Beiträge von Candid

    Zitat

    Original geschrieben von SEJ
    A Ich habe jetzt nur bei der Fritzbox parallel ruf... Kommt jetzt ein Ruf auf meine Festnetznummer klingelt mein Handy über VOIP mit. Das heißt aber auch, das mich dann wenn ich das Gespräch per VOIP annehme eine Umleitung ist und trotz festnetz flatrate Geld kostet?


    Du machst, wenn ein Gespräch auf deiner Festnetznummer eingeht, den 1. Parallelruf von deiner Fritz!Box aus über eine VoIP-Rufnummer auf eine andere VoIP-Rufnummer bei deinem Provider. Dort findet der 2. Parallelruf von dieser VoIP-Rufnummer auf die VoIP-Rufnummer des N95 statt, also alles im Bereich deiner Flatrate. So klappt das bei 1und1 und zwar völlig kostenlos.


    Du sagst, dass du bei T-Online keinen (den oben als 2. bezeichneten) Parallelruf konfigurieren kannst. Also hast du, wenn ich dich richtig verstehe, von der Fritz!Box aus den 1. Parallelruf direkt auf die VoIP-Rufnummer des N95 gelegt. Das ist dann genauso kostenlos, wenn dieser 1. Parallelruf in der Fritz!Box auch über eine VoIP-Rufnummer erfolgt. Bei 1und1 klappt das so aber nicht, da, wenn das N95 nicht mit seiner VoIP-Rufnummer eingebucht ist, der Anrufer eine Meldung von 1und1 bekommt, dass die Weiterleitung nicht erfolgreich war, weil die Zielrufnummer (die des N95) nicht konnektiert ist. Daher muss man bei 1und1 mit dem 2. Parallelruf arbeiten.


    Wie das bei T-Online ist, kann ich nicht sagen.


    Zitat

    Original geschrieben von SEJ
    Wie krieg ich das hin, dass ich per WLAN in das Festnetztelefonieren kann. Es sollte ja eine Übersetzung WLAN auf Festnetz im Router statt finden und nicht erst kosten intensiv beim Provider oder?


    Wenn du per VoIP ins Festnetz telefonierst und eine Festnetzflatrate hast, dann kostet dich das nichts. Im Router wird nichts umgesetzt. Das Gespräch geht per VoIP zum Provider und von dort ins Festnetz.

    moep83
    Ist es nicht so, dass sich die Gewährleistung bei Gebrauchtwaren verkürzen lässt, dies dann aber explizit angegeben sein muss?
    Ist das nicht der Fall, dann beträgt sie meineswissens auch bei Gebrauchtwaren 24 Monate. Aber er hat sowohl für Gewährleistung als auch Garantie 12 Monate angegeben, das hatte ich erst übersehen. Faktisch hat man aber wegen der Beweislastumkehr nur 6 Monate Gewährleistung.


    bratschlauch
    Du verwechselst anscheinend Gewährleistung und Garantie:


    Gewährleistung...


    Garantie...

    Soweit ich das als Nichtjurist beurteilen kann ist die Gewährleistung von 2 Jahren immer durch den Verkäufer zu leisten, egal ob im Hintergrund der Gerätehersteller letztendlich steht oder nicht. Praktisch gilt diese aber nur 6 Monate, da dann die Beweislastumkehr eine Gewährleistung quasi aushebelt.

    Zitat

    Original geschrieben von Michi69
    werd ich machen, beim ersten laden hat er ca. 90min. gebraucht, war aber auch nicht ganz lehr.


    Das würde doch schonmal wenigstens auf BL-6F-Niveau hindeuten und wäre eine echter Erfolg.


    "Auf" eBay habe ich zwei als LiPoly bezeichnete Akkus gefunden, leider aber bei keinem eine Angabe zur Kapazität. Wo hast du diesen Akku gekauft?

    Wenn der Akku sehr leer ist (am besten warten, bis das N95 ausgeht) und du ihn auflädst miss bitte mal die Ladezeit, bis er voll ist.


    Beim BL-6F ist die Ladezeit dann ca. 1,5 Stunden. Wenn der Akku diese Kapazität hat, dann sollte es deutlich länger dauern. Rechnerisch ca. 2h 45Min.

    Ob vier einzelne Netzteile oder ein großes dürfte Energietechnisch ein eher kleiner Unterschied sein. Die Ladeenergie muss von beiden geliefert werden, die ist also identisch, lediglich die Verlustleistung der vier kleinen Netzteile gegenüber dem einen großen wird etwas mehr sein. Bei so geringen Energien ist das aber IMO kein Thema. Da würde ich eher danach entscheiden, was für dich praktischer ist.


