Beiträge von Sencer

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    Original geschrieben von qwasy
    Unabhängig von der Stichhaltigkeit der einzelnen Argumente, die im Interview angeführt werden, ist das Interview symptomatisch für die Überlegungen, die viele junge Leute haben.


    Ja, ich stimme dir zu, dass es eine beachtliche Zahl an solchen jungen Leuten gibt.


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    da der Staat seit Jahrzehnten Gleichmacherei betrieben hat, sodass die klaren Zusammenhänge zwischen Leistung bringen und Leistung erhalten verloren gegangen sind.


    Hier wiederum nicht. Für die übergroße Mehrheit der Menschen stimmt das einfach nicht. "Verlorgen gegangen" ist fern der Realität in Deutschland. Die riesigen Unterschiede zwischen Reich und Arm sind doch ein Indikator dagegen - es sei denn du würdest argumentierst, dass Wohlhabende Menschen in Deutschland ihren Wohlstand nicht durch Leistung verdient hätten (ich vermute mal, das ist nicht was du meinst).


    Etwas das "Gleichmacherei" ähnelt gibt es da wo Leute unter dem Exitenzminimum leben - und selbst da ist es bei weitem keine echte Gleichmacherei, wie die zahlreichen Menschen beweisen die darunter leben.
    Jetzt kann man darüber argumentieren, was Existenzminimum sein soll, aber dann vielleicht doch nicht mit platten Floskeln von "Gleichmacherei in Deutschland", denn das ist sicher nicht ein Problem unter dem die meisten Hochschulabsolventen leiden werden...


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    Der Vorwurf muss vielmehr an diejenigen adressiert werden, die bewusst die Augen vor [...] dem Aus-dem-Ruder-laufen der Sozialsysteme verschließen.


    Oder auch denen die bewußt die Augen davor verschließen, dass die Schere zwischen Reich und Arm größer wird auch in Deutschland. Dass der Anteil des Ärmste Fünftel der Gesellschaft am Gesamteinkommen sinkt und sink, während der Anteil der "bestverdienenden Fünftels" am Gesamteinkommen steigt und steigt. ( http://www.destatis.de/datenreport/d_datend.htm ).
    Aber lieber nach oben buckeln und nach unten treten - denn nur so kann man gewährleisten, dass auch jeder nach oben will... (oder auch nicht). Denen die reich sind muß man stärker entgegenkommen, sonst gehen sie weg. Die Armen hat man sowieso an der Backe, dann kann man sie wenigstens weiter schinden, damit wenigstens die in der Mitte nicht aufhören zu strampeln, egal wie sehr sie von denen über ihnen ausgenommen werden. (Wenn schon Polemik, qwasy, dann gleich richtig :D )

    Ich fand das Interview lachhaft. Das ist doch pure Trollerei.


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    Wir sollen mehr Geld in die Sozialversicherungen einzahlen, bekommen aber immer weniger heraus, wenn wir mal alt, krank oder arbeitslos sein werden.


    Aha, er würde also am liebsten so leben wie seine Eltern damals hier. Sein Problem ist also nicht das System hier, sondern das er meint am falschen Platz zu sitzen. Bei allen Differenzen die ich mit (z.B.) qwasy haben mag, ist qwasy ja wenigstens konsequent in seiner Position. Aber gegen Pawel ist ja unser Martyn hier eine Wirtschafts- und Politik-Koryphäe höchsten Grades.


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    Wenn alles gutgeht, werde ich in einem Land leben, in dem junge Menschen auf die Herausforderungen besser vorbereitet werden.


    Eben war das Problem noch bei dem System und der Unfairbehandlung. Jetzt liegt die Lösung des Problems in der besseren "Vorbereitung der jungen Menschen". Soso...


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    Aber das klingt immer so, als ob Bildung ein Geschenk des Staates an mich und meine Kommilitonen sei. [Aber] Nein. Es ist eine Investition.


    Für die sich junge Menschen in vielen Ländern mit zehntausenden/hunderttausenden verschulden müssen. Wie "unfair" dass er dieses Privileg nicht auch hier in Deutschland hat, und stattdessen so unfair behandelt wird, dass er Schuldenfrei mit Hochschulausbildung ins Berufsleben starten kann.


