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Meine wirklich letzte Aussage hierzu: Eine Vola von 300% beschreibt doch keinen Normalfall, innerhalb derer wir uns hier anfänglich argumentativ bewegten. Natürlich kann ich mit solch einer Extrem-Frage jedes Normalargument schreddern/schwächen, weil es neben einer fachlich korrekten auch eine rhetorische ist. Das habe ich gerade auch deshalb als 'Banane' erklärt, weil es den Anschein 'auf alle Fälle Recht behalten' hatte. Und darüber habe ich mich geärgert. Wäre ja genauso, als würde ich fragen: Stimmen die OS- oder Bond-Strategie auch noch, wenn sich der Zins overnight um 1.000 Bp verändert. Das ist doch in der Regel auch ziemlich unrealistisch, oder? Meine dargelegten Argumente bezogen sich auf Normal- und nicht auf Extremo-(Phantasie-)Situationen.
Also ganz offen gesagt, wird mir das jetzt hier zu Banane. Ich teile Deine Ansicht weiterhin nicht vollständig. Meine Argumente kann jeder in einem grafischen Optionsrechner nachvollziehen (2D/3D). Zudem habe ich das Gefühl, dass es Dir gar nicht um eine ernsthafte Auseinandersetzung geht, sondern eher darum, hier den unangefochtenen Chef-Alpha-Trader zu markieren (welchen man übrigens in den Handelsabteilungen sehr oft antrifft). Und dem werde ich jetzt keinen weiteren Spielraum mehr geben. Aus dem Grund werde ich mich aus dieser Debatte zurückziehen und meinen Urlaub auf Wangerooge genießen.
Also, betrachten wir zunächst einmal die Grundlagen. Alle Preiseinflußfaktoren (Kurs des Basisinstruments, Laufzeit, Volatilität, Zinsniveau ..) einer Option bestimmen den Optionspreis. Je nach Konstellation wirkt ein isoliert betrachteter Preiseinflußfaktor c. p. mehr oder weniger stark auf den Preis der Option. Beispiel: kurze Laufzeit - Zinsniveau, eine Veränderung dort ist in der Regel fast zu vernachlässigen, weil eine Veränderung des Zinsniveau einen höheren Einfluss auf längere Optionslaufzeiten hat. Das gleiche gilt für die Volatilität (bzw. implizite Volatilität). Jedoch: Wann ist diese im Sinne des Handelns relevant? Zunächst einmal grundlagentechnisch 'immer', da sie ja als Preiseinflußfaktor den Preis mitbestimmt. Aber wie stark? Liegt die Vola sehr hoch und ich bewege mich atm (delta 0,5), dann muß ich vor der Vola großen Respekt haben, weil eine Veränderung der Vola eine heftige Auswirkung auf die Preisveränderung hat (Kennzahl Vega). Liegt meine Option dagegen stark out oder (deep) in the money, dann kann mir selbst eine große Vola (fast) egal sein; sie hat in dieser Konstellation kaum eine Wirkung auf den Preis (gerade auch in Abgrenzung zu einer atm-Konstellation). Zusätzlich macht es immer auch Sinn, die Vola (jetzt mal weg von der isolierten Grundlage, wie man eine Option einzeln und isoliert bewertet) im Kontext der eigenen Volatilitätserwartung zu stellen. Denn die impliziten Vola's stellen ja 'nur' die Erwartungen des Marktes an die Volatilität dar, welche in den aktuellen Preis einfließen. Die weitere Frage ist, welche Volatilitätserwartungen der Handelnde hat bzw. wie die Einzelvola in die Branchen- und/oder Gesamtmarktvola insgesamt einzubetten ist (auch wenn das für die isolierte Preisermittlung zunächst einmal egal ist). Bleibt die Vola so hoch oder steigt sie sogar noch weiter? Rechnet man damit, dann kann man den (isoliert betrachtet) 'teueren' (volabedingten) Optionseinkauf gelassener betrachten. Und bin ich auf der Shortseite unterwegs (Short Call / Short Put), dann freue ich mich bei atm-Optionen doch, wenn ich einen Volarückgang erwarte, da der Long aufgrund des volabedingt 'überteuerten' Einkaufs mit sehr großer Wahrscheinlichkeit verlieren wird. Erwarte ich als Short im Gegenzug eine steigende Vola, dann werde ich meine Vorfreude wohl weniger stark ausleben ... Fazit: Grundlagen sind wichtig, das gilt insbesondere für die Preisermittlung einer Option. Es ist aber ebenso wichtig zu erkennen, wie die Option in der spezifischen Marktsituation/Optionssituation (Delta, Gamma, Omega, Vega, Rho und Theta) und zukünftigen Entwicklung reagieren wird und ob damit ein spezifisches Handeln (Trade, Absicherung, Stillhalten etc.) unterstützt. Sind wir jetzt beieinander :)?
