Beiträge von Sencer

    Es macht Spaß eure Beiträge zu lesen. Ich finds gut, wie ihr euch selber nochmal Mut zusprecht, frei nach dem Motto "Es kann nicht sein, was nicht sein darf!". :D


    Wenn eine Wahl nicht den Meinungsumfragen entspricht, dann sind das also gleich drei Weltwunder auf einmal. Bei den vielen Wundern der letzten Jahrzenzen ist es auch kein Wunder (pun intended), dass wieder mehr Menschen an Gott glauben :cool:

    D-Loves Ausfürhung erschienen mir ahistorisch und unverhältnismäßig. Darauf bezog sich mein Kommentar.
    Mehr sollte man in meinen Beitrag nicht hineinlesen (und ganz sicher keinen Bezug zur heutigen FDP - das sollte zwar logisch sein, aber wollte ich angesichts deiner Rückfrage lieber nochmal deutlich klären).

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    Original geschrieben von D-Love
    Martyn, kommst du dir eigentlich nicht sehr blöd dabei vor, eine Partei, die 40 Jahre für das exakte Gegenteil von Bürgerrechten, Datenschutz, Freiheit und Rechtstaatlichkeit gestanden hat, als auch nur ansatzweise kompetent in diesen Fragen anzusehen?


    Ist immerhin schon 15 Jahre her seit der Wiedervereinigung. 4 Jahre nach Kriegsende meinte die FDP bereits:

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    Vor allem unter den Anhängern der FDP und der anderen Rechtsparteien sei ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen gewesen. So würden von der Gesamtbevölkerung nur vier Prozent ein Wiederaufleben des Nationalsozialismus begrüßen, aber 25 Prozent der FDP-Anhänger. Die Frage, ob Ex-Nazis in Politik und Wirtschaft in jeder Weise die gleichen Möglichkeiten erhalten sollten, hätten im Gesamtdurchschnitt 36 Prozent bejaht, aber 80 Prozent der FDP-Anhänger.


    http://www.udo-leuschner.de/liberalismus/fdp2.htm


    Die waren damals (1949) übrigens schon Koalitionspartner der CDU/CSU und haben mitregiert.

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    Original geschrieben von qwasy
    Oft heben sich Deine Beiträge (auch wenn ich die Meinung kaum teile) angenehm von vielen anderen ab, aber hier beklagst Du Dich über die INSM und bringst zur Untermalung ein Zeit-Zitat und einen Beitrag einer DGB-Stiftung? Und erwartest, dass damit irgendwer überzeugt würde?


    Ich will niemanden von der Falschheit der Inhalte überzeugen. UNd du hast Recht, wenn du die Herkunft der Zitate in Verbindung mit einer potentiellen "Agenda" setzt. Mir ging es (das habe ich vermutlich schlecht verpackt) aber vor allem auch um die Art der Arbeit. Die INSM versucht ja aus eben diesem Grund im Hintergrund zu bleiben, um diese "heuristischen Schutzmechanismen" von Medienkonsumenten außer Kraft zu setzen. Die Vermischung von PR und Jourmalismen sehe ich ebenfalls sehr kritisch. Ich habe die Arbeit der Think-Tanks in den USA (und die Kritik daran) recht intensiv verfolgt, und habe mir schon gedacht, dass ähnliches in Deutschland über kurz oder lang passieren würde - war mir aber gar nicht dessen bewußt, dass das schon seit Jahren der Fall ist (wenn auch nicht so extrem wie in den USA). Ich glaube schon, dass die Sensibilisierung für solche Themen im politischen Diskurs wichtig ist - egal von welcher Seite die Beeinflussung geschieht. Nachdem diese Art der Einflußnahme auf Meinungen sehr effektiv ist, wird so ein Verhalten ja ganz sicher nicht exklusiv für eine bestimmte politische Meinung bleiben. Insofern ist die Beschreibung über das Verhalten schon sehr interessant.


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    aber mit mehr Gleichheit wird sich nicht viel ändern, so nimmt man nur Motivation und Energie aus den Segeln. Mehr Ungleichheit bei gleichzeitiger Chancengleichheit ist nach Ansicht vieler nunmal der bessere Weg


    Wer argumentiert denn auch für mehr Gleichheit im Ergebnis? Allenfalls die Linkspartei, die MLPD oder ähnliche. Oder habe ich dich da falsche verstanden. Soziale Marktwirtschaft heißt ja nicht Kommunismus...

