Zu den Fragen zu non-ebay-Tickets. Achtung: alles bezieht sich auf "normale" DB-Fahrkarten, ohne Sparpreise, Verbundtickets, eBay usw.
Jede "normale" Fahrkarte der DB ist für eine "Produktklasse". A, B oder C. A ist ICE, B ist IC und C Regionalverkehr. Diese Klasse gilt für die gesamte Strecke, man kann also mit einer ICE-Fahrkarte jeden ICE auf der gewünschten Strecke nehmen. Auch, wenn die Reiseauskunft vielleicht eher eine Regionalbahn vorschlägt (solang es die gleiche Strecke ist!). Der Preis ändert sich nicht und man muss auch nichts irgendwie vorher ändern lassen. Einfach einsteigen und gut ist.
Eine "kleinere" Klasse geht auch immer mit einer "großen" Fahrkarte. Statt ICE kann man problemlos Regionalbahn fahren.
Hat man nur eine Fahrkarte für den IC (Klasse B) oder gar Regionalverkehr (Klasse C), kann man einfach zum Schalter gehen und braucht nur die Differenz zum IC/ICE zahlen. Dann kann man auch die "besseren" Züge nutzen. Es ist nicht (!) teurer, als hätte man von vornherein eine ICE-Fahrkarte gelöst. Das passiert nur, wenn man im Zug nachlöst.
Was die Wege anbetrifft, gibt es auf der Fahrkarte eine sogenannte Wegecvorschrift. Mittlerweile ist das häufig schlicht eine sogenannte Raumbegrenzung. Das heißt, es sind nur noch Eckpunkte eines Bereichs angegeben, innerhalb dessen ich jeden Zug nehmen darf, solang ich nur in Zielrichtung fahre.
Mal ein Beispiel: Mit einer IC-Fahrkarte Berlin-Hamburg darf ich sowohl via Wittenberge (normaler Weg) als auch via Stendal/Lüneburg fahren. Und falls es dazwischen irgendwelche Querverbindungen gibt, könnte ich es auch mischen. Je länger die Strecke, desto größer wird auch der erlaubte Raum. München-Hamburg zum Beispiel müsste sowohl über Würzburg/Hannover als auch über Berlin gehen. Und auch über Erfurt oder weißdergeier, welche Städte dazwischen liegen.
Zitat
--> Bei Verspätungen kann man u.U. billig buchen und teuer fahren, sollte aber ausdrücklich von der DB erlaubt werden, ansonsten kann es Schwierigkeiten geben. Meistens nur bei größeren Verspätungen (>30min)
Wenn die DB nicht generell einen "besseren" Zug freigibt, sollte man zum Personal des gewünschten Zuges gehen. Die sind häufig kulanter und können schon bei kleineren Verspätungen (ab 20 Minuten klappt es häufig) ohne Aufpreis mitfahren lassen.