Habe ebenfestgestellt, dass das in IZarc von der Bedienung her sehr schlecht gelöst ist. Wenn man Kennwortschutz nimmt, dann ist es ein "normales" zip-passwort. Man muß über das Menü den Punkt "Verschlüsselung" aufrufen, kann dann aber nur eine Datei auswählen. :-/ Hieße also in zwei Schritten Archiv erstellen, dann Archiv verschlüsseln.
Zitat
Es scheint zum einen Software
a) zur Verschlüsselung von Daten zu geben, zum anderen
b) Software, die den Stick in "Containerpartitionen" (?) mit/ohne Zugriffsschutz aufteilt (ob mit/ohne Verschlüsselung weiß ich nicht)
Jein, ich würde es anders aufteilen:
1) Es gibt Software welche auf Datei-basis verschlüsselt. Die Funktioniert so, dass du quasi quelldatei(en) und Zieldatei festlegst, und die Software liest dann die einen ein, und schreibt die andere auf die platte. Wenn du auf die Dateien zugreifen willst, muß das ganze wieder rückwärts gemacht werden. ALso Archiv lesen, entschlüsseln, "normale" Dateien wieder auf Platte schreiben. Wenn du ein paar hundert MB Daten hast, dann dauert es natürlich eine ganze Weile, weil eben a) alles entschlüsselt wird und b) alles einmal gelesen und einmal geschrieben wird.
2) Es gibt Software welche sich in das Betriebssystem klingt (als device driver) und dem Betriebssystem ein Filesystem vorgaukelt und die Zugriffe die eben auf Filesysteme passieren "live" übersetzt. Der Vorteil ist, dass wenig "extra-"Festplattenaktivität notwendig ist, da bei Zugriff eben nur gelesen, aber nichts geschrieben wird, und auch nicht alles gelesen wird, sondern nur die notwendigen Blöcke.
Hierfür wird immer Admin-Rechte benötigt; ob man zusätzlich auch eine Installation braucht und ob Dateien nun auf der Festplatte abgelegt werden müssen oder nicht, hängt von den Talenten der Entwickler ab. Truecrypt z.B. braucht es in der Aktuellen Version nicht mehr, man kann es direkt vom Stick starten und der Device-Driver wird geladen ohne dass er auf die Festplatte schreibt oder dauerhaft auf dem System verbleibt.
Dann gibt es bei Truecrypt, wie bei fast allen Vertretern dieser klasse die Alternative ob man als Container eine Datei verwendet wird, die auf einem herkömmlichen Filesystem gespeichert wird (praktisch da man es einfach kopieren kann), oder ob quasi die gesamte Partition verwendet wird, und das darauf bestehende "normale" Filesystem gelöscht wird (praktisch, da es auf einen Finder wie eine unformatierte Partition wirkt, Stichwort "plausible deniability").
Hier ist noch ein Vertreter der ersten Klasse, den ich aber persönlich nie beutzt habe:
http://members.ozemail.com.au/~nulifetv/freezip/freeware/ (nicht das erste, sondern das zweite mit dem Namen dsCrypt).
Probier mal.... 
Zitat
Da habe ich jetzt einige probiert. Mir ist nicht klar, wie z.B. die Software "Lock it easy" s.o. device driver benutzt. Es wird - angeblich - nichts (!) auf der Festplatte abgelegt, habe auch bisher nichts gegenteiliges entdecken können.
Wie oben geschrieben, ist es nicht notwendig etwas permanent zu installieren oder Daten auf der Festplatte zu installieren, um einen DeviceDriver zu installieren laden (edit: das macht es wohl deutlicher). Zu Lock it easy (bzw. Travel it Easy) schau mal in deren FAQs:
http://www.cososys.com/support…el&cat=1&id=10&artlang=en
http://www.cososys.com/support…el&cat=2&id=37&artlang=en
Überall wo ein neuer Laufwerksbuchstabe erscheint, wird ein DeviceDriver genutzt.
Zitat
Nachteil: Das Entschlüsseln großer Dateien dauert viel zu lange, um effektiv arbeiten zu können.
Das wirst du bei Methode 1 immer haben, da wie gesagt, die große Datei nicht nur gelesen werden muß, sondern eben auch entschlüsselt und dann auch geschrieben werden muß. Um dann anschließend von der Nutz-Anwendung erneut gelesen zu werden.
Bei Methode 2 (die einen Eingriff ins Betriebssystem notwendig macht, der nur mit Admin.Rechten geht) wird eben nichts geschrieben, die Daten werden nur einmal von der Platte gelesen, und die Zeit zum entschlüsseln ist quasi "versteckt" in der Zeit zum öffnen der Datei und wird nicht als zusätzlicher Schritt wahrgenommen.