    Wem hier ist eigentlich die "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" ein Begriff? Über die gibt es allerhand interessantes zu lesen. Zum Beispiel in der Zeit:


    http://www.zeit.de/2005/19/insm


    oder auch hier:


    http://www.boeckler.de/pdf/fof_insm_studie_09_2004.pdf


    Nun kann man zur inhaltlichen Botschaft (Reduzierung des sozialen Ausgleichs; Arbeitgeberfreundliche Politik um ihrer selbst willen; Zurückdrängung des Staats) stehen wie man möchte, aber einige der Methoden finde ich schon besorgniserregend. Nach dem (erfolgreichen) Schema der Think-Thanks in den USA, versucht man auch hier in Deutschland Zustimmung für bestimmte Ideen zu finden, indem man:


    - PR-Arbeit als Journalismus tarnt
    - versucht selber immer im Hintergrund zu agieren, und stattdessen bekannte Gesichter die Message zu verbreiten, so versteht man sich selber als "Netzwerk". So liest und hört man die Sachen bei Christiansen, in der Welt, in der Wirtschaftswoche, sogar im Spiegel, und auch die Zeit hatte ein kurzes Techtelmechtel bis man sich anders entschied, und natürlich zahlreiche andere
    - Gezielt Studien mit bestimmten Ergebnissen erstellen lassen
    - auch schonmal faktisch falsche Informationen in Umlauf bringen, solange es die richtige Message unterstützt (sicherlich nur ausversehen...)




    Nicht zuletzt interessant finde ich, wie sehr sich die Nachricht der INSM gerade an einigen Stellen mit jenen hier deckt, welche für sich in Anspruch nehmen, den Politbetrieb und Wahlkampfgetöse durchschaut zu haben, und die davon überzeugt, dass man mitklarem denken, ja nur zu einem Schluß bezgl. Reformen in Deutschland kommen könne. Diese Ähnlichkeiten sind aber sicher nur Zufall.

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    Original geschrieben von AdministratorDr
    Stimmt, ich vergaß. Ich darf mich dazu nicht äußern, weil ich keinen Doktor in dem Bereich habe. Und das ist doch der springenden Punkt. Du wirfst mir vor, ich hätte keine Ahnung, befasse mich jedoch mit Literatur diesbezüglich. Und wenn man dann jemanden anführt ist er gleich unseriös. Das nennt man ebenfalls Selektion was du da vor nimmst und mir persönlich vorwirfst.


    Meine Aussage war eine Kritik daran, wie du jemanden angefahren hast mit "Totaler Quatsch", der etwas über Christen gesagt, was deiner persönlichen Definition des Begriffs nicht entspricht.
    Ich habe nicht gesagt, dass man eine Qualifikation braucht um über das Thema zu diskutieren, sondern, dass deine Aussagen inhaltlich nunmal nicht korrekt sind. Das ist auch nicht bloß meine persönliche Meinung, sondern, dass wird dir jeder mit einer entsrechend Ausbildung/Qualifikation ebenfalls bestätigen.


    Natürlich gibt es eine Selektion darüber was man als wissenschafltichen Beleg heranzieht und was nicht. Das Stichwort hier lautet wissenschaftliche Methode. Sie erlaubt es eben objektive Aussagen über die Wirklichkeit zu treffen und Erkenntnisse zu gewinnen - wenn jemand an der zweifelt, sollte er sich fragen ob er aufhört elektronische Geräte zu benutzen, sich operieren zu lassen, Medikamente zu nehmen, Auto zu fahren, im Flugzeug zu reisen, das Internet zu nutzen ...



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    Ach nein? Wieso wird darauf denn dann regelmäßig in Büchern (sei es Schulbüchern oder frei im Handel erhältliche) eingegangen und wieso werden Erklärungsversuche geliefert?


    Vielleicht fragst du das die Autoren der Bücher - ich weiß ja noch nichtmal welches Buch du meinst, woher soll ich die Motivation des Autors kennen?
    Ich bestreite doch gar nicht, dass über die genannten Sachen gesprochen oder geschrieben wird - sie haben nur überhaupt nichts mit dem Thema Evolution zu tun. Und du hast nunmal angekündigt etwas über Evolution zu schreiben, und dann vollkommen andere Sachen erzählt.


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    Wenn du dich doch so auskennst und die entsprechenden Qualifikation hast, dann geh doch mal genauer drauf ein, wie die Voraussetzungen denn genau aussehen. Würd mich nämlich interessieren. Führe mir dochmal Beispiele an, die unumstößlich sind. Ich bin gerne bereit mich damit auseinanderzusetzen.


    Nein, ich habe nicht die entsprechende Qualifikation. Falls du dich damit auseinander setzen willst, bitte schön:
    http://www.talkorigins.org/faqs/comdesc/
    Gleich in der ersten Sektion wird auf die fossilen Beweise eingegangen.



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    Zeige mir vernünftige, allgemein anerkannte Bindeglieder.


    http://www.talkorigins.org/faq…logical_intermediates_ex3


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    Ramapithecus und dem Australoppithecus .


