Beiträge von Sencer

    Faszinierend wie du auf keines meiner Argumente eingehst, und so nebenbei das eigentliche Thema änderst. Was vorteilhaft/nützlich für Google ist, stand nie zur Debatte. Was du und registered nun letztlich angeführt haben, mag richtig sein, war aber nicht das Thema und hat auch wenig mit dem zu tun was ihr ursprünglich für eine Position vertreten habt. Hier wurde Stück für Stük von ursprünglichen Standpunkt abgewichen - wenn das ein Eingeständnis der absurden Ausgangsposition sein soll, dann nehme ich das gerne als solches an. Als das Thema anfing, ging es um Entrüstung (Stichwort:Skandal) über das "schlimme und falsche" Verhalten von Google. Martyn - dem du zugestimmt hast - schrieb u.a.:

    Zitat


    Skandal: Keine Weihnachtsbilder bei Google
    Zu Weihnachten gehört sich einfach ein Weihnachtsmotiv


    Man könnte ja Google gleich in Grinchsearch umbennen.


    Google wird noch nicht wie ein paar überzogene Briten wegen anderen Relgionen auf ein Weihnachtslogo verzichten. Wir können ja gerne zu Feiertagen anderer Religionen auch Googlelogos einführen, aber zu Weihnachten muss ein Weihnachtslogo her.


    Das war das Thema. Es ging nicht darum ob die Logoauswahl kundenorientiert oder gewinnsteigernd war.


    registered schrieb außerdem noch:


    Zitat

    [Es ist] schon ein Indiz dafür, wie wenig kulturelle Identität sich international tätige Unternehmen noch zutrauen.


    was ja nun auch hinreichend wiederlegt wurde. Es ist eben nicht die kulturelle identität von Google - wieso sollten sich dazu bekennen nur um zu Gefallen. Na klar, aus Gewinnerzeilungsabsicht hat es dann gehießen - das hat aber nix mit "trauen" zu tun, unterstellt werden sollte hier anfangs schon was anderes. Und darum ging es mir. Dass sich anbiedern an Kunden finanziell lohnt ist eine Binsenweisheit die keiner Diskussion wert ist.


    btw: Ich wette in drei Beiträgen sind wir dann beim Thema Leitkultur und Anpassung... :D

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    Original geschrieben von Printus
    Diese Argumentation "pro Känguruh" beißt sich aber doch insofern in den Schwanz als man nicht einerseits "wegen" Weihnachten das Logo ändern - also auf den ursprünglich christlichen Feiertag reagieren - kann, um dann aber doch aus angeblicher politischer Korrektheit allzu typisch weihnachtliche Motive vermeiden zu wollen.


    TT hat Schnee im Logo. Das hat auch nichts mit Weihnachten zu tun. Trotzdem gibt es (Gott [*G*] sei Dank keine Kritik dadran). Schnee hat natürlich nur in diesen Breitengraden was mit Weihnachten zu tun, gefeiert wird es aber überall - auch dort wo kein Schnee liegt. Und ich glaub in Betlehem lag damals auch kein Schnee... Außerdem gibt es in sehr vielen Ländern um diese Zeit herum ein oder zwei Wochen frei.


    Und letztlich: Die letzten Jahre gab es Braunbären, Biber, Uhus (oder Eulen?), Hasen, Schneemänner, Eisbären und Pinguine im Weihnachtslogo. Darüber hat sich auch keiner beschwert oder gewundert, obwohl diese alle auch nichts mit Weihnachten zu tun haben. Ich behaupte sogar mal, dass mehr Menschen in Ländern mit Kängeruhs Weihnachten feiern, als Menschen in Ländern mit Eisbären oder Pinguinen... In Betlehem haben jedenfalls keine der Tiere gelebt.


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    Soll der Bezug zum christlichen Fest gerade nicht hergestellt werden muß man es eben ganz bleiben lassen das Logo zu ändern. Aber so wird ja doch darauf reagiert...


    Man muß gar nichts. ;)


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    Mal abgesehen davon daß ich es schwachsinnig finde politisch korrekt sein zu wollen.


