Beiträge von oleR

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    Original geschrieben von bernbayer
    Eine etwas merkwürdige Frage. Wenn du das nicht weißt, über was man bei Wahllen abstimmt, dann tust du mir leid.


    Das ist nett von dir, bringt mir aber immer noch nicht die gewünschte Erkenntnis. Sind für dich Wahlen bloße Abstimmungen über deinen Volksvertreter, wobei du dir ganz genau ansiehst, wer dich vertritt? (Du warfst es bereits in den Raum: Der Abgeordnete ist allein seinem Gewissen unterworfen.) Hast du keine Hintergedanken an bestimmte Sachthemen und verlässt dich blind auf die Kompetenz des Abgeordneten? Was machst du, wenn der Abgeordnete dir im Vorfeld etwas verspricht und dann ganz anders entscheidet, ohne dass du den Gesinnungswandel nachvollziehen kannst?


    Weiter gedacht: Sind diese Abgeordneten bessere Menschen, weil sie - anders als das Volk selbst - in der Lage sind, auch andere als Partikulatinteressen zu vertreten? Es muss ja Abgeordnete geben, die gegen die Interessen ihrer Wähler stimmen (sonst hätten wir gleich das Volk fragen können). Ist das demokratisch?

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    Wie will man denn unpopuläre Maßnamen die halt leider oft zwingend notwendig sind, wie z.B. Verlängerung der Lebensarbeitszeit, höhere Steuern und Abgaben usw. in einer Volksabstimmung umsetzen? Das geht einfach nicht.


    In der Schweiz klappt es komischerweise. Offensichtlich sind Schweizer politisch reifer und können echte Demokratie betreiben, während in Deutschland die Leute bevormundet werden müssen, weil sie sonst nur Unsinn entscheiden.


    Bei diesem Menschenbild fragt man sich natürluch, wo die Legitimation von Herrschaft in Deutschland liegt. Wenn die Menschen unfähig sind, bei konkreten Sachfragen zu entscheiden, dann ist es doch sehr gewagt, ihnen die Fähigkeit zur richtigen Einschäzung von Wahlvorschlägen zuzubilligen. Oder?


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    Zu keiner von beiden. Weil ich davon nichts halte. Ich bin dafür das man eine Politik insgesamt bewertet und nicht einzelne Punkte herrausgreift, also keine Rosinenpickerei.


    Was ist denn "Politik insgesamt"? Über was stimmst Du bei Wahlen ab?

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    Gibt es denn evtl. ab und an mal "Rabattangebote" für die BC 100 oder kennt ihr zufällig ein Unternehmen (bspw. ne Bank) die bei Vertragsabschluss die BC vergünstigt anbietet?


    Man konnte jedenfalls mal jede BC in eine höherwertigere "umtauschen". Das sollte eigentlich immer noch klappen, dh. wenn du eine BC 50 irgendwo gesponsort bekommst und dann eine BC 100 haben willst, kriegst du den Wert der BC 50 angerechnet.


    Ansonsten: bei eBay nach Bahngutscheinen gucken, mehr fällt mir nicht ein.


    Mit den Bahn-Comfort-Punkten der BC 100 kann man auch einige nette Prämien bekommen, die sich ggf. bei EBay zu Geld machen lassen, z.B. die "Freifahrt für Dritte". Der Verkauf ist von der Bahn nicht unbedingt gern gesehen, aber was soll es. > 100 € waren vor einigen Monaten dafür noch drin.


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    Von der Sache her aber hat braxxx Recht. Als Mittel- bis Vielfahrer sollte man beiderlei BahnCards, BC25 und BC50, besitzen.


    Die Bahn hat leider seit einiger Zeit ein höchst undurchsichtiges Preismodell.


    Erstmal: die BC 50 lohnt sich, wenn du häufiger spontan unterwegs bist. Und auch als Student kann ich mir vorstellen, dass nichts nerviger ist, als unbedingt einen Zug zu erwischen, nur weil Grube und Kollegen es so wollen, selbst wenn der Zug 60 Minuten früher oder später komplett leer durch die Gegend fährt. Der Normalpreis ohne BC ist mittlerweile so exorbitant teuer geworden, dass nur noch Bekloppte und Leute, die 1x im Jahr (und dann sicher nie wieder) mit der Bahn unterwegs sind, ihn benutzen.


