Beiträge von Sencer

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    Original geschrieben von Brainstorm
    Nein ich denke mir ein stehendes Flugzeug, und überlege worauf der Antrieb wirkt, und das ist die Luft, die sich nicht bewegt.


    Es ist egal worauf der Antrieb wirkt. Auch wenn wir einen riesigen Elektromagneten hätten der auf das Flugzeug wirkt. Es gibt letztlich drei Dinge die relevant:


    - Die "Trägheit" die das Flugzeug (relativ zur Erde/zum Flugplatz) dort hält wo es sich befindet
    - Die Kraft nach vorne (antrieb)
    - Die Kraft nach hinten (über Laufband/Räder)


    Bei einem Reifenumfang von einem Meter : Für jeden Meter den das Flugzeug nach nach vorne will, muß es eine Reifenumdrehung machen (bei ruhendem Boden). Wenn das Laufband nun einen Meter nach hinten geht und das Flugzeug eine Reifenumdrehung nach vorne gemacht hat - wo steht das Flugzeug relativ zum Flugplatz? Auf demselben Fleck.


    Was natürlich richtig ist, aber nicht relevant für die Frage ist: Wenn meinen Antrieb eine Geschwindigkeit von 1Meter/Zeiteinheit nach vorne macht, und das Laufband eine Geschwindigkeit von 1Meter/Zeiteinheit nach hinten hat, dann wird es wegen der Leichläufigkeit der Achse sich insgesamt natürlich nach vorne bewegen, da sich nicht die gesamte Kraft des Laufwerks aufs Flugzeug überträgt.
    Aber (!) in der Aufgabenstellung heißt es ja ausdrücklich, dass sich das Laufband immer genauso schnell fortbewegt wie sich das Flugzeug nach vorne bewegen würde.

    Henry, Brainstorm, ihr macht den Fehler, dass ihr an ein abhebendes Flugzeug denkt, in dem Moment wo es abhebt (oder besser kurz davor) ist der Auftrieb auf das Fleugzeug ca. gleich groß wie das Gewicht. Dadurch kommt ihr auf die falsche Lösung mit den "durchdrehenden Rädern".


    Denkt mal so:
    1) Obwohl ein Flugzeug aus dem Standvolle Kraft auf die Triebwerke gibt, rollt es nur langsam an - warum eigentlich?



    2) a) Denkt euch mal ein Flugzeug ohne eigenen Antrieb und (erstmal) ohne Räder. Es steht auf einem Laufband. Das Laufband läuft an und wird immer schneller - kann man mit diesem Laufband so auf das Flugzeug einwirken, dass es genügend Geschwindigkeit hat, sodaß der Auftrieb das Flugzeug zum Abheben bringt?
    b) Und jetzt denk dir Räder unter das Flugzeug - ist es immer noch möglich?


    Wenn du 2a und b mit Ja beantwortest, dann bestätigst du, dass das Laufband also auf das Flugzeug winwirken kann, wenn es nach vorne gehen soll. Nun - dasselbe funktioniert eben auch wenn es rückwärts gehen soll. ;)

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    Original geschrieben von Brainstorm
    Es gibt keine dem Flugzeug entgegenwirkende Kraft, durch das Laufband.


    Das ist nicht richtig. Wenn nur das Laufband mit hoher Geschwindigkeit "gegen" das Flugzeug läuft, aber das Flugzeug keinen Antrieb hat, was passiert mit dem Flugzeug? Es bleibt natürlich relativ zu einer Markierung auf dem Laufband auf demselben Fleck und bewegt sich also insgesamt rückwärts. Und zwar (ungefähr) so schnell wie sich das Laufband bewegt. (Allenfalls könnte man argumentieren, dass durch die Trägheit und niedrigem Widerstand in der Achse plus Luftwiderstand das Flugzeug zwar rückwärts geht, aber langsamer als das Band.)


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    Denn die Räder rollen ja ab, und dadurch bewegt sich das Laufband unter dem Flugzeug weg, ohne eine Kraft (mal abgesehen von der geringen Reibungswirkung) auf das Flugzeug auszuüben.


    Das ist nicht richtig. Wenn wir die erste Bruchsekunde des Antriebsstarts betrachten, dann gibt es 0 AUftrieb, und das Flugzeug liegt mit dem kompletten Gewicht auf den Rädern. Wenn sich der Boden nach hinten bewegt, dann eben auch das Flugzeug - bei den Tonnen von Gewicht drehen die Räder ja nicht so frei, dass keine Kraft auf das Flugzeug entsteht.


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    Daher ist die einzige auf das Flugzeug wirkende Kraft die des Antriebes (Turbiene, Propeller). Daher bewegt sich das Fugzeug nach vorne, egal was das Laufband macht.


    Was du gedanklich machst, ist das folgende: Du nimmst ein fliegendes Flugzeug und denkst dir ein Laufband drunter. Dann ist es in der Tat egal wie schnell sich das Laufband dreht, da kaum Gewicht auf den Rädern lastet und die Räder tatsächlich "frei" drehen. Das ist hier im Beispiel aber ausdrücklich nicht der Fall.

    http://www.quarks.de/dyn/14109.phtml


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    Unstrittig ist, dass für den so genannten dynamischen Auftrieb eine (Trag-)Fläche und ein Luftstrom nötig sind. Dabei ist es übrigens egal, ob die Fläche sich bewegt und die Luft stillsteht oder anders herum. Deshalb kann man Tragflächen auch im Windkanal testen. [...]


