Beiträge von Sencer

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    Original geschrieben von qwasy
    Aber jetzt zur Rolle rückwärts anzusetzen und anderen soziale Kälte und Kahlschlag zu unterstellen, halte ich für arg opportunistische "Fähnchenpolitik". Schließlich weiss auch Schröder, dass dies nicht alles gewesen sein kann und dass es nicht reicht.


    Wieso Rolle rückwärts? Du hast doch selber gesagt, dass die SPD nicht weit genug geht/gegangen sit, und dass die CDU weiter ginge. Wenn man das zum Wahlkampfthema macht ist das keine Rolle rückwärts, sondern stellt einen scheinbar tatsächlichen Unterschied heraus. Natürlich werden die Unterschiede aufgeblasen, genauso wie jede Partei die Dinge aufbläst die ihr nutzen (könnten), und sich nicht auf die Dinge konzentriert, bei denen sie nicht gut aussehen - da nehmen sich die Parteien nichts.


    Wir sind zwar vom Thema Intelligenz und Wahlentscheidung etwas abgekommen, aber nachdem sich das ohnehin nicht halten läßt, ist das wohl auch gut so.


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    Manchmal habe ich das Gefühl, dass es hilfreich wäre, den Staatshaushalt wie eine Prepaidkarte zu gestalten: Dann ist einfach irgendwann Schluss mit Geldausgeben und man wird genötigt, sich wieder Gedanken über das Gleichgewicht von Einnahmen und Ausgaben zu machen.


    "Witzigerweise" war es bei der letzten Wahl 2002 ja so, dass die Union mehr ausgeben wollte (auf Pump) um ihre Ziele zu erreichen, in der Hoffnung das Geld würde dann später schon reinkommen und die SPD sich versucht hat darüber zu profilieren, dass die von der EU gesetzten Kriterien nicht unterlaufen werden dürfen, und man daher das Geld nicht beiden Händen ausgeben dürfe, sondern sparsamer sein solle. :D
    In der Realität sind Ausgaben und Einnahmen nur eben kein Nullsummenspiel, sondern es gibt komplexe Wechselwirkungen und Einflüsse die man nicht so einfach vorherbestimmen kann.

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    Original geschrieben von qwasy
    Die SPD hat ja mit Hartz4 (trotz einiger Fehler) einen guten Anfang gemacht, aber das kann eben nicht alles gewesen sein.


    Dabei läßt du aber unter den Tisch fallen (oder bist dir nicht bewußt), dass die Unzufriedenheit eines großen Bevölkerungsteils mit der aktuellen Regierung eben mit diesen Sozialreformen bestand - und zwar nicht in der Richtung, dass es zuwenig, sondern dass es zuviel (Kürzungen) war (also zuviel weniger sozusagen *G*). (Hinweis: Ich spreche hier nicht über meine eigenen Ansichten).


    Wenn die SPD-Politiker nun daraus ein Wahlkampfthema machen, dass die Union die Sozialsysteme insbesondere was die Leistungen angeht, "weiter reformieren" muß unter dem Gesichtspunkt Ausgaben sparen, dann ist an diesem Thema inhaltlich selbst nach deinen Aussagen etwas dran (wenn man mal die Wahlkamftypische Untergangrhetorik subtrahiert, die ja ebenfalls von allem Parteien gleichermaßen rausposaunt wird).



    Aussagen wie "Indem wir Sozialabgaben kürzen, helfen wir sozial bedürftigen" riechen für mich ziemlich stark nach Newspeak, in der Art von "We had to destroy the country in order to save it. Auch in diesem Fall kann man der Ansicht sein, dass man manche nur nachplappern, aber nicht hinterfragen.


    Daher muß ich denjenigen zustimmen, die hier bereits erläuterten, dass die Intelligenz vielleicht Einfluß nimmt auf die Motive die für die Wahlentscheidung eine Rolle spielen, aber sicherlich nicht ausschlaggebend sind dafür welche Partei man wählt. Denn das hier:

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    Der eine stellt Fragen, der andere nickt und plapperts nach.


    gilt für Parteisoldaten und Fanboys jeder Partei. ;)

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    ich kann mit der Waschanlage meistens auch bis Montag warten ... das ist mir relativ egal.