    D.h. weil man eine Einordnung eines Fossils falsch vorgenommen hat, folgerst du, dass die ganze Theorie falsch ist? Das widerspricht den Gesetzen der Logik. Wenn gilt A impliziert B, dann kannst du aus nicht-A noch lange nicht nicht-B schließen. ( http://de.wikipedia.org/wiki/Implikation )


    Wissenschaft hat nicht den Anspruch unumstößliche Wahrheiten zu verkünden. Die Wissenschaft benutzt sich eines spezifischen Instrumentariums um Erkenntnisse über die Welt zu schließen. Das geht in der Regel schrittweise, Fehler werden mit der Zeit beseitigt, und die Aussagen werden besser.


    Genauso wie das System (Schwerkraft) von Newton funktionierte und richtig war, es aber später - weil es manche Phänomene nicht erklären konnte - durch eine bessere Theorie (Relativität) ergänzt wurde. Diese neue Theorie hat nicht die Falschheit von Newton belegt, sondern unter bestimmten Voraussetzungen einfach bessere Aussagen gemacht.



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    Ich denke die Diskussion hat keinen nennenswerten Sinn mehr, wir drehen uns im Kreis.


    Ja, überrascht mich auch nicht (dich vermutlich auch nicht). Wie gesagt, sind ja eigentlich alle Dinge die du oder ich hier anbringen könnten, schon ausführlichst an anderer Stelle diskutiert.

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    Original geschrieben von o2neuling
    Mir konnte bisher niemand erklären, in welcher Art und Weise ich davon profitiere, dass demächst 72 Monate lang auf Vorrat gespeichert wird, mir wem ich telefoniere. Bitte nicht "stimmt doch gar nicht" sagen: So wird es kommen, und zwar völlig verdachtsunabhängig.


    Die Frage ist völlig ernst gemeint. Bisher habe ich auf die Frage "Wie verbessert das die Sicherheit" immer die Antwort "Es verbessert die Sicherheit auf jeden Fall" erhalten. Das ist ungefähr so, als würde jemand die Frage "Wie komme ich zum Hauptbahnhof" mit dem Satz "Diese Stadt hat einen Hauptbahnhof" beantworten.


    Außerdem gibt es noch sowas wie das Gebot der Verhältnismäßigkeit, d.h. selbst wenn eine Maßnahme dazu geeignet wäre, den einen oder anderen Gesetzesverstoß zu verhindern, dann bedeutet das gerade eben nicht automatisch, dass diese Maßnahme auch legitim ist, wenn sie gleichzeitig andere Menschen beeinträchtigt.


    Ich mag die Art wie du denkst. ;)


    Falls du ihn nicht sowieso schon kennst, empfehle ich dir öfter mal hier reinzuschauen: http://www.schneier.com/blog/
    Bruce Schneier schreibt über Sicherheit, über vorgeschlagene (angeblich) Sicherheit-stiftende Maßnahmen, und erklärt sehr anschaulich wo und warum welche Maßnahmen gescheitert sind.
    Ein zentraler Punkt, auch in seinem Buch "Beyond Fear" ( http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0387026207/ ) dass leider noch nicht ins detusche übersetzt wurde, mit dem er sich auseinadersetzt ist die Frage der Trade-offs die jede Sicherheitsmaßnahme begeleitet:

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    Security is always a trade-off. In Beyond Fear, I delineated a five-step process to evaluate security countermeasures. The idea is to be able to determine, rationally, whether a countermeasure is worth it.


    http://www.schneier.com/blog/a…/01/fingerprinting_1.html

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    Original geschrieben von Heinz Ketchup
    Kennt ihr eigentlich das Phänomen der Negativwahlstimmen?


    Bedeutet konkret, dass man seiner Partei evtl. schaden kann, wenn man ihr die Zweitstimme gibt.


    Hier nachzulesen.


    Jo, der Link und das Thema wurden einige Mal angeschnitten im Thread. Das ist äquivalent zu den Überhangmandaten (was ja regelmäßig zu Wahlen breitgetreten wird), nur wird es anders herum erklärt. ("Die Partei würde ein Überhangmandat bekommen, tut es aber nicht, wegen der "ungünstigen" [="normalen"] Zweitstimmenverhältnisse).

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    Original geschrieben von AdministratorDr
    Totaler Quatsch.


    Wenn du Leute die deine persönliche Form des Glaubens nicht im Detail kennen so anfährst, dann solltest du dich gleichfalls hüten über Wissenschaftliche Themen zu schreiben, dein Verständnis davon ist nämlich gleichermaßen mangelhaft und fehlerbehaftet.