    Der Auftrieb, also das Abheben, hat ja mit den entstehenden Luftströmungen an den Tragflächen zutun. Wenn eine Kraft (Turbine) nach vorne, und eine andere Kraft (Laufband) nach hinten wirken die sich beide "aufheben", dann entstehen keine Luftströmungen, ergo auch kein Auftrieb.
    Oder um es auf die Quarksche Darstellungen zu beziehen: Wenn sich weder die Luft, noch die Tragflächen bewegen, dann gibts nix.

    http://www.tvguide.com/News/As…fault.htm?rmDate=11162005

    Zitat


    Executive producers Damon Lindelof and Carlton Cuse reveal:


    Will we get any clarification about the numbers this season?
    Damon: Carlton might want to punch me for actually going on record and saying this, but I think that that question will never, ever be answered. I couldn't possibly imagine [how we would answer that question]. We will see more ramifications of the numbers and more usage of the numbers, but it boggles my mind when people ask me, "What do the numbers mean?"


    Um mal die Erwartungen einiger Leute zu dämpfen... ;)

    Der Browser ist schneller (bei manchen), wenn man ein ganz neues Profil anlegt, da sind schließlich keine Extensions installiert.


    Beim RAM Verbrauch gibt es bei mir ebenfalls keinen Unterschied. Könnte ebenfalls an Extensions liegen. Hast du vielleicht Greasemonkey laufen? Da kann man ercht flott mit schlechtem Javascript Speicherlöcher aufreißen. Surf doch mal eine Zeitlang mit einem neuen Profil. Dann sollte sich feststellen lassen, ob es daran liegt.

    Re: MP3 Sammlung: Wie am sinnvollsten sichern & verwalten?


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    Original geschrieben von Bjoernyy
    Externe Festplatte: Alles draufpacken und gut. Aber wenn die HDD an ist, was dann wohl meist der Fall ist, läuft sie auf Dauerlast und das verkürtzt bekanntlich die Lebensdauer. Also nicht ganz so perfekt die Lösung. Ausserdem habe ich hier Angst, dass irgendwann mal ein Datencrash ist und all meine Daten weg sind.


    Ich verstehe hier nicht, was der Unterschied zu anderen Festplatten lösungen sein soll (wie die interne des Laptops, oder die des ipods). Das Risiko hast du im Prinzip immer, solange du keine Backups auf anderen Medien machst.

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    Original geschrieben von SirShagalot
    Ich hatte irgendwo noch nen schönen Bookmark für ne Anleitung für eine "low-Ram Linux Installation" - muss ich mal suchen... ist glaube ich auf einem anderen Rechner.


    Es gibt unter DSL2.0 auch eine Option "lowram", minimalanforderungen sollen (inklusive X) 16 MB, empfohlen 24 MB und mehr sein.


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    Da lade ich damnsmalllinux von CD in weniger als der Hälfte der Zeit.


    Yepp, in der Tat. Zumal es mit Dillo auch einen Browser gibt, der schnell startet und einem sehr zügiges arbeiten erlaubt (zwar auf Kosten der "Ansehnlichkeit mancher Websites, aber IMHO lohnt sich der Verzicht).

    Also ich kenne jemanden der benutzt einen Pentium mit 90Mhz und ~32 MB RAM zum surfen. Win98 mit einfacher firewall, keine Dienste die nach draußen horchen, und Firefox (obwohl der eine Minimalanforderung von IIRC 64 MB RAM hat). Hinzu kommt eine 1 GB HD welche noch die original verbaute ist, und dementsprechend lange Laufzeit hinter sich hat.


    Wie geschrieben ist es zwar langsam, aber es geht. Man wird nicht bei ebay oder germanywings irgendwelche Schnäppchen schießen (also da wo es um Schnelligkeit geht), aber sonst geht alles. Angeschlossen übrigens per DSL, aber bei den meisten Seiten, surft man langsamer als ich es von meinem Notebook per Modem kenne. Insbesondere auch Seiten die viele Tabellen verwenden (ebay) brauchen schonmal deutlich länger.


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    Wenn ich Knoppix aufspiele ist er dann schneller? Habe mit Linux bis jetzt aber null Erfahrung gemacht. Ist die Installation leicht?


    Also die meisten fertigen Distributionen werden "aus der Box" nicht schneller sein kann. Wenn du aber etwas Erfahrung hast oder jemanden mit Erfahrung kennst, kann er die das System so konfigurieren (Desktopsystem weg, einfacher Windowmanager, nur die allernötigsten Dienste um viel RAM freizuhalten usw.), dass du damit in der Tat zügiger arbeiten kannst.


