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Das Dilemma der Grünen ist, dass sie beim momentanen Zustand der SPD keinerlei Chance auf irgendeine Regierungsbeteiligung hätten, wenn sie nicht bereit wären, auch derartig ungewöhnliche Bündnisse einzugehen.
Im Saarland gab ja gerade diese Chance. Die Grünen wollen sie nicht wahrnehmen, weil ihnen die Personen (!) der Linken, also namentlich v.a. Lafontaine + Spaniol (die gerade erst von den Grünen zur Linken überlief, was einige Grüne ihr sehr übelnehmen) nicht passen. Von den Inhalten her wäre eine SPD/Linke/Grüne-Koalition sehr viel naheliegender.
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Tja. Sind die Grünen angetreten, um P. Müller abzulösen - und wählen ihn dann einfach mal wieder zum Ministerpräsidenten. Das hätte sich Ypsilanti mal erlauben sollen!
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Ich frage mich allen ernstes wie weit es mit den Grünen kommen konnte ein linkes Bündnis auszuschlagen und ins konservativ neoliberale Lager zu wandern.
Als Hamburger kann ich dir sagen: nichts neues
Hier koalieren die Grünen ja schon seit 2008 mit der CDU, obwohl es eine Mehrheit für rot-rot-grün gäbe. (Das wollte die SPD allerdings nicht, denn damals war das Dogma ja noch, dass man mit den linken Schmuddelkindern nicht spielen dürfe.) Von dem, was im Wahlkampf als "grüne" Themen so propagiert wurde, ist kaum etwas richtig umgesetzt worden. Die Studiengebühren wurden beibehalten, das Kohlekraftwerk ist im Bau, die Stadtbahn wird wohl erst in der nächsten Legislaturperiode gebaut (wenn, denn Hamburg hat dank HSH bald wieder massive Finanzprobleme). Die Schulreform ist eine eher blödsinnige Kompromissvariante, gegen die die CDU-Basis Sturm läuft und die unter Umständen durch einen Volksentscheid gekippt wird.
Dagegen ist das, was die CDU der 5-Prozent-Partei Grüne Saarland zugestanden hat, doch beachtlich.
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Szenario 1: Kunde B ruft Kunde A auf dem Handy an. Kunde B zahlt dafuer an Vodafone, Kunde A nicht. Vodafone erhaelt eingehende IC fuer das Gespraech von der T-Com.
Kunde A zahlt an T-Com, die leitet das Gespräch an VF weiter und zahlt den fälligen IC. Ja.
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Szenario 2: Kunde A richtet eine normale Rufumleitung auf sein Festnetz ein. Kunde B ruft Kunde A an. Kunde B zahlt wieder fuer das Gespraech an T-Com, Vodafone erhaelt IC. Gleichzeitig zahlt Kunde A an Vodafone fuer die Rufumleitung, und Vodafone entstehen Kosten fuer die Umleitung. T-Com erhaelt Festnetz-IC fuer eingehendes Gespraech.
Richtig. Wichtiger: VF spart die Weiterleitung ins Mobilfunknetz. Das Gespräch läuft nur durch (quasi-)Festnetze, VF berechnet aber IC-Gebühren, als würde es im Mobilfunk terminiert.
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Szenario 3: Kunde A richtet die tolle Telekom-Rufumleitung ein. Kunde B ruft ihn an und zahlt Kosten fuer ein Gespraech zum Handy an T-Com. T-Com leitet das Gespraech aber direkt zum Kunden A, es entstehen keine Kosten.
Die T-Com-Technik macht also nichts anderes als die VF-Technik es täte, wenn VF-seitig eine RUL ins Festnetz gesetzt wäre. Die Verbindung wird von einem Festnetzanschluss zu einem Festnetzanschluss über Festnetze hergestellt.
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Was soll an Szenario 3 bitte fair sein?
Ich bitte dich! Vodafone kassiert von Kunde A je nach Tarif noch etwas für die RUL ins Festnetz. Dabei machen sie nichts anderes als die T-Com! Letztlich ist es wie Call by Call: Gespräch kommt von T-Com und geht zu T-Com. Selbst wenn ein Mobilfunknetz dafür nicht gemacht ist, sollte das bei > 5 Cent/Min. IC ja wohl ohne Gebühren (trotz weiterhin ordentlicher VF-Spanne) für Kunde A möglich sein, wenn CbC-Anbieter diese Dienstleistung für < 1 Ct/Min. hinbekommen.
Vorher ist es für Kunde A und B unfair, mit der T-Com-Lösung nur noch für Kunde B, ohne dass einer von beiden schlechter gestellt wird.
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Hat jemand eine Idee, wie man auf dem K800 Live-Webradio-Streams zum Laufen bekommt? Bislang habe ich schon folgendes durch:
1. Stream-URL direkt aufrufen. Funktioniert. Allerdings lädt der eingebaute Browser den Stream (MP3) nur herunter, ohne ihn abzuspielen.
2. Software MF Radio: Funktioniert nicht.
3. Software Radio Bee: Gibt nur Demoversion (?).
4. moodio.fm: Funktioniert nicht ("Es konnte keine Verbindung zum Medienserver hergestellt werden").
Netz ist o2.
Update: Problem gelöst. Jetzt geht es mit moodio. Fehler war, dass ich bei den "Streamingeinstellungen" noch nicht das o2-Datenkonto gewählt hatte.
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Nö. Die Lösung der Telekom wäre gut gewesen für den Kunden, weil sie stärkeren Wettbewerb bedeutete.
