, er hätte neben der Entschlossenheit auch die Klugheit seiner Vorbilder.


    Das war jetzt eine sehr weite Exkursion durch die Geschichte. Unter diesem Blickwinkel betrachtet, können manche deutsche Reaktionen auf die Ereignisse in Amerika möglicherweise als richtig beschämend angesehen werden. :(


    Edit: Ich habe zu lange an diesem Beitrag geschrieben und die zwischenzeitlichen Postings nicht verfolgt. Hätte ich Laubis Posting früher gesehen, hätte ich auf die Replik im ersten Teil dieses Beitrags verzichtet. :rolleyes:

    Re: Nokia N90 Mobiles WAP und Fragen zum Zubehör.


    Zitat

    Original geschrieben von plr1
    Seit einigen Tagen nutze ich das N90, ist es möglich, dass der WapBrowser nicht alle Seiten korrekt darstellt. Ich nutze O2 und das Portal ist gegenüber meinem alten SX1 total verändert, keine Grafiken, scrollen nicht möglich. (das bezieht sich nur auf das O2 Portal und "Unterseiten") andere Seiten, zB. Nokia ist korrekt, mit Grafiken und in Farbe.
    Kann mir jemand sagen woran das liegt?


    Das Gerät ist einfach ein bißchen zu neu.
    O2 hat sein Portal noch nicht an das N90 angepaßt und deshalb bekommst Du die besonders schlichte Standardversion angezeigt.


    Meine Empfehlung: O2 WAP-Flatrate buchen, sofern nicht schon erfolgt und als Startseite http://gewappnet.de verwenden. Besonders auf der PDA-Version http://gewappnet.de/pda.html findest Du viele interessante Links.


    Evtl. kannst auch die Zusatzbrowser Opera und Netfront ausprobieren. Ich weiss allerdings nicht, ob diese mit dem N90-Display klarkommen. Das O2-Portal wirst Du mit ihnen zwar auch nicht besser sehen, aber Du könntest besser und schneller auf HTML-Seiten surfen. (Dazu aber die technischen Einschränkungen und Patch-Hinweise bei der O2 Flat beachten.)

    Re: Das Keyboard - Tastatur ohne Beschriftung



    Nun, einen kleinen Haken sehe ich da auch, und zwar einen ganz anderen als bisher angesprochen. ;)
    Auf der abgebildeten Tastatur steht zwar groß in Neu-Deutsch "Das Keyboard". Das Keyboardlayout ist aber nicht deutsch, sondern eher amerikanisch. Nun sollte man meinen, das sei ja egal, da man eh nicht sieht, ob y und z vertauscht sind, aber es gibt noch andere Unterschiede. Schaut mal auf die Form der Entertaste, die #-Taste daneben und vor allem auf die "<"-Taste neben der linken Shifttaste.
    Wer auf einer deutschen Tastatur blind schreiben kann, wird an diesem Keyboard nicht unbedingt Freude haben. Und ob man damit wirklich das Tippen lernen will? ;)


    Die unterschiedlichen Druckstärken klingen allerdings interessant. Gibt es noch andere Tastaturen mit diesem Feature?


    Insgesamt wundere ich mich ein wenig über den aktuellen Trend bei Tastaturen. Modisch ist schwarz und mit flachen Tasten. Wären solche Tastaturen auch an (behördlichen) Arbeitsplätzen zugelassen? Sind sie wirklich ergonomisch? Oder geht es darum, daß sich viele so sehr an Notebook-Tastaturen gewöhnt haben, daß sie mit einer "normalen" nicht mehr zurecht kommen?

    Zitat

    Original geschrieben von Zeus
    Den Artikel finde ich aber auch arg daneben. Thema des Umweltministers ist halt der Umweltschutz. Schlili, Fischer und Struck würden logischerweise eher die Hilfsbereitschaft betonen da es ja in ihr Ressort fiele.


