Beiträge von oleR

    Das ist die Aussage. Der Wähler lässt sich verarschen. Mich hat es regelrecht erschüttert, als die Hessen in der ersten Wahl nach der Affäre die CDU aus einer Koalitionsregierung noch in die absolute Mehrheit hoben. Obwohl selbst das Personal der Union weitgehend 1:1 wieder antrat.


    Hätte die CDU Anfang/Mitte 2000 eine Neuwahl zugelassen, nachdem vermutlich auch ihr Wahlkampf 1999 aus den "jüdischen Vermächtnissen" finanziert wurde, säße Koch aller Wahrscheinlichkeit nach nicht als geschäftsführender MP im Amt. Er hat das einfach ausgesessen. Und jetzt macht er ein Theater sondersgleichen um Ypsilanti, die kaum aus niedrigeren Motiven handelt. Eine andere Regierung in Hessen ist nun einmal mit drastischeren Kompromissen für die SPD verbunden, die letztlich auch mit ihren Vorstellungen Wahlkampf gemacht hat und nicht nur der Koalitionssaussage. Neuwahlen jetzt wären für die SPD ebenso ein Fiasko wie es der CDU gedroht hätte. Punktum. Durch die Tolerierung (!) einer Regierung durch die Linke wird Hessen jedenfalls nicht in den Kommunismus geführt, wie Koch die Wähler gerne aufscheucht.

    Zitat

    Die Bürger lassen sich nicht verarschen.


    Zitat aus dem WP-Artikel zu Roland Koch:


    "Unter anderem hatten der ehemalige Innenminister Manfred Kanther und der frühere CDU-Landesschatzmeister Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein mehrere illegale Parteispenden als angebliches Vermächtnis von verstorbenen Juden verbucht.


    Roland Koch erklärte, diese Vorgänge seien ihm nicht bekannt gewesen, und er versprach die „brutalstmögliche Aufklärung“. Auf einer Pressekonferenz am 10. Januar 2000 verschwieg er trotz mehrfacher Nachfrage die Rückdatierung eines Kreditvertrags über 2 Mio. D-Mark, der Geldflüsse in der Parteibuchhaltung rechtfertigen sollte.


    Unterstützt durch die CDU und den hessischen Landesverband der FDP verblieb Koch trotz mehrfacher Rücktrittsforderungen im Amt."


    Aber das war ja auch kein Wahlversprechen. Da hält sich die CDU traditionell eigentlich immer dran. Ansonsten wäre die Partei längst weg vom Fenster, die Bürger lassen sich schließlich nicht verarschen - und schon gar nicht die ehrbaren CDU-Wähler. Ypsilanti dagegen bricht quasi ihr Ehrenwort, ein Wahlversprechen. Es ist ja nunmal auch viel wichtiger, dass die bösen Linken einfach gar nix zu sagen haben, auch nicht als "Tolerierer" oder so. Darum wurde die SPD ja gewählt, damit die Linken nicht gewählt wurden. Um Inhalte oder so geht es ja nicht primär bei einer Wahl. Und wenn, SPD Hessen und Linke, die stehen ja viel weiter ausienander als CDU und SPD oder SPD und FDP (Hessen). Nur aus reinem Machthunger der Ypsi gab es keine Koalition mit den anständigen Parteien, die nicht morgen eine Autobahn nach Moskau aufmachen würden (gottseidank sind die Grünen dagegen). Ist doch klar.

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    und wenn die FDP jetzt durchsetzen würde das die Erbschaftsteuer abgeschafft würde, dann ist das um so besser. Diese unsägliche Doppelsteuer gehört einfach weg.


    Sicher, die Besteuerung nach Leistungsfähigkeit in diesem Bereich ist ja derzeit ein Ausbruch von Sozialismus. Nehmen wir den Sohn von Herrn Maier. Er hat hart dafür gearbeitet, Erbe zu sein und erhält aus dem Nachlass seines Vaters bescheidene 500.000 Euro. Kaum ist die erste Trauer verklungen, kommt auch schon, zack, der Staat und will von dem kläglichen Erbe 9 % abhaben! Dabei hatte Maier Senior schon jahrzehntelang viel zu viel Steuern gezahlt und konnte sich nur mit Mühe und Not einen bescheidenen Lebensstil sichern. Wegen der Erbschaftssteuer muss nun auch sein Sohn weiter unter das Joch des Steuerstaats, der nur Geld einkassiert und es mit vollen Händen weitgehend sinnlos umverteilt. Gelobet seien da doch freie Länder, so wie... die USA.

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    ist aber auch egal. wird ihnen niemand übel nehmen, denn sie werden niemals regieren, von daher ist es egal was sie einem versprechen und dann nicht einhalten können.


    Wie kommst du denn darauf? Auf Landesebene regieren sie seit Jahren und auf Bundesebene wird die SPD auch nicht ewig so weitermachen, den Laden zu verschmollen. Wer CDU-Politik will, wählt halt gleich CDU.

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    Das Abonnement ist praktisch für den Kunden, da er nicht jedes Jahr erneut eine BahnCard bestellen muss.


    Wieso ist es dann nicht optional?


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    BahnCard-Kunden sind Stammkunden, üblicherweise erwirbt man da ohnehin jährlich eine Folgekarte, da ist das Abo doch nur praktisch.


    Ob der prohibitiv hohen Normalpreise beginnt der "Stammkunde" bereits bei drei-vier Bahnfahrten pro Jahr. Fährt man aber erst einen Monat nach dem Ende des Abos wieder, zahlt man "dank" Abo zum Beispiel bei der Bahncard 50 knapp 20 Euro zuviel. Dafür kann man sich ja fast einen persönlichen Butler leisten, der rechtzeitig vorher eine neue BC bestellt.


    Früher war das Abo eine Option und wurde mit einer um einen Monat verlängerten Gültigkeit "belohnt".


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    Mobilfunkunternehmen sind also dann auch alle überhaupt nicht kundenorientiert, weil sich die Verträge einfach so verlängern.


    Ich wüsste nicht, was daran kundenorientiert sein soll, dass sich ein Vertrag immer gleich um ein ganzes Jahr verlängert.


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    Und Lufthansa ist auch ganz böse, weil sie eine "Ticket Service Charge" für das Ausstellen eines Tickets (auch elektronische Tickets!) verlangen. Bei Lufthansa ist es also sogar völlig unmöglich diese Gebühr zu umgehen, anders als da beim Bedienzuschlag der DB möglich gewesen wäre.


    Lufthansa ist weder Staatsbetrieb noch Monopolist.