Beiträge von caefer

    Wird sich zeigen. Alternativen planen (oder überlegen, ob man ggf. 10€/Monat mehr zahlen würde) und schauen was kommt...

    Davor würde ich abraten.

    Sollte man zum Jahreswechsel für sich feststellen, dass man doch seine Rufnummern umziehen möchte, steht man mit Millionen anderen Privatkunden sowohl bei Sipgate als auch bei den alternativen Anbietern in der Warteschlange.

    Wobei der Flaschenhals organisatorisch sicherlich Sipgate ist.


    Hat sich schon mal jemand gefragt, wie Sipgate die Guthabenrückzahlungen in dieser Größenordnung liquiditätstechnisch stemmen will? Die kommende Rezession wird auch Sipgate treffen, weshalb ein Vergraulen der Kundschaft erst recht nicht nachvollziehbar ist.

    One Number kann dies, allerdings sind Tarife dafur auch deutlich teurer als 10€

    One Number geht zudem auch nur mit der Festnetznummer des Telekom Festnetzanschlusses.

    Die Telekom erkennt selbst eine nachträgliche Portierung mit dem Holzhammer zu einem anderen Anbieter und sperrt diese im One Number Menü.

    Für euch leidvoll getestet. :D

    Ich empfinde die 2G-Abdeckung als besser als die 4G-Abdeckung. An vielen Stellen, an denen 4G so schwach ist, daß ich keine Daten mehr empfange, habe ich mit 2G Vollausschlag.

    Das kann schon so sein.

    Schalte mal dein Handy auf 'nur GSM/2G', dann wirst du die zahlreichen Stellen entdecken wo einfach Funklöcher sind bzw. Gespräche abreißen. Das wird von der 4G-Netzanzeige kaschiert.

    Telefonie geht aber dauerhaft nicht in 4G/LTE.


    Spannend wird auch sein:

    Kunden die keine Datenoption bei Sipgate gebucht haben, werden auch heute schon nicht in 4G/LTE reingelassen.

    Können diese bei einer eventuellen zukünftigen VoLTE Freigabe trotzdem 4G/LTE nicht nutzen?

    Hinhaltetaktik = ja aber vom Netzbetreiber gegenüber sipgate!

    Die Ursache ist dem Endkunden herzlich egal und genauso wenig überprüfbar.


    Gefühlt 95% der Tarife haben heute VoLTE/ Wlancall.

    Das Entscheidene und damals schon Vorhersehbare ist doch:

    Wegen des abgeschalteten UMTS Bands steht den Kunden nur noch ein Netz, das altbackene & löchrige GSM Netz für die *Telefonie* zur Verfügung.

    Das ist absolut inakzeptabel und hat Potential für einen Niedergang von Sipgate.

    Sipgate *muss* hier kurzfristig Abhilfe schaffen.

    Ich kenne auch bereits mehrere User die auf der Flucht sind, leider.

    Wenn die Kostenersparnis das Hauptkriterium ist, dann sollte man zugreifen.


    Wir konnten die Mehrkosten zwischen O2 und Telekom auch deshalb relativ neutral halten, weil wir die gebuchten Datenvolumen mal hinterfragt haben bzw. analysiert haben. Dabei ist bei uns jedenfalls aufgefallen, dass viele User diese häufig viel zu hoch eingeschätzt haben.


    Am Ende ist die Netzwahl aber immer eine Frage der konkreten Netzqualität am Nutzungsort bzw. Nutzungsstrecke und der persönlichen Schmerzgrenzen.

    ...der Unterschied zu den beiden Möchtegern-Premium-Anbietern ist hauptsächlich die Geschwindigkeit. [...]

    Du hast Humor. ;)
    Der Unterschied zwischen weniger Qualität und Qualität ist u.a. gerade die Geschwindigkeit.
    Gefolgt von Netzverfügbarkeit mit sehr guter Erreichbarkeit.*


    Wir sind mittlerweile wieder zurückgewechselt, da O2 zur Zeit unserer Nutzung in den urbanen Gebieten durchaus gute bis sehr gute Netzverfügbarkeit hatte, mit der seltenen aber doch regelmässigen Einschränkung, dass Telefonate auf der Mailbox landeten, obwohl die Handys eingeschaltet mit gutem Empfang z.B. auf dem Tisch lagen.

    Ein anderes Bild hat sich beim Aussendienst gezeigt, der wirklich vom ersten Tag an gemeckert hat ("Gesprächsabbrüche""Latenz/ Download/ Upload").

    Das schaffte, leider, bei den Kollegen dieses unterschwellige Gefühl der Nichterreichbarkeit, was letzendlich zum Gerede über die Netzqualität führte. Sicher übertrieben, aber sorry O2, total unnötig.
    Klar, die Funklöcher, schlechte Datenraten, Nichterreichbarkeit gibt es bei allen drei Netzen je nach Standort, gar keine Frage. O2 war bei uns im Vergleich aber am auffälligsten.
    Ob sich daraus die Schlussfolgerung ergibt, ein günstigeres Angebot aus betriebswirtschaftlicher Sicht nicht anzunehmen, kann man nur selber testen, da die individuellen Schmerzgrenzen schon sehr unterschiedlich sind.


    *Das Thema "Service" hatten wir bei uns komplett ausgeklammert, da wir nur Simkarten brauchten. Die Geräte wurden traditionell schon immer Inhouse beschafft und gepflegt. Und stimmt: Service ist bei allen Mobilfunkern völlig überbewertet, weil maximal Mittelmaß.