Beiträge von derAL

    klaus: Das Kalenderproblem bei WP 8.1 oder 8.1 Update 1besteht aber denke ich immer noch, oder? Ich kann nach wie vor bei Exchange oder Outlook etc. nur ein paar Monate zurück und nur ein paar Monate in die Zukunft blicken. Der Rest wird beim OTA-Sync systemseitig ignoriert und der Kalender bis auf Geburtstage oder Feiertage leer angezeigt?

    Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Mit anderen Worten:


    Es ist genau das eingetreten, was viele User hier am Anfang gesagt haben: WP ein Fehler, Elop ein trojanisches Pferd, Nokia am Ende, und Aus.


    Ich wäre gespannt, wie ein Nokia mit Android, dem Design und der Kamera des 1020 laufen würde.....;-)


    Die Sichtweise war und ist mMn immer zu einfach gestrickt gewesen.

    Meiner Meinung nach waren das keine Peanuts, zumal die Restrukturierungskosten zwar hoch, aber schnell zur Reduzierung der Cash-Burn-Rate führten. Dazu kommt, dass durch den Beginn der Kooperation ja quasi Fakten eines weissen Ritters geschaffen wurden. Ganz gleich, wie sich das Ganze hätte entwickelt, MS wäre mit einer extrem großen Wahrscheinlichkeit eingesprungen, denn sie konnten es sich nicht erlauben, zu scheitern. Das hat Nokias Restrukturierungslinie abgesichert.

    Mein Hauptproblem mit Android ist die Fragmentierung des Systems unter den vielfachen Herstellern, welche das OS bei ihren Produkten einsetzen, und die mMn dadurch bedingte Problematik der Sicherheit. Zudem kommt, dass das neueste OS oft gar nicht zur Anwendung kommt und sich dadurch wichtige Sicherheitsverbesserungen oder -optimierungen nicht vollends entfalten können. Deshalb habe ich mich objektiv nach Nokia für Apple entschieden.

    Ungefördert riestern kann fast jeder, mittelbar auch Freiberufler und Selbstständige (dort allerdings kein Sonderausgabenabzug möglich, es sei denn, der Ehepartner schöpft den Höchstbetrag nicht aus; am besten zur Klärung Rücksprache mit dem Steuerberater nehmen).


    Ich wüsste nicht, was also dagegen sprechen soll. Eine Übersparung ist ja im Grunde genommen auch eine nicht geförderte Einzahlung. Auch würde ich den Steuervorteil im Kontext der erwarteten Wertentwicklung der spezifischen Anlage stellen. Riesterprodukte haben aufgrund der Kapitalgarantie (die kostet nun mal Rendite) grundsätzlich keine identische Performance wie ein reiner Aktienfonds, auch wenn es dort ebenso renditestarke gibt. Dafür ist der Weg nach unten gesichert. Andererseits blockiert ein Wertsicherungs-Lock-in die Wertentwicklung alter Guthaben auf dem Weg nach oben. Auch stellt sich die Frage nach der Laufzeit (Zinseszinseffekt; je länger, desto höher ist die voraussichtliche Nettorendite), Kosten etc.. Und man ist ggfs. sehr lange gebunden (wenn wir mal von einem 22jährigen ausgehen, der eine 12/62-Regel nutzen möchte).


    Fazit: Strategie prüfen - Anlage prüfen - Chancen/Risiken prüfen - Vor- und Nachteile abwägen - Kosten klären - Banker löchern - Steuerberater prüfen lassen - dafür oder dagegen entscheiden


    Es gibt bei Anlagen kein 'One Size Fits All'

    Zitat

    Original geschrieben von stanglwirt
    zur übersparung:
    mehr als die 2100€ einzuzahlen macht absolut keinen sinn und ist auch bei einigen (allen?) anbietern garnicht möglich.
    man hätte damit nur die Nachteile von riester und nichtmal die (meist geringen) Vorteile. wer mehr zurücklegen will, sollte das auf andere weise machen.


    Wieso?


    Das kommt doch auf die Anlage an, die bespart wird (Fonds, wenn ja, welche; Aktienfonds) und welches Ziel damit verfolgt wird?