    Ich habe den Artikel in der Frankfurter Rundschau nicht gelesen und kann daher nicht beurteilen, was Trittin im Wortlaut gesagt hat. Ich kann mir aber gut vorstellen, daß er es an Takt hat fehlen lassen. Eine selbstgerechte Haltung ist angesichts dieser Katastrophe mehr als unangebracht. Der CO2-Ausstoß pro Kopf in Deutschland dürfte ebenfalls weit über dem weltweiten Durchschnitt liegen, wenn auch nicht so weit wie der der USA. Es ist in der Frage der Klimapolitik leicht, mit dem Finger auf Amerika zu zeigen oder besorgt nach China zu schauen, aber wären wir wirklich bereit, allen Menschen auf der Welt den gleichen Lebensstandard zuzugestehen? Und auf welchen Niveau?
    Wer fährt denn alles jeden Tag allein im Auto zur Arbeit? Und ist das dann ein 3-Liter Auto, oder eher ein etwas komfortableres z.B. mit Klimaanlage?
    Und wieviele achten beim Kauf eines PCs schon auf den Stromverbrauch?


    Der besagte Artikel in Spiegel Online ist allerdings auch in einem unangemessenen und eher böswilligen Ton geschrieben. Was mich daran vor allem stört, ist daß er auch [URL=http://service.spiegel.de/cache/international/0,1518,372425,00.html]ins Englische übersetzt[/URL] wurde. Die zugehörigen [URL=http://service.spiegel.de/cache/international/0,1518,372434,00.html]Reaktionen aus den USA[/URL] werden dann gleich mit veröffentlicht. Dieses Verhalten des Spiegels trägt nicht dazu bei, das Verhältnis zwischen Deutschland und den USA zu verbessern. Ich habe mich schon manchmal darüber gewundert, welche Artikel sie auf ihrer englischen Seite habe. Darunter waren z.B. häufiger Artikel, in denen es um die wirtschaftlichen Verkrustungen und unser angeblich überdimensioniertes Sozialsystem ging. Warum werden gerade diese Negativeindrücke von unserem Land nach außen vermittelt? Ist es vielleicht doch typisch deutsch, sich gegenüber dem Ausland schlechter zu machen, als man ist? :confused:
    So wie Trittin sollte man es allerdings auch nicht machen. ;)



    Und jetzt sollte man den Blickwinkel wieder auf die Katastrophe und die vielen Betroffenen richten.



    Edit:

    Zitat

    Original geschrieben von DJ Wisdom
    Die Amis sind es z.tl. selber Schuld, die Vorwarnung existierte mehrere Tage, wenn man da nicht die Stadt verlassen kann, bzw. der Staat nicht dafür sorgen kann . . .


    Eine tolle Einstellung...
    Ich nehme aber an, sollte es in einer ähnlichen Situation dazu kommen, daß Hamburg wegen extremer Sturmflutgefahr oder Teile der Niederlande (nomen est omen!) wegen Deichbruchgefahr evakuiert werden, wirst Du Dich sofort bereit erklären, Evakuierte bei Dir aufzunehmen.
    Aber vermutlich wirst Du auch dann noch bessere Argumente finden, warum die Betroffenen selbst schuld sind.
    Tut mir leid, das ist sonst absolut nicht mein Stil, aber manchmal muss ich mich schon wundern. :rolleyes:


    Worüber ich mich allerdings auch wundern muss, ist, wie mit den armen (in doppelten Wortsinn!) Menschen umgegangen wird, die im Superdome untergebracht sind. Konnte man sie nicht vorher an einen besseren Ort bringen? Und jetzt sollen sie nach den ungeheuren Strapazen, die sie ohnehin schon erlebt haben, mehrere Stunden nach Houston fahren, um dort erneut in einem Stadium untergebracht zu werden. :flop:
    Es durchaus nachvollziehbar, daß einige Menschen ohne andere Fluchtmöglichkeit, sich anstelle des Superdomes dafür entschieden haben, zuhause zu bleiben.

