Beiträge von oleR

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    Bei Vodafone gibt es für 10,- Euro mehr auch genug Volumen (5GByte) und das ganze funktioniert wenigstens zuverlässig.


    Bei Heise.de steht, dass man die Geschichte für 49,30 nur kriegt, wenn man noch einen Sprachvertrag mit insgesamt 15 € Fixkosten abschließt.

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    D-Netze sind bei besserer Leistung jetzt auch so günstig


    Wo sind denn SMS jetzt auch inklusive? 150 SMS + 50 Minuten in alle Netze/Rollover für 15 EUR musst du mir mal zeigen. Das einzige was die D-Netze geändert haben: Preise rauf und dafür kaufst du nicht mehr allein die Minuten sondern noch 1000 Extraoptionen dazu.

    Wegen Übernachtung würd ich mal bei A&O Youth Hostels schauen. Da waren wir während unserer Berlinfahrt im 12. Jahrgang. Übrigens fast genau zwei Jahre vor euch... die Preise dürften also saisonal kaum anders gewesen sein. Die Bude in Friedrichshain liegt recht günstig, man ist in 10 Minuten zu Fuß an der S-Bahn Ostkreuz, ne Dönerbude ist um die Ecke, n Lidl direkt nebenan. Die Zimmer sind ok, Frühstück usw. mehr als annehmbar und sie haben eine eigene Hausbar, an der wir an beiden Tagen auch noch bis 2-3 Uhr sitzen konnten (am nächsten Morgen gings zwar um 7.30 Uhr wieder los - aber hey, das muss man abkönnen :) .



    URL:
    http://www.aohostels.com/de/be…reuzberg/hostel/specials/


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    Bahn scheint extremst teuer zu sein, ein Busunternehmen bietet Hin- und Rückfahrt für 74 Euro an, über germanwings gehts hin und zurück für 83 Euro pro Person.


    Die Bahn gibt doch m.W. 70 % auf Gruppen ab 6 Personen bei verbindlicher Bestellung 14 Tage vorher. Das macht nach den aktuellen Tarifen im ICE 96 EUR * 2 * 0,3 => 57,60 EUR

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    Mir ist ohnehin rätselhaft wie die Sozialdemokraten die Existenz/Einführung der Besserverdienendenkassen rechtfertigen wenn sie doch eigentlich ach so sozial sind und keine Zwei-Klassenmedizin wollen.


    Wollen sie doch auch gar nicht. Stichwort Bürgerversicherung: Das Nebeneinander aus PKV und GKV wird aufgelöst, zur Höhe der Beiträge zählen neu auch Kapitaleinkommen zusätzlich zu den bisherigen Einnahmen aus Beiträgen.


    Wenn eine Kasse es geschafft hat, den Ärzten nur 1,50 €/Stunde zu zahlen - mal ehrlich: wenn die das auch an anderer Stelle so gelöst haben, frage ich mich doch, wieso ich an die noch Beiträge zahle :)

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    Es verschlüsseln ja nicht die Privatsender selbst, sondern Astra, will das Geld abziehen.


    Du kannst schon davon ausgehen, dass die Privatsender dabei zumindest zustimmend an der Seite stehen. :)


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    Und? dann nehme ich meine Schüsseln, drehe die ein paar Grad weiter, und bekomme fast alle Programme kostenlos über Hotbird.


    Das Schlumpfloch wird man dann wohl auch schließen. So dumm ist der Privatfunk auch nicht, zumal die Eutelsats nur zur Kabelzuführung der CH/AT-Werbefenster dien(t)en.

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    das wär dann der Todesstoss für das Fernsehen.


    Glaube ich nicht. Derzeit verbringen die Leute locker 4 Stunden im Schnitt (!) pro Tag vor der Flimmerkiste. Dafür werden sie auch 9 EUR/Monat für 3 Geräte springen lassen. Mal davon abgesehen kommt das via Grundverschlüsselung im Kabelnetz so oder so.


