Beiträge von DUSA-2772

    :confused:


    Leider sind psychische Störungen nur begrenzt mit Knochenbrüchen o.ä. zu vergleichen. Zwar geht auch die Wissenschaft mehr dazu über, erstmal den Kriterienkatalog aufzustellen und dann mit Versuchsgruppen die "ideale Behandlung" herauszutesten und in der ein und anderen Vorlesung kam es mir schon so vor, als wäre der Therapeut sowas wie ein Automechaniker. Motto: Diagnose: Depression - ah, da wähle ich Werkzeug ADPR, Reparatur, äähh, Intervention XY.


    Leider funktioniert die Psyche nicht ganz so einfach ;)


    Natürlich ist es erstmal wichtig, an der Realität und den Erklärungsmustern des Betroffenen oder Klienten (jeder Berufszweig hat eben sein eigenes Vokabular) "anzudocken". Denn jeder wird wahrscheinlich eine eigene Ursachenerklärung mitbringen. Und er wird gute Gründe haben, statt A immer B gemacht zu haben (um mal bei Deinem Beispiel zu bleiben). Allerdings ist es afaik und imho nicht damit getan, genau rauszufinden, warum hab ich jetzt B statt A getan, schau mir mal kurz an, wie A geht und laufe morgen in die Welt und mache mal A oder B, wie es mir beliebt.
    Der Kopf kann vieles sehr schnell verstehen, die Seele hat allerdings ihr komplett eigenes Timing und ihre eigenen "Heilungswege". Und die sind bei jedem nu mal anderst.


    Klar ist auch, dass nach Studien ca. 50% der Diagnostizierten nach einer bestimmten Zeit keine Therapie mehr brauchten/wollten und sozusagen von alleine gesundeten. Hab grad einen netten Essay gelesen, wie man ein schlechter Therapeut wird :D Denn eigentlich brauch ich ja nur da sitzen, ab und zu mal nicken oder "hm-mh" sagen und nach der herausgefundenen Zeitspanne der Studien sollte ich zumindest einen Heilungserfolg von 50% erzielen ;) Was dann in der Therapie doch wirkt (und die Sache im Optimalfall beschleunigt) sind v.a. die Therapeuten-Klienten-Beziehung, die Ressourcenaktivierung (und noch ein paar andere Dinge, die man bei Grawe nachlesen kann :D).


    Soweit erstmal....

    DL = Double Layer = zwei Schichten auf einer Seite :)


    Eigene Filme selbst in DVD wandeln geht entweder direkt am PC mit ner Capturekarte oder mit Camcorder/Quelle am DVD-Rekorder anstöpseln, DVD einlegen und auf Aufnahme drücken.


    Nachtrag:
    Klar, über SCART kannste die Verbinden - mit einmal Wandlung D=>A und einmal zurück A=>D drinne. Ein gewisser Qualitätsverlust lässt sich da nicht vermeiden.


    DivX ist afaik mehr ein Format, welches zwar der PC unterstützt, aber nicht unbedingt im großem Maße von den HiFi-Herstellern. Die sind auf DVD nach MPEG 2 konzentriert und zukünftig auf die HDTV-Signale und eben HD-DVD bzw. BlueRay. Player wie Pioneer spielen DivX nur deshalb ab, um gegen die ganzen Billigplayer aus xy mithalten zu können, die natürich Marktsegment abgraben. Denn im Grunde ist das ja nur auf selbstgebrannten Scheiben drauf, wo auch die Quelle nicht immer so ganz klar ist ;)

    Hi Dingens!


    Ich pendle jeden Tag 2x 30km zur Arbeit - einmal hin, und auch jedes Mal zurück :D Allerdings habe ich den riesen Vorteil, dass ich einfach direkt am Wohnort auf die Autobahn auffahre, gegen den Stau ca. 25km mit 80-140km/h über selbige düse und dann nochmal 4km Landstraße (wenig befahren) direkt bis ins Parkdeck rolle. Fahrzeit: 20-25min :top:


    Mein Cheffe wohnt in der Stadt (Mainz), muss über ne Linksabbiegerampel und braucht für - keine Ahnung? - 10km oder so länger als ich :p Also von der Fahrzeit kannste Glück und Pech haben, egal wie weit...


