Beiträge von Sencer
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Re: DSL vs UMTS vs HSDPA Pingzeiten
ZitatOriginal geschrieben von NiLS-Da-BuBi
ich habe mich mal mit den Pingzeiten [...] beschäftigt. Die Ergebnisse sind lustig. UMTS am Ende - DSL ganz vorne und ziemlich genau dazwischen HSDPA.Das Ergebnis ist nicht lustig sondern in genau der Reihenfolge durch die technologischen Rahmenbedingungen vorhersagbar. Jede andere Reihenfolge wäre eine echte Überraschung gewesen und hätte auf Probleme hingewiesen.
Leider wird man Prinzipbedingt bei IP über Mobilfunknetze immer mit höherer Latenz kämpfen müssen. Mit 103 ms für HDPSA ist schon sehr, sehr gut.
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Re: Sicherheit bei VoIP
ZitatOriginal geschrieben von freiheit78
stellt sich mir die Frage, wie sicher ist VoIP wirklich.So sicher wie man es haben/konfigurieren/nutzen will.
ZitatIst es theoretisch möglich: 1. Spamanrufe per VoIP zu generieren (ok geht im normalen Telefonnetz auch, aber etwas aufwendiger)
Ja, VoIP-Spam ist eine sehr reale, wahrscheinliche Gefahr - bisher tritt sie ind er Praxis aber kaum auf. Der Knackpunkt dürfte hier wie von dir vermutet die niedrigeren Kosten sein.
Zitat2. IP's von VoIP-Anschlüssen zu scannen und dann auf fremde Kosten zu telefonieren?
Nein, so wie du das beschreibst ist das nicht möglich. Natürlich kann man die Zugangsdaten klauen und auf deine Kosten telefonieren, dazu braucht es aber in den meisten Fällen Zugriff auf deinen Rechner, bspw. in Form eines Trojaners, Keyloggers etc.
ZitatAlso, mit ist mittlerweile in unterschiedlichsten Firmennetzwerken aufgefallen, dass Voice Verkehr gänzlich unverschlüsselt zum Gateway übertragen wird. Wenn man nun daher geht und Wireshark auf einem Trunk lauschen lässt, hat man sämtliche Gespräche in Klartext als WAV-File vor sich!!!
Das ist eine Konfigurationssache und kein grundsätzliches Problem bei VoIP. Ganz im Gegenteil ist hier sogar eine der großen Stärken von VoIP, da GEspräche ganz im Gegensatz zum herkömmlichen Telefonnetz tatsächlich End-to-End verschlüsselt übertragen werden können, sodass die "Zentrale" selbst wenn sie wollte nicht mithören könnte. Wohl gemerkt: Es ist möglich, d.h. natürlich nicht, dass dies immer und automatisch der Fall ist.
ZitatAlso für sicherheitskritische Anrufe nutze ich mittlerweile nur noch mein Handy.
Kommt halt immer drauf an worum es bei der Sicherheit geht, und was vor wem geschützt werden soll. Von den Möglichkeiten her ist VoIP _prinzipiell_ besser geeignet für sicherheitskritische Kommunikation, wenn man natürlich an konkrete "Provider" gezwungen ist, mag das anders aussehen.
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Wie oben vermutet ist es ein Router mit eingebautem Modem. D.h. mit Kabeln und Switch einstecken sollte es funktionieren.
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Re: 1 leitung zu 2 machen
ZitatOriginal geschrieben von Brooklyn
habe eine wlan modem von der telekom. damit ist mein pc über das kabel verbunden, der meiner mutter mit wlan.Wenn ihr gleichzeitig online geht ohne dass ihr einen der beiden PC gesondert konfigurieren mußtet, und die T-Online Zugangsdaten im "wlan modem von der telekom" hinterlegt habt, dann habt ihr vermutlich nicht nur ein wlan modem, sondern einen wlan-router mit modem. Die Unterscheidung ist wichtig, weil sie Einfluß darauf nimmt, wie weitere Geräte nline kommen.
Zitatjetzt will ich meine xbox360 auch noch anschliessen. wäre ja einfach mit dem wlan adapter. aber da der manchmal störungen haben soll will ich lieber per kabel ran.
jetzt meine frage.
da brauch ich ja einen switch.Ein Switch funktioniert so, als hätte das "wlan modem von der telekom" nicht nur einen, sondern mehrere Steckplätze für Ethernet-Kabel. Ein Anschluß per Kabel+Switch und WLAN wären demnach weitestgehend ähnlich (jedenfalls in Bezug auf deine Frage).
Zitatich stecke das an das modem...dann einmal in meinem pc und einmal in die xbox360.
und dann ? wars das ?Wenn das Modem eigentlich ein Router ist, dann im Prinzip ja. (Vorausgesetzt dass DHCP eingestellt ist, was aber in der Regel der Fall ist, und was ansonsten relativ einfach zu bewerkstelligen sien sollte).