    Du kannst ja mal http://www.damnsmalllinux.org/ probieren, das ist zwar in erster Linie auf die Größe der Distribution hin optimiert (und nicht auf die Lauffähigkeit auf alter Hardware), aber es kommt unter den fertigen Distris wohl dem am nächsten was du brauchst. Außerdem kann man es auch als Live-System booten und ausprobieren.


    Wenn der obige Rechner von irgendwas anderem als HD und Floppys botten könnte, hätte ich es dort wohl schon installiert... ;)

    Habe ebenfestgestellt, dass das in IZarc von der Bedienung her sehr schlecht gelöst ist. Wenn man Kennwortschutz nimmt, dann ist es ein "normales" zip-passwort. Man muß über das Menü den Punkt "Verschlüsselung" aufrufen, kann dann aber nur eine Datei auswählen. :-/ Hieße also in zwei Schritten Archiv erstellen, dann Archiv verschlüsseln.


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    Es scheint zum einen Software
    a) zur Verschlüsselung von Daten zu geben, zum anderen
    b) Software, die den Stick in "Containerpartitionen" (?) mit/ohne Zugriffsschutz aufteilt (ob mit/ohne Verschlüsselung weiß ich nicht)


    Jein, ich würde es anders aufteilen:


    1) Es gibt Software welche auf Datei-basis verschlüsselt. Die Funktioniert so, dass du quasi quelldatei(en) und Zieldatei festlegst, und die Software liest dann die einen ein, und schreibt die andere auf die platte. Wenn du auf die Dateien zugreifen willst, muß das ganze wieder rückwärts gemacht werden. ALso Archiv lesen, entschlüsseln, "normale" Dateien wieder auf Platte schreiben. Wenn du ein paar hundert MB Daten hast, dann dauert es natürlich eine ganze Weile, weil eben a) alles entschlüsselt wird und b) alles einmal gelesen und einmal geschrieben wird.


    2) Es gibt Software welche sich in das Betriebssystem klingt (als device driver) und dem Betriebssystem ein Filesystem vorgaukelt und die Zugriffe die eben auf Filesysteme passieren "live" übersetzt. Der Vorteil ist, dass wenig "extra-"Festplattenaktivität notwendig ist, da bei Zugriff eben nur gelesen, aber nichts geschrieben wird, und auch nicht alles gelesen wird, sondern nur die notwendigen Blöcke.
    Hierfür wird immer Admin-Rechte benötigt; ob man zusätzlich auch eine Installation braucht und ob Dateien nun auf der Festplatte abgelegt werden müssen oder nicht, hängt von den Talenten der Entwickler ab. Truecrypt z.B. braucht es in der Aktuellen Version nicht mehr, man kann es direkt vom Stick starten und der Device-Driver wird geladen ohne dass er auf die Festplatte schreibt oder dauerhaft auf dem System verbleibt.
    Dann gibt es bei Truecrypt, wie bei fast allen Vertretern dieser klasse die Alternative ob man als Container eine Datei verwendet wird, die auf einem herkömmlichen Filesystem gespeichert wird (praktisch da man es einfach kopieren kann), oder ob quasi die gesamte Partition verwendet wird, und das darauf bestehende "normale" Filesystem gelöscht wird (praktisch, da es auf einen Finder wie eine unformatierte Partition wirkt, Stichwort "plausible deniability").



    Hier ist noch ein Vertreter der ersten Klasse, den ich aber persönlich nie beutzt habe:
    http://members.ozemail.com.au/~nulifetv/freezip/freeware/ (nicht das erste, sondern das zweite mit dem Namen dsCrypt).
    Probier mal.... ;)



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    Da habe ich jetzt einige probiert. Mir ist nicht klar, wie z.B. die Software "Lock it easy" s.o. device driver benutzt. Es wird - angeblich - nichts (!) auf der Festplatte abgelegt, habe auch bisher nichts gegenteiliges entdecken können.


    Wie oben geschrieben, ist es nicht notwendig etwas permanent zu installieren oder Daten auf der Festplatte zu installieren, um einen DeviceDriver zu installieren laden (edit: das macht es wohl deutlicher). Zu Lock it easy (bzw. Travel it Easy) schau mal in deren FAQs:
    http://www.cososys.com/support…el&cat=1&id=10&artlang=en
    http://www.cososys.com/support…el&cat=2&id=37&artlang=en


    Überall wo ein neuer Laufwerksbuchstabe erscheint, wird ein DeviceDriver genutzt.



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    Nachteil: Das Entschlüsseln großer Dateien dauert viel zu lange, um effektiv arbeiten zu können.


    Das wirst du bei Methode 1 immer haben, da wie gesagt, die große Datei nicht nur gelesen werden muß, sondern eben auch entschlüsselt und dann auch geschrieben werden muß. Um dann anschließend von der Nutz-Anwendung erneut gelesen zu werden.
    Bei Methode 2 (die einen Eingriff ins Betriebssystem notwendig macht, der nur mit Admin.Rechten geht) wird eben nichts geschrieben, die Daten werden nur einmal von der Platte gelesen, und die Zeit zum entschlüsseln ist quasi "versteckt" in der Zeit zum öffnen der Datei und wird nicht als zusätzlicher Schritt wahrgenommen.