Ich rate auch von PayPal als Verkäufer ab.
Diese Zahlungsmethode gewährt dem Käufer quasi jederzeit die Möglichkeit, das Geld durch eine Behauptung xy zurückzufordern. Was folgt, ist ein teilweise erheblicher Aufwand, entweder der Ware oder dem Geld hinterher zu laufen. Im Zweifel musst Du Deine Ansprüche einklagen.
Zudem gibt es etliche Betrugsfälle durch PayPal.
Beispiel (in etwa so):
- Jemand will Deine Ware kaufen und fordert Zahlung durch PayPal.
- Der Verkäufer (Du) gibt hierzu dem Käufer (dem Jemand) seine PayPal-Daten durch.
Was macht der?
Der Käufer bietet zeitgleich die gleiche (also Deine) Ware anderweitig (teilweise sogar auf der gleichen Plattform) an. Ein weiterer Interessent gesellt sich in Folge dazu und möchte von Deinem Käufer kaufen.
Dein Käufer gibt nun Deine PayPal-Daten (an Stelle der seinen) dem anderen Interessenten durch.
Der andere Interessent überweisst im Gutglauben an Deinen Käufer.
Die Zahlung landet aber tatsächlich bei Dir.
Du glaubst, der Käufer hätte ordnungsgemäß überwiesen und versendest daraufhin (weil Du Dir ja sicher bist) die Ware.
Der Käufer nimmt die Ware entgegen und macht sich aus dem Staub.
Der andere Interessent erhält keine Ware und reklamiert bei PayPal.
Nachdem er ja (ohne Kenntnis) an Dich überwiesen hat (er dachte, die Zahlung geht an Deinen 'Wieder'-Verkäufer), bucht PayPal den Betrag von Deinem Konto an den anderen Interessenten zurück.
Ergebnis:
- Dein eigentlicher Käufer hat nun die Ware und ist untergetaucht
- der andere Interessent betrachtet Dich zunächst als Betrüger
- Du hast keine Ware und auch kein Geld.
- Du erstattest Anzeige gegen .... den Untergetauchten (in der Regel Phantasienamen)
- Aussicht auf Erfolg? Kaum.