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Zitat
Original geschrieben von der_scheich
Ich bin davon weder von diesem Unternehmensverhalten begeistert, noch angewidert. Es ist mir total egal. Fast jedes Unternehmen handelt so, warum auch nicht?Was du richtig erfasst hast ist, dass solange es den meisten Kunden egal ist, werden es die Unternehmen auch weiter so handhaben. Dort wo es den Kunden nicht egal ist und sich das bemerkbar macht, reagieren die Unternehmen drauf (siehe beispiel Amazon mit dynmaischen Preisen).
ZitatDas sind ja keine Samariter, die Jungs von Logitech...die moechten Geld machen wie jedes andere Unternehmen auch...und versuchen deshalb einen Preis festzusetzen, der im Verhaeltnis die meisten Kunden, bzw. in diesem Fall den meisten Gewinn verspricht.
Da sagt auch keiner was dagegen. Aber hier mal ein hypothetisches Beispiel (nicht als Analogie verstehen!): was würdest du denn sagen, wenn die Hersteller auf dich persönlich zugeschnittene Preise hätten? Die gucken sich dein Jahreseinkommen an oder meinetwegen deine Vorliebe für Produktkategorie X oder für die Marke oder was auch immer, und egal wo du einkaufen willst, verlangen sie das doppelte von dir wie von deinen Nachbarn. D.h. du arbeitest zwar doppelt so lange und verdienst doppelt soviel Geld, aber da du für alles auch doppelt soviel bezahlen mußt, hast du nix davon. Und jetzt hast du die Alternative von Herstellern zu kaufen, die keine persönlichen Preise machen, sondern feste Preise - wen das für dich günstiger wär, würdest du es nicht wählen? Würdest du nicht auch anderen davon erzählen? Würdest du es als fair empfinden? Wär deine Antwort darauf auch, dann es einfach zu ignorieren und einfach mehr zu arbeiten?
ZitatWuerdest du es anders machen? Wenn du international taetig waerest? Wuerdest du dir einen moeglicherweise erhoehten Gewinn verzichten, weil du gerne zum selben Preis anbieten moechtest wie in anderen Laendern?
Ich finde es ja rührend wieviel Mitgefühl du mit Unternehmen hast, aber mir geht es nicht darum an die GUtherzigkeit zu apelieren, das habe ich auch mehr als deutlich geschrieben. Mir geht es darum mit Information und Transparenz gegen Informationsasymmetrien auf Märkten vorzugehen. Wenn es sich nicht lohnt für ein Unternehmen unterschiedliche Preise anzubieten dann werden sie das auch nicht machen. Davon abgesehen gibt es aber tatsächlich so etwas wie Unternehmensethik. Nicht alles was geht, muß auch gemacht werden. Es ist auch wirtschaftlich sinnvoll für ein Unternehmen mit Lobbyarbeit gesundheitsstandard zu senken um auf Kosten der Gesundheit der Mitarbeiter mehr Gewinn einzufahren, trotzdem gibt es Unternehmen die so etwas nicht versuchen.
ZitatWenn ihr euch etwas leisten koennt und das Preis-Leistungsverhaeltniss als angemessen anseht, dann kauft es euch einfach und erfreut euch daran. Ist es nicht so, lasst ihr es und kauft euch etwas anderes.
Mit demselben Argument kann man immer gegen Preisvergleiche argumentieren. Dennoch vermute ich, dass du nicht immer alle Produkte zur UVP des Herstellers kaufst, oder?
ZitatAber um sich darueber aufzuregen ist die Welt doch viel zu schoen und Zeit zu wertvoll...
Aber dennoch verbringst du deine Zeit hier im Thread mit den Griesgrämen, anstatt draußen an den Blumen zu riechen.
Zitatdie sollte man nutzen um Geld zu verdienen...oder andere, noch tollere Sachen machen!
"Tollere Sachen als Geld verdienen" - L
L, mein Spruch des Tages! -
Eine aktuelle AP-Meldung dazu:
http://news.bostonherald.com/p…/view.bg?articleid=179006Zitat
Ohio election workers convicted of rigging ’04 presidential recount
[...]
Prosecutors accused Maiden and Dreamer of secretly reviewing preselected ballots before a public recount on Dec. 16, 2004. They worked behind closed doors for three days to pick ballots they knew would not cause discrepancies when checked by hand, prosecutors said.
[...]
