Letztlich sind alle Voraussagen genau das: Voraussagen.
Wie es mit der gesetzlichen Rente aussieht, weiß keiner. Klar, die Finanzierung wird nicht einfach. Aber schaut euch mal an, wieviel Menschen in D bis jetzt keine private ausreichende Vorsorge getroffen haben. Weil sie es nicht können, weil kein Geld übrig ist. Solang der Staat nicht grundlegend umgekrempelt wird von entsprechenden Gruppen, werden die nicht alle bei den paar Euro Fuffzig Grundrente bleiben, solang sie schön in die Gesetzliche eingezahlt haben. Ergo: Der "Nachhaltigkeitsfaktor" muss kein Ding für die Ewigkeit sein. Aber, wie gesagt, Kaffeesatzleserei.
Nur eins: Ist der Staat "marode" durch die RV, wird das bei dem voraussehbaren Anteil der Rentner überallhin durchschlagen. Ich würde bei derartigen Annahmen dringend empfehlen, die private Rente im Ausland abzuschließen. 
Sonst: Vorsorge gut und schön - allerdings würde ich persönlich nicht mit Kleinstbeträgen unter 100 Euro anfangen. Meist hat man in der Lebensphase eh kein Geld. Letztlich macht der Wegfall der Einzahlung dieser Beträge den Kohl nicht fett, äh, mager, erleichtert das Leben die paar jungen Jahre aber doch erheblich.
Rechnet auf jeden Fall die Angebote selbst durch. Jedenfalls bei Riester & Co. bleibt mindestens ein erkläglicher Teil der staatlichen Zuschüsse bei den Finanzkonzernen und ihrem Vertreterheer hängen, wenn man mal Durchschnittsrenditen und durchschnittliche Lebenserwartungen annimmt. Dass 250 Euro monatlich mit 23 nichts als ein bescheidener Beginn sind, um 30 Jahre später (mit Anfang 50...) in Rente zu gehen und danach durchschnittlich 30 Jahre 3.000 Euro monatlich zu kassieren, sollte sowieso sein.
Zitat
In den USA sind es imho viele Jahre via Pensionsfonds
Pensionsfonds haben und hätten durchweg dicke Probleme, wenn es in den Jahrzehnten bis zur Rente am Finanzmarkt mal wieder kracht. Die ganzen privaten Rentenverträge letztlich ebenso.