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Original geschrieben von Elke2002
Ich habe festgestellt, dass es wahnsinnig zeitaufwändig ist, diese Sachen halbwegs zu verfolgen. Aber der Nutzen (Unterhaltung, Information) ist unverhältnismäßig gering.
Das liegt daran, dass es nicht so wie in einem Forum ist, wo viele in einem Thread das Selbe sagen.
Sondern es ist so, dass über unendlich viele verlinkte Seiten unendlich viele verschiedenen Blogger das Gleiche sagen. Nur weiß man das ja leider nicht, bevor man einen Link anklickt und liest...
Hast du dich schon mit RSS-Readern beschäftigt? Bei mir war es damals so, dass ich zuerst beides getrennt kennengelernt habe (RSS und Weblogs) und beides für sich genommen ziemlich Bescheiden fand. IMHO ist es wirklich erst durch diese Kombination wirklich in größerem Maßstab nutzbar. Ich nutze bspw. Blogmatrix Jäger, ein Onlineanbieter ist bspw. Bloglines.com.
Mit Jäger kann man sich beliebige Zusammenstellungen anschauen lassen (zusammengefaßt nach Kategorie), so kann man ählich wie in einem Foren-Thread schnell scannen und die für sich interessanten Sachen herauspicken - ein Besuch der Seite ist dann häufig gar nicht mehr notwendig (hängt halt ab davon ob Einträge vollständig im RSS-Feed enthalten sind, oder nur Snippets). Weiterhin kann man mit Jäger auch positiv wie auch negativ Filter anlegen, um so bspw. alle privaten Einträge ausblenden zu können oder um nur die Testberichte von BigBlues Weblog zu lesen. ( *G* )
Dass du im Moment wenig gehaltvolles findest wird einfach daran liegen, dass du stark zusammenhängende Weblogs liest, natürlich gibts da auch "Fanboys" die nix zu interessantes zu sagen haben. Und wie so oft finden sich häufig sehr interessante (weil Nischen- ) Themen abseits der Trampelpfade.
Ich halte es häufig so, dass ich regelmäßig eigentlich nur die in meinem Aggregator enthaltenen Seite lese. Ab und zu, wenn mir nach Surfen zu mute ist und ich Zeit habe, dann klicke ich halt intensiver durch und schaue was die Leute selber so lesen und zitieren, und wenn einer dabei ist, der schreiben kann, dann abbonier ich den Feed mal testweise für ein paar Tage - oft fliegt er aber schnell wieder raus. Es ist halt etwas was idealerweise über Zeit wächst. Wenn man anfangs nur um reinzukommen 60-80 Feeds nimmt die populär sind, wird man zweifelsfrei gefrustet sein, da das meiste uninteressant ist. Man muß halt die für sich guten finden, und dann sich die impliziten "Empfehlungen" reinlesen. Also durch direkte Links, durch Leute die dort kommentieren, durch Tools wie technorati.com usw.
Die meisten Leute verfolgen wohl so mehr oder weniger 50-100 Seiten, was mit ordentlicher Software-Unterstützung und Filterung locker in der Mittagspause zu machen ist (dauert auch nicht länger als ein Besuch hier im Forum). Und ähnlich wie hier im Forum gibt es natürlich auch Junkies, die den ganzen Tag damit verbringen können - oder so wie Leute alle 15 Minuten die News-Seiten abklappern. Es ist also eher eine Eigenschaft der Leute als der Weblogs.
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Ich habe festgestellt, dass z.B. zu der Planetopia-Thematik überall was gesagt wird. Jeder meint, seinen Senf dazu abgeben zu müssen, manche schreiben voneinander ab, andere zitieren sich. UND ALLE VERLINKEN SICH GEGENSEITIG. Die ganze 'Diskussion' dreht sich im Kreis. Nach 5 verschiedenen Blogs kann man die Links dann schon auswendig runterbeten...
Das sind halt die typischen Massen-Themen, ähnlich wie hier im Forum Geräte-Threads zu Neuvorstellungen deren Starttermin dann ständig verschoben wird. Man lernt solchen Sachen sehr schnell zu ignorieren. 
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Und: HILFE! Wer liest denn das alles? Das ist ja ein Fulltime-Job; wobei 90% Zeitverschwendung sind!
s.o., du sollst natürlich keine Seiten lesen die dich nicht interessieren, wozu auch? Das "Problem" dürfte sein, dass du einfach noch nicht über die für dich interessanten Seiten gestolpert bist.
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3. Was mir noch fehlt, sind Erfahrungen mit Blogs, die eine sehr spezifische Funktion haben, bzw. wirklich etwas vereinfachen. (Ich bin sicher, dass dies möglich ist, weil ich die IDEE / das Format - nach wie vor - gut finde! :))
Ich könnte mir vorstellen, dass die firmeninterne Supervision durch die spezielle Struktur von Blogs effektiver werden könnte.
Oder vielleicht auch der Dialog mit den Kunden von Blogs profitieren könnte?
Weblogs die zur internen kommunikation genutzt werden, wirst du idR. halt nich im Internet finden. Da gilt es wohl einfach mal ein paar Leute dafür zu begeistern und es mal auszuprobieren (wobei sich manche Kontext halt besser , manche schlechter oder gar nicht dafür eignen). Im Bereich Software-Entwicklung bspw. ist es u.a. praktisch, weil man Weblogs eben auch (teilweise) programmatisch füllen kann, zum Beispiel mit dem Ergebnissen/Fehlermeldungen von Daily Builds etc. Hier muß man aber wohl vorher auch überlegen was der Zweck sein soll: Alles was Verläufe abbilden soll, funktioniert gut, aber dort wo man Knowhow sammeln will, hat man mit einem Weblog ähnliche Probleme wie auch mit einem Forum - da eigenn sich Wikis oder andere Softwaresysteme besser für.