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Szenario 1: Kunde B ruft Kunde A auf dem Handy an. Kunde B zahlt dafuer an Vodafone, Kunde A nicht. Vodafone erhaelt eingehende IC fuer das Gespraech von der T-Com.
Kunde A zahlt an T-Com, die leitet das Gespräch an VF weiter und zahlt den fälligen IC. Ja.
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Szenario 2: Kunde A richtet eine normale Rufumleitung auf sein Festnetz ein. Kunde B ruft Kunde A an. Kunde B zahlt wieder fuer das Gespraech an T-Com, Vodafone erhaelt IC. Gleichzeitig zahlt Kunde A an Vodafone fuer die Rufumleitung, und Vodafone entstehen Kosten fuer die Umleitung. T-Com erhaelt Festnetz-IC fuer eingehendes Gespraech.
Richtig. Wichtiger: VF spart die Weiterleitung ins Mobilfunknetz. Das Gespräch läuft nur durch (quasi-)Festnetze, VF berechnet aber IC-Gebühren, als würde es im Mobilfunk terminiert.
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Szenario 3: Kunde A richtet die tolle Telekom-Rufumleitung ein. Kunde B ruft ihn an und zahlt Kosten fuer ein Gespraech zum Handy an T-Com. T-Com leitet das Gespraech aber direkt zum Kunden A, es entstehen keine Kosten.
Die T-Com-Technik macht also nichts anderes als die VF-Technik es täte, wenn VF-seitig eine RUL ins Festnetz gesetzt wäre. Die Verbindung wird von einem Festnetzanschluss zu einem Festnetzanschluss über Festnetze hergestellt.
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Was soll an Szenario 3 bitte fair sein?
Ich bitte dich! Vodafone kassiert von Kunde A je nach Tarif noch etwas für die RUL ins Festnetz. Dabei machen sie nichts anderes als die T-Com! Letztlich ist es wie Call by Call: Gespräch kommt von T-Com und geht zu T-Com. Selbst wenn ein Mobilfunknetz dafür nicht gemacht ist, sollte das bei > 5 Cent/Min. IC ja wohl ohne Gebühren (trotz weiterhin ordentlicher VF-Spanne) für Kunde A möglich sein, wenn CbC-Anbieter diese Dienstleistung für < 1 Ct/Min. hinbekommen.
Vorher ist es für Kunde A und B unfair, mit der T-Com-Lösung nur noch für Kunde B, ohne dass einer von beiden schlechter gestellt wird.
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Hat jemand eine Idee, wie man auf dem K800 Live-Webradio-Streams zum Laufen bekommt? Bislang habe ich schon folgendes durch:
1. Stream-URL direkt aufrufen. Funktioniert. Allerdings lädt der eingebaute Browser den Stream (MP3) nur herunter, ohne ihn abzuspielen.
2. Software MF Radio: Funktioniert nicht.
3. Software Radio Bee: Gibt nur Demoversion (?).
4. moodio.fm: Funktioniert nicht ("Es konnte keine Verbindung zum Medienserver hergestellt werden").
Netz ist o2.
Update: Problem gelöst. Jetzt geht es mit moodio. Fehler war, dass ich bei den "Streamingeinstellungen" noch nicht das o2-Datenkonto gewählt hatte.
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Nö. Die Lösung der Telekom wäre gut gewesen für den Kunden, weil sie stärkeren Wettbewerb bedeutete.
Warum soll ich an E-Plus für die RUL ins Festnetz eine RUL-Gebühr zahlen in Höhe der Gebühr für ein "normales" Festnetzgespräch, wenn sie die Verbindung aus dem Festnetz nur durch ihre Vermittlungstechnik ins Festnetz zurückschieben? E-Plus kassiert da doppelt: Der Anrufer zahlt den Preis ins Mobilnetz, der Angerufene seine RUL-Gebühr. Geht natürlich nur, weil es schlicht keinen Wettbewerb gibt.
Bei der Telekom-Lösung zahlte man als Kunde nix, man erhielt vielmehr sogar minimal Geld. Wäre das eingerissen, hätte es E-Plus mit der übertrieben teuren RUL-Gebühr nicht lange machen können.
