Es ist noch immer keine Warnung gegenüber Motorola und Cisco Komponenten raus - beide offiziell NSA-Ausstatter. Also aus dem Lande, dessen Sicherheitsapparat uns bisher bestätigt als Einziges großflächig überwacht hat, inklusive unserer Staatsführung.
Wer sicher sein möchte, der hätte nicht vor 20 Jahren unsere Hightechnindustrie aufgeben dürfen, hier im Münchner Süden gab es eine Fertigungsstätte (SIEMENS) in der die Komponenten für ein ganzes Mobilfunknetz gebaut wurden, heute Brachland.
Zuerst ist entscheidend auf welcher Seite man steht. Und für die Seite der Demokratien passen falsch dargestellte Aussagen "überwacht hat, inklusive unserer Staatsführung" schon mal gar nicht. Unsere Bundesregierung, egal welcher Farbe, ist frei gewählt, muss bei Abwahl zurücktreten und unterliegt permanent der demokratischen Kontrolle. Und ja, u.a. verteidigt sie die Vorgaben der Verfassung und Gesetze und setzt diese z.B. mit den Ländern gemeinsam durch.
Das nennt man nicht Überwachung sondern Rechtsverfolgung, wenn erforderlich. Eine anlasslose Überwachung der eigenen Bürger gibt es nicht.
Die gibt es z.B. in China, Russland, Nordkorea und was es noch so an Perlen von Bananenrepubliken mit fragwürdiger Einstellung zu Menschenrechten gibt.
Siemens ist kein Staatskonzern, musste sich also dem marktwirtschaftlichen Wettbewerb stellen. Hat er verloren.
Hätte er, ähnlich wie Nokia nicht pennen sollen, als Apple mit seinem neuartigen Touchscreen & Design um die Ecke kam.
Ein hohes Level an Sicherheit kann man auch ohne eigene (inländische) Hersteller erreichen. Z.B in dem man Produkte und Technologien an Schlüsselstellen von Firmen aus Staaten schon mal nicht verwendet, die uns offensichtlich ans Leder wollen und deren Output schwer zu kontrollieren ist. Beispiele: Virenscanner von Kaspersky, die Produkte von Huawei im Backbone oder Telegram.