Er würde nicht angreifen, wäre Apple nicht angreifbar.
Icahn ist klug und eine verdammt coole Socke. Der kennt die Schwachstellen von Apple.
Er legt nur den Finger in die Wunde.
Und warum? Weil das Apple Management versagt hat, diese selbst zu heilen.
Icahn heilt diesen wunden Punkt, damit sich die Wundes des Patienten nicht infiziert und daraus eine Blutvergiftung entsteht.
Er tut Apple im Grunde genommen etwas Gutes.
Aber der Patient empfindet den stechenden Schmerz einer heilenden Spritze immer als Angriff des lieben Onkel Doktors.
Ich wiederhole es immer wieder: Apple Barreserven sind ein Problem. Zugegeben, es ist nicht einfach, das gedanklich zu realisieren.
Gebundenes Kapital, das eine immer kleiner werdende unternehmerische Rendite abwirft, ist fehlallokiert. Man kann es alternativ in wachstumsträchtigere Unternehmen investieren. Was soll es dann bei Apple, wen die damit nicht anfangen können, was genauso viel oder eine höhere Rendite abwirft?
Vergleiche hierzu mein Startposting dieses Threads:
ZitatOriginal geschrieben von derAL vom 10.11.2012, 09:23 Uhr
... Zudem drücken die Barreserven des Unternehmens und werden langsam zum Problem, denn man kann sie aktuell nicht mehr im Sinne einer (wie von Apple gewohnt hervorragenden) unternehmerischen Rendite so ertragreich investieren, wie in der vergangenen Dekade ...
