Beiträge von oleR

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    Keine echte Hochrechnung, AFD/FDP rausgerechnet und keine Direktmandate berücksichtigt, die das Parlament vergrößern würde. 698 Sitze wird das Parlament auf keinen Fall habe, da alleine Ströbele schon min. 1 Direktmandat holt.


    Du hast das Wahlrecht nicht verstanden. Die Direktmandate wurden schon vorher mit den Listenmandaten verrechnet. Mehr als 598 (!) Sitze gäbe es bei Überhangmandaten. Ströbele führt ganz sicher nicht zu einem Überhangmandat, dafür müssten die Grünen bei den Zweitstimmen im Land Berlin so schlecht abschneiden, dass es nicht einmal für ein Mandat reichte. Dafür wäre ein Zweitstimmenergebnis deutlichst unter fünf Prozent nötig!

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    Haben die überhaupt irgendwelche anderen Pläne als die DM zurück zu holen?


    Klar. Und gerade da passen Linke und AfD überhaupt nicht zusammen.


    Interessant ist, dass in der ARD-Hochrechnung die Union 1 Mandat vor der absoluten Mehrheit steht. Das wäre natürlich extrem krass.

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    Das kommt auf die Prämienbedingungen der jeweiligen Kasse an, da gibt es durchaus Unterschiede. Häufig ist weiter bestehende Mitgliedschaft nötig, damit es zur Auszahlung für den vergangenen Zeitraum kommen kann. Inwieweit das rechtens ist kann ich aber nicht beurteilen.


    Es geht um die BKK Wirtschaft & Finanzen. Wo findet man diese Regelungen denn generell?

    Kennt sich jemand damit aus?


    1. Kündige ich meine Kasse jetzt, habe ich dann noch Anspruch auf die Prämie für die Monate in 2013, für die ich dort Mitglied war und die generell erst 2014 ausgezahlt wird?


    2. Nehmen wir an, ich würde zum 1. Oktober Mitglied bei der "BIG". Dort gibt es 100 Euro Prämie für 2013 bei mindestens 3 Monaten Mitgliedschaft.


    2a. Angenommen, der Laden kürzt für 2014 seine Prämie und teilt das unter Umständen schon vor dem 1. Oktober mit. Habe ich trotzdem ein Sonderkündigungsrecht zum 31.12. wegen Kürzung der Prämie?
    2b. Angenommen, ich habe ein Kündigungsrecht, nehme das wahr und bin also bereits im Winter 2014 wieder weg bei der BIG. Hätte das einen Einfluss auf die Auszahlung der 100 Euro Prämie von der Kasse?

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    Aber das Prinzip des Ehegattensplittings ist Dir schon bekannt?


    Ja. Mir ist dann aber immer noch schleierhaft, wie du auf 3.000 bis 5.000 Mehrbelastung kommst. Die Dimension ist schlicht falsch. Wenn man schon empört ist, dann doch bitte mit einigermaßen richtigen Zahlen.


    Die 30k sind übrigens abermals das "zu versteuernde Einkommen" - das Bruttogehalt liegt deutlich darüber.


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    Fällt das Splitting weg wird auf die vollen 30k € gezahlt, also 5.805,-€ macht in Summe einen Unterschied von 2.800,- € die die Familie mehr zahlt.


    "Die Familie" - beim Splitting ist doch völlig egal, ob es eine Familie ist oder nicht. Das ist ja das Irre an der Sache. Eine Ehe wird steuerlich gesplittet. Allein erziehende Mutter mit Tochter nicht. Grundsätzlich halte ich das Splitting in seiner jetzigen Form für Unsinn, weil man es eigentlich so gar nicht logisch begründen kann. Natürlich profitieren aber viele Leute davon und die werden kaum begeistert sein, wenn man ihnen die Privilegien streicht. Das ist in Griechenland so, und das ist in Deutschland nicht anders :) Der Reformvorschlag würde eh im Leben nicht so umgesetzt - das wäre ein zu krasser Einschnitt. Wohl aber kann es sein, dass neu geschlossene Ehen das Splitting nicht mehr (voll) bekommen. Dann würden alle ihre Privilegien behalten, aber langfristig etwas mehr Logik ins Steuersystem gebracht.

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    Die paar %Punkte Steuererhöhung sind noch das geringste "Übel" - das Gesamtpaket hat es in sich, aber schauen wir mal ob im Fall eines Wahlerfolgs dieser "Gerechtigkeitskämpfer" deren Pläne aufgehen und wie toll es dann diejenigen finden die mit 30 oder 40 K€ im Jahr dann 3.000-5.000,- € Mehrbelastung zu schlucken haben...