    Ganz sicher? Ich meine, wenn du da nochmal scharf drüber nachdenkst, fallen dir sicher auch Gegenargumente ein, und dann ist die Entscheidung plötzlich nicht mehr so sonnenklar...

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    Original geschrieben von ashd
    Hier im Thread ging es darum (um die Einnahmeausfälle für den Staatshaushalt) jedoch überhaupt nicht.


    Vielleicht dir nicht, aber ich habe das auch in früheren Beiträgen schon erwähnt. Und es gehört natürlich dazu, dass man sich auch die Durchführbarkeit anschaut, sonst kann man ja gleich die Linkspartei wählen, die auch alles mögliche (unbezahlbare) versprechen.


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    Thema war vielmehr, da Brainstorm das oben angesprochen hatte, die soziale Ausgewogenheit des Kirchhof-Modells.


    http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF…Tpl~Ecommon~Sspezial.html


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    Auch das renommierte Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin findet keine Bestätigung für Kirchhofs These. Es hat sein Modell nachgerechnet. „Nach unseren Analysen werden die Reichen am stärksten entlastet”, erklärt Stefan Bach, Steuerexperte des DIW. „Und das nicht nur absolut, sondern auch relativ zum Einkommen, das heißt, die Einkommensverteilung wird ungleicher” (siehe Tabelle).

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    Original geschrieben von ashd
    Sorry, Sencer, aber das ist ebenso substanzlos.


    Nicht im geringsten. Eichel hat ebenso rechnerische Modelle mit denen er arbeitet und gearbeitet hat. Und trotzdem wurden die Maastrich-Kriterien die letzten Jahre gerissen. Nr weil jemand eine Rechnung aufstellen kann, heißt das nicht dass sie so realistisch ist.


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    Der Umstand, dass die Zahlen möglicherweise aus Kirchhofs Institut stammen, heißt nicht, dass sie unrichtig sind.


    Nicht möglicherweise, zweifelsfrei! Steht doch im Artikel. Wieso versuchst du das jetzt aufzuweichen? Stört es dich vielleicht doch?


    Wenn mir einer etwas verkaufen will, dann ist es doch ein Unterschied ob ich mich allein auf seine Rechnung stütze, oder eine neutrale zweite Meinung einhole!


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    Wer behauptet, die genannten Berechnungen seien falsch, der soll doch bitte die korrekten Zahlen nennen! Solange dies nicht geschieht (obwohl - ich wiederhole mich - Kirchhofs Modell für jeden nachprüfbar ist), gehe ich von der Richtigkeit der Berechnungen aus.


    Wenn Kirchhofs Modell wirklich so evident ungerecht ist und seine Berechnungen falsch sind - warum belegt das niemand mit konkreten Zahlen?


    Hast du nicht das "Mini-Duell" zwischen Kirchhoff und Eichel gesehen? Oder hast du das schon aus dem Gedächtnis getilgt wie klein der Eichel den Kirchhoff da gemacht hat? ;) Hier kannst du es dir nochmal anschauen:
    http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/15/0,1872,2369775,00.html (Video rechts)


    Also sich hierzustellen, und zu behaupten, es gäbe keine gegenteiligen Modell-Rechnungen gebe (wie bspw. die erwähnten von den Landesfinanzministern), und daher sei davon auszugehen er habe Recht, das ist nicht nur unehrlich, das ist lächerlich.


    Zitat

    Abgesehen davon - das nur am Rande - passt Deine Antwort nicht zu meiner zitierten Aussage; hierbei ging nämlich lediglich um die Ausgangssituation, nämlich um das Einkommen der Beispielarbeitnehmerin (und nicht um die Berechnung an sich).


    Und das ist ja auch viel wichtiger, nicht wahr. LOL. Klammert sich da jemand an belanglose Nebensächlichkeiten?

    Re: für dumm verkauft


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    Original geschrieben von ashd
    Sollte die Zahl tatsächlich falsch sein, dann kannst Du gerne den SPIEGEL-Redakteuren, welche ich zitiert habe, Verwirrtheit vorwerfen.