Perspektive 1: Ist eine Option isoliert betrachtet teuer? Perspektive 2: Ist sie relativ zum Gesamtmarkt überteuert, oder weist der Gesamtmarkt generell hohe Volas aus? Perspektive 3: Ist das für das taktische oder strategische Vorhaben (was habe ich konkret vor?) relevant oder zu vernachlässigen? Was interessiert z. B. ein hoher volabedingter Optionspreis, wenn man für die Dauer des Vorhabens eine unveränderte Volatilitätserwartung hat? Rechne ich dagegen mit einem Volarückgang für die beabsichtigte Haltedauer, dann ist die Ausgangslage doch wieder eine andere, es ist dann auch anders zu bewerten. Aber gut ... ![]()
ZitatOriginal geschrieben von autares
1. Shorte eine Aktie bei 100. Steigt der Preis 110 ziehst du deinen Stop Loss und kaufst zurück.
2. das sehe ich anders. Die Bewertung einer Option findet immer anhand der impliziten Volatilität statt. Dabei ist es egal, ob du atm oder irgendeinen Flügel kaufst. Die implizite Vola zeigt dir, wie teuer eine Option ist. Man kann jetzt natürlich darüber streiten, was überteuert ist und was nicht. Kenne mich bei Volas auf Aktien nicht aus, aber meine mich zu erinnern, dass die bei deutschen Standardwerten mal bei 20% oder so lag. Insofern würde ich alles, was atm gross darüber liegt bei einer ähnlichen historischen Vola von 20% als überteuert bezeichnen. Ebenso würde ich dann einen 30%Delta Flügel mit 30% als überteuert ansehen.
1. Meinst jetzt auf der Longseite (Long Put)? Dann wäre ich ja aus der Wette draussen. Gut, wäre diszipliniert, wird aber auf Dauer teuer, schon alleine wegen der Kommissionskosten.
2. das sehen wir aus dieser Perspektive betrachtet gleich. Das Volatilitätsniveau ist schon höher als früher, das stimmt (VDAX mom. bei rd. 25, früher lagen wir zwischen 13-16). Bei Apple sind die noch extremer. Und bei hohen impliziten Volatilitäten einzusteigen macht dann keinen Spass, wenn diese runterrasseln. Dann verdient man mit dem Put nicht viel, logisch.
Die entscheidende Frage denke ich ist, ob und wie lange die Volatilitäten das Niveau weiter (annähernd) halten. Mal weg von Apple: Gesamtmarktspezifisch sehe ich sie tendenziell kurzfristig eher weiter anziehen. Brauchst nur mal die Rahmenbedingungen ansehen: CDS-Spreads, Spreadaufschläge ggü. Bund ziehen in Europa wieder an, Staatsanleihen wieder im Krisenmodus, Euro bei 1,27 USD, Grexit, Hollande etc. So schnell sehen wir keine Rückkehr zur Normalität. Ein VDax über 30/35/40 oder im Extrem über 45 kann schnell kommen. Gerade in der jetzigen Situation.
ZitatOriginal geschrieben von autares (gekürzt)
.. Es geht vielmehr um die Frage, ob das Wetten auf fallende Kurse bei Apple Sinn macht. Und da bin ich eher der Meinung, man sollte die Aktie mit einem Stopp shorten anstatt einen überteuerten Put zu kaufen..
- wie willst Du denn mit einem Stopp (Loss?) eine Aktie shorten?
- Oder meinst Du Mini Shorts?
Ob ein (Long) Put überteuert ist, kommt letztlich auf die Strategie an. Klar ist, dass eine (Verkaufs-)Option nahe am Basispreis (at the money) in der Regel das höchste Aufgeld hat. Auch der Preiseinfluss einiger Griechen ist hier besonders groß (z. b. Vega-Volatilität, um mal einen Einflussfaktor zu nennen). Im Gegenzug bekommt man aber auch was für sein investiertes Geld: Am Basispreis liegt der steilste Neigungswinkel des Optionsdeltas (bei etwa 0,5; [0,00-1,00 bzw. bei einem Put mit umgekehrten Vorzeichen]. Bedeutet, bewegt sich das zugrundeliegende Basisinstrument in die gewünschte Richtung, dann reagiert der Optionspreis am Basispreis am effizientesten; die Optionswertentwicklung zeigt hier die höchste Veränderungsdynamik. Würde man nun die Option peu a peu 'basispreistechnisch' mitziehen, dann würde man da schon gut fahren.
Andererseits kann eine Optionsstrategie auch recht billig sein, z. B. mit weit-aus-dem-Geld liegenden Optionen. Diese würden z. B. für das Absichern von extremen Marktbewegungen interessant sein, da sich das Delta bei Extremeinbrüchen kurzfristig stark ausweitet. Bis der Einbruch kommt, bleibt der Investitionsgrad in der Summe auf niedrigem Niveau. Der Haken ist hier nur, dass das Delta anfänglich keinen hohen Neigungswinkel hat und man erstmals mit einer nur sehr geringen Dynamik 'losfährt'.
Würde man also den exakten Zeitpunkt des Erntens treffen, würden sich (zumindest bei den klassischen Optionen) am-Geld-Optionen mehr eignen. Hat man sich schon eingedeckt, würde eine stark ansteigende Vola den Optionspreis zusätzlich pushen.
Fazit: Die Einsatzmöglichkeiten von Optionen (ganz gleich, ob man auf der Long- oder Stillhalterseite steht) sind sehr vielfältig (gerade auch in Verbindung von Kombination mehrerer Options-Positionen). Für jeden ist da was dabei. Deshalb kann man nicht pauschal sagen, ob was 'überteuert' ist oder nicht. Es kommt halt immer darauf an (was hat man vor?).
Natürlich gibt es auch noch weitere nette Spielereien (Hebelprodukte, Strukturierte etc.).
Neben Mini-Futures (such Dir Deinen Hebel nach Gusto aus) mag ich es aber hier mit Optionen (auch an der EUREX) klassisch ![]()
Grundsätzlich gilt: Wer sich auf dem Terrain (Optionen/Hebelprodukte/Eurex) bewegt, spielt in der ChampionsLeague. Das bedeutet; der Kontrahent ist mächtig und so schnell schaut man gar nicht und man kassiert die ersten Tore. Man sollte schon sehr trittsicher sein, wenn man da mitspielen möchte ![]()
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