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Schreib dem zuständigen KWEA mit Bitte um Nachmusterung. Dein Gesundheitszustand muss sich drastisch verändert haben seit der Musterung. Zum Nachweis legst du halt alle möglichen Atteste bei. Es gelten prinzipiell die gleichen "Richtlinien" wie bei einer Erstmusterung.
Es kann auch sein, dass sie dich gar nicht sehen wollen und du nach Aktenlage ausgemustert wirst.
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Wenn ein Arbeiter 1500,- pro Monat netto hat und so verschuldet ist wie die USA müsste er(ich habe es nur ganz grob durchgerechnet) 236.000€ Schulden haben. Wohlgemerkt keine Schulden für eine Haus oder so. Konsumentenkredite.
2008 lag die Staatsverschuldung der USA m.W. bei knapp 70 % des BIP. Wie kommst du da auf 236.000 EUR bei einem Jahreseinkommen von netto 18.000?
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Also 1,39 Euro für so ein kleines Tütchen Pommes - auch nicht schlecht.
HH-Reeperbahn verlangt übrigens tatsächlich 2,40 EUR für eine große Pommes. Guten Appetit 
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Die großen Pommes (oder Aktionen: Curly Fries, Farm Kartoffeln...) sind doch kürzlich erst auf 2,35€ erhöht worden.
Hab letzte Woche in HH am Dammtor noch 1,99 EUR dafür bezahlt. Allerdings kostet es z.B. am Bhf Altona schon ewig über 2 Euro.
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Die Hotline hat bei gleichem Problem mir kurzerhand den Betrag aufgerundet auf 25 Euro gutgeschrieben.
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Als "aktive Nutzung" reichen 1 oder 2 Euro nicht. 50 Euro war bis jetzt immer die sichere Seite.
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Der Linken geht es jedoch durchaus nicht nur um den Wechsel des Finanzsystems, sondern zumindest um einen Wechsel des gesamten Wirtschaftsystems weg von einer sozialen Marktwirtschaft hin zu einem wie auch immer gearteten Sozialismus.
Auch die SPD will den "demokratischen Sozialismus". (Auch wenn das bei der SPD NOCH nicht mehr als eine Phrase ist...)
Dass die Linke einen Systemwechsel will, ist so geheim wie die Postleitzahl des Bundestags. Und? Das aktuelle System wird ja gerade an die Wand gefahren. Lernen wollen offensichtlich weder Wähler (wählen ausgerechnet die Parteien, die jahrelang wirtschaftspolitisch intensivst nichts anderes propagierten als das, was jetzt mit großem Pompom absäuft), noch die Parteien (schnüren ein Rettungspaket nach dem anderen ohne sichtbaren Erfolg und ohne irgendeine Diskussion darüber, welche Lehren für unser Wirtschaftssystem aus der Krise gezogen werden sollten).
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Von den "Casinos" des "kleinen Mannes", den Lottoannahmestellen, den Daddelautomaten und den Sportwettbüros, in denen weitaus mehr Geld "verbrannt" wird und sicherlich eine größere Anzahl von Existenzen wirtschaftlich schwer geschädigt oder gar zerstört wird als in allen Casinos der Republik zusammen, ist allerdings nicht die Rede. Klar, denn auch der gemeine Genosse träumt schließlich von großen Lotto-Jackpot und den will man ja nicht vor den Kopf stoßen. Casino dagegen, das hört sich so richtig gut nach Bonze an.
Natürlich träumt der links orientierte Mensch vom Lottogewinn. In Wirklichkeit neidet er ja bloß anderen den Erfolg, den er mangels Fleiß nicht erreicht. Das ist aber auch der einzige ansatzweise rationale Kritikpunkt am Kapitalismus, der ansonsten zweifelsfrei nur Wohlstand über die Erde bringt. Und wenn nicht, immer noch zweifelsfrei das beste verfügbare System, daher bitte nicht anzweifeln. Oder wie? 
