Also das ist ja schon dreist, generell überall zu sagen "An Ihrem Standort bauen wir unser Netz in Kürze für Sie aus." Selbst in Orten wie Bad Ditzenbach-Auendorf, wo bis heute kein einziger Anbieter versorgt und sämtliche Anfragen der Gemeinde von den Netzbetreibern Jahr für Jahr negativ beantwortet werden, soll in Kürze(!) auf wundersame Weise ein Ausbau erfolgen.... :mad:
Beiträge von Steinbrenner
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Also das grenzt ja schon an Trollerei. Vodafone stellt das Netz komplett auf Single-RAN um und das mit dem Maximum an Kapazität, die ihnen aktuell zur Verfügung steht. Also überall GSM900/EGDE, UMTS/HSPA+ und LTE800 sowie in den Städten zusätzlich LTE2600 und GSM1800.
Und als ob eine Richtfunk-Anbindung per se negativ wäre. Die Hälfte der Telekom-LTE-Standorte im ländlichen Raum ist per Richtfunk angebunden. Die bisherige Kaskadierung taugt natürlich nicht mehr, aber deshalb werden die Strecken auch angepasst oder falls verfügbar direkt vor Ort auf die Glasfaser gegangen.
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In allen Städten mit mindestens 100.000 Einwohnern, in denen ich in letzter Zeit war, tut sich was. In kleineren Städten und auf dem Land sind nur vereinzelt Fortschritte zu sehen, aber ich gehe davon aus, wenn die Bautrupps in den Großstädten fertig sind, geht es dort dann verstärkt voran. Unter Umständen dauert's halt noch gut 1,5 Jahre bis auch Hintertupfingen aufgerüstet wurde.
Aber was ich in den letzten drei Monaten gesehen habe ist schon beeindruckend, wenn man bedenkt, wie viel Koordinationsarbeit dahinter steckt, mehrere hundert Sender auf einmal aufrüsten zu lassen. In Anbetracht dessen, wie das Unternehmen mittlerweile personell aufgestellt ist, wurde die Planung vermutlich outgesourct. HSDPA hat mit seinen Ausführungen schon nicht ganz unrecht.
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Die Orte mit GSM+LTE werden immer weniger. Ich kann teilweise auch nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich sehe wie zur Zeit auf der Schwäbischen Alb an Masten zwei Kilometer vom nächsten Haus entfernt HSPA+ nachgerüstet wird. Fast immer drei Sektoren, auch wenn zwei davon nur Wald und Wiesen versorgen. Daran könnte sich die Telekom im Südwesten echt mal ein Beispiel nehmen.
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Zitat
Original geschrieben von KleinerMarcel
Lade dir mal den Terminal Emulator runter und teste dort via Konsole zu bekannten Servern. Da kannst du mit den gleichen Befehlen arbeiten wie bei Windows.
Ist mir bekannt. Wie gesagt, ich habe mit cnlab gute Erfahrungen gemacht.Gerade mal verglichen (allerdings anderes Gerät und über Vodafone 3G):
Ping lt. cnlab: 52 ms
Ping zu heise.de via TE: 48-67 ms -
Meiner Erfahrung nach sind die cnlab-Werte plausibler wenn ich das mit meinen Testdownloads und Ping via Konsole vergleiche.
Auf jeden Fall sind das ziemlich miese Werte, wo auch die reine Nutzung auf dem Smartphone keinen Spass mehr macht. Suchvorschläge dauern eine gefühlte Ewigkeit, browsen wird zur Geduldsprobe.
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Xperia V mit der cnlab Speedtest-App
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In 89537 Giengen an der Brenz geht es stetig bergab:
06.03.: 2,8 down/1,3 up/87 ms
21.04.: 2,2 down/1,2 up/93 ms
gestern: 1,3 down/0,12 up/138 msSchade, denn die Abdeckung an sich kann sich sehen lassen (2 UMTS-Standorte). Aber so führt hier kein Weg an Vodafone vorbei (3 x UMTS, 1 x LTE). Die drei UMTS-Standorte der Telekom (LTE Fehlanzeige) bringen zwar permanent Werte jenseits der 20 MBit, haben aber eine gefühlte Reichweite von 300 m. Im Osten und Süden der Stadt gehen indoor größtenteils weder Telekom UMTS noch O2 UMTS. O2 hat im Osten zwar einen zweiten Standort, aber nur GSM.
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Stand Januar: E-Plus versorgt durchgehend, O2 und Vodafone nur zur Hälfte (Signal im versorgten Bereich sehr gut, also keine Einstrahlungen, da scheint ein Repeater nicht zu funktionieren). Telekom weiß ich nicht.
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Nein, ist schon eine vollwertige Basisstation, aber eine 10.000-Einwohner-Stadt lässt sich halt nicht vom Ortsrand aus mit GSM1800 versorgen. O2 hat dort in der Gegend längst alles auf EGSM umgerüstet.