    Das ist das eigentliche Problem. Manche Leute haben eine reflexartige Abneigung gegen Political Corectness. Diese Leute unterliegem dem Irrglauben, dass dadurch dass es mindestens eine (in der Praxis ja zahlreiche) Unsinnige Sache gibt, die der Political COrrectness zugeschrieben werden kann, nun alle Dinge die man mit dem Label Political Correctness versehen kann, auch automatisch unsinnig werden. Das ist natürlich Schubladendenken und eine logische Bankrotterklärung.


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    Wenn es demnächst ein Ramadan-Logo gibt habe ich damit nix am Hut, aber dann gönne ich das auch denjenigen, die es anspricht, weil das sind auch viele Millionen Menschen.


    Völlig am Thema vorbei. Hier gibt es niemandem der den anderen nicht gönnt. Du verdrehst das Thema total. Keiner, auch nicht Google, hat sich in irgendeiner Weise gegen "klassische Weihnachssymbole" ausgesprochen (im Gegenteil, Google benutzt ja Lametta und eine Geschenkschleife im diesjährigen Logo). Es will auch keiner irgendwas abschaffen oder argumentiert gegen irgendwas. Das einzige was passiert, ist dass jemand von seiner Gstaltungsfreiheit auf "seinem" Grundstück (der Webseite) gebrauch gemacht hat. Mir ist unverständlich wie man hier von auf "nicht gönnen können" schließen kann.

    Schonmal dran gedacht, dass die Gründer/Verantwortlichen bei Google ganz einfach nur Atheisten sein könnten, die kein Interesse daran haben religiöse Feiertage zu feiern? Ich habe jedenfalls noch nie bei google ein Motiv für einen religiösen Feiertag gesehen:
    http://www.google.com/holidaylogos.html


    Aber es ist ja auch nicht mehr überraschend, dass ein nicht-beugen/huldigen ggü. einer verbreiteten Religion als Angriff derselben verstanden wird. Ganz im Stile von O'Reillys alljährlichen "War on Christmas", wo das wünschen von "Fröhlichen Feiertagen" (antelle von Frohen Weihnachten) schon als "Kriegsmaßnahme" gegen Christen gedeutet wird.

    Nummern != Leitungen. Du kannst mehrere Nummern auf eine Leitung legen (bspw. Fax + Telefon), allerdings klingeln die dann gemeinsam, und sind dann auch jeweils besetzt wenn das andere Gerät benutzt wird.


    Zitat

    Ach so geht das auch mit analog telefonen, hab da grad bei google nur was mit isdn gelesen?


    Wenn du ISDN-Telefone benutzt, brauchst du gar keine Nebenstellenanlage bzw. Wandler. Dann kommen alle Geräte gleich an den S0-Bus. Du mußt dir dann einfach nur die entsprechenden ISDN-Geräte kaufen.


    Der oben beschriebene Fall bezog sich explizit auf Analogtelefone, weil du ja auch von den Anschlüssen an der Starterbox geschrieben hast (die Starterbox hat u.a. eben einen Wandler mit zwei Leitungen, und drei Steckplätzen inklusive).


    Mischbetrieb geht natürlich auch, also bspw. zwei Analogtelefone an der Starterbox und ein ISDN-Gerät. Nur ist dann die Konfiguration eben etwas "verstreut" anstatt zentral.

    Du hast also eine Starterbox welche zwei Leitungen anbietet, und du möchtest drei getrennte Leitungen daran betreiben. Ob das geht? Die Antwort ist... Ja - allerdings mußt du dir eine Nebenstellenanlage mit 3 oder mehr Leitungen holen, an den S0 Port hängen und deine Geräte dann daran packen. Mit der Starterbox alleine geht es nicht. :D

    Zitat

    Original geschrieben von Tha Masta
    Trotzdem wäre die Aussage in der Produktbeschreibung "monatlich künbar" ja nicht falsch...


    Es geht um die Begriffe der Laugzeit und der Kündigungsfrist. Du kannst nicht eine Kündigungsfrist haben die länger als die Laufzeit ist (IMHO, IANAL). Denk nochmal in Rühe drüber nach...
    "Monatlich kündbar" heißt für mich Laufzeit von jeweils einen Monat. Die Kündigungsfrist ist unabhängig davon. Wenn du eine Kündigungsfrist von 5 Monaten hättest, dann wäre es IMHO auch gegeben, das die Laufzeit min. 5 Monate ist - und wenn nicht, dann wäre das für mich überraschend.


