Beiträge von oleR

    Hallo,


    ich möchte euch einmal so die Erlebnisse mit dem o2 Service schildern. Mitte November habe ich für die Firma meines Vaters einen o2-Vertrag abgeschlossen. Ausdrücklich mit Zahlung via Bankeinzug, Rechnung per Post und vollem EVN. Das Formular habe ich hier liegen, mit eben diesen Angaben.
    Ende November (30.11.) melde im Online-Kundenbereich an (vorher hatte o2 nicht einmal eine E-Mail-Adresse)- und was sehe ich: eine Rechnung von o2 liegt vor. Vom 22.11.2004. Leider ging sie hier nie via Post ein.
    Also sofort bei o2 angerufen und gefragt, was denn da los sei. Lösung: Die Rechnung ist nie per Papier herausgegangen, sondern per Online. Und Bankeinzug gäbe es auch nicht, es sei auf Zahlung per Überweisung eingestellt. Wohlgemerkt: Der Vertrag läuft auf eine GmbH und das Finanzamt besteht auf "Original"-Rechnungen. Nicht umsonst schickt E-Plus bei der Onlinerechnung immer noch das Deckblatt per Post. Das nur am Rande, um die völlige Sinnlosigkeit dieser Einstellung zu unterstreichen. Was man denn nun tun könnte, frage ich. Den fälligen Betrag bitte überweisen; eine Rechnungskopie werde noch zugestellt, so die Antwort der Hotline.
    Ich habe den fälligen Betrag weitergegeben, am 02.12.04 wurde er bei der Bank überwiesen. Also genau dreiTage, nachdem ich überhaupt Kenntnis von der Rechnung erhielt. Zu diesem Zeitpunkt lag die Rechnungskopie auf Papier noch immer nicht vor. Die kam erst am 04.12.2004. Am selben Tag sperrte o2 die Karte komplett. Wegen Wochenende bekam ich davon erst am Montag etwas mit. o2 war dabei so gründlich mit der Sperrung, dass auch die Hotline 0179 55 222 nicht mehr zu erreichen war. Erst am Dienstag ging der Betrag anscheinend bei den Serviceweltmeistern ein und sie entsperrten die Karte wieder. Nachdem ich bei der Hotline anrief und in sachlichem Ton nachfragte, was das denn bitte sollte, wurde ich ersteinmal von A nach B und von B nach A verschoben, damit ich endlich auf Papierrechnung umgestellt werde. Der Hotliner vom 30.11. wollte das zwar eigentlich schon gemacht haben, aber tatsächlich schien bei o2 wieder nichts angekommen zu sein. Effektiv habe ich in 15 Minuten Hotlinemarathon nicht ein Wort der Entschuldigung gehört. "In Zukunft wird das besser, reicht Ihnen das nicht?" - das war noch das Beste.
    Mit der nächsten Rechnung - vom 20.12., heute hier noch nicht eingegangen - gehts übrigend weiter: o2 berechnet für eine "vorübergehende Sperrung der Mobilfunkkarte" satte EUR 10,77 netto.
    Nebenbei überrascht es sicherlich nicht, wenn ich nur sage, dass auch der EVN fehlte und von o2 nicht nachgereicht werden kann - denn "Sie haben ja einer Datenspeicherung widersprochen". Ja? Bei mir in den Unterlagen steht leider nichts davon und der Auftrag hat eine komplett andere Meinung.


    Dass man bei einem Taktungswechsel von 60/1 auf 10/10 gleich aus der eventuell Sonderkonditionen aus Aktionen fällt, wurde ja schon in anderen Threads besprochen. Vor Vertragsabschluss sagte mir die Hotline, dass ein Taktungswechsel jederzeit möglich sei - das würde im Genion 3 EUR Aufpreis kosten. Tja, effektiv sinds bei o2 aber 8 EUR/Monat, denn ich falle dadurch aus der Herbstsonderaktion mit 5 EUR Gesprächsgutschrift im Genion ohne Handy. Das sagte vorher niemand.


    Also: o2-Service :flop: ³

    Also, oben war die Frage ja noch offen:


    Wer einen o2 Genion ohne Handy aus der Herbstaktion hat, und auf 10/10-Taktung umstellt, verliert definitiv das Gesprächsguthaben. So die Geschäftskundenhotline. Effektiv kostet die 10/10-Taktung damit 8 EUR/Monat. Was ich von diesem Geschäftsgebaren seitens o2 halte, spare ich mir jetzt erstmal - aber nur eins: in sechs Jahren bei T-Mobile und vier Jahren bei E-Plus habe ich noch nie so einen Saftladenservice für Geschäftskunden erlebt. Sind zwar insgesamt "nur" vier Verträge, aber ich werde mit Sicherheit keinen mehr zu o2 portieren.