    Mir ist schleierhaft, wie du auf 3.000-5.000 Mehrbelastung kommst. Ein kinderloser Single mit 40k hat aktuell 7.000 Euro Steuern inkl. Soli zu zahlen. Auch verheiratet mit einer arbeitslosen Ehefrau landet er heute nicht bei 2.000 Euro. (Das wäre übrigens ein phänomenaler Steuersatz von 5 %!)


    Auch in deinem Link ist gar nicht die Rede von 30k-Fällen.

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    Fakt ist aber nun mal auch, dass diese berühmten 5% jetzt schon ca. 45% der gesamten Einkommenssteuerlast tragen.


    Kann ich nicht beurteilen. Wohl aber, dass z.B. 2012 Lohn- und Einkommensteuer nur etwas über 30 % der gesamten Steuereinnahmen waren (vgl. https://www.destatis.de/DE/Zah…ssigeSteuereinnahmen.html). Nur die Einkommensteuer zu sehen und daraus eine große Last zu konstruieren, das läuft in den meisten Fällen schief. Selbst ein Hartz-IV-Empfänger zahlt jährlich einen dreistelligen Betrag an Steuern - das ist so die Summe, die hier bereits Empörung hervorruft, wenn die bösen Grünen sie 80k-Haushalten an Mehrbelastung aufdrücken wollen ;)


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    en kann man unter dem Strich feststellen, dass dieses ganze Gesülze von den breiten Schultern wirklich nur dazu dient Wählerstimmen aus anderen Einkommensschichten zu generieren und einen Pseudo-Klassenkampf herbeizureden.


    Klassenkampf? Wo?

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    Interessant finde ich die nun klare Aussage, dass Einkommen oberhalb 4k€ ledig, keine Mittelschicht mehr ist.
    Dass die grüne Truppe nun so weit links ist, war mir nicht so umfassend klar. Danke für die Klarstellung.


    Zitat aus deinem Link dazu: "Wer mehr verdient ist selbstverständlich noch nicht reich, gehört aber bereits zum obersten Fünftel der Gesellschaft." Mit diesem Fakt (so er denn stimmt, ich habs nicht extra nachgeprüft, es scheint mir aber plausibel) kann man schlecht diskutieren.


    Die Grünen definieren Mittelschicht sehr anschaulich:
    "Zur Mittelschicht zählt, wer zwischen 70 und 150 Prozent des mittleren Einkommens verdient."


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    Einer der das zehnfache verdient- 100k€ , zahlt 35.662€ Steuer, das ist mehr als das 100 fache- auch ok- aber auch genug!


    Einer mit 80.000 € zahlt sogar unendlich-fach mehr Einkommensteuer als einer mit 8k €!


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    Die starken Schultern tragen schon heute mehr. Alles andere ist ein Schüren von Neid.


    Ohne "Neid" scheint keine Diskussion auszukommen. Das ist Argumentationsverweigerung.

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    Die Frage ist eben, wie man "Leistung" definiert!


    Na, und wie würdest du "Leistung" definieren?


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    Im Endeffekt ist es doch ganz einfach: Den Job des LKW-Fahrers/Altenpflegers/Muellmanns/Putzfrau "kann" fast "jeder" ausueben, so dass dafuer keine hohen Gehaelter gezahlt werden muessen.


    Das ist überwiegend richtig, ja. Und die Leute müssen es machen, um zu überleben. Scheiß Job verbunden mit schlechter Bezahlung, das geht nur unter Zwang.


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    Die Anforderungen deines Jobs koennen anscheinend sehr viel weniger Menschen erfuellen, so dass Du mehr Geld dafuer erhaeltst.


    Ja. Ich habe aber ehrlich gesagt nicht dafür gesorgt, dass weniger andere Menschen meine Arbeit ausüben können. Nebenbei dürften noch andere Faktoren eine Rolle spielen.


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    Bei deiner Definition geht es gar nicht um Leistung, sondern darum, ob die Arbeit "hart" ist oder nicht.


    Ah. Meine Leistung würde schlechter, wenn morgen 500 Inder kämen, die - mit Top-Deutschkenntnissen - meine Arbeit zum halben Preis machten?


    Sie würde weniger wert, ja. Ohne dass ich dafür etwas könnte. Kämen alle Leute mit dem intellektuellen Potential für BWL auf die Idee, der hohen Gehälter wegen auf Betriebswirtschaft umzusatteln, die Gehälter würden wahrscheinlich abstürzen. Ohne dass da weniger geleistet würde, die Arbeit bliebe ja die gleiche.