Beiträge von Steinbrenner

    In Stuttgart gibt es nur zwei unterirdische Stadtbahn-Haltestellen, die versorgt sind. Hauptbahnhof wird von allen vier und Rotebühlplatz nur von D1 und D2 versorgt. Wo man sonst noch mehr oder weniger brauchbaren Empfang hat (z.B. am Marienplatz), sind es "Einstrahlungen" von außen. Das sich an dieser Situation in den wenigen verbleibenden Wochen bis zur WM noch was ändert kann ich mir, leider, kaum vorstellen.


    Mindestens ebenso ärgerlich ist das Funkloch aller Netzbetreiber auf dem S-Bahn-Abschnitt zwischen Rohr und Oberaichen im Wald. Auch außerhalb der Hauptreisezeit fahren dort täglich Tausende von Fluggästen mit zwei S-Bahn-Linien vom und zum Flughafen.

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    Original geschrieben von marky marc
    Und hier die Bilder von dem Sendemasten, welcher wie es aussieht gerade noch gebaut wird.

    Ganz klar: E-Plus. An das Rohr links vom Verteilerkasten kommen zwei Siemens BS-82 II dran (also GSM) und rechts davon auf dem Sockel ist noch Platz für eine Nokia Ultrasite (UMTS), wobei für diese noch die Montageschienen fehlen.

    In Stuttgart tut sich momentan gar nichts mehr in Sachen UMTS bei Vodafone. T-Mobile hat hier mittlerweile mehr Node Bs in Betrieb und hinkt auch in Sachen GSM nur um vier Basisstationen hinterher. Im Untergrund sieht es so aus: Vodafone, E-Plus und O2 versorgen die Klettpassage mit UMTS, im S-Bahn-Tunnel funktionieren aber nur E-Plus und O2 in 3G. Die Stadtbahntunnel sind nach wie vor komplett unversorgt - auch die WM kann/konnte daran nichts ändern.

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    Original geschrieben von Martyn
    nur das Bodenseegebiet (Friedrichshafen - Meersburg - Überlingen - Stockach - Singen - Radolfzell) gehört zum Netzbetrieb 8 (München)

    Die einzige von Dir aufgezählte Stadt, die tatsächlich noch zum Netzbetrieb 8 gehört, ist Friedrichshafen. Der ganze westliche Bodenseebereich gehört zum Netzbetrieb 7.


    Den Abbau von GSM-1800-Zellen kann ich für den gesamten Bereich 7 nicht bestätigen. Mir fällt nur auf, dass man bei neuen Standorten sparsamer damit umgeht. Also nicht mehr wie früher überall drei GSM-1800-Sektoren zusätzlich, sondern nur noch ein oder zwei, mitunter auch mit von den GSM-900-Zellen abweichenden Hauptstrahlrichtungen.

    Gefällt mir, sieht aus wie ein Laternenmast ohne Laterne. Ist doch geradezu ideal zur Versorgung kleiner Orte, ohne dass die Bevölkerung von der Mobilfunkantenne Wind bekommt.


    Erinnert mich an diese Konstruktion, die T-Mobile gelegentlich in ländlichen Gegenden einsetzt, wobei hier aber nun jeder sieht, dass es Antennen sind.

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    Original geschrieben von flo1982m
    Aber es gibt in Stuttgart genügend Wohnungen, die auf gleicher Höhe wie der Frauenkopf liegen...die müssten dann von Antenne 1 mit ihren 75 kW schon längst verstrahlt sein...

    Das sieht vielleicht so aus, ist aber nicht so. Der Frauenkopf liegt 462 m über NN, die Antennen für Latrine 1 befinden sich in 174 m Höhe am Turm. Die Kirchheimer Straße in Sillenbuch liegt etwa 430 m hoch - macht über 200 m Differenz.

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    Original geschrieben von flo1982m
    Stuttgart-Fernsehturm, 5-SWR-Radioprogramme mit bis zu 100000 Watt, hinzu noch S-Frauenkopf mit den Privatsendern, sowie die öffentlich-rechlichen Fernsehprogramme, die mit ähnlich hohen Leistungen senden. Die beiden Türme sind nur wenige km voneinander entfernt...und es gibt durchaus Menschen, die in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Sendern leben.

    Ja, ich kenne sogar welche, die Leben dort seit den 60er Jahren und sind körperlich und geistig topfit. Die Wellen breiten sich ja auch in horizontaler Richtung aus, daher ist die Feldstärke direkt unterhalb einer mehr als 200 Meter hohen Antenne dieser Leistungsklasse geringer als in einigen Kilometern Entfernung. Nur ist diese Situation nicht vergleichbar mit einem Mobilfunksender, der auf einem Einfamilienhaus steht und damit höhengleich mit der Dachgeschosswohnung eines benachbarten Mehrfamilienhauses ist...

    Mancherorts gibt es schon häßliche Häufungen von Antennen, keine Frage. Und rein optisch ist mir eine Windkraftanlage auch lieber als ein Stahlgittermast. Aber man kann in vielen Fällen nicht (allein) die Netzbetreiber dafür verantwortlich machen, dass gerade dort ein derartiger Mast steht. In welche Gemeinde die Vertreter der NB auch kommen, sie stoßen stets von Beginn an auf Ablehung. Fehlende Kompromissbereitschaft führt dann eben dazu, dass die Standorte oft nicht die idalsten sind - aus Sicht beider Seiten.


    "Neue Funkmasten werden generell abgelehnt. Freilich besteht jetzt die Gefahr, dass der Betreiber sich ein privates Grundstück für seine Pläne aussucht", stand letzte Woche in der Zeitung. Womit darf man jetzt wohl rechnen? Selbstverständlich wird der NB im Ort Klinkenputzen gehen. Die meisten Hausbesitzer werden aus naheliegenden Gründen ablehnen. Nachdem man keinen Dachstandort unter Vertrag nehmen konnte, sucht man jetzt eine Fläche im Außenbereich. Man wird sich mit einem Landwirt einig. Der wohnt ein paar Orte weiter, braucht sich also keine Sorgen zu machen, dass er gemobbt wird. Auf dem Acker zieht der NB nun einen Stahlgittermasten in die Höhe. Die Anwohner toben, sammeln Unterschriften, die Gemeinde sagt, sie könne da nichts machen...


    In einem anderen Fall hatte ein NB Antennen im Kirchturm angebracht. Als sich das unter der Bevölkerung herumgesprochen hatte, versprach die Kirche, aus dem Vertrag auszusteigen. Das hat sie getan, der Vertrag lief zum Jahresende 2005 aus. Nun stehen die Antennen auf einem privaten Gebäude neben der Kirche, montiert in 15 m Höhe - im Kirchturm hingen sie doppelt so hoch.

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    Original geschrieben von Thomas4711
    Von wann ist diese Info, denn soweit ich weiss, sollte bis zum Jahresende komplett auf Siemens ungestellt sein, vielleicht verzögert sich dies.

    Von Frühjahr 05. Das mir der Umstellung auf Siemens ist mir neu, könnte aber die Erklärung dafür sein, warum zur Zeit die LAs im MSC-Bereich neu nummeriert werden. Was ist denn der Grund für den Wechsel? Immerhin setzt man ja auch weiterhin BSS-Hardware von Ericsson ein.