Beiträge von oleR

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    Wir können gerne damit weitermachen, uns die Skandale in den verschiedenen Bundesländern vorzuhalten.


    Das können wir. Und dann überlegen wir, ob man einer Partei eine hohe Wirtschaftskompetenz zuweisen kann, die in Sachsen gerade eine komplette Landesbank mit Milliardenschaden an die Wand gefahren hat und weitermacht wie bisher. Wo doch Parteifreunde der sächsischen Verantwortlichen erst vor ein paar Jahren das Land Berlin völlig ruinierten, nachdem sie da Bank gespielt haben. So etwas hat die SPD bislang noch nicht fertiggebracht.


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    Also lassen wir doch einmal ein paar Zahlen sprechen: Die Arbeitlosigkeit etwa lag in BW im Jahr 2007 durchschnittlich bei 4,9% und in Bayern bei 5,3%. In den chronisch roten Bundesländern NRW und HB betrug sie dagegen 9,5% bzw. 12,7%. Im Osten findet sich das gleiche Bild: am besten stehen die stets von bürgerlichen Regierungen geführten Länder Thüringen (13,2%) und Sachsen (14,7%) dar, während das "rote Paradies" MV mit 16,5% das Schlußlicht bildet. Auch die Abwanderung aus den ostdeutschen Bundesländern war übrigens in Sachsen noch am geringsten.


    Du blendest ständig die Hälfte der Realität aus. Wie erklärst du dir, dass Sachsen nur 0,1 Prozentpunkte besser in Sachen Arbeitslosigkeit ist als das tiefrote Brandenburg? Und so weiter, ich habs ja schon geschrieben. Grenzt es nicht außerdem ein wenig an Verzweiflung, wenn man schon hervorheben muss, dass aus einem Land noch prozentual am wenigsten Menschen abwandern?


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    Zusammenfassend kann man also folgendes sagen: Im Süden der Republik erzielt man die deutlich besseren wirtschaftlichen Leistungen, weist die Bevölkerung signifikant höhere kognitive Fähigkeiten auf und man wählt traditionell bürgerlich. Welche Kausalzusamenhänge zwischen diesen drei Beobachtungen bestehen mögen, mag sich jeder für sich selbst überlegen.


    Och Schmidt. Du weißt so viel. Kannst so gut recherchieren. Meldest dich pointiert zu Wort. Und dann lässt du immer vermutlich absichtlich die Hälfte weg, weil es nicht zu deinen Thesen passt. Die Bundeswehr stellt Hessen heraus. Und wer hat da - mit vier Jahren Ausnahme - durchgehend zwischen Kriegsende und 1999 regiert? Die bösen Sozen. Das bis 1991 durchgehend bürgerliche Rheinland-Pfalz dagegen scheint nicht so gut abgeschnitten zu haben.


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    Abschließend muß ich Dir noch sagen, daß man hier unten schwarze Brillen trägt um besser sehen zu können. Man nennt sie Sonnenbrillen.


    Hier im Norden nutzt man fast immer normale Gläser, da kommt mehr Licht durch. Schwarz ist eher was für die pseudo-coolen Typen, die sonst nichts drauf haben. Und natürlich für den Urlaub, wenn man die Dinge einfach mal ein paar Tage laufen lässt.

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    Was du da schreibst, alles abwegig. Hat mit der Wirklichkeit nichts zu tun. Liest sich wie parteiamtliche Verlautbarungen.


    Ich würd eher sagen: liest sich wie die Wahrheit. Wenn du Probleme hast, die Quellen zu den dargestellten Fakten zu finden: sag Bescheid. Ich helfe dir gern aus mit z.B. den Arbeitslosenquoten nach Ländern geordnet oder Berichten über Milliardenschäden z.B. durch CDU-Landowsky für das Land Berlin. Google soll sonst ein recht zuverlässiger Helfer sein.

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    Das Bayern und Baden-Württenberg in Deutschland wirtschaftlich an der Spitze stehen und die niedrigsten Arbeitslosenzahlen haben, daß hat schon seine Gründe. Sie werden halt schon 50 Jahre ununterbrochen von der CSU bzw. unter Führung der CDU regiert.