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    Länder wie Indien und China stecken sehr viel Geld in die Bildung,


    Da kann man sich wohl nur an den Kopf fassen bei solchen Aussagen. Meint der denn ernsthaft, dass jemand der in China oder Indien das Bildungssystem durchlaufen hat, habe bessere Voraussetzungen? Ich will ja nicht ausschließen, dass es in der Spitze bessere Elite-Universitäten geben mag (was bei der um ein vielfaches größeren Bevölkerung auch nicht verwunderlich ist), aber im Mittel sieht die Realität anders aus.


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    Ich weiß, daß es bei manchem Arbeitslosen und bei manchem Rentner kaum zum Leben reicht. Den armen Leuten will ich nichts wegnehmen. Aber ich habe den ganz subjektiven Eindruck, es gibt viele Rentner und vor allem Pensionäre, denen es ausgezeichnet geht.


    Achso, er will an die Privatvermögen der wohlhabenden älteren Leute. Na das sind Prima Voraussetzungen. In so einem Land möchte bestimmt jeder alt werden, wenn er weiß, dass der der spart um es im Alter besser zu haben zur Kasse gebeten wird, damit Leute wie er sich nicht unfair behandelt fühlen.


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    Aber vor allem sollte man die Subventionen kürzen.


    Ja, und Bürokratie abbauen. Beides sehr innovative Ideen, die man seit Jahrzenten weder gedacht, noch gemacht hat. Natürlich wollen die Leute die man mit dem Kürzen dann vermeintlich "unfair" behandelt am liebsten auswandern. Aber brillianterweise hat er ja erkannt dass das Hauptproblem am System ist, wenn man selber unfair behandelt wird, daher sind seine Lösungen ja auch so brilliant: einfach bei den anderen das Geld holen!



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    Daß schon eine Menge Leute durch das Bildungswesen geschleust wurden, ohne auch nur im geringen Maße auf die aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes vorbereitet zu sein.


    Hahaha, und er glaubt dass ist in anderen Ländern anders? Er braucht tatsächlich einen Reality-Check in Form des tatsächlichen Erlebens wie es in anderen Ländern zugeht.


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    In Amerika können sie schnell einen Job verlieren, aber schnell wieder einen neuen finden.


    Die Art Jobs die in Amerika immer leicht zu finden sind, sind auch hier leicht zu finden. Aber zweifellos sind das nicht die Jobs die der Pawel auch bereit wäre zu machen, jammert er doch schon wegen des Berufseinstieg über den Weg eines schlecht bezahlten Praktikums - ob er weiß wie die leicht zu findenden Jobs in den USA sind und wie toll man "mit festem Einkommen planen" kann... Zweifelhaft.




    Das Thema Generationengerechtigkeit ist ja wirklich ein interessantes und diskussionswürdiges. Aber ein solches Troll-Interview hat in etw den Einfluß, den ein Interview mit einem 16-jährigen detuschen Neonazi oder ausländischem Gewalttäter auf die Migrationsdebatte hätte: Ein bisschen aufhizen der Stimmung, aber sonst nichts.


    Ich für meinen Teil möchte stolz meinen Beitrag zu Deutschland leisten, trotz der Probleme. Vielleicht hätte die Nachkriegsgeneration ja auch über ihre Eltern jammern und aus Deutschland wegziehen sollen da sie ja nicht die Supper auslöffeln sollen die ihre Eltern eingebrockt haben, dann wäre es Deutschland sicher besser ergangen... oder auch nicht.

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    Original geschrieben von DUSA-2772
    Das andere Extrem sind dann die "Kuschelpädagogen" die immer noch ernsthaft glauben, es würde Kindern bzw. generell anderen Menschen große psychische Verletzungen zufügen, wenn man mal Regeln aufstellt, Erwartungen formuliert und Grenzen setzt.


    Gibt es solche Pädagogen in der Realität (und in nennenswerter Zahl oder zumindest so dass sie Gehör oder Einfluß in solchen Debatten bekommen)?


    Ich ging immer davon aus, dass seien nur erfundene Strohmänner von den (Erzehungs-)Konservativen, weil sich solche (stroh-)Argumente eben leicht umstoßen lassen, und man nicht mehr mit der richtigen Kritik auseinandersetzen zu müssen.


    Ich meine, ein Pädagoge der weder Regeln noch Erwartungen formuliert, noch Grenzen setzt, der macht sich doch eigentlich überflüssig und nimmt sich jede Möglichkeit irgendwie den betreffenden Personen etwas zu kommunizieren.

