Beiträge von Sencer

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    Original geschrieben von Bullson
    Natürlich beim Office werkeln. Beim Gamen darf er ruhig lüften.


    Dann brauchst du eher was mit Speedstepping, und das gibts nur bei Mobilprozesoren. IIRC gibt es zwar seit einiger Zeit Desktop-PC Mainboards für diese Chips, aber große Nachfrage oder Auswahl scheint es nicht zu geben.
    Es gibt bspw. von AOpen solche ATX-Boards für CoreDuo/Core2Duo (i945GMm-HL, i945GTm-VHL). Bei den Vorgängern (Sonoma-Plattform) gab es aber angeblich erhebliche Beschwerden wegen [irnoischerweise] mangelnder CPU-Kühlung.


    Du kannst ja mal nach Komplettsystemen mit Sockel-479 suchen. Dualcore-fähige Systeme gehen IIRC so bei ca. 1000€ los. Große Auswahl gibt es wie gesagt nicht, und da die teuren Komponenten von Notebooks verwendet werden, gibt es auch keinen Preisvorteil wie sonst bei Desktopsystemen häufig. - Und über die tatsächliche Geräuschentwicklung ist natürlich ebenfalls noch nichts gesagt... ^^

    Jau, wie schon mehrfach empfohlen - ohne vorher zu checken, ob Windows regelmäßig auslagert, würde ich kein Geld in RAM investieren bei dem von dir beschriebenen Anwendungsprofil.


    Außerdem - wenn du oft und gerne den Ruhezustand nutzt, solltest du dir im klaren sein, dass sich dadurch das Versetzen in den Ruhezustand und das aufwachen entsprechend länger dauert (muß ja doppelt soviel auf die Festplatte geschrieben, bzw. gelesen werden).


    Nach googeln sehe ich, dass die eingebaute Festplatte in deinem Rechner eine:

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    80 GB - 4200 rpm


    Wenn die Platte schon über ein Jahr alt ist, oder die Partitionen regelmäßig voll sind, dann wirst du vermutlich mehr Performance-Gewinn mit dem Wechsel auf eine neue Festplatte verspüren.

    Re: Wohnzimmer PC mit Grafikpower und Lautlos? Geht das?


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    Original geschrieben von Bullson
    einen Hoch-Gametauglichen PC. Und zwar sollte das Gehäuse klein, Grafik und Prozessor stark und die Kombination daraus fast lautlos/sehr leise sein. Preisgrenze mal so etwa 900€.


    Das sind ales sehr stark auseinanderstrebende, bzw. sich widersprechende Ziele. Solange du keine konkreten Anhaltspunkte nennst, kann man dir auch keine Empfehlung geben bei welchem Trade-off verhältnis deine Wünsche am besten gedeckt sind.


    Allgemein kann man aber sagen: Es gibt bei leisen Rechnern im Prinzip zwei Ansätze - einmal Geräuschentwicklung vermeiden und einmal entstehende Geräusche dämmen. Wenn du _aktuelle_ sehr grafiklastige Spiele gut spielen willst, dann mußt du von Geräuschvermeidung Abstand nehmen: Weder bei CPUs noch bei Grafikkarten wirst du etwas lüfterloses finden. Ein kleines Gehäuse erfordert zusätzlich noch stärkere Lüftung. Du wirst dich wohl also eher nach gut gedämmten Rechnern umsehen wollen, die kosten wiederum Geld. Aber wie gesagt: Gib mal ein paar konkrete Ansatzpunkte in Form von Spielen/FPS und/oder dezibel.