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    Aber ich möchte nochmal auf die Evolution an sich eingehen:


    - Wie ja jedem bekannt ist, nimmt man das sich das Universum ausdehnt. [...]Man kann bis heute nicht beweisen, dass es aunbelebter Materie, belebte Materie wird. Weder im Labor noch in der Natur konnte man es vor.


    Das hat nichts mit Evolution zu tun. Die Evolutionstheorie hat nie den Anspruch erhoben die Entstehung des Universums zu beschreiben. Die Evolutionstheorie hat nie den Anspruch erhoben die Entstehung von Leben, aus nicht-lebender Materie zu beschreiben (das ist Abiogenese, habe ich auch oben schonmal geschrieben).


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    - Der Fossilienbericht soll eigentlich die Evolutionstheorie stützen, tut er aber nicht.


    Doch das tut er. Er stützt die Evolutionstheorie. Was er hingegen nicht tut, ist dass er zu absolut jeder Veränderung in Lebewesen die je stattgefunden hat, einen fossilen Beweis präsentiert. Wenn man weiß welche Voraussetzungen existieren müssen, damit Fossilien überhaupt entstehen können, dann ist das alles andere als eine Überraschung.
    Mit voranschreitender Zeit werden natürlich immer wieder Lücken geschlossen, aber logischerweise kann man nicht jede Lücke schließen, da jede geschlossene Lücke ja zwei neue hervorbringt. Beispiel: Wenn zwischen A und B eine Lücke entsteht, wird von Evolutionsgegener mit argumentiert; aber findet sich nun ein Stück C welches dazwischen liegt, dann kann man gleich mit zwei Lücken argumentieren, nämlich mit der zwischen A und C, under zwischen C und B. Vielleicht ist dir das Zeno-Paradox ja ein Begriff...


    Das ist so als würde ich die Theorie der (newtonschen) Schwerkraft ablehnen, weil sie nicht die http://en.wikipedia.org/wiki/Pioneer_anomaly erklärt. Dann möchte ich allerdings sehen wie sich jemand auf Basis dieses Zeifels aus dem Hochhaus stürzt...


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    Der britische Astronom Sir Fred Hoyle hat sich jahrzehntelang mit dem Studium


    Welche Qualifikation hat jemand mit einer Ausbilding in Astornomie Aussagen über die Evolution zu treffen? Dieselbe wie du und ich. Es verwundert nicht, dass die meiste Anti-Evolutionsliteratur von Leuten geschrieben ist, die ihren Doktor in "Bibeluniversitäten" oder völlig fachfremden Bereichen gemacht haben.
    Hier wird Wissenschaft auf den Kompf gestellt: Nicht mehr die wissenschaftliche Methode oder die Belege zählen, sondern der Leser soll von Titeln beeidruckt werden und blind einer scheinbaren Authorität folgen.


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    Die Komplexität des menschlichen Gehirns, der Abstand zur Sonne, die Neigung der Erde alles das läßt wenigstens den Schluss zu, dass ein Zufall, der alle diese Faktoren berücksichtigt hat, sehr sehr gering ist. Klar, die Wahrscheinlichkeit besteht, aber sie ist meines Erachtens sehr gering,


    Wenn ich einen 20-seitigen Würfel nehme und diesen 20 mal werfe und die Nummernfolge aufschreibe und dir diese dann zeigen. Dann wirst du zu Recht erwidern, dass die Wahrscheinlichkeit, dass diese Nummernfolge entsteht, eine Wahrscheinlichkeit von 1:20^20 hat, also 1: 104857600000000000000000000 hat, das entpsricht etwa 1 : 104 Quadrillionen (das ist übrigens ungefähr das 10 Milliardenfache des Alter des Universums in Sekunden: 104 x 10^24 > 4.12 x 10^17).
    Deine Schlußfolgerung müßte nun ebenfalls sein, dass ich das Ergebnis unmöglich durch würfeln (=Zufall) hätte erzielen können, und daher die Würfel nach meinem Gutdünken so hingelegt haben müßte, dass sie das gewünschte Ergebnis liefern. Über die Überzeugungskraft dieses Arguments mag sich also jeder sein eigenes Urteil bilden.

    Hui, bevor das hier abgleitet, schnell was zur Auflockerung:



    und weitere historische Wahlplakate gibt es überigens hier:
    http://www1.bpb.de/methodik/8B…_im_Spiegel_der_Zeit.html


    Und wo wir beim bpb sind: die haben auch einen Newsletter mit einer Presseschau zu Wahlthemen, der echt Klasse ist:
    http://www1.bpb.de/newsletter/


    Hilft dem einen oder anderen sicherlich auch mal einige Artikel zur Kenntnis zu nehmen, die er wegen seiner sonstigen Lesegewohnheiten übersehen hätte.