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All diese Forderungen setzen eine Gesellschaft voraus, [...] in der Großindustrie und Banken sowie Grund und Boden nicht mehr privatkapitalistisch, sondern gesamtgesellschaftlich verwaltet werden.
Bald sind wir ja soweit. Noch ein paar Milliärdchen mehr an Abschreibungen bei den Banken, weitere Absatzeinbrüche bei den Autokonzernen... wer hätte das im Sommer 2007 gedacht?
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Hey,
gibt es die Rückzieherprämie nicht mehr? Ich kriege neuerdings (Ende Nov.) als Antwort auf Kündigungen bei E-Plus nur noch eine SMS, dass ich (!) mich wegen der Kündigung bei denen melden solle. Dort wird allerdings auch nur gefragt, ob man definitiv kündigen wolle. Ist "ja" vielleicht die falsche Antwort für eine Gutschrift? 
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Also wenn Du wirklich nicht verstanden hast, daß es in meiner Argumention einzig und allein um das finanzielle Risiko ging
Du sprachst von Risiko. Es gibt durchaus Menschen, die darunter nicht unbedingt das Risiko des Verlierenes von Geld verstehen.
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würde ich Dir mal empfehlen, ein VWL-Buch für Erstsemester zu lesen.
Steht in deinem drin, dass Kapitalverzinsung von selbst entsteht?
Bei mir nicht. Oder meinst du etwas anderes? Das lässt sich bei der Allgemeinheit deiner Kritik kaum erkennen.
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Was ist desweiteren schlimm, andere Menschen für sich arbeiten zu lassen?
Per se: nichts. Das habe ich auch gar nicht geschrieben. Entscheidend ist, wie die Aufteilung hinterher aussieht. Du steckst dein Kapital rein, machst sonst nichts. Gut. Ohne Kapital könnte gar nichts entstehen. Aber auch nicht ohne Person B, die aus dem Kapital erst Werte schafft. Ich halte es für eine ausgesprochen bescheidene Idee, den Ertrag des Kapitalbereitstellens geringer zu besteuern als den Ertrag der Arbeit.
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Der Gang der Dinge ist doch glasklar: jeder Mensch arbeitet für einen anderen und läßt andere für sich arbeiten.
Ja. Das ist das Wesen einer modernen arbeitsteiligen Gesellschaft. Das sollte aber nicht dazu führen, dass ein Großteil der Bevölkerung für einen kleinen Teil arbeitet und der kleine Teil für diese Erträge auch noch wenig Steuern zahlt.
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daß ich vom finanziellen Risiko sprach?
Nochmals. Ja. Du machst aus "Risiko" einfach ein spezielles Risiko, das des Kapitalverlustes. Das ist eine ausgesprochen verzerrte Sichtweise und als solche kritisierbar. Nichts anderes steht in den Antworten 
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Solche Aussagen haben sehr wohl reale Folgen: seid Jahren schon wird der schwarze Peter den Leuten zugeschoben, die es auf irgendeine Art und Weise zu etwas gebracht haben.
Den Eindruck habe ich allerdings ganz und gar nicht.
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Es gibt ja wohl einen Unterschied, ob ich bereits versteuertes Einkommen gewinnbringend anlege
...also andere Leute für mich arbeiten lasse...
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oder ob ich ohne jedes Risiko als Angestellter arbeiten gehe.
...weil ich es muss.
In der Tat ein Unterschied. Nur warum zahlt man für die "Erträge" anderer Menschen Arbeit dann weniger Steuern als auf die "Erträge" eigener Arbeit?
"Ohne jedes Risiko" würde nebenbei bemerkt bedeuten, dass der Angestellte nichts einsetzte. Das ist natürlich völliger Unsinn. Er setzt einen Gutteil seiner Lebenszeit ein, um Geld zu bekommen, das er zum Leben braucht. Der Kapitalanlager dagegen nur Geld und das brauchte er im Regelfall zum Leben nicht.