    Da fragt man sich natürlich schon, warum Bayern bis 1986 (und noch einmal 1992) Nehmerland im Länderfinanzausgleich war. Offensichtlich zündeten halt die CSU-Konzepte erst mit Jahrzehnten der Verspätung. (Oder der heilige Skandal-König FJS war dran Schuld und blockierte bis kurz vor seinem Tod alles!) In Sachsen gibt es trotz ständig fließender Subventions-Milliarden noch immer eine Arbeitslosenquote 5,3 Prozentpunkte über dem deutschen Durchschnitt (13,4 %/8,1 %). Seit knapp 20 Jahren am Ruder: die CDU. Naja, nochmal 30 Jahre warten, vielleicht wird es dann was. Oder?


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    Rote verstehen halt wenig von Wirtschaft.


    Ich sag nur: Sachsen LB, Bayern LB, Landesbank Berlin. Der Schaden, den die dafür verantwortlichen CDU/CSU-"Wirtschaftsexperten" verursachten, geht leider in die mehrstelligen Milliarden. In Hessen ging die Wirtschaft trotz Rot-Grün nicht den Bach runter, in Sachsen-Anhalt regiert die CDU seit nunmehr 6 Jahren völlig erfolglos das (Vize-)Schlusslicht bei praktisch allen wirtschaftlichen Kennzahlen. Rheinland-Pfalz ist seit über 15 Jahren SPD-geführt und steht wirtschaftlich alles andere als schlecht dar.


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    Sozialisten glauben immer durch Umverteilung Wohlstand schaffen zu können. Das funktioniert nur in der Theorie aber nicht in der Praxis.


    Aber sowas von funktioniert das in der Praxis. Es ist bloß kein Patentrezept. Weniger Staat ist es ebensowenig. Für beides gibt es Beispiele genug.


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    Die SPD hat in Bayern einer solchen erfolgreichen Politik nichts entgegenzusetzen, darum dümpelt sie im 20 Prozent-Bereich.


    Wie gesagt: Die CSU hat in Bayern noch ! schlicht Heiligenstatus. Die können offensichtlich sich einen Skandal nach dem anderen erlauben, da passiert nix. Wirtschaftlich wird bei denen auch unter Sozi-Führung nicht bergabgehen, dafür ist der Einflussbereich einer kleinen popeligen Landesregierung schlicht zu klein.

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    Naja, der rote Sumpf in NRW wurde ja selbst den chronischen Sozialdemokraten im Ruhrgebiet irgendwann zuviel. In Bayern scheint die Bevölkerung dagegen mit der CSU ziemlich zufrieden zu sein.


    Selbst die Eskapaden mit der Wahlfälschung konnte der CSU nix anhaben. Amigo-Affäre: folgenlos. Die verzockten Milliarden der Bayern-LB - das Land kann es sich offensichtlich leisten. Da die Bayern wohl trotzdem mit der CSU "zufrieden" sind, scheinen die Ansprüche ja nicht besonders hoch zu liegen.


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    warum strömt dan die Bevölkerung aus solchen roten Paradiesen der sozialen Gerechtigkeit wie Brandenburg, MV, Berlin, Bremen etc. in Scharen in die südlichen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg?


    Schwarze Brille abnehmen, schmidt! Weiß doch jeder, dass man damit nix mehr sieht.


    Zur Aufklärung: Die Leute zogen wie nach Bayern und BaWü auch nach NRW - schon zu SPD-Zeiten. Ebenso hatten sie wohl keine Lust auf die gute, seit knapp 20 Jahren andauernde, CDU-Politik in Sachsen. Da lag übrigens die Arbeitslosenquote im Dezember bei 13,4 %. Im "Paradies der sozialen Gerechtigkeit" etwas weiter nördlich waren es - 13,5 %. Klar, die CDU kann es einfach besser.

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    Wie schaffen die es eigentlich, dass die Gebühren"anpassung" in den Medien als positiv dargestellt werden


    Ich hoffe, du hast nicht geglaubt, dass in den Medien noch sorgfältig gearbeitet würde. Bei meinen Eltern ist mittlerweile die lokale Tageszeitung jeden zweiten Tag schon voller formaler Fehler. Inhaltlich sieht es noch katastrophaler aus.