Maiden and Dreamer, who still work for the elections board, face a possible sentence of six to 18 months for the felony conviction.Es wurde also gezielt mit kriminellen Mitteln der Mechanismus unterlaufen, welche eine erneute Zählung der Stimmzettel zur Folge gehabt hätte. (Normal geht es so: Eine zufällige Stichprobe wird von Hand ausgezählt - wenn es eine statistisch signifikant Abweichung gibt vom offiziellen Ergebnis, dann müssen alle Stimmzettel erneut ausgewählt werden. Hier wurde von der Wahlleitung in einem mehrere Tage dauernden Akt statt einer zufälligen Stichprobe, eine von Hand zusammengestellte Stichprobe erstellt in der Art dass es keine Abweichung, und damit auch keine komplette Neuauszählung gab.
Man beachte auch die Aussage der Verteidigung:
ZitatDefense attorney Roger Synenberg has said the workers were following procedures as they understood them.
Natürlich... wie unglaubwürdig kann man sich noch versuchen rauszureden.
IMHO sind 6-18 Monate noch viel zu gering für die gezielte Manipulation von Wahlen.
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Zitat
Original geschrieben von der_scheich
Schon mal die Preise von einem Porsche in Deutschland und einem Porsche in den Usa angeguckt? Da jammert auch keiner rum...Porsche sind Luxusartikel, da geht es sowieso nach anderen Maßstäben.
Zitat"Als Kunde verschaukelt..." Tz...kauf doch einfach nicht bei Logitech
Mache ich auch nicht. Und ich bin mir sicher andere die das wissen, überlegen sich das auch zweimal.
Wie das Beispiel mit anderen Markenherstellern (siehe Kingston oben) zeigt, gibt es Hersteller die das eben nicht machen. Das wird natürlich nicht an deren Gütigkeit liegen, das ist mir klar. Aber als Kunde werde ich eben meine Möglichkeiten nutzen, die Hersteller zu wählen, die sich eben nicht auf eine für mich so nachteilige Art und Weise verhalten, und ich werde andere dazu anregen es ebenfalls zu tun. Du kannst ja wieterhin jedes Verhalten und jeden Preis schlucken, wenn du als Kunde so sehr davon begeistert bin.
ZitatDeine dolle Maus kostet hier in Peking uebrigens umgerechnet acht Euro. Jetzt ueberleg mal, woran das liegt...
Ja, das stört mich nicht, weil ich weiß, dass es generell ein starkes Preisefälle gibt. Zum einen fallen die langen Transportwege weg, zum anderen nehmen ist die Marge niedriger. Wenn du Witzbold meine Beiträge tatsächlich gelesen hättest, wüßtest du dass es mir nicht darum geht, dass es überhaupt einen Preisunterschied gibt, sondern dass er in diesem Fall IMHO nicht mehr rechtfertigbar ist mit den Umständen und im Vergleich zu den sonst üblichen Preisunterschieden. Für dich mag Fairness ein antiquirtes Verhalten sein, andere sehen es eben anders. Dass es generell dazu geeignet sein kann, Kunden zu verärgern zeigten die Preisexperimente von Amazon vor einiger Zeit:
http://www.techdirt.com/articles/20070103/144940.shtmlAber ich kenne das auch von Ex-Kommilitonen aus Uni-Zeiten. Manche glauben, weil sie die groben Marktgesetze kennen, müßten sich auch immer alle dem unterordnen und niemand dürfe sich erlauben diese Gesetze zu "brechen" (schon gar nicht die Kunden!
). Dass dem nicht so ist, sieht man auch daran wie bei jedem drohenden PR-Debakel plötzlich das Verhalten ein ganz anderes wird. Mit Wind machen kann man eben durchaus Einfluß auf den Markt nehmen. -
Zitat
Original geschrieben von bastian_S
naja, das ist immer schwer vergleichbar. Bei uns gelten andere Steuern und andere Löhne.Dürfte sehr geringen Einfluß auf die Stückkosten haben, da in Taiwan gefertigt wird. Und eine handvoll Marketing und Vertriebsleute machen den Braten nicht fett.
ZitatHinzu kommen evtl. Zölle und weitere Abgaben.
Wie das obige Beispiel zeigen sollte, gibt es zahlreiche andere Produkte anderer Markenhersteller die in denselben Preisregionen zu durchaus verlgeichbaren Preisen ihre Produkte auf dem deutschen und US-amerikanischen Markt anbieten. Und eine Sonderabgabe für Mäuse oder Trackballs ist mir nicht bekannt.
ZitatSo gesehen ist der Vergleich wirklich Äpfel mit Birnen: der Markt USA mit dem Markt Deutschland. Einfach irgendwas beliebiges rauspicken und vergleichen geht nicht so einfach ohne den Gesamtmarkt zu betrachten.
Ich kenne grob den Gesamtmarkt. Dass es geringfügige Unterschiede gibt ist mir klar. Aber die UVP ist mehr als doppet so hoch, und das läßt sich eben nicht mit den von dir genannten Faktoren erklären. Vergleich mal die Unterschiede zwischen dem Kingston-Beispiel und dem Logitech-Beispiel.