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Richtig. Man konnte quasi eine zweite RUL setzen, die aber _nur_ im Telekom-Festnetz funktionierte. Dh., wenn ein Telekom-Festnetzkunde deine E-Plusnummer anrief, du aber vorher der Telekom gesagt hast, dass du diese Nummer auf das Festnetz umgeleitet haben willst, dann hat die Telekom das in ihrem Festnetz bereits umgeleitet. E-Plus hat nicht einmal mitbekommen, dass da jemand irgendwo anrufen wollte.
E-Plus muss das natürlich stinken: Sie kriegen keinen IC vom Anrufer und die RUL-Gebühr ins Festnetz zurück gibts ebenfalls nicht.
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Aber ich kenne den Autobahnabschnitt Fulda-Würzburg recht gut und dieser verläuft parallel zur Bahnstrecke. Also zumindest dort ist das Ergebnis druchaus auf die Bahnstrecke übertragbar.
Naja, die NBS Hannover-Würzburg läuft zig Kilometer entfernt von der Autobahn und hat einen sehr großen Tunnelanteil. Eher möglich wäre das bei den NBS Frankfurt-Köln und München-Nürnberg, die tatsächlich weitgehend parallel zur Autobahn verlaufen. Aber selbst da gibt es sicherlich einen Unterschied zwischen nem Connect-Meßfahrzeug, das mit ?? km/h über die Autobahn fährt und einem ICE, der mit 200-300 km/h über die Strecke rauscht.
Überhaupt: was soll dieser exzessive Test von Datendiensten entlang von Straßen? Das ist m.E. völlig an der Realität vorbei. Wären Bahnstrecken getestet worden, könnte ich damit was anfangen - aber im Auto fahre ich nun einmal. Und für die paar Anwendungen, die Fahren und Datenfunknutzung parallel hinkriegen, ist die Gewichtung m.E. völliger Unsinn.
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Das Mehrheitswahlrecht hat in GB zum Beispiel dafür gesorgt, dass Labour trotz katastrophaler Wahlergebnisse (35 % der Stimmen) weiter eine absolute Mehrheit (über 55 % der Sitze) im Parlament hat. Prinzipiell verlagert man bei so einem System die Konsensfindung und den Diskurs in die Parteien und muss darauf hoffen, dass es da besser für die Gesellschaft läuft als in der Öffentlichkeit bzw. im Parlament.
In D wären bei einer Einführung jetzt und heute übrigens auch alle Parteien im Bundestag vertreten, außer der FDP. Die Linke ist in Ostdeutschland längst Volkspartei und in diversen Wahlkreisen vor SPD und CDU stärkste Kraft, die Grünen würden regelmäßig neben dem einen Wahlkreis in Berlin weitere Direktmandate mindestens aus den Großstädten gewinnen können, wenn das taktische Wählen aufhörte. Allein die FDP hat nirgendwo eine richtige Hochburg.
bernbayer:
Welche Möglichkeiten hat denn so eine Landesregierung beim "Wegnehmen" von Unternehmervermögen?
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sie macht nicht finanzierbare Versprechen
Na, wenigstens die CSU ist da anders. Steuersenkungen für die CSU-Klientel sind selbstverständlich finanzierbar.
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jetzt verspricht sie auch noch Reichtum für alle
..der dann aber besteuert werden soll.
Man kann "Reichtum" auch durchaus abseits des Materiellen verstehen.
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weil sie dem Bürger ihre politischen Vorstellungen durch vErbote und Gesetze aufzwingen wollen
Das ist bei der CSU nun auch ganz anders. "Killerspiele", Rauchen...
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Die Zahl von 60 Milliarden wurde nach der Veröffentlichung des Schwarzbuches des Steuerzahlerbundes in allen einschlägigen Medien genannt und lagen auch in den Jahren davor in etwa in dieser Größenordnung. Ich kann mir nicht vorstellen, das die Medien da völlig falsche Zahlen in die Welt setzen.
Der Steuerzahlerbund selbst spricht auf seiner Website von 30 Milliarden.
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30 Milliarden Euro an Steuergeldern werden schätzungsweise Jahr für Jahr verschwendet, d.h. Bund, Länder und Gemeinden könnten mühelos zweistellige Milliardenbeträge einsparen, wenn weniger sorglos, weniger großzügig und dafür aber effizienter mit dem Geld der Steuerzahler umgegangen würde.