Warum soll ich an E-Plus für die RUL ins Festnetz eine RUL-Gebühr zahlen in Höhe der Gebühr für ein "normales" Festnetzgespräch, wenn sie die Verbindung aus dem Festnetz nur durch ihre Vermittlungstechnik ins Festnetz zurückschieben? E-Plus kassiert da doppelt: Der Anrufer zahlt den Preis ins Mobilnetz, der Angerufene seine RUL-Gebühr. Geht natürlich nur, weil es schlicht keinen Wettbewerb gibt.
Bei der Telekom-Lösung zahlte man als Kunde nix, man erhielt vielmehr sogar minimal Geld. Wäre das eingerissen, hätte es E-Plus mit der übertrieben teuren RUL-Gebühr nicht lange machen können.
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Richtig. Man konnte quasi eine zweite RUL setzen, die aber _nur_ im Telekom-Festnetz funktionierte. Dh., wenn ein Telekom-Festnetzkunde deine E-Plusnummer anrief, du aber vorher der Telekom gesagt hast, dass du diese Nummer auf das Festnetz umgeleitet haben willst, dann hat die Telekom das in ihrem Festnetz bereits umgeleitet. E-Plus hat nicht einmal mitbekommen, dass da jemand irgendwo anrufen wollte.
E-Plus muss das natürlich stinken: Sie kriegen keinen IC vom Anrufer und die RUL-Gebühr ins Festnetz zurück gibts ebenfalls nicht.
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Aber ich kenne den Autobahnabschnitt Fulda-Würzburg recht gut und dieser verläuft parallel zur Bahnstrecke. Also zumindest dort ist das Ergebnis druchaus auf die Bahnstrecke übertragbar.
Naja, die NBS Hannover-Würzburg läuft zig Kilometer entfernt von der Autobahn und hat einen sehr großen Tunnelanteil. Eher möglich wäre das bei den NBS Frankfurt-Köln und München-Nürnberg, die tatsächlich weitgehend parallel zur Autobahn verlaufen. Aber selbst da gibt es sicherlich einen Unterschied zwischen nem Connect-Meßfahrzeug, das mit ?? km/h über die Autobahn fährt und einem ICE, der mit 200-300 km/h über die Strecke rauscht.
Überhaupt: was soll dieser exzessive Test von Datendiensten entlang von Straßen? Das ist m.E. völlig an der Realität vorbei. Wären Bahnstrecken getestet worden, könnte ich damit was anfangen - aber im Auto fahre ich nun einmal. Und für die paar Anwendungen, die Fahren und Datenfunknutzung parallel hinkriegen, ist die Gewichtung m.E. völliger Unsinn.
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Das Mehrheitswahlrecht hat in GB zum Beispiel dafür gesorgt, dass Labour trotz katastrophaler Wahlergebnisse (35 % der Stimmen) weiter eine absolute Mehrheit (über 55 % der Sitze) im Parlament hat. Prinzipiell verlagert man bei so einem System die Konsensfindung und den Diskurs in die Parteien und muss darauf hoffen, dass es da besser für die Gesellschaft läuft als in der Öffentlichkeit bzw. im Parlament.
In D wären bei einer Einführung jetzt und heute übrigens auch alle Parteien im Bundestag vertreten, außer der FDP. Die Linke ist in Ostdeutschland längst Volkspartei und in diversen Wahlkreisen vor SPD und CDU stärkste Kraft, die Grünen würden regelmäßig neben dem einen Wahlkreis in Berlin weitere Direktmandate mindestens aus den Großstädten gewinnen können, wenn das taktische Wählen aufhörte. Allein die FDP hat nirgendwo eine richtige Hochburg.
bernbayer:
Welche Möglichkeiten hat denn so eine Landesregierung beim "Wegnehmen" von Unternehmervermögen?
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sie macht nicht finanzierbare Versprechen
Na, wenigstens die CSU ist da anders. Steuersenkungen für die CSU-Klientel sind selbstverständlich finanzierbar.
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jetzt verspricht sie auch noch Reichtum für alle
..der dann aber besteuert werden soll.
Man kann "Reichtum" auch durchaus abseits des Materiellen verstehen.
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weil sie dem Bürger ihre politischen Vorstellungen durch vErbote und Gesetze aufzwingen wollen
Das ist bei der CSU nun auch ganz anders. "Killerspiele", Rauchen...
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Die Zahl von 60 Milliarden wurde nach der Veröffentlichung des Schwarzbuches des Steuerzahlerbundes in allen einschlägigen Medien genannt und lagen auch in den Jahren davor in etwa in dieser Größenordnung. Ich kann mir nicht vorstellen, das die Medien da völlig falsche Zahlen in die Welt setzen.
Der Steuerzahlerbund selbst spricht auf seiner Website von 30 Milliarden.
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30 Milliarden Euro an Steuergeldern werden schätzungsweise Jahr für Jahr verschwendet, d.h. Bund, Länder und Gemeinden könnten mühelos zweistellige Milliardenbeträge einsparen, wenn weniger sorglos, weniger großzügig und dafür aber effizienter mit dem Geld der Steuerzahler umgegangen würde.
(http://www.steuerzahler.de/web…c-92/_nr-1/_lkm-23/i.html)
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Ich kenne da z.B. selber einen Fall wo man ein kommunales Gebäude mit neuen Fenstern bestückt hat, 5 Jahre später wurde es abgerissen.
Selbstverständlich gibt es solche Fälle. Letztlich bleibt aber offen, ob diese Schätzung realistisch ist und ob eine massive Reduzierung dieser Ausgaben drin ist. Solche Formen von Verschwendungen sind nun einmal nicht exklusiv der öffentlichen Hand vorbehalten, bei größeren Unternehmen wird es sie auch geben. Das liegt einfach an den Organisationsstrukturen, plötzlichen Strategiewechseln, Informationsdefiziten u.ä.