    Aktuell ist die Auf- und Abfahrt von meinem Wohnort gesperrt :mad:, d.h. ich darf zwar auch Umgehungsstraßen zur nächsten Auffahrt juckeln. Entsprechend brauch ich ca. 5min länger, was mich schon unglaublich nervt :rolleyes: - dabei hab ich es weiterhin für Rhein-Main-Gebiet sehr gut.


    Die Strecke an sich nervt manchmal schon - nicht wegen der Dauer, sondern wegen den km. Mein Auto hat jetzt nach 2 Jahren schon 45T km drauf :( Es läppert sich eben doch ganz schön und der Benziner kostet natürlich mehr als mich der (damals noch nicht erhältliche) Diesel. So gesehen werd ich wohl früher wieder ein neues Auto brauchen als wenn ich statt 60km jeden Tag nur 20km fahren müsste. (Andererseits hoffe ich, dass der Motor länger hält, wo er kaum Kurzstrecken mit ständigem stop&go fahren muss ;))



    So gesehen kommt es eben sehr auf die Strecke an und wie lange Du dafür im Durchschnitt brauchen wirst. Stehst Du viel an Ampeln und/oder Kreuzungen? Kannst Du zügig fahren (Verkehrsaufkommen auf der Strecke)? All diese Faktoren werden Dein subjektives Empfinden beeinflussen.
    Denn klar ist: wenn Du hinterm Steuer sitzt, kannste nur Radio oder CD hören oder Deinen Mobilfunkanbieter glücklich machen durch Dauertelefonate. Also nicht schonmal Zeitung lesen oder nochmal Augen zumachen und dösen wie in der S-Bahn.

    Zitat

    Original geschrieben von mapa812
    Du bist echt armselig... Mir ging es nicht ums Fachlich korrekt oder nicht. Mir ging es darum dass grade du der es Studiert hat, von psychischen Störungen sprichst und genau weisst dass der Threadersteller das Liest.

    Danke! :D [small](Den Armen und Seeligen gehört schließlich das Himmelreich, oder wie war das?)[/small]
    Deinen vorigen Beitrag empfand ich jetzt nicht als allzu qualifiziert, entsprechend hab ich mir rausgenommen, auch ein wenig giftig zu reagieren. Sorry, wenn wir uns da missverstanden haben!
    Und wenn der Threadersteller fachliche Infos will, warum sollte ich dann davor zurückschrecken, diese hier im Rahmen meines Wissens zu posten? :confused: Schließlich wollte er Hinweise zu (wissenschaftlichem) Hintergrundwissen, keine (semi-)therapeutischen Ratschläge - die im Rahmen eines Forums imho eh keinen Sinn machen.

    Zitat

    Zum Thema: Herr Nuhr.
    Ich Arbeite auf einer der wenigen Fachstation für Depressionen und bin mir sicher das ich dir zum Thema einiges erklären kann.

    Phantastisch! Wo Du schon - auch im Vergleich zu mir - sozusagen "an der Front" arbeitest, hätte ich mir von Dir einen qualifizierten Beitrag gewünscht, statt diesen imho (!) flapsigen Kommentar :)

    Auch was die Sache mit der digitalen Bildübertragung angeht: kannste afaik vergessen :flop: Da hat die liebe Filmindustrie bislang einen Riegel vorgeschoben, bzw. die Hersteller trauen sich da nicht ran. Es gibt zwar die ersten DVD-Recorder mit eingebautem DVB-T-Tuner, mit nem eigenbauten digitalen Sat-Tuner ist mir noch keiner untergekommen. Ebensowenig wie eine funktionierende digitale Schnittstelle, um zwei vorhandene Geräte miteinander zu verbinden.


    Gute Geräte solltest Du bei bekannten Marken wie Pioneer, Panasonic, JVC, Toshiba, Rootkit-Sony usw. finden.


    Für DivX-Aufnahme müsstest Du Dir einen Aufnahme-PC basteln (also mit DVB-T oder DVB-S -Karte, Brenner und entsprechender Software etc.).

    mapa812: Danke, ich habe gar keine Patienten :p Nicht jeder Psychoonkel ist im klinischen Bereich tätig, genausowenig wie jeder Psychologe eine Couch besitzt :rolleyes:


    Ob meine von Dir zitierte Aussage fachlich korregt ist oder nicht diskutieren wir gerne nochmal, wenn Du Dich z.B. hier im ICD-10, Kapitel V eingelesen hast ;) Außerdem sollte man 'Diagnose' von 'Intervention' unterscheiden (können)...
    Alles klar, Herr Nuhr?