    Außerdem: Hast du mal überprüft, ob du in deinem Wohnzimmer nicht die Möglichkeit hast, das Gehäuse "wegzustellen", hinter ein Sofa oder einen Schrank (in einen Schrank könnte bezgl. Temperatur kritisch werden...). Mit jedem Meter Abstand sinkt der empfundene Geräuschpegel deutlich. Ein Bekannter hatte einmal sogar Computer in einem Raum und alle Kabel durch ein Loch in der Wand zum Schreibtisch geführt. Sehr effektive Methode - solange man "ein Zimmer rumstehen hat" ... :D

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    Original geschrieben von AdministratorDr
    Bei Standard-PCs zuhause mag es ja noch egal sein. In einem Unternehmen mit einigen hundert Rechnern und zehn bis fünfzehn Fachanwendungen pro PC (!) die unterschiedliche Architekturen nutzen wird es richtig spaßig nach dem Fehler zu suchen. Es gab Programme da wusste selbst der Hersteller nicht, wie man weitervorgeht. Das aber nur am Rande.


    a) Dafür gibt es staging machinen, auf denen de updates getestet werden können.
    b) In einem unternehmen mag aus wirtschaftlichen (!) Gründen manchmal entchieden werden, updates hinauszuschieben, d.h. aber nicht, dass es die Sicherheit nicht negativ beeinflußt. Lediglich dass man das Risiko in Kauf nimmt, weil man das Kostenverhältnis bei den beiden Alternativen so einschätzt.


    Privatanwendern den Verzicht auf Updates "einfch so" zu empfehlen ist schlichtweg fahrlässig. Meistens besteht gar nicht das Know-how die Risiken einzuschätzen, bzw. überhaupt zu wissen, welche Updates für einen Relevant sind und welche nicht.


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    4 Jahre und null Viren oder Würmer sprechen für sich (dafür das der PC täglich im Internet steht).


    Und ich kenne auch zahlreiche Raser die wie Henker fahren und sich dabei viel höherem Risiko im Straßenverkehr aussetzen - die bringen dasselbe Argument: "Mir ist in 4 Jahren nix passiert". Das vernachlässigt natürlich vollkommen die tatsächlichen (erhöhten) Risiken.


    Mag gut sein, dass man mit dem richtigen Know-How und intelligentem und verantwortungsbewußten Handeln das Risiko auch wieder mindern kann, d.h. aber nicht automatisch, dass es eine gute Idee ist, auf Updates zu verzichten. Insbesondere da der Trend bei aktuellen Würmern/Viren immer stärker dahingeht eben nicht mehr mit "Vandalismus" lautstark auf sich aufmerksam zu machen, sondern möglichst unauffällig im Hintergrund Spam zu versenden oder an DDOS-Attacken teilzunehmen. Ein Bekannter der ebenso Stolz auf seine Virenfreiehit war, hat eine schöne Überraschung erlebt als er von T-Online auf Netcologne wechselte - die haben ihm nämlich seinerzeit ziemlich schnell das Netz wieder abgestellt, bis er seinen Rechner wieder von Viren befreit hatte. Sprich er hatte es selber nicht gemerkt, weil die negativen Effekte nicht auf ihn, sondern auf andere Netzteilnehmer gingen.

    Re: Welches Linux für alten Rechner?


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    Original geschrieben von Steffi21
    Folgender Rechner:
    900 Mhz Celeron Prozessor, 128 MB RAM, Netzwerkkarte, HP-Drucker über USB


    Nutzung:
    Email, WWW, Bisserl Texte (wenig) und PDFs, also nix grossartiges


    Wichtig: Sollte einfach zu bedienen sein.


    Xubuntu ist in der Tat eine gute Wahl.