    Er will ja gerade keinen Vertrag.


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    Außerdem möchte ich nicht wissen, wie viele von Euch hier einen Schubladenvertrag haben, die aber über die Ratenzahlung meckern


    Das Wesen des Schubladenvertrags hat aber meistens einen Unterschied: Das gewünschte Gerät ist inkl. aller Kosten des Vertrags billiger als das Gerät allein. Insofern wird nicht auf Pump gekauft, weil es anders nicht möglich wäre, sondern um Geld zu sparen.

    Welche Marken so zu einem Konzern gehören, kann man sich z.B. bei http://www.wer-zu-wem.de/ anschauen.


    Ich kann fonmarkt.de übrigens auch nur empfehlen. Superschnelle Erledigung - die Sachen waren jeweils max. zwei Tage später da - nette und superfixe Beantwortung von Fragen via Mail und auch schnelle Rückmeldung, wenn noch Fragen offen sind. Ich habe auch schon einige Freunde dorthin "geschickt" und nur Gutes gehört.

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    Also war das bisher das günstigste, da meine Mitarbeiter mit den unterschiedlichsten Netz- Anbieter Verträge hatten.


    Erster Fehler. Wenn du häufig und viel innerhalb des Unternehmens telefonierst, legt man die Anschlüsse doch nicht in die unterschiedlichsten Netze. Einerseits fallen die RVs mit weniger Umsatz natürlich schlechter aus, andererseits zahlst du ständig den Fremdnetzaufschlag.


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    Welchen Tarif würdet Ihr mir denn empfehlen ??


    Ich habe zwar noch nie ein Unternehmen mit mehr als 20 Leuten umgestellt, aber aus kleineren Umstellungen kann ich nur das sagen:
    E-Plus direkt gibt mittlerweile selbst kleinsten Klitschen mit nur einem Mann über den IHK-Rahmenvertrag im Professional XL 30 % Rabatt. Also 18,10 EUR netto Grundpreis. Prof M ist mit 12,07 EUR dabei, Prof S kostet 6,90 EUR. Darauf aufbauend hatte z.B. dieser Offroad-Verein in seinem RV auch schon die Group-Option inkl., bei der alle, inkl. Prof S, für 3 CT/Min untereinander telefonieren können.
    Ansonsten basiert der Yezz-Mobile-Tarif offensichtlich auch auf den Professional Group-Tarifen, in die du mit deinem Volumen auch super reinpassen würdest:


    einm. AG - 86,25 EUR


    409,48 EUR Grundpreis für bis zu 50 Karten
    + 15,52 EUR MU/Karte
    Tarife wie bei Yezz Mobile
    -> keine Kaution
    -> direkt bei E-Plus Service
    -> weiß der Geier, was man da noch an Prozenten rausholen kann (der Tarif steht so sogar offen auf der Website rum)


    Ansonsten wäre bei viel Intern-Verkehr natürlich auch die Flat Intern-Option in den Business-Tarifen von o2 interessant. EUR 7,50 monatl. und dafür kannst du soviel du willst intern telefonierne. Ist kombinierbar mit allen Businesstarifen von o2.

    Wie verhält sich das eigentlich, wenn ich einen Genion ohne Handy aus der Herbstaktion inkl. 5 EUR Gesprächsguthaben/Monat von 60/1 auf 10/10 umstellen will? Fliege ich dann auch aus der Aktion und habe quasi die 10/10-Taktung für 8 EUR Aufpreis?

    Naja, die D-Box I würde ich weniger in die Gruppe der "Top-Receiver" einordnen. Dem Gerät merkt man einfach zu sehr an, dass es bald 10 Jahre auf dem Buckel hat. Das Umschalten ist auch mit DVB 2000 - will man mal ein halbwegs ansprechendes Menü-Design - extrem langsam. Die EPG-Daten werden quasi nirgendwo gecachet, so muss man immer erstmal einige Sekunden warten, will man sich eine Detailbeschreibung der aktuellen Sendung ansehen. Der Digitalausgang fehlt und die SCSI-Schnittstelle ist zwar nett, kommt aber in Sachen Verbreitung der Technik und Flexibilität kaum mit Ethernet mit.


    Die D-Box II dagegen kann mit Linux durchaus noch mit aktuellen Geräten mithalten - auch wenn fehlende Festplatte oder langsame Netzwerkschnittstelle irgendwann der Software Grenzen setzen.