    FAZ


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    Der “Spiegel” hatte die Berechnungen gar nicht selbst angestellt oder von unabhängigen Experten machen lassen, sondern Kirchhof selbst beauftragt: Sein “Institut für Finanz- und Steuerrecht” hat die “genaueren Rechnungen” angestellt, die vom “Spiegel” offenbar ungeprüft übernommen wurden und zu den von Kirchhof erwünschten Ergebnissen und Kommentierungen führten.
    (Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 04.09.2005, Nr. 35 / Seite 33)


    (via lautgeben.de)



    Und wer bspw. gelegentlich bei finblog mitliest, weiß dass diese Art der "Berichterstattung" oder "Recherche & Nachrechnen" nicht unüblich ist. Was also die Glaubwürdigkeit solcher "unabhängiger" Nachrichten angeht, darf man wohl durchaus das zweifeln wagen...


    [edit: Wollte als Beispiel für Recherche und Nachrechnen eigentlich auf diesen Artikel verweisen: http://www.finblog.de/?p=400 (hab mich "verlinkt").]

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    Original geschrieben von qwasy
    Ich dachte, es wäre einfach formuliert - verstanden hast du anscheinend weder die [ ] noch die Sache mit den Heuschrecken noch den Inhalt meines Postings


    Es ist für dich schwer nachvollziehbar, aber ich habe ganz genau verstanden was du geschrieben hast, und bin trotzdem anderer Meinung. :eek:
    Dadurch, dass man stammtisch-gelaber als solches kennzeichnet wird es nicht harmloser oder akzeptabler. Und deine Provokationen jucken mich nicht. ;)


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    Meine Einstellung ist nunmal so, dass vor allem Kinder gefördert werden müssen, wohingegen man an anderen Stellen durchaus sparen kann :)


    Da haben wir ja doch noch was gefunden wo wir einer Meinung sind. Ich hab nochwas: Gerechtigkeit, ich wette da sind wir auch beide für. Noch irgendwelche Allgemeinplätze die jemand ergänzen möchte? ;)

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    Original geschrieben von qwasy
    Ich muss sagen, dass ich (als vermutlich (noch?) kinderloser) mit meinen "Zwangsabgaben" weitaus lieber Kinder in irgendeiner Art und Weise fördere - und sei es eben durch kostenlose Mitversicherung - als auch nur einen [Stammtisch]Sozialschmarotzer oder Arbeitsunwilligen das nächste Tankstellen-Pils zu subventionieren[/Stammtisch]. Leider sind diese nicht marktiert, sodass die Leistungskürzungen der Empfänger zugunsten der Kinder eben pauschal durchgeführt werden müssen.


    Mehr als Sozialschamrotzer subventionierst du vermutlich aber die reichen Bonzen aus der Wirtschaft die illegal Steuer hinterziehen, achja und die Heuschrecken-Kapitlisten - die sind leider auch nicht markiert. :rolleyes: Junge, junge, geht es noch niveauloser?

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    Original geschrieben von DeusExMachina
    Und hier genau ist ja das Mißverständnis. Es gibt heute nunmal in hohen Einkommensbereichen eine hohe Diskrepanz zwischen dem, was ein Bezieher hoher Gewinne oder Einkommen nach seinem eigentlichen Steuersatz zahlen müßte und dem, was er wirklich zahlt.


    Das ist mir bewußt. Dein monolog zeiht vollkommen an dem vorbei was ich geschrieben habe.


    Mir ging es dabei darum wie sich das gesamte Steueraufkommen verändern wird, und wer die Unterschiede letztendlich tragen wird. Der Grund warum manche die "Flattax" befürworten ist, dass in der Diskussion suggeriert wird, dass sie es für alle billiger macht, und in der Summe trotzdem mehr zusammen kommt.


    Letztendlich wird aber das was real umgesetzt wird entweder genau dem entsprechen was bspw. auch Rot-Grün gemacht hat: Einige Steuervergünstigungen entfernen und im Gegenzug den nominellen Höchststeuersatz senken, die Lohnnebenkosten senken und dann hoffen, dass der Aufschwung hoffen tlich Mehreinnahmen bringt, welche die Mindereinnahmen durch Steuersenkungen aufwiegt. Oder schlimmstenfalls werden irgendwelche Bevölkerungsteile werden sogar mehr Steuern bezahlen (je nachdem was so alles umgesetzt wird). Achja und sparen durch Bürokratieabbau, auch so ein Evergreen der Wahlversprechen.