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    Da meine Kühlkombi ueber 2mtr. groß ist und ich alleine wohne müsste mir das eigentlich entgegenkommen.


    Je leerer der Kühlschrank ist, umso mehr Energie geht bei jedem öffnen flöten, da die kalte Luft ja sehr schnell entweicht. Wohingegen bei einem vollen Kühlschrank die Gegenstände die "Kälte speichern".


    Hinzu kommt, auf welcher Stufe du den Kühlschrank betreibst. Mess mal die Temperatur im inneren (Thermometer in Glass Waser stellen). Empfohlen sind so um die 5 Grad. Manche Energiespar-tipps reden sogar von 6-7 Grad.
    Wenn der Kühlschrank zu hoch eingetellt ist, dann ist es ohne weiteres möglich 0 und Minusgrade im innern zu erreichen, was natürlich auch entsprechend viel Energie verbraucht.
    edit: Ist ja im Eingangsposting schon erwähnt. Oops.


    Und wie oben erwähnt solltest du Dichtungen überprüfen. Gerade wenn der Kühlschrank neu ist, dann kann es do schonmal Probleme geben. Einen schmalen Streifen Zeitungspapier halb raushängen lassen aus dem Kühlschrank an der zu testenden Stelle, und dann (nach schießen der tür) prüfen ob es beim heruasziehen des papiers einen Widerstand gibt, oder es sehr leicht rausrutscht.


    Solche Sachen stehen übrigens häufig auch in der Anleitung des Kühlschranks.

    Re: Re: Re: Re: Fastpath?


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    Original geschrieben von oli-haas
    Indirekt etwas, Fastpath bedeutet leidglich, dass Interleaving abgeschaltet wird. Dies verursacht eine höhere Datenrate und bei einer größeren Internetleitung fällt dies nicht mehr ganz so stark auf.


    Es hat keinerlei Einfluß auf die Datenrate. Die Datenrate ist mit Interleaving und mit Fastpath gleich. Was sich ändert ist die Zeit die ein einzelnes Datenpaket braucht. Hohe oder Niedrige Latenzzeiten treten sowohl bei langsamen als auch bei schnellen Verbindungen auf.

    http://de.php.net/manual/de/ref.strings.php (dort gibt es Fuktionen zum suchen, ersetzen etc. in Strings)


    http://de.php.net/manual/de/ref.pcre.php (reguläre Ausdrücke brauchen zwar etwas einarbeitunszeit, erlauben aber sehr kompakte und effektive Stringmanipulation)


    Falls es sich um überweigend standardkonforme XML oder (X)HTML Dokumente handelt, kannst du es auch mal mit
    http://de.php.net/manual/de/ref.tidy.php + http://de.php.net/manual/de/ref.xml.php versuchen.

    Ich beeindruckend wie viele Menschen hier per Ferndiagnose zweifelsfrei feststellen könen, dass du es mit einem "Untermenschen" zu tun hast, der sich nicht zivilisiert benehmen kann, und dem man grundsätzlich mit "harten Mitteln" (die man im Gegensatz zum "Untermenschen" ja nur zur Selbst-Verteidigung einsetzt) entgegen treten kann.


    Ich wäre nicht überrascht, wenn selbiger Nachbar bereits vor ein paar Wochen in einem anderen Forum einen Thread aufgemacht hätte "Nachbar nötigt mich immer in dem er mir das nutzen meiner Garage schwermacht - ich braucht teilweise 10 min. bis ich den wagen rausmanövriert habe, letztens habe ich mir sogar einen kratzer in den Wagen gefahren. Erklären nützt nicht, und beschimpfen auch nicht. Was jetzt?" - "Da hilft nur eins, du mußt es in seiner Sprache machen, ihn spüren lassen, sonst kapiert der das nicht. Am besten klebst du ihm die Nachricht aufs Auto und klappst die Scheibenwischer hoch. Darüber wird sich ärgern, und es dann hoffentlich einsehen. solange du den Wagen nicht beschädist, kann dich rechtlicht nichts geschehen. So Leute kenne ich, was anderes verstehen die nicht." "Ok, danke, habe ich mir schon gedacht, dass so Leute es nicht anders verstehen."



    Versuch mal folgendes: Lad ihn mal beim nächsten Grillen/Feiern/... ein, dann plaudert ihr über Fußball, oder Telefone. Und dann kommt ihr mal auf Das parkproblem in eurer Straße zu sprechen, und dann sieht die Welt schon ganz anders aus.