    Zum Thema selbst: Die Privatsender sind seit einiger Zeit auf der Suche nach neuen Ertragsmöglichkeiten. Klar, dass man sich da zumindest interessiert anschaut, was man vom Zuschauer nehmen kann. Dass mit der Gebühr nur die Verbreitung beglichen werden soll, halte ich eher für ein Gerücht. So wahnsinnig teuer ist ein Astra-Transponder nämlich nun wiederum auch nicht.


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    nun jedem das seine. Du hast die Möglichkeit keine Privatsender zu sehen ohne dass es hier irgendwelche Gebühren gibt. Ich (und auch alle anderen) bin leider gezwungen die Wucherpreise für öffentlich rechtliche Sendeanstalten zu bezahlen die ich fast nie sehe.


    Privat-TV zahlen sogar Menschen ganz ohne Fernseher beim Einkauf mit. Punktum. Im Schnitt kommt es auf einen etwa gleichen Betrag raus. Fernsehen und Radio sind nicht umsonst zu haben, auch wenn Privatfernsehen die Illusion schon aufkommen lässt.


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    Man darf nicht vergessen, dass sich die Angebotspalette deutlich verändern würde wenn man ÖRs zu einem Pay-TV Angebot machen würde. Aus den knapp 7 Milliarden Euro die die GEZ jährlich einnimmt könnte man durchaus anspruchsvolle Programme produzieren.


    Du glaubst du selbst nicht, dass alle Leute, die aktuell GEZ-Gebühr zahlen, dann auch das "anspruchsvolle" Programmpaket abonnieren wollten. Völlig abwegig. Mal davon abgesehen könnte man die ÖR dann auch gleich privatisieren. Was soll der Staat einen eigenen Wirtschaftsbetrieb fahren, der keine Aufgaben mehr für die Allgemeinheit erbringt? Letztlich käme vermutlich sowas raus wie Channel 4 in England. Staatlich betrieben und Quote mit Big Brother & Co.


    Nein, das wäre eine völlige Aufgabe des Rundfunks als "Kultur" und Meinungsmedium. Diese Funktion erfüllt der Privatfunk schon seit Jahren nicht mehr. Stattdessen gilt das alte Motto von Zeiler: "Im Seichten kann man nicht ertrinken". Recht hat er. Was heutzutage da über die Bildschirme flimmert und in den Lautsprechern dudelt, ist in meinen Augen zu 80 % eine Mischung aus US-Patriotismus, dahinplätschernden Billig-"Eigenproduktionen", Selbstbeweihräucherung und Aktuellem im Bild-Stil. Vorsicht: Ich sage nicht, dass ARD/ZDF das nicht böten. Aber wer sucht, findet definitiv jede Menge Sendungen, die in diese Einordnung nicht im Ansatz passen.


    Ich frage mich zum Beispiel schon seit längerem, wofür eigentlich die Landesmedienanstalten da sind. Bezahlt aus der Rundfunkgebühr sollten sie eigentlich den Privatfunk kontrollieren. Stattdessen nickt man dort eigentlich nur ab, was die Chefetagen vorschlagen. Wenn Sat. 1 eine Stange Geld durch Schleichwerbung einkassiert, wird weniger Bußgeld verhängt als der Sender illegal zusätzlich erlangt hat. Wenn in Thüringen der Informationsanteil im Privatfunk um 13 % herumkrebst, werden dadurch noch lange keine Maßnahmen ergriffen. Dazu die elende Medienkleinstaaterei. Selbst wenn ein Land wie Schleswig-Holstein nur drei Privatfunker hat (die rein zufällig alle untereinader querverbunden sind, den gleichen Werbevermarkter haben und im gleichen Gebäude sitzen), braucht man seine eigene Aufsichtsbehörde. Elend.

    Natürlich ist das Augenwischerei :) Aber wie sähe es denn aus, wenn E-Plus 39,90 € für die Flat-Option berechnen würde, während D1/D2-Kunden 65,00 € auf der Rechnung stehen hätten. Bei aller Liebe, das würde wohl einiges an Nachdenken auslösen. Jetzt steht der Preis bei 35,00 € + Nutzungstag und das sieht doch schon deutlich schöner aus.