Mir scheint die bislang plausibelste Erklärung ist die von Chickehawk:
Zitat
Du nimmst als Anbieter den Preis, den man auf dem lokalen Markt erzielen kann.
Logitech kann es sich schlicht und einfach leisten in D soviel € aufzurufen, gekauft werden die Sachen scheinbar trotzdem.
[...]
Jeder holt sich eben die Marge die er meint vertreten zu können, wenn das in D nun mehr ist als in den USA so what? Steht irgendwo geschrieben, man müsse jedem das Gleiche abverlangen? Nö, das ist halt Marktwirtschaft. Aufregen bringt das nichts, daher entweder die "bösen" Produkte nicht mehr kaufen, oder eben anderweitig beziehen.Da die zwei Online-Versandhäuser bei denen ich es ausprobiert hatte nun ausgerechnet dieses Produkt nicht nach Deutschland versenden wollten (andere Produkte aber schon), werde ich es nun auch gar nicht mehr beziehen.
Natürlich ist der Versuch von Anbietern von unterschiedlichen Marktsegmenten unterschiedliche Preise zu fordern legitim. Genauso legitim ist es aber wenn ich die Hersteller die das halt extrem tun meide und andere darauf hinweise, dass sie es vielleicht ebenfalls so handhaben. Ich finde es halt trotzdem als Kunde unfair ("Verschaukelt"), wenn ein Produkt dass sich anscheinen für 15 EUR mit Gewinn verkaufen läßt (und in großem Umfang auch verkauft wird), hier dann plötzlich das doppelte kosten soll, ganz egal ob sich das nun unterm strich lohnt für Logitech oder nicht.
Muß man halt abwägen, ob die Unzufriedenheit oder der mitgenommene Gewinn langfristig stärker wiegt - zZ scheint Logitech davon überzeugt, dass die Unzufriedenheit ggü. dem mitgenommenen Gewinn vernachlässigbar ist. Ich werde in jedem Fall Hersteller bevorzugen die keine Premiumpreise von mir kassieren ("weil's geht"), und andere Produkte/Hersteller bevorzugen.ZitatEvtl fährt Logitech ja auch momentan eine Promotion
Unwahrscheinlich, wie oben geschrieben, war das auch vor ~ 4 Monaten dasselbe Bild.
Von zwei Leuten wurden Garantieleistungen angesprochen. Da sind zwar die gesetzlichen Rahmenbedingungen andere, aber unterm Strich hat man auch beim Einkauf in den USA in den größeren Geschäften 1 Jahr Garantie. Und wie oft werden denn Mäuse schon auf Garantie eingeschickt? Ist doch eher die Ausnahme möchte ich meinen.
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Zitat
Original geschrieben von oo7x
Wieso kostet ein Big Mac in der Schweiz mehr als hier?Big Macs werden nicht in Fern-Ost am Fließband hergestellt und in die Welt verteilt. Ein nicht vernachlässigbarer Teil der Wertschöpfung entsteht im Land selbst (man bedenke bspw. die Lohnkosten), daher sind Preisunterschiede für mich in der Gastronomie nachvollziehbar. Bei Logitech gehschieht der meiste Teil der Wertschöpfung an derstelben Stelle (bei der Produktion) und somit sind die Preisunterschiede nicht erklärbar.
ZitatWieso kostet Benzin in den USA weniger als hier?
Das hängt v.a. mit steuerlichen Gründen, und ist daher für mich ebenfalls nachvollziehbar. Verschiedene Regierungen haben unterschiedliche Prioritäten und agieren unterschiedlich. Dass BP oder wer auch immer dann an der Tankstelle unterschiedliche Preise kassiert ist nachvollziehbar anhand der Gegebenheiten. Oder soll sich der 100% Preisunterschied im Logitech-Beispiel auch durch Zolle erklären lassen?
Ich war oft genug in den USA und kenne die Preisunterschiede dort. Bei USB-Sticks die ja in ähnlichen Preisregionen sind und eine verlgeichbare Wertschöpfunskette durchlaufen sind die Preisunterschiede sehr gering und nach wenigen Wochen/Monaten "sickern" Preisunterschiede - so sie denn bestehen - durch. Die künstliche Preisdifferenz bei dem Logitech-Produkt ist aber nun schon seit Monaten die gleiche.
Hier mal bspw. ein Kingston 1GB USB Stick:
Deutschland: 15,95 EUR (Quelle)
USA: $17.99 (~14 EUR) (Quelle)Solche Preisunterschiede sind für mich nachvollziehbar und marktkonform. Bei dem obigem Logitech-Beispiel ist das nicht der Fall.