    Die Seite hatte ich mir vorhin schon mühsam ergooglet. Da dort aber nur von Netfront 3.1 die Rede ist und Du Version 3.2 nanntest, dachte ich, es gebe vielleicht noch eine modernere und vor allem einfachere Lösung. Netfront 3.2 erreichte aber meines Wissens nach leider nie die Palm-Plattform.


    Auf dem Treo 600 bzw. 650 braucht man Netfront übrigens nicht extra zu installieren. Der zugehörige Blazer-Browser basiert auf der von Access Inc. entwickelten Netfront-Technologie, ganz im Gegensatz zum alten Browser der früheren Handspring Modelle wie dem Treo 270. Der alte Blazer arbeitete nach einem ähnlichen Konzept wie Avantgo mit einem speziellen Aufbereitungs-Server.


    Für das Versenden von Emails (möglicherweise auch inkl. Bilder) von einem Palm aus über die O2 WAP-Flat, kenne ich übrigens noch eine andere Lösung, die ich später etwas ausführlicher beschreiben möchte. (Obwohl das gut in dieses (mein 2000. ;) ) Posting passen würde.)


    [small] Edit: Kommt tatsächlich noch... [/small]

    Feine Sache. :top:
    Ich hatte vor einigen Jahren einen Forschungsaufenthalt an der Universitat de les Illes Balears.
    Da es nur um einen ziemlich kurzen Zeitraum ging, habe ich in einem einfachen kleinen Hotel in Palma gewohnt, unweit der Buslinie zur Universität.
    Die Uni liegt etwas abgelegen an der Straße nach Valldemossa, ca. 12 min nördlich von Palma. Von der Mensa aus sieht man auf eine Wiese mit Orangenbäumen.


    Da das schon etwas her ist und ich wie gesagt nicht sehr lange dort war, habe ich jetzt leider keine speziellen Tips für Dich. Die meisten Dinge findest Du schnell vor Ort heraus. Palma ist halt eine Großstadt, die nach meinem Eindruck weniger vom Tourismus geprägt war, als man bei Mallorca erwarten könnte. Ich war allerdings auch im Winter da. ;)


    Eine etwas ruhigere Ecke in der Stadt und einen Ausflug wert wären z.b. die Überreste des alten arabischen Bades. Und an der Kathedrale führt ohnehin kein Weg vorbei.


    Am schönsten ist es natürlich, wenn Palma verläßt und die Insel erkundet. Mit einem Auto geht das am besten, aber z.B. Valldemossa läßt sich auch gut mit dem Bus erreichen. Und nach Soller fährt man ohnehin mit dem alten Zug quer durch die Wiesen mit den Mandelbäumen und über und durch die Berge. Von Soller aus erreicht man zu Fuß oder per Straßenbahn Port de Soller. Manche Reiseführer behaupten, man könnte aus den offenen Straßenbahnwagen heraus Orangen pflücken. Ausprobieren würde ich das nicht unbedingt, aber im Prinzip könnte das durchaus funktionieren.


    Du siehst, das ist doch überwiegend der touristische Blickwinkel, zu dem Du ohnehin zig Hinweise finden kannst. Bei deinem Aufenthalt im Winterhalbjahr wirst Du aber Gelegenheit finden, die Insel etwas kennenzulernen.
    Evtl. findest Du Zeit, mal zum Vergleich das Buch "Ein Winter auf Mallorca" von George Sand zu lesen, das an vielen Ecken verkauft wird, obwohl die Mallorquiner darin nicht besonders gut wegkommen, was ihnen aber nicht gerecht wird. Die Menschen, die ich dort kennengelernt habe, waren sehr umgänglich.


    So und jetzt warte ich gespannt auf die Berichte der TT'ler, die ihren Zweitwohnsitz auf der Insel haben, ob eine Finca oder nur ein Appartement in Port d'Andratx, und ihre Empfehlungen. :D
    Grüße,
    Lanturlu