    Ich hatte dir ja ein 5V/4A-Schaltnetzteil oben verlinkt. Das wäre in der Lage, alle Geräte gleichzeitig und bei voller Last zu versorgen. Du müsstest aber erstmal deine Originalnetzteile nehmen und schauen, ob sie wirklich alle genau 5V liefern. Ich kann das nur vom AC-5E sagen und ein paar anderen Nokia-Teilen. Schau auch drauf, welche Ströme deine Originalnetzteile in der Summe liefern. Das AC-5E liefert z.B. 0,8A.


    Ich würde das Netzteil so auslegen, dass es auf jeden Fall die Summe der Ströme deiner Netzteile liefern kann, auch wenn du dann vielleicht 10% überdimensioniert hast, weil in den Originalnetzteilen natürlich auch schon eine kleine Sicherheit eingebaut ist. Lieber ein Netzteil, das auf 80% der Volllast als ständig am Rande seiner möglichkeiten betrieben wird. Dann steigen auch die Verluste in Form von Hitze deutlich an, wenn es hier auch nur um geringe Energiemengen geht.


    Wenn das passt, dann könntest du mit diesem einen Netzteil und einer Kabelpeitsche alle Geräte gleichzeitig problemlos versorgen. Wenn du das Netzteil zu knapp dimensionierst könnte es sein, dass bei zu hoher Belastung die Spannung einbricht und dann werden die Geräte das Laden unterbrechen.


    Ich kenne das vom Laden über USB. Wenn ich meinen PDA über USB laden will, dann geht das nur, wenn der Akku nicht zu leer ist. Ist der Akku z.B. schon auf 30% runter, dann erwartet mein PDA knapp 1A bei 5V. Das schafft mein USB-Port am Notebook nicht. Ergebnis ist, dass der Ladevorgang ständig abgebrochen und wieder begonnen wird.
    Die Ladeschaltung des PDA erwartet den hohen Strom, der USB-Port kann ihn nicht liefern, die Spannung am USB geht etwas in die Knie und/oder der Strom wird begrenzt, der PDA unterbricht den Ladevorgang, die Spannung am USB-Port kommt wieder auf die notwendigen 5V hoch bzw. die Strombegrenzung geht zurück, der PDA beginnt wieder zu laden und dann beginnt das Spiel von neuem.


    Ist der PDA-Akku bei ca. 70%, dann klappt das Laden über USB recht ordentlich, aber nur, wenn ich das Display bzw. die Display-Beleuchtung ausgeschaltet lasse.


    Das ist ein typisches Beispiel von Überlastung.


    Diese Problem könnte genauso passieren, wenn du über einen USB-HUB versuchst gleichzeitig mehrere Geräte zu laden, die stromhungrig sind. Wenn das Netzteil den Stromdurst nicht stillen kann oder der HUB eine Strombegrenzung hat, wird zwangsweise die Spannung/der Strom in die Knie gehen und die Geräte unterbrechen den Ladevorgang usw.

    Um den ungefähren Strom beim Laden des Mobiltelefons zu berechnen braucht man nichtmal ein Messgerät geschweige denn "incl ne kleine Schaltung" wie du schreibst, einfache Mathematik reicht aus.
    Mein Akku hat 1200mAh und braucht, wenn er nahezu komplett leer ist, am AC-5E ca. 1h 20min, bis es wieder voll geladen ist. Wenn man bedenkt, dass die Ladeelektronik (eines LiIon-Akkus) den Ladestrom zum Ende das Ladezyklus hin deutlich reduziert kommt man dahinter, dass die auf dem AC-5E angegebene Stromstärke von 0,8A auch genutzt wird. Mit 0,2A würde das eklatant länger dauern.


    Um deine Frage zu beantworten, ja ich weiß, dass das N95 beim Laden das Netzteil auch entsprechend seiner Spezifikation beansprucht. Erstens wegen siehe oben und zweitens, weil bei den Stückzahlen Nokia den Teufel tuhen wird und unnötigerweise zu groß dimensionierte Netzteile beiliegen wird. Da wird jeder Cent gespart, der gespart werden kann.


    Du hast recht, dass Maceo sich vermutlich nicht selber etwas zusammenbauen kann/will, daher habe ich ihm auch eine IMO sehr gute Alternative aufgezeigt.


    Dass man dann keinen USB HUB hat ist klar, doch das war auch garnicht gefordert, oder?


    Und zu deiner letzten Frage bzgl. dem USB-Port am PC und den 0,5A, die das angeschlossene Gerät vom USB-Chip anfordern muss. Darum ging es doch hier mit keinem Wort. Ich rede vom Laden per Netzteil. Da braucht kein Mobiltelefon mit irgendwem kommunizieren.