    @ pallmall: studierst Du Psychologie? :)


    Zitat

    Original geschrieben von o2neuling
    ... Deswegen würde ich wirklich empfehlen, mir mal anzuhören, was der Hausarzt dazu zu sagen hat.
    ...
    Die besten Handlungsmöglichkeiten kennt höchstwahrscheinlich der Facharzt, zu dem Dein Hausarzt Dich schicken wird (oder auch nicht schicken wird, wenn es sich nicht um eine Depression handelt, sondern nur so aussieht). Es könnte auf eine ambulante Psychotherapie oder auf Medikamente oder auf eine Mischung aus beidem hinauslaufen.

    Ganz ehrlich: dass der Hausarzt da Ahnung von hat, würde ich zunächst mal bezweifeln! Natürlich wissen da einige Bescheid und erkennen psychische Störungen und leiten dann auch weiter - die Realität sieht aber soweit ich das kenne anderst aus: die Mehrheit hat keine Ahung und kennt den ICD-10 nur von ihrem Abrechnungsprogramm und fluchen deshalb über ihn...


    Von Medikamenten wie Prozac etc. halte ich eher wenig. Bei scheren Fällen mag das zu Anfang noch plausibel sein, um die Leute überhaupt in einen ansprechbaren und arbeitsfähigen Zustand zu bekommen. Und natürlich ist alles letztendlch ne Frage der Transmitter im Hirnkasten, nur wirken sämtliche Psychopharmaka imho immer noch viel zu breit. Mit Medikamenten ist es nicht getan, obwohl das natürlich die wirtschaftlich effizienteste Methode ist: für alles eine Pille, und schon funktioniert der Einzelne in der Gesellschaft wieder. Über das dahinterstehende Menschenbild darf sich jeder selbst seine Gedanken machen...


    Depression ist auch keine Krankheit, sondern im psychischen Bereich spricht man korrekt von Störungen; die Depression gehört zu den affektiven Störungen (während Angst, Panik und Zwänge eine eigene Gruppe an Störungen bilden). Aber das nur am Rande....



    @ Threadersteller:
    Nun, hier das Forum ist sicherlich nicht der günstigste Ort, um das Thema aufzuarbeiten ;) Die meiste Ahnung dürfte wrywindfall haben, mit größerem Abstand dürfte ich folgen (wir sind beide Dipl-Psychs und haben uns auch als solche hier schon mehrfach "geoutet").


    Wenn Du ein "richtiges" Ergebnis willst, taugen die Screeningtests im WWW natürlich nichts, da wäre dann schon die Durchführung des DIPS (Diagnostisches Interview bei psych. Störungen) oder so von Nöten. Einige der mit Google gefundenen Seiten sind übrigens seriöser als Du glaubst - das Kompetenznetz Depression ist von der Uni München ;)


    Wie schon geschrieben: einmal sind Angst und Depression zweierlei Paar Schuh. Natürlich mögen Depressive Angst bekommen oder ein Sozialphobiker, der sich nicht mehr raus traut langsam depressiv werden. Deshalb gehört an diese Stelle eine saubere Diagnose, die lässt sich nicht hier im Forum klären ;)
    Depression und Autoaggression gehören dann schon eher zusammen, bzw. afaik interpretiert v.a. die tiefenpsychologische Richtung Depression als "aggression turned outside in", also als Aggression gegen sich selbst (mit verschiedenen Ausmaßen).
    Ein gescheites Buch für Deine Zwecke kenne ich trotzdem nicht, da hilft wohl höchstens in der nächsten Uni-Fachbereichsbib suchen oder in sowas wie der Psychologischen Buchhandlung in Frankfurt (sollte es die noch geben).


    Keine Ahnung, wo Du wohnst, in Frankfurt und Gießen gibt es eine psychotherapeutische Ambulanz wo man einfach mal "vorbeispazieren" kann, in Marburg, Braunschweig und afair noch 2-3 anderen Städten gibt es die Christoph-Dornier-Stiftung, wo man nicht lange auf irgendwelchen Wartelisten rumhängen muss. Auch sonst gibt es in jeder größeren Stadt ähnliche Angebote oder Du schnappst Dir einfach das Telefonbuch und machst mit dem nächstbesten Psychotherapeuten in Deiner Nähe einfach mal ein Erstgespräch aus.