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    Original geschrieben von Boogieman
    Zudem hat man durch ein Studium i.d.R. danach höhere Verdienstchancen.


    Zum einen bezahlt man für den höheren Verdienst nachher sowieso mehr Steuern, warum also dieselben Leute nochmal im Studium belasten. Zum anderen ist es für den Staat und die Gesellschaft wesentlich "nützlicher" diese arbeitenden Akademiker mit ihrem höheren Einkommen zu haben - andernfalls wären sie voraussichtlich weniger qualifiziert, womit theoretisch die Warhscheinlichkeit der Arbeitslosigkeit höher ist, und selbst wenn sie arbeiten, sie weniger in Form von Steuern bezahlen.


    Zitat


    Steuer
    Die einzigen, die - wenn ich mich recht entsinne - weniger Geld haben werden, als heute waren zwischen 800 und 1200 € monatl. ALLE anderen hatten mehr Geld zur Verfügung.
    [...]
    Außerdem werden die Reichen durch die Abschaffung verschiedener Schlupflöcher MEHR bezahlen müssen als heute


    Und dir fällt da kein Widerspruch auf? D.h. die Superverdiener müssen weniger Steuern zahlen, und ziehen daher mit ihrem Geld nicht ins Ausland. Gleichzeitig müssen dieselben Leute durch den Wegfall von Steuervergünstigungen mehr bezahlen. Hmmm, klingt irgendwie widersprüchlich - entweder bezahlen sie mehr oder sie bezahlen weniger.


    Bei der Änderung der Steuersysteme muß man natürlich fragen: Ist es für jeden Zahler aufwandsneutral - dann wären (ist ja in der Realität nicht wirklich machbar) die einzigen positiven Effekte weniger Aufwand beim Ausfüllen der Steueranträge und es gäbe halt arbeitslose Steuerberater (nicht, dass ich da prinzipiell dagegen wäre).
    Wenn aber eine Gruppe weniger bezahlt, dann müssen die Einnahmen anderswo ja wieder rein kommen. Und letztlich ist dann das Argument (und genau dasselbe habe ich seit 16 Jahren bei jeder Wahl gehört): Wir bauen Bürokratie ab, und durch den wirtschaftlichen Aufschwung kommt mehr Geld in die Kassen. Hat in der Vergangenheit bei keiner der großen Parteien wirklich so funktioniert... Das einzige worauf die Union sich verläßt ist der Glaube - wenn nun alle glauben dass es irgendwie besser werden müßte, dann wird es das vielleicht auch. Und nach einer so langes Flaute liegt es sowieso in der Luft...



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    Sozialversicherung
    Die Kranken-, Plege- und Rentenversicherung ist eine der größten Ungerechtigkeiten in diesem Land. Ich bezahle immer mehr für eventuelle Krankheitskosten (ich gehöre zu denen, die glücklicherweise fast nie krank sind), bekomme aber immer weniger Leistung.


    D.h. du findest das Solidaritätsprinzip in einer solchen Versicherung ungerecht? Die die selten krank werden sollen wenig bezahlen, und die die es wirklich bauchen haben halt Pesch gehabt und sollen selber die großen Lasten (entsprechend höheren Beiträge) tragen. Natürlich steht es dir frei, das du favorisieren, aber ich würde so etwas nicht gerechter nennen.


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    Und das hat hauptsächlich mit Mißwirtschaft zu tun.


    Wie? wo? was?
    http://www.tagesschau.de/aktue…_THE_NAV_REF1_BAB,00.html
    Die Studie ist dann wohl also getürkt?
    "Das deutsche Gesundheitswesen ist einer Studie zufolge im Vergleich zu anderen Industrieländern äußerst wirksam und kostengünstig"


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    Rentenversicherung ist ebenfalls eine Farce (schreibt man das so?). Warum soll ich denn jetzt einzahlen und später nix rauskriegen?


    Falls du es noch nicht gemerkt hast: Damit genau das nicht passiert (also Leute die Jahrzentelang eingezahlt haben, nicht auf einmal völlig leer ausgehen), gibt es ja seit mehreren Jahren eben den Wechsel.
    Lass mich raten: Du fändest es am gerechtesten, wenn nicht alle für die Fehler der Vergangenheit bluten, sondern nur alle außer dir?