Zitat
Original geschrieben von 3g_handy
Hat jemand einen Tipp für ein günstiges Studentenkonto wo es keine Altersbegrenzung gibt?
Wenn es keine Filialbank sein muss, kann ich nur die DKB empfehlen, da bin ich selbst seit einigen Jahren sehr zufriedener Privatkunde.
Mir wurde diese Bank damals von einem Kollegen empfohlen.
Deren Girokonto kann man gratis auch als reines Guthabenkonto ohne Dispo führen, wenn Bonität nicht groß ist, wird vermutlich keine VISA-Card ausgegeben, aber sie werden Dir das Konto wahrscheinlich nicht verweigern.
DKB gehört auch zu den Sparkassen, ist aber eine Direktbank mit völlig anderem (besserem) Konzept. Hier wird nicht für jeden Handschlag kassiert, sondern nur für das, was wirklich zusätzlichen Aufwand bedeutet und dann auch nicht gleich abgezockt.
Negative Schlagzeilen gab es nur kurz nach Maueröffnung, als deren Immobilienabteilung Schrott-Immobilien vermittelte.
Aber so gut wie keine Bank hat nie Fehler gemacht oder nie abgezockt, den Unterschied macht, ob es immer so weiter geht oder ob nach Führungswechsel etc. Besserung eintritt.
Bei der DKB war nur die Immobilienabteilung problematisch, der Rest schon immer empfehlenswert (nach meinem Empfinden und meiner Erfahrung mit dem Bereich Giroverkehr, VISA-Konto als Tagesgeldkonto, als es noch 4 % Zinsen gab und das kostenlose Wertpapier-Depot ist auch prma).
Abschließend noch eine Info, falls Du im Osten der BRD wohnst: dort hat die DKB in einigen Städten sogar Filialen, wohl historisch bedingt, wei sie damals nach der Maueröffnung möglichst viele Neukunden persönlich beraten und als Neukunden gewinnen wollten, was wohl auch erfolgreich war.
Sorry für langes Posting, aber doch noch eine sehr praktische Seite: bankmitarbeiter.de
gibt es schon seit ca. 15 Jahren und hat mir auch schon oft beim Vergleich von Girokonto/Festgeld/Tagesgeld geholfen.
Seriöser transparenter Vergleich, wird gut gepflegt.
Nicht empfehlen kann ich die Postbank. Aus eigener leidvoller Erfahrung, da war ich vor Jahren Kunde und im Gegensatz zur DKB haben die Gutbuchungen so spät wie nur irgendwie möglich ausgeführt, gern bis 2 Tage liegenlassen, um erstmal Lastschriften zu buchen und das Konto völlig unnötig ins Minus zu reißen (unfaire und falsche Wertstellung).
Das war kein Zufall, sondern systematisch. Da aber kein Kunde den Mitarbeitern über die Schulter schauen kann, hätte man wegen ein paar Euro abgezockter Minuszinsen klagen müssen, darauf wurde wohl spekuliert.
Ich hatte mal hochgerechnet, dass die mit verbummelten Gehaltsgutschriften mindestens eine halbe Million Euro zusätzlichen Gewinn gemacht haben. Monat für Monat.
Neuerdings zahlt mein Arbeitgeber auf den letzten Drücker wirklich am Monatsletzten und die DKB kann es deshalb auch erst jeweils kurz vor Feierabend gutbuchen, aber als es das Gehlt noch je nach Wochenendlage zwischen 26. und 29. des Monats gab, bekam ich das dann auch an diesem frühestmöglichen Tag und alle Kollegen mit Postbankkonto erst am 31.