    [small]@ alle "Spaßvögel": ich weiß zwar auch nicht, wer der Zweitnick ist, aber den Prominenten an den ihr spontan denkt, schließe ich mit 99,9%iger Sicherheit aus! Also lasst bitte den Unfug! [/small]

    Brando Folie...


    Für alle die den iPod V (bzw. auch den Nano) bestellt bzw. bekommen haben noch ein Tipp:


    Da die Viecher ja unglaublich kratzempfindlich sind :( hab ich mir sofort eine Brando Crystal Clear Folie drauf gemacht. Im Paket gibts eine für die Front mit Aussparung des Clickwheels, eine für den mittleren Clickwheel-Button und eine für die Rückseite. Erstmal aufgeklebt, sieht man sie im Grunde nicht mehr :top: Allerdings ist sie nicht 100% in der Größe geschnitten - wobei das sicherlich den Grobmotorikern entgegen kommt ;) V.a. die für hinten ist doch etwas kleiner, zumal die Rückseite zu den Rändern hin ja eh abgerundet ist.


    Außerdem hab ich mir einfach mal von Brando noch diese Silikonhülle mitbestellt. Schaut jetzt nicht unglaublich sexy aus, schützt das Gerät aber nochmal mehr. Leider zieht sie Fussel und Flusen an :( und kann nur mit Gleitmittel auf Wasserbasis verwendet werden :D.


    Die Bilder könnt ihr euch hier angucken (ca. 170kB pro Bild):


    Folie auf der Front
    Folie auf der Rückseite


    Silikonhülle vorne
    Silikonhülle Rückseite



    :)



    P.S.: Die Sachen hab ich direkt im Brando-Shop bestellt.

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Ungewohnte Töne von Dir.

    Stimmt ;)
    Im Grunde mach ich mir auch nichts aus Fußball - für mich ist das (inzwischen) reines Geldgeschachere und hat immer weniger mit dem Sport zu tun. Deshalb geht mir persönlich die Bundesliga auch ziemlich am Allerwertesten vorbei und in den BuLi-Thread würd ich mich höchstens mal für saublöde abfällige Kommentare wagen ;) Auch diese ganzen anderen "Events", die es da inzwischen gibt scheinen - wenn ich das so zwischen den Zeilen höre - hauptsächlich wegen der Kohle interessant zu sein... Und ja, da bin ich 100% ignorant und stehe dazu, nicht alles wissen und verstehen zu müssen ;) Darf gerne gucken wer mag, ich halt mich da lieber raus.



    Trotzdem guck ich mir gerne die EM und die WM an. Hier treffen mal nicht einfach nur in aller Welt zusammengekaufte Teams aufeinander und am Ende gewinnt (tendenziell), wer die meiste Kohle für die teuersten Spieler raushauen kann. Klar, hier geht's auch um Kohle, aber die scheint nicht so aufdringlich im Vordergrund zu stehen. Die Spiele - egal wer da nu gegen wen spielt - machen auch mir Spaß zu gucken.
    Und ja, da kann auch ich zu einem völlig ungewohnt in der Gegend rumbrüllenden emotionalen Tier werden :D Meine BuLi-Fan-Kumpel gucken auch alle 4 Jahre völlig verwirrt und fragen sich, ob sie mich noch kennen :D


    Nun zu den Engländern: das fängt schon damit an, dass die Kerle von der Insel nicht mit einem Team antreten (also in die Vorrunden gehen), sondern auch mit Provinzen, die nicht mal ne eigene souveräne Regierung haben. Bayern (München) tritt schließlich auch nicht eigens an... Aber nu gut.
    Von deren Ligen hab ich logischerweise noch weniger Ahnung als von den BuLis und kann daher darüber nix sagen. Wozu ich was sagen kann ist der Aufruhr, den v.a. die britische Yellow Pres alle 2 Jahre (WM & EM) veranstaltet, auch hauptsächlich gegen Deutschland. Und sorry, das find ich mehr als :flop: Und genau das ist der Grund, wo ich die Insulaner als großmäulig usw. empfinde und mich alle 2 Jahre tierisch freue, wenn sie vor dem Endspiel aussteigen :p Am schönsten isses natürlich, wenn wir sie rausfegen, denn dann schwanken sie richtig schön zwischen hunnadachzich Puls und nahender Ohnmacht :D


    Wie gesagt, ist meine subjektive Meinung, die sich sicherlich auch - wie glaub auch sonst im Fußball so üblich - einer sachlichen Argumentation entzieht ;)