    Ansonsten bin ich recht gut damit gefahren, immer eines der zahlreichen Sonderangebote zu nehmen. Irgendeins läuft immer. Die Bahncard habe ich aus der "Fernverkehrsfahrschein"-Aktion im April für 3 € erstanden. Braucht man aber nur bei spontaner Reise, ansonsten sind die wirklich guten Angebote ohne BC-Rabatt: Alle paar Monate gibt es Lidl-, Aldi- oder weiß-der-geier-Tickets mit weitgehend freier Zugwahl für kaum 25 € einfache Fahrt. Dazu die bahneigenen Sonderpreise: Mauerfallticket, Jubiläumsticket, Bahnhofsfestticket, Einheitsticket. Teilweise nur 17,50 € für die einfache Fahrt. Auch hier kein Rabatt für BC-Kunden.

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    "Dass das Eisenbahnbundesamt der technischen Abrüstung von Stuttgart 21 einen Persilschein ausstellt, ist nicht zu erwarten. Bei einem Teilstück, dem knapp zehn Kilometer langen Fildertunnel, forderte das Amt die Bahn bereits zu teuren Nachbesserungen auf. Demnach muss der Bauherr nun alle 500 Meter Rettungsstollen zwischen den Tunnelröhren anlegen - statt wie geplant alle 1000 Meter."


    Gab es da überhaupt ein Ersatzsicherheitskonzept oder soll nur der Abstand der Notausstiege auf 1 km erhöht werden? Bei jedem noch so popeligen U-Bahnschacht ist laut BOStrab ein maximaler Weg von 300 m bis zum nächsten Notausstieg oder zur nächsten Haltestelle vorgeschrieben, also ein Abstand der Ausstiege von 600 m.

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    Ich habe damals nichts von den Grünen gehört, das sie etwa eine Volksbefragung zu "Harz IV gefordert hätten oder zumindest Rücksicht auf die Bürgermeinung genommen hätten, indem sie die Zustimmung zu Harz IV verweigert hätten. Da war dann die Macht wichtiger als die Meinung der Bürger.


    Es gibt auf Bundesebene keine Volksentscheide und "Volksbefragungen" als unverbindliche Instrumente haben ebenso keine gesetzliche Grundlage. Hartz wurde damals ohnehin von einer breiten Koalition, insbesondere auch der CDU, unterstützt. Die Grünen hätten höchstens komplett aus der Regierung aussteigen können, ja.


    Volksentscheide auf Bundesebene sollten übrigens schon vor knapp 10 Jahren eingeführt werden. Alle im Bundestag vertretenen Parteien waren dafür? Alle, nein nicht ganz. Allein die CDU/CSU verweigerte die Zustimmung und die ist notwendig, um die nötige 2/3-Mehrheit für eine Grundgesetzänderung zu erreichen.


    http://www.spiegel.de/politik/…and/0,1518,124211,00.html

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    mit Partnerprogramm 20 oder 25 Euro könnte es auch gehen, aber dann bekommt man nur 50 Euro Startguthaben, weil bei Online Eröffnung noch 50 Euro stehen, vielleicht gibt es wieder Online Sonderaktion!!


    20 Euro fürs Partnerprogramm lohnt sich ja nicht, wenn man in der Filiale direkt 25 € mehr bekommt als online.


    Würde die 75 € am Grindelhof auch nicht als Indiz einer neuen größeren Sonderaktion sehen, die Filialaktion läuft da nämlich schon seit ein paar Wochen.

    Wobei gerade bei Arzneimitteln der Fall doch eh lustig genug ist.


    Verschreibungspflichtige Medikamente werden von den Kassen bezahlt. Die Kassen finanzieren sich über Beiträge und einen größeren Batzen aus dem allgemeinen (Steuer-)Haushalt. Der wiederum aus Steuern. Es ist offensichtlich nicht so, dass die Mehrwertsteuer auf Arzneimittel irgendwo für ganz andere Zwecke verwendet würden. Der Staat könnte natürlich einfach den Satz senken und bei der Gelegenheit auch den Zuschuss aus Steuermitteln gleich mit. Ergebnis: Null.


    Profitieren von einer Absenkung würden PKV-Kunden, Selbstzahler und in wenigen Fällen auch gesetzlich Versicherte, die ggf. ein paar Cent Zuzahlung sparen.


    Mich wundert, dass gerade die Apotheker hier so laut trommeln. Wenn mich nicht alles täuscht, würden die bei einer Steuerbefreiung oder -satzsenkung ihre Miete und sonstige MwSt-behaftete Geschäftsausgaben nicht mehr voll gegenrechnen können.