    Falls du dich etwas mutiger fühlst, und du mit englisch gut zurecht kommst, dann kannst du auch mal DSL (damnsmalllinux) ausprobieren.
    http://www.damnsmalllinux.org/


    Die Vorteile sind die sehr kleine Größe, d.h. nach dem booten kann es komplett aus dem RAM laufen, was langsame Festplattenzugriffe eliminiert. Für die genannten Einsatzzwecke bringt es alle notwendige Software mit (auch Firefox, E-Mail-Programm, Word-Ersatz und PDF-Viewer u.ä.) und weitere läßt sich einfach nachrüsten. Ein weiterer Clou ist, dass es komplett als Live-CD-System ausgelegt ist. D.h. selbst wenn man es auf die Festplatte überträgt, wird das CD-Image kopiert und wie ein Live-CD-System gestartet. Das Home-Verzeichnis, sowie Anpassungen kann man bei Bedarf manuell oder auch ganz automatisch sichern lassen. Das Potential das System kaputt zu machen (sei es durch Fehlkonfiguration oder durch Viren u.ä.) ist also stark eingeschränkt. Der Desktop ist auch sehr "reaktionsfreudig", was gerade bei älteren Machinen erfreulich ist. Ich denke mal anschauen und ausprobieren lohnt sich, auch wenn DSL eher eine "Nischen-Produkt" ist.

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    Original geschrieben von holsten
    hab gerade gehört das sich tausende iraker als saddams henker beworben haben obwohl der job gar nicht ausgeschrieben war......nur als info


    Schonmal mit dem Unterschied zwischen direkter und repräsentativer Demokratie auseinandergesetzt? Oder wenigstens mal Ochlokratie nachgeschlagen? Nur so als Info... :D

    Re: Muß Tankstelle Spritpreise per Telefon nennen?


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    Original geschrieben von SunnyStar
    Gibt es nicht soetwas wie eine Preisauskunftspflicht?


    Mal ganz ehrlich - selbst wenn es sowas gäbe (lustige Idee :D) was würdest du denn damit machen? Würdest du ihm gerichtlich drohen wollen, oder irgendwo verpfeifen? IMHO hat man als Kunde doch die Möglichkeit sein Geld einfach dorthin zu tragen wo der Service auch den eigenen Vorstellungen entspricht. Und wenn für dich eine Telefonauskunft bei einer Tankstelle dazugehört, dann solltest du auch die auskunftsfreudige Tankstelle entsprechend mit deiner Kundschaft belohnen. Warum muß man einfache Dinge kompliziert machen?

    Re: Wieviel Arbeitsspeicher braucht ein guter Laptop??


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    Original geschrieben von 1speiche
    Oder reichen prinzipiell 2 GB aus? :confused:


    Prinzipiell kann man nie genug RAM haben. Konkret hängt es vom Art des Einsatz ab, wann zunehmender RAM kaum noch Nutzen, bzw. preisrechtfertigenden Nutzen hat.


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    Nimmt man 533 oder 666 MHZ?


    Du nimmst das was die Spezifikationen des Motherboards hergeben. Kann man aus den technischen Daten herauslesen, oder ggf. beim Hersteller erfragen.


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    Wer hat Erfahrungsewerte ?


    Erfahrungswerte: Ein Bekannter browst und fragt E-Mails ab als Haupteinsatzzweck. Meist sind nicht ienmal die 512 MB beslegt. Ein Kollege entwickelt und hat daher immer mind. 2 Virtuelle Machine (vmware) laufen (meist 3). Und friemelt nebenher auch öfter in Photoshop herum. Bei ihm wird auch bei 4 GB nch öfter geswappt.

    Re: VOIP- zum "kotzen"!?!


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    Original geschrieben von americo
    ich weis nicht, wo man bei diesen problemen ansetzen sollte, bzw. könnte.


    Das Hauptkriterium ist die verfügbare Netzqualität. Dinge welche die Sprachqualität lokal bei dir extrem mindern können sind: mangelhafte Kabel, hohe Netwerkauslastung, p2p-filesharing usw. Teilweise kann man den letzteren beiden mit Qos/Trafficshaping entgegenwirken, braucht aber dann eben einen Router der das unterstützt, und es muß auch korrekt konfiguriert werden können.
    Externe Gründe können sein, die Netzqualität deines Internetproviders und/oder des VoIP-Providers oder auch DSL-Probleme.