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    Ist wohl eine Geschmacksfrage. Mir persönlich wäre es zu dumm 5Stunden im Zug zu verbringen.


    Naja, Ansichtssache. Der Zug kommt halt direkt in der Berliner Innenstadt an bzw. hat zumindest in Südkreuz eine direkte Ringbahnanbindung. Von Tegel fährt nur ein Bus, Schönefeld liegt außerhalb der Stadt und Tempelhof schließt dieses Jahr. Zudem dürfte bei längerem Pendeln die Bahn billiger sein - in den 3x00 Euro für die BC 100 ist ja nicht nur der komplette FV sondern auch S-Bahn, Bus, U-Bahn usw. in ganz Deutschland inklusive. Für 11 Euro Aufpreis kann man sonst auch den ICE-Sprinter nehmen, der 3:40 für Frankfurt-Berlin braucht.

    16,33 EUR ist IMO der falsche Wert für die Preiserhöhungsgrenze. Der Standard war bislang das Angebot ohne Galerie und damit ein Angebotspreis von 25 Ct. Ab 9 EUR wird es damit teurer und zwar bis zu 45 %.

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    Waren Westprdodukte bzw. der Besitz von Westprodukten offiziel verboten oder einfach nur nicht zu bekommen?


    Generell verboten war der Besitz jedenfalls nicht. Für gewisse Produkte kann ich mir vorstellen, dass es Ausnahmen gab - das muss aber ein "Ossi" sagen.

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    Wenn jetzt die Lokführer mehr Lohn bekommen so wird auch dieses aus dem Topf herausgenommen muss aber wieder gleichzeitig an anderer Stelle eingespart werden.


    Das setzt voraus, dass im System noch Einsparpotential steckt, das ohne insgesamt negative Auswirkungen auf die Ertragslage genutzt werden kann. Ansonsten kann man diese Politik schon fahren, nachhaltig ist sie aber nicht. Wenn man z.B. bei der Reinigung spart, mag das ein Jahr gut gehen, aber irgendwann haben die Kunden keinen Bock mehr auf völlig verdreckte Züge. Dabei probiert die Bahn diesen Bereich schon einige Zeit aus. Man kann wohl Leistungen einsparen, die direkt mit den Preissteigerungen zusammenhängen, also hier: Züge streichen, um Lokführer zu sparen. Das hat aber direkte Auswirkungen auf das Gesamtsystem (ohne Anschlusszug fährt Kunde Y auch den Rest der Strecke nicht usw.) und will daher überlegt sein. Man davon abgesehen haben die gestiegenen Energiepreise auf die Art der Kosten wohl deutlich mehr Einfluß als der GDL-Tarifabschluß.


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    Das ist die heutige Firmenpolitik, die ja bis hier her auch nicht ganz so falsch ist.


    Das kann man so einfach nicht sagen, siehe oben.


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    Also wird es zwangsläufig darauf hinausgehen, dass die Bahn Stellenabbau betreibt.


    Wie gesagt: das wird von der Bahn schon längst getan. Ich habe als Kunde nicht gerade den Eindruck, dass die DB noch großartig Reserven auflösen kann. Bei den Fahrkartenschaltern steht man regelmäßig Ewigkeiten an. Wenn man die Fahrkarten weiterhin kontrollieren lassen möchte, wird man an der Zahl der Zugbegleiter nix drehen können. Will man nicht Züge streichen, kann man die Zahl der Lokführer nicht reduzieren (gerade mit der geringeren Arbeitszeit eher im Gegenteil). Usw.


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    Man versucht Züge besser zu koordinieren um Leerstände zu vermeiden usw.


    Auch das: längst getan. Derzeit fehlen der DB zum Beispiel mehrere ICE-Züge. Man hat einfach die Zahl der Reservezüge soweit reduziert, dass ein paar außerplanmäßige Werkstattaufenthalte der ICEs nicht mehr machbar sind. Als Ersatz lässt die Bahn IC-Wagen fahren, die aber die Fahrzeiten teilweise nicht halten können. Natürlich mit Überraschungseffekt.