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Jeder, der das Debakel in FFM gesehen hat, weiss wovon ich spreche.
Ich habs nicht gesehen. Und vermutlich 99,9999 % der hier Lesenden waren auch nicht dort vor Ort. Was ist denn da gewesen?
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Erreicht man seine Ziele durch wilde Verwüstungen der Universität schneller?
Was ist denn alles wie verwüstet worden?
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Was der Scheiß kosten wird weiss man ja bereits schon. Irgendwas zwischen 100 und 400 000 Euro.
Ich kenne die Schäden nicht: aber allgemein wäre ich bei solchen Schätzungen immer etwas vorsichtig. Die Verwaltung schätzt hier in Hamburg teure Prestigeprojekte zum Beispiel ständig zu niedrig ein, um erstmal schöne Zahlen in der Presse zu haben. Hinterher kosten sie dann mal eben 250 Mio. Euro mehr. Umgedreht geht das sicherlich auch ganz hervorragend.
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Setzt euch aufn Arsch und studiert, statt eure Zeit in Randale zu investieren. Wenn ihr was verändert wollt, geht wählen , stellt euch zu Studivertretern auf und gestaltet die Politik aktiv mit.
Weißt du, welche auch nur formalen Mitspracherechte Studierende in den Unigremien haben? In Hamburg sitzen die Kommilitonen selbst bei der Verwendung ihrer Studiengebühren nur zur Minderheit in einem Gremium, das nur "empfehlende" Funktion hat. Die wegweisenden Entscheidungen für die ganze Uni trifft mittlerweile der sogenannte Hochschulrat, in dem kein einziger Student sitzt, dafür aber der Chef der örtlichen Sparkasse. Dieses Gremium tagt irgendwo nichtöffentlich vor sich hin.
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Man kann sich vorstellen, dass die Kollegen von der Bereitschaftspolizei in Wiesbaden und Frankfurt nicht so die Lust hatten, jeden einzelnen Studenten rauszutragen. Das geht ja auch aufs Kreuz.
Unter den Bedingugen kann ich mir ehrlich gesagt auch ziemlich gut vorstellen, wie die Polizei geräumt hat. 
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Viele verstehen wohl einfach auch nicht, dass man um was zu erreichen, was TUN muss
Ja, das tun diese Leute doch. Wenn ich lese, dass ein Großteil der Studierenden ihre Bedingungen nicht ok findet, dann aber bestenfalls 5 % etwas unternimmt, dann bin ich froh über jeden, der seine Zeit auch mal für hochschulpolitische Dinge aufwendet und dafür ein Semester mehr studieren muss.
Die "Verwüstungen" werden ja nicht alle dort Anwesenden vorgenommen haben, auch wenn ganz offenkundig massiv etwas danebenging, dass man die Aktionen zumindest geduldet hat. (Nicht vergessen: jedenfalls in HH und B ist ein Großteil der Besetzer nur zu einem Bruchteil der Zeit anwesend, weil sie nebenbei auch noch wirklich studieren.)
shelter:
Prinzipiell: Ja. DIe Besetzungen bringen zunächst nichts. Es ist eben kontraproduktiv, sich selbst zu "bestreiken". Sinnvoller wäre es, beispielsweise das Rektorat zu blockieren. (Ja, ich weiß, ist total illegal.).
Allerdings bringt es Aufmerksamkeit. Weniger Widerstand seitens der Hochschulleitung (klar, sie ist ja nicht selbst betroffen!). Und im besten Fall dadurch mehr Zulauf, den man braucht, um seine Ziele besser durchsetzen zu können. Schafft man diese Phase aber nicht erfolgreich, hat es m.E. keinen großen Sinn, die Gebäude auf Teufel komm raus über Wochen zu besetzen. Der positive Effekt verpufft. Und genau das ist diesen Herbst einmal mehr passiert. Mit Mini-Beteiligungen lassen sich keine Veränderungen erreichen. Wenn 90 % sich lieber weiter sich ihrem Bachelor-Stress hingeben und nicht wenigstens einen Nachmittag mal demonstrieren gehen, passiert eben nichts. Die Unileitungen und die Politik drücken ihr Verständnis aus und hoffen, dass sich das Problem spätestens mit den Weihnachtsferien selbst erledigt. Fertig.