    > Für alle Einzahlungen ohne Riester-Förderung gilt: sofern der Vertrag mindestens zwölf Jahre Laufzeit aufweist und eine Auszahlung nach dem 62. Geburtstag erfolgt, sind 50 % des Wertzuwachses steuerfrei (sogenannte 12/62-Regelung). Die restlichen 50 % des Wertzuwachses unterliegen der Einkommensteuer mit dem persönlichen Steuersatz. Und der dürfte im Rentenalter niedriger sein, als im Erwerbsleben. Bei Nichteinhaltung der 12/62-Regelung erfolgt eine volle Versteuerung mit dem persönlichen Einkommensteuersatz.


    Darüber hinaus hat man den Vorteil, dass
    - keine Abgeltungssteuer während der Ansparphase anfällt (Dividenden/Zinsen)
    - die gleiche Beitragsgarantie des Anbieters gilt


    Wie das ganze steuerlich zu bewerten ist, ist eine Frage, die jeder individuell für sich selbst abwägen muss. Es gibt keine eierlegende Vollwollmilchsau bei Anlagen, die für alle genauso gut geeignet ist. Auch sollten alle Anlagen diversifiziert und gut aufeinander abgestimmt sein. Das gilt grundsätzlich für den Vermögensanlage, aber insbesondere auch für den Zukunftsvorsorge-Mix.


    Nochmals der Hinweis, damit er sich einprägt: Wer bis zur vollständigen Erfüllung der 12/62-Regelung vorzeitig aufgibt, der muss voll mit dem persönlichem Einkommensteuersatz versteuern.

    Danke für die Beiträge, Robert.


    Ich betrachte das breite Konsumgütergeschäft auch mit Skepsis. Gerade auch aus der europäischen Sicht. Wieso bringen die Europäer so etwas nicht mehr zusammen? Eine interessante Frage, vor allem wenn man bedenkt, dass USA in Sachen Mobilfunk im Vergleich zu Japan und Europa eigentlich ein regelrechtes Entwicklungsland ist.


    Die Chance sehe ich dagegen im High-End-Bereich. In der Ingenieurs- und Designkultur europäischer Prägung. Es hat einen Grund, dass Apple Dieter Rams folgt bzw. neu interpretiert (je nachdem, wie man es sehen mag).


    Nehmen wir mal an, Nokia New konzentriert sich auf die Entwicklung eines einzigen High-End-Telefons, das mit Top-Specs ausgestattet ist und eine hochwertige typische finnische Designsprache hat. Dazu gibt es PureView-Technologie, die Location- und Navigations-Dienste um HERE und diverse Add-Ons (Lautsprecher, Wearables etc.). Ich spreche von einem Telefon und vielleicht 4-5 Ergänzungsprodukte.


    Hier sehr ich ein gutes Chancenpotenzial. Gerade auch in Hinblick auf die Marktphase. Der Markt ist gesättigt, alles ist mehr oder weniger gleich. Dass sie das können, haben sie mit dem N9 demonstriert. Es war völlig anders. Man stelle sich vor, man würde dort konzeptionell weitergehen.


    Ich denke da auch an Motorola. In der Versenkung. Jahrelang Probleme. Eigentlich eine Firma mit Loser-Image. Aber das Uhren-Wearable Moto 360 könnte nun tatsächlich ein Beben auslösen. Das gute Industrie-Design, das Funktionelle, die Haptik. Wenn Motorola das richtig anpackt, dann hat es die iWatch sicher nicht leicht in dem jungen Geschäft, adjustiert man im direkten Vergleich die Kundenbasis und die Größe beider Firmen. Motorola steht mMn kurz davor, den RAZR-Erfolg zu wiederholen; mit der Moto 360 - Uhr.


    Und so etwas kann Nokia mit einem High-End-Telefon, das aus der vergleichbaren 'langweiligen' Masse heraussticht, durchaus realisieren. Wenn sie es denn wollen. Und das haben sie nicht, wie Robert es schreibt, ausgeschlossen. Und der Name Nokia dürfte ziehen, alsbald er nicht mehr von MS genutzt wird.