    Zitat

    wie der Richter das sieht


    kann unsereins mit Laienwissen gar nicht beurteilen.


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    Es geht darum, ob die AGB Klausel überraschend ist in Verbindung mit dem "monatlich kündbar"


    Die "AGB-Klausel" entspricht auch dem was im HGB steht (bei unbefristeten Vertragsverhältnissen im ersten Jahr). D.h. ohne weitere Vereinbarung wäre das sowieso gegeben. Das einzige was zur Debatte steht, ist ob der Begriff "monatlich kündbar" impliziert, dass die Kündigungsfrist vom normal üblichen 1 Monat auf 0, bzw 1 Tag verkürzt wird. Diese Position halte ich nicht für nachvollziehbar, auch wenn ich verstanden habe, dass es einige Leute hier so sehen. Und wie gesagt: die Formulierung "monatlich/vierteljährlich/jährlich kündbar" zur Drstellung der Laufzeit sind ziemlich geläufig sind, und bei keiner der anderen beiden Varianten, geht man davon aus, dass die Kündigungsfrist dadurch "magisch" verändert wird.


    Und was Richter angeht habe ich ja schon geschrieben:

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    Ob du das mit Hilfe eines Rechtsverdrehers oder einer Portion Streitwillen und entgegenkommender Kulanz nun doch noch so drehen könntest, dass du vorher rauskommst kann man wohl nie ausschließen. Allerdings würde ich sicher nicht ohne weiteres davon ausgehen.

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    Original geschrieben von Tha Masta
    Wenn deine Argumentation stimmt, könnte dann aber auch in den AGB's stehen, dass der Vertrag jederzeit zum Ablauf des auf die Kündigung folgenden 5. Monats kündbar ist. Ist ja auch monatlich.


    Das wäre dann einfach ausgedrückt eine 5-monatige Kündigungsfrist. Die Kündigungsfrist muß aber IIRC in Relation zur Laufzeit stehen, daher ist dein Beispiel nicht relevant.

    Re: Kündigung eines Vertrags mit folgender Formulierung - wann möglich?


    Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007
    Im Angebot des Produkts (eine DSL-Flat) steht:


    Mindestvertragslaufzeit: Keine - monatlich kündbar


    Gemeint sein dürfte, dass der Vertrag zu jedem Monatsende kündbar ist, im Gegensatz zu Quartals, halbjährich, jährlich etc. Ein Bezug auf Kündigungsfristen sehe ich da keinen - da dürfte also die AGB greifen.


    Ob du das mit Hilfe eines Rechtsverdrehers oder einer Portion Streitwillen ud entgegenkommender Kulanz nun doch noch so drehen könntest, dass du vorher rauskommst kann man wohl nie ausschließen. Allerdings würde ich sicher nicht ohne weiteres davon ausgehen.


    edit: Es ist ja bei anderen Zeiten/Fristen nicht unüblich das so auszudrücken. Beispiel:


    Zitat

    Mindestvertragslaufzeit: Keine - vierterjährlich kündbar.


    [...]ist eine Kündigung immer mit einer Frist von einem Monat zum Ablauf eines Quartals möglich


    Wenn man jetzt im März abschließt, dann würde man wohl auch normal davon ausgehen, dass man erst wieder für Ende Juni kündigen kann, nicht schon für Ende März.
    http://www.google.com/search?a…%C3%A4hrlich+k%C3%BCndbar

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    Original geschrieben von Erik Meijer
    Die Schufa ist ja auch kein System, was über Menschen urteilt. Es beurteilt lediglich die Kreditwürdigkeit der Menschen, nicht über den Menschen an sich.


    Das ist ja genau das wass ich dir erklärt habe. :D DU warst derjenige der auf Basis des Schufa-Eintrages über die Menschen geurteilt hat (Unfähigkeit etc.). Ich habe kein Problem mit der Schufa, solange sie zweckgemäß eingesetzt und verstanden wird.