(http://www.steuerzahler.de/web…c-92/_nr-1/_lkm-23/i.html)
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Ich kenne da z.B. selber einen Fall wo man ein kommunales Gebäude mit neuen Fenstern bestückt hat, 5 Jahre später wurde es abgerissen.
Selbstverständlich gibt es solche Fälle. Letztlich bleibt aber offen, ob diese Schätzung realistisch ist und ob eine massive Reduzierung dieser Ausgaben drin ist. Solche Formen von Verschwendungen sind nun einmal nicht exklusiv der öffentlichen Hand vorbehalten, bei größeren Unternehmen wird es sie auch geben. Das liegt einfach an den Organisationsstrukturen, plötzlichen Strategiewechseln, Informationsdefiziten u.ä.
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Den größten Sozialabbau gab es doch unter rot-grün mit z.B. Hartz IV, Verdoppelung des Krankenkassenbeitrags für Betriebsrenten, Nullrunden für Rentner, Halbierung des Sparerfreibetrags, Abschaffung der Eigenheimzulage usw., und nicht unter schwarz-gelben Regierungen, das ist doch ein Märchen. Warum ist die SPD so bei der Wahl denn so hart abgestraft worden, muß doch Gründe haben?
Na, was SPD/Grüne gemacht haben, war in der Tat schlicht etwas, dass CDU/FDP auch nicht großartig anders getan hätten. Das ist im Endeffekt m.M. das Problem der SPD. Der Partei fehlt schlicht der Grund, sie zu wählen. Bei den wenigen relevanten Unterschieden fehlte der SPD dazu die Machtperspektive. Für den Mindestlohn sind die Sozen zum Beispiel schon, aber solange sie nichts mit der Linken zu tun haben wollen, können sie es nicht umsetzen. Da wähle ich doch gleich die Linke, wenn mir dieses Themengebiet wichtig ist.
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Tatsache ist ja, daß die Steuerverschwendung mindestens 60 Milliarden im Jahr beträgt, das sind ja nur die Fälle berücksichtigt die der Steuerzahlerbund belegt hat, die Dunkelziffer ist noch höher. Man kann also schon sehr viel einsparen.
Quelle? Bei http://www.steuerzahler.de/web…c-92/_nr-1/_lkm-23/i.html ist 2008 die Rede von 30 Milliarden Euro - und das ist eine "Schätzung" ohne konkret belegte Fälle in dieser Höhe.
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Ansetzen kann man bei der Steuerverschwendung, unsinnigen Subventionen wie z.B. bei der Steinkohle oder Entwicklungshilfe für China, Verschlankung der Verwaltung durch Bürokratieabbau, Behördenzusammenlegung usw.
Wieviel Euro kommen da zusammen, schätzt du?
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Seltsamerweise schnellen die Arbitslosenzahlen immer unter "linken" Regierungen in die Höhe!
Blödsinn. Empirisch überhaupt nicht belegt.
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Aber als Unternehmer, würde ich mich auch möglichst nicht dort ansiedeln/dort investieren, wo ich ständig Angst haben muss, dass mir eine Regierung was wegnimmt, wenn ich erfolgreich bin!
Darum sollte man als Unternehmer auf den Cayman-Inseln investieren.
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Und in keiner bisherigen schwarz-gelben Regierungen sind reihenweise soziale Leistungen gekappt worden oder ähnliches.
Unter CDU/FDP sind 1994-98 reihenweise Leistungen gekürzt worden. Krankengeld, Rente...
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Und das Thema Arbeitslosigkeit wird ohnehin nur noch wenige Jahre eine große Rolle spielen, dafür sorgt spätestens in 10 Jahren die Alterspyramide der Gesellschaft.
Das sind doch Träumereien, wie man sie sonst nur Linken vorwirft.
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Man schaue sich Berlin an.
Erzähl' doch keinen Blödsinn. Die Arbeitslosigkeit war unter dem CDU-geführten Senat Mitte 2001 höher als heute unter Wowereit.
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Eine Vereinfachung des Steuersystems hätte den Vorteil, das man kaum noch Möglichkeiten hat fiktive Dinge und Anschaffungen abzusetzen.
Die "Vereinfachung" wird kaum darauf hinauslaufen, dass die Klientel der FDP mehr zahlen muss. Ein normaler Arbeitnehmer hat aber nun einmal weder Schiffsbeteiligungen noch eine Briefkastenfirma in Liechtenstein.